DE857030C - Presslufthammer mit zwischen der Griffhaube und dem Zylinder angeordneten, daempfendwirkenden ringfoermigen Koerpern aus Gummi - Google Patents

Presslufthammer mit zwischen der Griffhaube und dem Zylinder angeordneten, daempfendwirkenden ringfoermigen Koerpern aus Gummi

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Publication number
DE857030C
DE857030C DEH8817A DEH0008817A DE857030C DE 857030 C DE857030 C DE 857030C DE H8817 A DEH8817 A DE H8817A DE H0008817 A DEH0008817 A DE H0008817A DE 857030 C DE857030 C DE 857030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
ring
hood
compressed air
rubber
Prior art date
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Expired
Application number
DEH8817A
Other languages
English (en)
Inventor
August Hilligweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE857030C publication Critical patent/DE857030C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/04Handles; Handle mountings
    • B25D17/043Handles resiliently mounted relative to the hammer housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Preßlufthammer mit zwischen der Griffhaube und dem Zylinder angeordneten, dämpfend wirkenden ringförmigen Körpern aus Gummi
    Es sind I'reßltiftliäminer bekannt mit zwischen
    der Griffhaube und dem Zylinder bzw. einer Zylin-
    derbüchse angeordneten Ringkanälen für Preßluft
    undAbluft. Bei solchen Hämmern hat man die Rück-
    stöße und Prellschläge bereits dadurch elastisch und
    gedämpft aufgenommen, daß man ringförmige Kör-
    per aus Gutami zwischen der Griffhaube und dem
    Zylinder bzw. der Zylinderbüchse anordnete. Bei
    Preßluftliämmerti dieser Art war es jedoch nicht
    möglich, die elastischen Ringkörper in einfacher
    Weise mit (lern Zylinder oder der Griffhaube zu ver-
    binden und sie ohne oder mit möglichst geringer
    Vorspannung in ihrem Sitz anzuordnen, damit sie
    beim Arbeiten des fdamtners ihre Pufferwirkung
    unvermindert eilialteti (eiti zusatnmengepreßter
    Gummikörper büßt bekanntlich seine Elastizität und
    Dütnpfuttg:faih;<@l:cit starb ein,).
    Erfindungsgemäß wird ein Preßlufthammer der vorerwähnten Art dadurch verbessert, daß die Griffhaube in ihrem Mittelteil den Zylinder bzw. die Zylinderbüchse unmittelbar umfaßt und die an den Enden der Griffhaube angeordneten Ringkanäle durch im Querschnitt etwa trapezförmige, nach dem Mittelteil der Griffhaube zu sich verjüngende ringförmige Körper aus Gummi verschlossen sind, die in ihrem Sitz nach außen durch schräg oder etwa senkrecht zur Längsachse verlaufende Widerlagerflächen begrenzt sind, über die hinweg beim Einsetzen die ringförmigen Körper durch elastische Verformung in ihren Sitz hineingedrückt werden.
  • Der Preßluftliammer nach der Erfindung hat die Eigenschaft, daß die ringförmigen Körper aus Gummi die Ringkanäle verschließen und gleichzeitig als clastisclic und dämpfende Ptiffcrkörper gegen Rückstöße bzw. Prellschläge wirken, ohne daß es besonderer Maßnahmen bzw. konstruktiver Mittel zur Sicherung der ringförmigen Körper bedarf. Der Zusammenbau des Hammers ist dadurch wesentlich vereinfacht, die Zahl seiner Einzelteile verringert und die Gefahr des Verlustes von Einzelteilen unter den rauben Betriebsbedingungen unter Tage weitgehend ausgeschaltet. Die unmittelbare Umfassung des Zylinders bzw. der Zylinderbüchse durch den Mittelteil der Griffhaube bewirkt, daß die bei dem häufig vorkommenden Ansetzen des Hammers als Hebel (z. B. wenn er im Gestein festgeklemmt ist) auftretenden großen Kräfte unmittelbar von den metallischen Teilen unter Schonung der Gummikörper übertragen werden. Die für die Gesundheit des Bergmannes schädlichen Rückstöße und Prellschläge dagegen werden ausschließlich durch die dämpfend wirkenden Gummikörper auf die Griffhaube übertragen und; dadurch weitgehend unschädlich gemacht, weil die Griffhaube den Zylinder bzw. die Zylinderbüchse vorzugsweise mit verhältnismäßig weitem Spiel umfaßt, so daß sie Längskräfte nicht unmittelbar von letzteren, sondern lediglich von den Gummikörpern aufnehmen kann. Der Umstand, daß die ringförmigen Körper aus Gummi nicht durch besondere konstruktive Zlittel befestigt bzw. zusammengepreßt werden, bringt ferner den Vorteil mit sieh, daß die Gummikörper ihre Elastizität und Dämpfungsfähigkeit behalten und nicht durch vorzeitige Alterung in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt werden.
  • In der Zeichnung ist ein unterbrochener Längsschnitt durch einen Preßlufthammer nach der Erfindung im Bereich der Griffhaube dargestellt.
  • Auf dem Gewindeansatz i des Zylinders 2 ist die Zylinderbüchse 3 aufgeschraubt, welche von der Griffhaube 4 um.faßt wird. Zwischen der Zylinderbüchse 3 und der Griffhaube 4 ist der Ringkanal 5 für Preßluft sowie der Ringkanal 6 für Abluft angeordnet. Die Grithaube 4 umfaßt in ihrem Mittelteil 7 die Zylinderbüchse 3 unmittelbar mit einem gewissen Spiel. Der an einem Ende der Griffhaube angeordnete Ringkanal 5 ist durch einen im Querschnitt trapezförmigen, nach dem mittleren Teil der Griffhaube zu sich verjüngenden ringförmigen Körper 8 aus Gummi verschlossen., der in seinem Sitz nach außen durch etwa senkrecht zur Längsachse verlaufende Widerlagerflächen 9 begrenzt ist. Die Elastizität des Gummikörpers 8 ermöglicht es, ihn durch elastische Verformung durch die ringförmigie Öffnung io über die Widerlagerflächen 9 hinweg in seinen Sitz hineinzudrücken. In entsprechender Weise ist der Ringkanal für Abluft 6 durch einen im Querschnitt etwa trapezförmigen, nach dem mittleren Teil der Griffhaube zu sich ver-
    jüngenden ringförmigem Körper t t aus Gummi ver-
    schlossen, der in seinem Sitz nach außen durch senk-
    recht zur Längsachse verlaufende @N-iderlagerfläclien
    12 begrenzt ist. Auch der Gummiring i i wird nach
    elastischer Verformung durch die ringförmige Öff-
    nung 13 hindurch und über die fVi<1.erlagerfläclien 12
    hinweg in seinen Sitz liiiicingedrückt.Die etwa im
    Mittelteil der Griffhaube angeordnete elastische Dich-
    tungsmanschette i.4 verhindert, daß Druckluft aus
    dem Ringkanal 5 in den mit dem Auspuffkanal 15
    verbundenen ringförmigen Abluftkanal 6 gelangt,
    ohne daß sie die in gewissem Ausmaße erforderliche
    elastische Längsverschieblichkeit der Griffhaube
    gegenüber der Zylinderbüchse behindert oder durch
    diese Längsverschieblichkeit beschädigt wird. Die
    ringförmigen Gummikörper 8 und i i, die vorzugs-
    weise aus ölbeständigem Gummi bestehen, weil sie
    zweckmäßigerweise eingeölt und eingefettet werden,
    bevor sie über die erw-ähnteti Widerlagerflächen hin-
    weg in ihren Sitz hineingedrückt werden, sind in
    einfachster Weise lediglich durch die Widerlager-
    flächen 9 bzw. 12 in ihrem Sitz gesichert, Auf sie
    wirken keine Klemmkräfte ein, die ihre Elastizität
    und Dämpfungsfähigkeit vermindern und ihre
    Lebensdauer beeinträchtigen.
    PATENTANSPRÜCHE:

