DE856546C - Verfahren zur Herstellung von Doubleblechen oder -bloecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Doubleblechen oder -bloecken

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DE856546C
DE856546C DER5380A DER0005380A DE856546C DE 856546 C DE856546 C DE 856546C DE R5380 A DER5380 A DE R5380A DE R0005380 A DER0005380 A DE R0005380A DE 856546 C DE856546 C DE 856546C
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DE
Germany
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sheet
metal
reinforcement
noble metal
production
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Expired
Application number
DER5380A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Stroebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G RAU GmbH and Co KG
Original Assignee
G RAU GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/22Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
    • B23K20/233Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded without ferrous layer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Doubleblechen oder -blöcken Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Doubleblechen oder Blöcken als Halbzeug zur Fertigung von Schmuck oder Gebrauchsgegenständen.
  • Für die Fertigung von Doubleblech für diesen Zweck wird bekanntlich einem Block aus Unedelmetall ein Blech aus Edelmetall aufgelegt und unter Druck und Hitze mit ihm verschweißt, worauf das ganze zu einem Blech ausgewalzt wird. Aus diesem i)oublel)lech werden dann durch Ausstanzen und Prägen Schmuckwaren und Gebrauchsartikel oder Teile von diesen, insbesondere Uhrgehäuse oder Füllhalter- bzw. Bleistiftbeschläge hergestellt.
  • 13ei dem bisher hergestellten Doubleblech ist die I?delmetallauflage auf der ganzen Fläche gleich stark. Manche Fertigwaren, die aus Doubleblech leergestellt werden, sind an bestimmten Teilen einer starken Abnutzung unterworfen.
  • Die dünne Edelmetallauflage wird an diesen Stellen schneller abgenutzt, und der Gegenstand wird unansehnlich oder sogar unbrauchbar, obgleich der größte Teil der Edelmetallauflage noch vorhanden ist.
  • Dieser Nachteil wird bei dem Verfahren der Erfindung nun dadurch beseitigt, daß dem Edelmetallblech vor seiner Verschweißung mit dem Unedelmetallblock weitere Edelmetallblechstücke, insbesondere Streifen zur stellenweisen Verstärkung der Edelmetallauflage auf- oder unterlegt werden.
  • I?s ist bekannt, die Edelmetallauflage fertiger Gegenstände an bestimmten Stellen durch Auflöten diiiiner Blechstücke zu verstärken. Ferner ist be- 1<annt, die Edelmetallauflage fertiger Gegenstände auf galvanischem Wege örtlich zu verstärken, wie (lies insbesondere bei der Besteckfertigung geschieht.
  • Es ist auch weiter bekannt, zu Schmuckzwecken äußerlich sichtbare Streifen aus andersfarbigem Metall in die Auflage einzuwalzen oder auch Alpakaunterlagen vor der Versilberung streifenweise mit Silberauflagen zu versehen.
  • Demgegenüber wird die Verstärkung des Edelinetallbelages gemäß der Erfindung bereits beim Halbzeug, dem Doubleblech, erzeugt und aus ihm mit ausgestanzt und weiterverarbeitet. Einem gemäß der Erfindung gefertigten Doubleblech ist es ohne Betrachtung des Querschnitts nicht anzusehen, ob und wo Verstärkungen angebracht sind. Besonders für kleine billige Gegenstände, wie z. B. .Beschläge (Clips) von Füllhaltern oder Bleistiften, wird die stellenweise Verstärkung des Edelmetallbelages wirtschaftlich erst ermöglicht.
  • Zur Herstellung eines Doubleblechs mit stellenweiser, insbesondere streifenweiser Verstärkung des Edelmetallbelages können verschiedene Wege gegangen werden; von denen einige in der Zeichnung schematisch dargestellt sind und nachfolgend erläutert werden.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise schematisch Schnitte durch Doublebleche bzw. -blöcke, auf die ein nach verschiedenen Verfahren stellenweise verstärkter Edelmetallbelag aufgebracht ist, dargestellt, und zwar zeigt Fig. i bis 4 jeweils einen Querschnitt von noch nicht ausgewalzten Doubleblöcken mit Verstärkung des Edelmetallbelages in der Mitte, Fig. 5 einen Querschnitt gemäß Fig. i bis 4 nach einem oder mehreren Walzdurchgängen, Fig. 6 bis 9 jeweils den Querschnitt von noch nicht ausgewalzten Doubleblöcken mit Randverstärkung des Edelmetallbelages, Fig. io einen Querschnitt gemäß Fig. 6 bis 9 nach einem oder mehreren Walzdurchgängen, Fig. i i bis 13 jeweils einen Querschnitt von noch nicht ausgewalzten Doubleblöcken mit zwei beliebig angeordneten Verstärkungsstreifen aus Edelmetall, F ig. 14 einen Querschnitt gemäß Fig. i i bis 13 nach einem oder mehreren Walzdurchgängen, Fig. 15 einen Querschnitt durch das beispielsweise für die Herstellung von Füllhalterclips verwendete Ausgangsmaterial (Doubleblock) mit Verstärkung der Edelmetallauflage, Fig.16 einen Querschnitt gemäß Fig.15 nach einem oder mehreren Walzdurchgängen, Fig. 17 und 18 den Querschnitt und die Draufsicht auf einen fertigen Doubleblechstreifen mit Verstärkung, wie er beispielsweise als Stanzstreifen für Füllhalterclips verwendet wird, Fig. 19 und 2o den Querschnitt und die Draufsicht auf einen aus dem Doubleblechstreifen gemäß Fig 1 bis 18 ausgestanzten Füllhalterclipteil und schlieglieh Fig. 21 und 22 den Querschnitt und die Draufsicht auf einen fertigen Füllhalterclip, der aus dem Clipteil gemäß Fig. ig und 2o gefertigt ist.
