DE1018087B - Haltevorrichtung fuer den Pufferstoessel bei Huelsenpuffern - Google Patents

Haltevorrichtung fuer den Pufferstoessel bei Huelsenpuffern

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DE1018087B
DE1018087B DER17671A DER0017671A DE1018087B DE 1018087 B DE1018087 B DE 1018087B DE R17671 A DER17671 A DE R17671A DE R0017671 A DER0017671 A DE R0017671A DE 1018087 B DE1018087 B DE 1018087B
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DE
Germany
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buffer
sleeve
plunger
holding device
case
Prior art date
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Pending
Application number
DER17671A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Schregel
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Ringfeder GmbH
Original Assignee
Ringfeder GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für den Pufferstößel bei Hülsenpuffern Bei Hülsenpuffern für Schienenfahrzeuge der heute gebräuchlichen Bauart mit angeschraubter Puffergrundplatte hat sich als nachteilig herausgestellt, daß zwischen dem Flansch der Pufferhülse und der an dieser angeschraubten Puffergrundplatte nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer infolge bleibender Durchbiegung der Puffergrundplatte und des Querträgers des Wagens Spiel entsteht, durch das Schmutz in den Puffer gelangt, wodurch die einwandfreie Arbeitsweise der Pufferfedern beeinträchtigt werden kann. Auch die bekannten zweiteiligen Halteringe zwischen Pufferhülse und Pufferstößel sind bei den heutigen Beanspruchungen nicht mehr als betriebssicher anzusehen, da sie beim Ausschlagen der zu ihrer Festhaltung dienenden Nut im Pufferstößel ihren Zweck nicht mehr erfüllen und der Pufferstößel in diesem Falle aus seiner Führung in der Pufferhülse herauszugleiten vermag. Dadurch können schwere Unglücksfälle entstehen, zumal die Halteringe und ihre Lagerstelle von außen nicht sichtbar sind und daher nicht laufend überprüft werden können. Ein weiterer Nachteil der bekannten Pufferausführung ist die Notwendigkeit, bei Pufferuntersuchungen jeweils den ganzen Puffer vom Fahrzeug abzunehmen. Es sind zwar bereits Vorschläge bekanntgeworden, die zweiteiligen Halteringe zwischen Pufferhülse und Pufferstößel durch ein flexibles Band zu ersetzen, das durch eine Öffnung in der Pufferhülse eingeführt wird, oder auch den Pufferteller anzuschrauben, um auf diese Weise ohne Entfernung der Pufferhülse vom Kopfträger des Wagens die Pufferfeder untersuchen und gegebenenfalls ersetzen zu können. Ferner wurde bereits vorgeschlagen, statt der innenliegenden zweiteiligen Halteringe zwischen Pufferhülse und Pufferstößel Halteschrauben in der Nähe des vorderen Endes der Pufferhülse durch diese hindurchzuführen und gegen Anschläge am Pufferstößel wirken zu lassen. Weiter ist ein Hülsenpuffer mit außenliegendem Stößel bekannt, bei dem die Pufferhülse am äußeren Umfang einen Anschlagring trägt, gegen den sich zwecks Hubbegrenzung bei zusammengedrückter Feder das gleichfalls durch einen Anschlagring verstärkte Stößelende legt. Die Anschlagringe umgreift mit flanschartigen Umbördelungen ein durch einen Lappen gegen Verschiebung gesicherter zweiteiliger Schutzring, der den Zweck hat, Verletzungen des Bedienungspersonals durch die vorspringenden Anschlagringe auszuschließen. Davon abgesehen, daß Puffer mit außenliegendem Stößel keinen Eingang in die Praxis gefunden haben, verteuert die Anbringung der beiden vorspringenden Anschlagringe und des besonderen Schutzringes die Ausführung, während die sonstigen Vorschläge aus Gründen der Betriebssicherheit und derUnzulänglichkeit nicht verwirklicht wurden. Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Ausführungen. Mit ihrer Hilfe ergibt sich auf einfache Weise eine betriebssichere und jederzeit von außen überprüfbare Festlegung des Pufferstößels an der Pufferhülse, die es ermöglicht, in kürzester Zeit und ohne Abnahme der Pufferhülse vom Kopfträger des Wagens den Pufferstößel abzunehmen und die Pufferfeder auszubauen. Dabei können in vorteilhafter Weise Pufferhülse und Puffergrundplatte aus einem Stück gefertigt sein, so daß die Möglichkeit der Verschmutzung durch Eindringen von Staub an dieser Stelle ausgeschlossen ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Pufferhülse an ihrem vorderen Ende mit einer umlaufenden Nut versehen und der Pufferstößel abgesetzt, während zwei halbkreisförmige Schalen U-förmigen Querschnitts mit einem Flansch in die Nut der Pufferhülse und mit dem anderen, etwas breiteren Flansch über die Stirnfläche der Pufferhülse greifen und als Anschlag für den Pufferstößel dienen. Die beiden halbkreisförmigen Schalen sind durch Schrauben miteinander verbunden und werden bei der Verschraubung spielfrei auf die Pufferhülse gepreßt. Die ringförmige Anschlagfläche der Halbschalen ist so ausreichend bemessen, daß sie auch dem stärksten Rückstoß der Pufferfedern auf die Dauer gewachsen ist. Für die Untersuchung der Pufferfedern bzw. die Entfernung des Pufferstößels aus der Pufferhülse ist es lediglich notwendig, die Befestigungsschrauben der Halbschalen zu lösen und diese von der Pufferhülse abzunehmen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Hülsenpuffer im Längsschnitt; Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 1. Der Hülsenpuffer besteht in bekannter Weise aus der Pufferhülse 1, der mit dieser aus einem Stück gefertigten Puffergrundplatte 2, dem Pufferstößel 3 und dem an dem Pufferstößel angenieteten oder auf sonstige Weise befestigten Pufferteller 4. Die Stirnfläche der Pufferhülse 1 umgreifen zwei U-förmige Halbschalen 5a, 5b, die durch Schrauben 6 miteinander verbunden und bei der Verschraubung auf die Pufferhülse 1 gepreßt werden. Der kürzere Schenkel der U-förmigen Halbschalen greift dabei in eine auf der Pufferhülse eingedrehte Nut, während der längere Schenkel, die Stirnfläche der Pufferhülse überdeckend, als .Anschlag für den Pufferstößel dient, der zu diesem Zweck für die Länge des Federweges abgesetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Haltevorrichtung für den Pufferstößel bei Hülsenpuffern, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferhülse (1) an ihrem vorderen Ende mit einer umlaufenden Nut versehen und der Pufferstößel (3) abgesetzt ist, wobei zwei halbkreisförmige Schalen (5a, 5b) U-förmigen Querschnitts mit einem Flansch in die Nut der Pufferhülse und mit dem anderen, etwas breiteren Flansch über die Stirnfläche der Pufferhülse greifen und als Anschlag für den Pufferstößel dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 413 770.
DER17671A 1955-10-28 1955-10-28 Haltevorrichtung fuer den Pufferstoessel bei Huelsenpuffern Pending DE1018087B (de)

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