DE857069C - Reibungskupplung zur UEbertragung eines begrenzten Drehmomentes (Rutschkupplung), insbesondere fuer Geraete der Nachrichtentechnik - Google Patents

Reibungskupplung zur UEbertragung eines begrenzten Drehmomentes (Rutschkupplung), insbesondere fuer Geraete der Nachrichtentechnik

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DE857069C
DE857069C DES16136D DES0016136D DE857069C DE 857069 C DE857069 C DE 857069C DE S16136 D DES16136 D DE S16136D DE S0016136 D DES0016136 D DE S0016136D DE 857069 C DE857069 C DE 857069C
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DE
Germany
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springs
clutch
friction
torque
friction clutch
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Expired
Application number
DES16136D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/04Driving mechanisms; Clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Reibungskupplung zur Übertragung eines begrenzten Drehmomentes (Rutschkupplung), insbesondere für Geräte der Nachrichtentechnik
    Reibungskupplungen zur übertragung eines be-
    grenzten Drelimoinentes (Rutschkupplungen), die
    vielfach bei Geräten der Nachrichtentechnik, z. B.
    Fernschreibmaschinen, Anwendung finden, beson-
    ders solche, deren Reibscheiben mit 01 oder einer
    anderen Flüssigkeit bzw. einem Fett getränkt sind,
    weisen den Nachteil auf, daß das mit ihnen übertrag-
    bare Drehmoment hei wechselnden Temperaturen
    der Kupplung verschieden ist. Im kalten Zustande
    der Kupplung, also Besonders dann, wenn die Ma-
    schine längere Zeit außer Betrieb war, ist der Wider-
    stand gegen das Gleiten der Kupplungsteile wesent-
    lich größer als im erwärmten Zustande, z. B. nach
    längerem Betrieb. Es war daher bisher notwendig,
    den "1tipreLi<Iruck in der Kupplung so einzustellen,
    daß auch nach dem Warmlaufen ein ausreichendes Drehmoment übertragen wird. Im kalten Zustande der Kupplung wurde also dem Motor eine höhere Arbeitsleistung entnommen, als es die anzutreibende Einrichtung erforderte. Hieraus wieder ergab sich die Notwendigkeit, einen iiberdimensionierten Motor vorzusehen.
  • Gemäß der Erfindung werden die vorstehend genannten Nachteile dadurch vermieden, daß zum Ausgleichen der mit wechselnden Betriebstemperaturen eintretenden Änderungen des übertragenen Drehmomentes der neben der Reibungszahl das übertragbare Drehmoment bestimmende Anpreßdruck mit Hilfe von bei verschiedenen Temperaturen verschiedene Kraftwirkung ausübendien Federn selbsttätig veränderbar ist. Zweckmäßig bestehen die bei wechselndcn Temperaturen verschiedene Kraftwirkung ausübenden Federn aus Bimetall und weisen vorzugsweise die Form einseitig eingespannter Blattfedern auf. Ein unveränderlicher Teil des Anpreßdruckes kann auch bei einer Reibungskupplung gemäß der Erfindung von Federn hervorgebracht werden, deren Kraftwirkung wie bei den bekannten Kupplungen von der Betriebstemperatur nahezu oder völlig unabhängig ist.
  • Bei Fliehkraftkontaktreglern für Elektromotoren, die innerhalb eines verhältnismäßig großen Temperaturbereiches die Motordrehzahl konstant halten sollen, hat man zwar bereits Bimetallfedern oder mehrere aus verschiedenen Werkstoffen bestehende Federn, die in verschiedener Weise temperaturabhängig sind, vorgesehen. Dort waren jedoch d'ie Anforderungen an die notwendige Arbeitsgenauigkeit des Reglers weit höhere, als dies bei Reibungskupplungen für die Begrenzung des übertragbaren Drehmomentes zutrifft. Bei Reibungskupplungen haben die eingangs geschilderten Ungleichmäßigkeiten in der Größe des übertragbaren Drehmomentes nur Einfluß auf die vom Motor abzugebende Leistung, für die Schwankungen weit eher zulässig erscheinen, als dies für die Drehzahl von Motoren zutrifft, zu deren Konstanthaltung der zusätzliche Aufwand eines Reglers in Kauf genommen wird. Es lag daher nicht nahe, bei Reibungskupplungen besondere Mittel für den Ausgleich des übertragbaren Drehmomentes vorzusehen.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt Fig. i ein Schaubild zur Erläuterung der Nachteile bekannter Kupplungen., Fig.2 eine Reibungskupplung gemäß der Erfindung in Ansicht nach Abnahme einer Abdeckkappe, Fig. 3 die gleiche Kupplung im Längsschnitt.
