DE856605C - Anordnung fuer Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste eine Sperrvorrichtung betaetigt wird - Google Patents

Anordnung fuer Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste eine Sperrvorrichtung betaetigt wird

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Publication number
DE856605C
DE856605C DEH4003D DEH0004003D DE856605C DE 856605 C DE856605 C DE 856605C DE H4003 D DEH4003 D DE H4003D DE H0004003 D DEH0004003 D DE H0004003D DE 856605 C DE856605 C DE 856605C
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DE
Germany
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roller
rocker
locking device
locking
pawl
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Expired
Application number
DEH4003D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr-Ing Hell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE856605C publication Critical patent/DE856605C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Anordnung für Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste eine Sperrvorrichtung betätigt wird Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste ohne Zuhilfenahme der umlaufenden Teile eine allen Tasten gemeinsame Vorrichtung betätigt wird, die alle Tasten für die Dauer der Abtastung des gedrückten Zeichens sperrt. Die Sperrvorrichtung steuert dabei eine Klinke, die die Sperrvorrichtung in der durch Tastendruck eingenommenen Sperrlage sperrt und die Walze für eine Umdrehung freigibt und nach Ablauf einer Umdrehung die Sperrvorrichtung freigibt und die Walze sperrt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine besonders zweckmäßige Ausbildung der abwechselnden Sperrung von Walze und Tastensperrvorrichtung durch ein und dieselbe Klinke dar und besteht darin, daß die Klinke durch einen von der Sperrvorrichtung angetriebenen Riegel in der die Walze sperrenden Lage gehalten wird, bis die Walze eine Umdrehung vollendet hat. Es ist bereits bei Wellen bekannt, die für eine Umdrehung durch eine an der Welle angreifende Klinke freigegeben werden, wobei die Klinke durch eine mit der Welle verbundene Nocke vor Ablauf einer Umdrehung in die Sperrlage gebracht wird, die Klinke in dieser Sperrlage zu verriegeln, bis die Welle eine Umdrehung vollendet hat. Die Verriegelung wird wieder gelöst, wenn die Welle eine neue Umdrehung machen soll.
  • Die Weiterbildung soll an Hand von Abbildungen näher erläutert werden, auf die die Weiterbildung jedoch nicht beschränkt ist. Es sind nur die zum Verständnis der Weiterbildung unbedingt notwendigen Schaltelemente dargestellt. Die Schaltmittel sind in der Ausgangslage gezeichnet.
  • In den Abbildungen stellt i die dauernd umlaufende Antriebswelle dar, auf der die Kontaktwalze 2 lose aufsitzt. Auf der Walze sind in bekannter Weise die zu übertragenden Zeichen mit Hilfe von Kontakt- oder Nockenstücken gespeichert. Den Kontakt- bzw. Nockenstücken sind nicht dargestellte Kontaktfedern zugeordnet. Mit der Walze 2 ist ein Glied 3 fest verbunden, an dem die Klinke 4 mit der Nase 5 eingreift. Die Klinke 4 ist winkelförmig ausgebildet und trägt an ihrem Ende 21 eine Rolle 23, die durch die Feder 24 gegen die Walze vorgespannt wird. Die Rolle 23 wird durch den Nocken 25 gesteuert, der auf der Walze so angeordnet ist, daß er kurz vor Erreichen der Nullstellung der Walze die Rolle anhebt.
  • Die Klinke 4 ist mit ihrem der Nase 5 gegenüberliegenden Ansatz 22 im Eingriff mit der Wippe 6. Der Ansatz 22 liegt auf dem Umfang der Wippe auf. Die Wippe wird mit ihrem Anschlag 8 gegen die Nase 22 durch die Feder 7 gehalten. Auf der Achse 9 der Wippe sitzt der Riegel 30 lose, der mit der Wippe durch die Feder 31 verbunden ist, die den Riegel 30 .gegen den Ansatz 22 der Klinke 4 bzw. den Anschlag 32 der Wippe 6 drückt.
  • Die Wippe 6 ist über die Achse 9 mit einer Sperrwippe io für die Tasten starr verbunden. Die Sperrwippe ist allen Tasten gemeinsam und wird durch eine gedrückte Taste in der Pfeilrichtung gedreht, wodurch die einmal gedrückte Taste und alle übrigen Tasten unmittelbar gesperrt werden.
