DE714963C - Kupplung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Windwerken - Google Patents
Kupplung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von WindwerkenInfo
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- DE714963C DE714963C DEM146043D DEM0146043D DE714963C DE 714963 C DE714963 C DE 714963C DE M146043 D DEM146043 D DE M146043D DE M0146043 D DEM0146043 D DE M0146043D DE 714963 C DE714963 C DE 714963C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
- B66D1/24—Power transmissions between power sources and drums or barrels for varying speed or reversing direction of rotation of drums or barrels, i.e. variable ratio or reversing gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Kupplung für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Windwerken Die Normalform der Geschwindigkeitswechselgetriebe mit zwei Wechselräderp:aaren ist die der einander zugekehrten Kupplungen auf der den Wechselrädern gemeinsamen An-oder Abtriebswelle, wobei entweder die inneren oder die äußeren Kupplungsscheiben durch Verschieben nach der einen oder anderen Seite in wahlweisen Eingriff mit den entsprechenden Gegen- oder Mitnehmerscheiben gebracht werden. Die beiden verschiebbaren Scheiben werden dabei zu zwangsläufiger Atialbewegung miteinander verbunden und bilden als innere Scheibe einen einheitlichen Verschiebekörper mit je einer Kupplungsfläche an jeder Seite. Ferner ist es bekannt, eine Feder zwischen den beiden verschiebbaren inneren Scheiben anzuordnen, welche, die beiden Scheiben bis zu einem bestimmten gegenseitigen Abstand äuseinanderdrückt, der jedoch etwas kleiner ist als der Abstand der beiden ortsfesten Kupplungsscheiben, so daß deren Reibflächen bei der zugelassenen größten Entspannung der Feder noch ein gewisses Stück von den verschiebbaren Scheiben abstehen. Beim Einkuppeln «-erden die beiden Scheiben als Ganzes der jeweiligen Kupplungsscheibe genähert, wobei die Scheibe der anderen Kupplung noch weiter von ihrer Reibfläche abrückt, während die einzukuppelnde Scheibe unter Spannung der Feder mit der zugehörigen Kupplungsscheibe in Eingriff gebracht wird.
- Die Erfindung bezweckt derartige Kupphingen mit gegen Federkraft andruckbaren und dabei im Abstand veränderlichen Scheiben für einen unter Last vor sich gehenden Geschwindigkeitswechsel des Cbersetzungsgetriebes auszubilden, wie es beispielsweise bei Windwerken erforderlich ist, bei denen die Kupplungen, um ein Durchreißen der Last während des Kupplungsvorganges zu verhindern, freifallos umschalten müssen. Die bisherigen Versuche an derartigen Wechselgetrieben zwecks freifalloser Umschaltung voll dem einen Wechselräderpaar auf das andere haben bei symmetrisch angeordneten Kupplungsscheiben zu uinstälicllicllen Konstruktionen mit Lenkerverbincfunben und `'er: schiebegewichten geführt, so daß man für tiie praktische Ausführung Anordnungen vor= gezogen hat, bei denen eine Kupplungsscheibe, «-elche finit einer durchgehenden Reibfläche für beide Gegenscheiben versehen wurde, mit einer dieser Gegenscheiben derart verschiebbar gemacht wurde, daß sich diese Scheibe erst dann von der gemeinsamen Kupplungsscheibe abliegen konnte, wenn sich diese Kupplungsscheibe fest an die andere Gegenscheibe allgelegt hat.
- Die Erfindung vermeidet solche Änder ungen im Aufbau der Kupplung und ermöglicht auf einfache \t'eise, Kupplungen gewöhnlicher Bauart für einen freifallosen Umkupplungsvorgang auszubilden. Sie bestellt darin, dal3 die beiden Mitnehmerscheiben unter den Einfluß von Federn gestellt werden, die sich gegen eine Kupplungsmuffe abstützen, welche während des Kupplungsvorganges die eine Feder im selben Maße entlastet, als sie die andere Feder belastet.
- Bei dieser Kupplung wird also der Abstand der beiden Mitnehmerscheiben und die Entspannung der Federn durch die beiden ortsfesten Kupplungsscheiben begrenzt, gegen welche sich die beiden zugehörigen Älitnehmerscheiben in der Mittelstellung der Kupplung mit einer für das Halten der Last durch beide Kupplungsscheiben ausreichenden Kraft anpressen. Durch die Einrizckbewegung der -inen Kupplungsscheibe wird an dieser die Anpreßkraft durch Spannen des anliegenden Federteiles verstärkt, während gleichzeitig die andere Feder sich entspannt und dabei die ihr zugeordnete Mitnehmerscheibe entlastet. Diese t?ntlastung braucht, wenn besondere Abdrüch federn zwischen den Mitnehnier- und Kupplungsscheiben verwendet «-erden, nur bis etwas unter den Druck dieser Andrückfedern erfolgen. .