  • In Fig. i ist dargestellt, wie das, von einer Reibungskupplung mit ölgetränkten Reibscheiben übertragbare Drehmoment Md mit zunehmender Temperatur t abfällt. Jede der beiden in vollen Linien dargestellten Kurven a und b entspricht einem bestimmten Anpreßdruck der Kupplungen. Soll also auch nach einer Erwärmung der Kupplung auf eine Endtemperatur te, d!ie nach längerem Betrieb der Maschine erreicht wird, das Drehmoment Mde übertragbar sein, so muß die Andruckkraft so stark gewählt werden, daß bei einer Anfangstemperatur ta, das heißt im kalten Zustande der Maschine, das wesentlich größere Drehmoment Mda übertragen wird. Durch die dien Gegenstand der Erfindung bildenden Maßnahmen gelingt es nun, das Drehmoment, das die Kupplung übertragen kann, für jede Temperatur auf den gleichen Wert zu regeln., so daß es im wesentlichen durch die parallel zur Abszisse durch den Punkt Mde laufende gestrichelte Linie darstellbar ist. Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform wird durch Federn, deren Kraftwirkung wenig oder gar nicht mit der Temperatur veränderlich ist, ein Anpreßdruck hervorgebracht, der im kalten Zustande der Kupplung (Anfangstemperatur ta) gerade ein ausreichendes Drehmoment Mde ergibt.. Um zu verhindern; daß dieses Drehmoment mit zunehmender Erwärmung; der Kupplung gemäß Kurve b abfällt, wird durch wärmeabhängige Federn der Anpreß,druck entsprechend der Temperaturzunahme erhöht, so daß das Produkt aus Reibungszahl und Anpreßdruck für alle im Betrieb auftretenden Temperaturen praktisch konstant bleibt.
  • Eine irr dieser Weise wirkende Kupplung ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Mit einem Zahnrad i ist eine Kappe 2 verbunden, die die ölgetränkten Filzscheiben 3 und die zwischen diesen befindliche, mit Kupplungszähnen4° versehene Reibscheibe,. aus Metall einschließt, Ein Metallring 5 dient der gleichmäßigen Verteilung des Anpreßdruckes auf die Reibscheiben 3 und 4.
  • lm kalten Zustande der Kupplung wird der Anpre-ßdruck ausschließlich von drei Federn 6 hervorgebracht, deren eines Ende. jeweils gegen einen Bund eines der drei Stifte 7 anliegt, während sich das andere Ende gegen das Zahnrad i abstützt. Außer den Federn 6 und den Übertragungsstiften 7 sind noch Stifte 8 vorgesehen, gegen die sich die freien Enden von drei Bimetallfedern 9 legen. Die Federn 9 sind mit dem Zahnrad i verschraubt und so bemessen, daß sie mit zunehmender Erwärmung einen im erforderlichen Maße steigenden Druck über die Stifte 8 auf den Ring 5 übertragen, so daß das zwischen dem Zahnrad i und der Reibscheibe 4 übertragbare Drehmoment im wesentlichen konstant bleibt.
  • Eine die Federn 9 umschließende Kappe io dient dazu, dfie Temperatur der Federn 9 der an der keibscheihe 4 und den Filzscheiben 3 herrschenden Temperatur möglichst stark anzugleichen. Ohne die Kappe io könnten die Federn 9 infolge Wärmeabgabe an die umgebende Luft nur schwer die zur Regelung erforderlichen erhöhten Temperaturen annehmen.
  • In Abänderung des gezeigten Ausführungsbeispiels kann, die Erfindung auch in der Weise ausgeführt werden, daß mit steigender Temperatur eine zusätzliche Reibfläche zur Wirkung kommt. In diesem Fall wären die Bimetallfedern so anzuordnen, daß sie mit steigender Erwärmung eine im kalten Zustande leer umlaufende Reibscheibe oder einen an der Bewegungsübertragung im kalten Zustande nicht mitwirkenden Teil der Reibscheibe unter Druck setzen, um das übertragbare Drehmoment im warmen Zustande zu erhöhen. Die Bimetallfedern brauchen selbstverständlich nicht die Form ebener, einseitig eingespannter Blattfedern zu haben. Sie können vielmehr auch z. B. U-förmig gebogen sein oder die Form von Sattelfedern aufweisen,. Die Federn 6 können ganz fortfallen, wenn die Bimetallfedern oder an deren Stelle aus einheitlichem Werkstoff bestehende, bei verschiedenen Temperaturen verschiedene Kraftwirkung ausübende Federn so bemessen sind, daß sie auch im kalten Zustande der Kupplung bereits einen genügend großen Anpreßdruck hervorbringen. ,

Claims (1)

  1. PAT ENTANSPß1, C11E: i. Reibungskupplung zur Übertragung eines begrenzten Drehmomentes (Rutschkupplung), insbesondere für Geräte der Nachrichtentechnik, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleichen der mit wechselnden Betriebstemperaturen eintretenden Änderungen des übertragenen Drehmomentes der neben der Reibungszahl das übertragbare Drehmoment bestimmende Anpressungsdruck mit Hilfe von bei verschiedenen Temperaturen verschiedene Kraftwirkung ausübenden Federn (9) selbsttätig veränderbar ist. . Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei wechselnden Temperaturen verschiedene Kraftwirkung ausübenden Federn (9) aus Bimetall bestehen und vorzugsweise die Form einseitig eingespannter Blattfedern aufweisen. 3. Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein unveränderlicher Teil des Anpreßdruckes von Federn (6) hervorgebracht wird, deren Kraftwirkung von der Betriebstemperatur nahezu oder völlig unabhängig ist.
DES16136D 1943-01-06 1943-01-06 Reibungskupplung zur UEbertragung eines begrenzten Drehmomentes (Rutschkupplung), insbesondere fuer Geraete der Nachrichtentechnik Expired DE857069C (de)

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