  • Bei Tastendruck wird die Achse 9 und damit die Wippe 6 um einen gewissen Winkel gedreht. Die Klinke 4 fällt mit ihrem Ansatz 22 in die Rast 18 der Wippe 6 ein (gestrichelte Stellung), wodurch die Sperrwippe gesperrt und das Glied 3 und damit die Walze 2 freigegeben wird. Die Kupplung der Walze kann durch Reibung oder durch Zähnklinkenkupplung erfolgen. In diesem Fall ist das Glied 3, als Zahnklinke ausgebildet, an der Walze 2 drehbar gelagert und greift bei Freigabe durch die Nase 5 an einem mit der Achse i verbundenen Zahnrad an.
  • Nach der Freigabe läuft die Walze in der angedeuteten Richtung um. Kurz vor Ablauf einer Umdrehung hebt der Nocken 25 die Rolle 23 und damit die Klinke 4 in die strichpunktierte Lage. Die Nase 5 bzw. der Ansatz 22 der Klinke 4 wird dabei über die Ruhestellung, die durch Aufliegen des Ansattes 22 auf den Umfang der Wippe 6 gegeben ist, hinaus angehoben. Der Riegel 3o kann sich nunmehr unter den Ansatz 22 der Klinke 4 schieben, bis er an den Stift 32 der Wippe 6 anschlägt. Dadurch wird die Klinke 4 und die Nase 5 in -dem Bereich des mit der Walze verbundenen Gliedes 3 gehalten, bis dieses an die Nase 5 anschlägt und die Walze entkuppelt.
  • Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln ein erneutes Umlaufen der Walze verhindert, selbst wenn die die Umdrehung auslösende Taste nach Ablauf einer Umdrehung noch gedrückt ist. Die Sperrwippe für die Tasten wird dagegen bei Ablauf einer Umdrehung durch die Klinke 4 freigegeben, dadurch, daß der Ansatz 22 die Rast 18 verläßt.
  • Wird die gedrückte Taste losgelassen, so können die Sperrwippe io und die Wippe 6 in die Ruhelage zurückkehren. Der Riegel 30 wird dabei durch den Zapfen 32 mitgenommen und kommt wieder vor den Ansatz 22 der Klinke 18 zu liegen. Die Schaltmittel haben damit alle wieder ihre Ruhelage erreicht und sind zur Aufnähme eines neuen Tastendruckes und für einen neuen Umlauf der Walze bereit.
  • Abb. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Riegel 30.
  • In der Abb. 2 ist der Riegel 3o auf dem Umfang der Wippe 6 verschiebbar angeordnet. Er wird durch die Leisten 33 der Wippe 6 geführt und durch eine Feder 31, die mit dem Umfang der Wippe verbunden ist, gegen den Ansatz 22 der Klinke 5 gedrückt. Der Stift 32 an der Wippe 6 nimmt den Riegel, wie in Abb. i beschrieben, bei Zurückgehen der Wippe 6 bzw. Sperrwippe io wieder zurück.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste ohne Zuhilfenahme der umlaufenden Teile eine allen Tasten gemeinsame Sperrvorrichtung betätigt wird, die eine Klinke steuert, welche die Sperrvorrichtung in ihrer Sperrlage sperrt und die Walze freigibt und nach einer Walzenumdrehung die Walze sperrt und die Sperrvorrichtung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (4) durch einen von der Sperrvorrichtung (io) angetriebenen Riegel (30) in der die Walze sperrenden Lage gehalten -#vird, bis die Walze eine Umdrehung vollendet hat.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (4) in an sich bekannter Weise durch einen finit der Walze verbundenen Nocken (25) in die die Walze sperrende Lage gehoben wird.
  3. 3. Anordnung nach Alispruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel von der als Wippe ausgebildeten Sperrvorrichtung vorgespannt wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel mit der Sperrwippe durch Federkraft verbunden und zunächst am Mitgehen mit der Wippe durch die Klinke gehindert ist. 5. :Anordnung nach Anspruch d, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel- mit der Sperr-,%v-ippe durch Federkraft verbunden und zunächst am :Mitgehen mit der Wippe durch die Klinke gehindert ist. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied mit der Walze fest verbunden und die Walze mit der Antriebsvorrichtung durch Reibung gekuppelt ist. 7. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das Glied als Zahnklinke mit der Walze drehbar verbunden ist und eine Zahnklinkenkupplung zwischen Walze und Antriebsvorrichtung steuert.
DEH4003D 1939-04-26 1939-04-26 Anordnung fuer Fernschreiber mit Kontaktwalzen, bei denen durch Druck einer Taste eine Sperrvorrichtung betaetigt wird Expired DE856605C (de)

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