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Lasttrommel mit einem auf zwei verschiedene Geschwindigkeiten umstellbaren Geschwindigkeitswechselgetriebe dargestellt, welches bei i die :1ntriebswelle besitzt, die wahlweise auf die verschieden übersetzenden Zahnräderpaare z. 4 und 3, 5 arbeitet. Die Zahnräder 2 und 3 sind auf der Antriebswelle i lose, jedoch unverschiebbar gelagert und besitzen auf den einander zugekehrten Seiten je eine Kupplungsscheibe 6 und ;, die mit den Zahnrädern 2 und 3 fest verbunden sind. Die zugehörigen Gegenscheiben 8 und 9 sind auf der Antriebswelle i verschiebbar gelagert und finit dieser
Endlage geschieht, bei der die Scheiben 9, i ineinandergreifen und die Mitnehmerscheibe 8-leer läuft. .Jeder Umkupplungsvorgang vollzieht sich dabei so, daß die jeweils leer laufende Mitnehmerscheibe zunächst mit ihrer Kupplungsscheibe in Eingriff gebracht wird. wobei sich die Feder io der bisher eingreifenden Scheibe bis auf einen gewissen Wert entspannt und die Feder io der in Eingriff gebrachten Scheibe auf den gleichen Wert spannt. Die Spannungen beider Federn sind so bemessen, daß ihre Kupplungsmomente dem Lastmoment wenigstens das Gleichgewicht halten können. Im weiteren Verlauf des Umkupplungsvarganges wird die Feder io der einz;ukuppelnden Scheibe weitergespannt, und zwar auf .den doppelten Wert des Kupplungsmomentes, während gleichzeitig die Feder io der bisher eingekuppelten Scheibe sich soweit entspannt, daß die zugehörige Feder 13 die Milnehmerscheibe von der Kupplungsscheibe abdrücken kann.zu gemeinsamer Drehung verbunden. Die beiden Scheiben 8 und 9 stehen unter dem linfluß von Federn io, welche in der Mittel- stellung der Kupplung .diese Scheiben fest gegen die Kupplungsscheiben 6 und j all- drücken und dort keibungslnoinente erzeugen, welche zusammen ausreichend sind, um dein größten abtriebsseitig auftretenden Last- nionient das Gleichgewicht zu halten. Zwi- schen den Federn io ist eine ebenfalls auf der Antriebswelle i verschiebbare Kupplungs- inuffe i i angeordnet, die durch den Kupp- lungshebel12 nach der einer. oder anderen Seite verstellt werden kann. Der Kupplungs- liebel 12 wird entweder von Hand oder me- chanisch (beispielsweise durch einen Zuä- inagneten) betätigt, bzW. er kann aber auch von einem Meßorgan selbsttätig umgestellt Werden, «-elches das Getriebe je nach Größe der Last auf die eine oder andere Geschwin- digkeit umsteuert. Die beiden Mitnchnierscheiben 8 und 9 sind also bis zum Eingriff in die Kupplungs- scheiben 6 und 7 freiaxial auf cler Antriebs- welle i verschiebbar und «-erden in der Mittel- stellung der Kupplung durch di: Fe lern io so all diese Scheiben angedrückt, -1a13 sie die Last zti halten vermögen. Beim Einrücken der Kupplung 6/8, Evas durch Verschieben der Muffe i i nach links erfolgt, wird die Z-, -hörige Feder i o #.@-eitergespannt, und z-,t-@Lr zumindest so weit, daß sich dort das doppelte Moment der Alittellage ergibt. XIit dem Ver- schieben der Muffe i i nach links entspannt sich gleichzeitig die andere Feder io und ent- lastet dabei die Kupplung ;/9, so dala deren Mitnehmerscheibe 9 schließlich von der Kupp- lungsscheibe ; unbehindert mit der Antriebs- welle i umlaufen kann. L m ein vollständige Entspannen dieser Feder io bis auf Null zti vermeiden, was einen nicht unerheblichen Kupplungsweg für die Muffe i i erfordern würde, ist zwischen der Kupplungscheibe ; und der Mitnehmerscheibe 9 eint schwächere Feder 13 eingesetzt, welche die Aufgabe hat. die Mitnehmerscheibe 9 von der Kupplungs- scheibe 7 abzu-lriicken, sobald die Spannung der Feder io unter einen bestitninten Wert `-v- sunken ist. Eine gleiche Feder 13 ist zwischen i den beiden Scheiben 6 und 8 vorgesehen. Die Wirkungsweise des Getriebes ergibt ,ich all Hand der Zeichnung von selbst. ls.t das Moment an der Trommel klein, so wird die große Cbersetzung 2, d. eingeschaltet und i die Kupplungsmuffe i i in die gezeichnete linke Endlage verschoben, bei der die Kupp- lungsscheiben 6 und 8 in Eingriff kommen, während die @Etnehinerscheibe 9 leer mitlauft. Für größere Lasten muß die kleine eberset- i zullg 3, 7 eingeschaltet werden, was durch \-er- schiellen der Kupplungsmuffe i i in die rechte
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung für Geschwindigkeits,-wechselgetriebe von Windwerken, bei welcher die beiden Kupplungsscheiben wahlweise mit zwischen ihnen gelagerten und auf gemeinsame Drehung verbundenen Mitnehmerscheiben in Eingriff gebracht. werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Mitnehmerscheiben (8 und g) unter denn Einfluß von Federn (zo) stehen, die sich gegen eine Kupplungsmuffe (ii) abstützen, welche während des Kupplungsvorganges die eine Feder im selben Maße belastet, als sie die andere entlastet. 1. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Mitnehmerscheibe (8 bzw. g) eine Abdrückfeder (i3) besitzt und daß die Entlastung der jeweils entkuppelnden Feder (io) bis zu einem etwas unter der Spannung der Abdrückfeder (i3) liegenden Wert erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM146043D DE714963C (de) | 1937-10-24 | 1937-10-24 | Kupplung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Windwerken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM146043D DE714963C (de) | 1937-10-24 | 1937-10-24 | Kupplung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Windwerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE714963C true DE714963C (de) | 1941-12-11 |
Family
ID=7335943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM146043D Expired DE714963C (de) | 1937-10-24 | 1937-10-24 | Kupplung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Windwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714963C (de) |
-
1937
- 1937-10-24 DE DEM146043D patent/DE714963C/de not_active Expired
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