Claims (1)

  1. i. Preßlufthainnier mit zwi#chen der Griff- haube und dein Zylinder bzw, einer Zylinder- büchse angeordnet:n Ringkanälen für Preßluft und Abluft und gegen Rückstöße und Prell- schläge elastisch und dämpfend wirkenden ring- förmigen Körpern aus Gummi, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Griffhaube (4) in ihrem Mittel- teil (7) den Zylinder bzw. die Zylinderbüchse (3) unmittelbar umfaßt und die an den Enden der Griffhaube angeordneten Ringkanäle (5, 6) durch im Querschnitt etwa trage zförmige. nach dem Mittelteil der Griffhaube zu sich verjün- gende ringförmige Körper (`, 11) aus Gummi verschlossen sind, die in ihrem Sitz nach außen durch schräg oder etwa senkrecht zur Längs- achse verlaufende Widerlagerflächen (9, 12) be- grenzt sind,, über die Hinweg die ringförmigen Körper (8, 11) beim Einsetzen durch elastische Verformung in ihren Sitz Hineingedrückt werden. 2. Preßlufthaminer nach :\nspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß im Mittelteil (7) der Griff- haube (4) zwischen dieser und dem Zylinder bzw, der Zylinderbiichs-e (3) eine Dichtungsmanschette (14) angeordnet ist. die den Durchtritt von Druckluft aus dein druckluftführenden. Ring- kanal (5) in den ringförmigen _11)1uft1<aiial (6) verhindert.
DEH8817A 1951-06-16 1951-06-16 Presslufthammer mit zwischen der Griffhaube und dem Zylinder angeordneten, daempfendwirkenden ringfoermigen Koerpern aus Gummi Expired DE857030C (de)

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DE (1) DE857030C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010468B (de) * 1954-02-27 1957-06-13 Froelich & Kluepfel Maschinenf Presslufthammer mit einem aus elastischem rueckstossdaempfendem Material bestehendenGriffstueck
DE1011819B (de) * 1953-02-17 1957-07-04 Goetzewerke Presslufthandhammer
DE1024899B (de) * 1954-12-04 1958-02-20 Pressluftwerkzeug Und Maschb I Drucklufthammer
DE1026710B (de) * 1953-08-26 1958-03-27 Pleiger Maschf Paul Gesteinsbohrer mit Spuelroehrchen und Dichtungsringen aus Gummi od. dgl.
DE1094677B (de) * 1956-01-19 1960-12-08 Paul Andre Salengro Drucklufthammer

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1026710B (de) * 1953-08-26 1958-03-27 Pleiger Maschf Paul Gesteinsbohrer mit Spuelroehrchen und Dichtungsringen aus Gummi od. dgl.
DE1010468B (de) * 1954-02-27 1957-06-13 Froelich & Kluepfel Maschinenf Presslufthammer mit einem aus elastischem rueckstossdaempfendem Material bestehendenGriffstueck
DE1024899B (de) * 1954-12-04 1958-02-20 Pressluftwerkzeug Und Maschb I Drucklufthammer
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