  • In dieser Zeichnung ist 2 jeweils die Unterlage aus Unedelmetall und 3 der Edelmetallbelag mit (Verstärkung, der aus einzelnen Edelmetallstreifen, wie im folgenden beschrieben, besteht.
  • Zur Erzielung der stellenweisen Verstärkung des Edelmetallbelages 3, der in der früher beschriebenen Weise auf eine Unedelmetallunterlage 2 aufgeschweißt ist, können ein oder mehrere weitere Edelmetallblechstreifen dort aufgelegt bzw. aufgeschweißt werden, wo die Edelmetallverstärkung beim fertigen Stanzteil gewünscht wird, wie beispielsweise in Fig. 2, 7, 11 und 15 dargestellt. Die Edelmetallblechstreifen können aber auch zwischen die Unedelmetalltinterlage 2 und den Edelmetallbelag 3, wie aus den Fig. 3 und 12 ersichtlich, vor Durchführung des Druckschweißverfahrens zwischengelegt werden, was den Vorzug hat, daß die Edelmetalloberfläche aus einem Stück gebildet ist und dadurch keine Unterschiede in der Färbung auftreten können. Ferner können auf die Unedelmetallunterlage 2 mehrere Edelmetallbleche derart aufgeschweißt werden, daß sich die Bleche teilweise überlappen, wie in Fig. i und 6 dargestellt, so daß an der überlappungsstelle dann die Verstärkung des Edelmetallbelages 3 erzielt wird. Des weiteren kann das Edelmetallblech in der Breite der Verstärkung gefaltet, umgefalzt oder umgebördelt sein, wie Fig. 8 zeigt. In Fig.4, 9 und 13 ist beispielsweise noch eine Edelmetallauflage 3 mit Verstärkung dargestellt, bei welcher die örtliche Verstärkung durch Walzen von Edelmetallblech mittels profilierten Walzen erzeugt wird. Nach dem Aufschweißen dieses profilierten Edelmetallbleches entsteht ebenfalls ein Doubleblock mit streifenförmiger Verstärkung des Edelmetallbelages 3.
  • Beim Auswalzen der oben beispielsweise beschriebenen Doubleblöcke, das in der bekannten Weise geschieht, bilden sich nach ein oder mehreren Walzdurchgängen je nach der Lage der Edelmetallverstärkungen Doubleblöcke bzw. -bleche von der in Fig. 5, 10, 14 und 16 dargestellten Art, bei welchen die Oberflächen vollkommen glatt sind. Die Verstärkung der Edelmetallauflage 3 kann somit beliebig groß, dick und an jeder Stelle auf der Unedelinetallunterlage 2 angeordnet sein.
  • Das in Fig. 17 und 18 dargestellte fertig ausgewalzte Doubleblech 4 gemäß der Erfindung dient beispielsweise zum Ausstanzen von Füllhalterclips, wobei die Stanzprofile 5 zweckmäßig in der aus F ig. 18 einstrichpunktierten Form angeordnet werden, um einen möglichst geringen Materialverbrauch zu erzielen. In Fig. 19 und 20 ist dann ein fertig ausgestanztes Clipstück 6 gezeichnet, aus dem durch weitere Arbeitsgänge wie bisher der in Fig. 21 und 22 fertig gebildete Clip 7 hergestellt wird. Auch in Fig. 19 bis 22 ist die Unedelmetallunterlage mit -- und der Edelmetallbelag mit 3 bezeichnet, wobei zur besseren Hervorhebung die Edelmetallverstärkungsstellen mit 8 bezeichnet sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von DouW-blechen oder -blöcken als Halbzeug zur Fertigung von Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen, bei dem einem Block aus Unedelmetall ein Blech aus Edelmetall aufgelegt und unter Druck und Hitze mit ihm verschweißt wird, worauf das ganze zu einem Blech ausgewalzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Edelmetallblech vor seiner Verschweißung mit dem Unedelmetallblock weitere Edelmetallblechstücke, insbesondere Streifen, zur stellenweisen Verstärkung der Edelmetallauflage auf- oder untergelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung durch zwei einander überlappende Blechränder erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung durch -stellenweise Faltung, Falzung oder Umbördelung des Edelmetallbelages erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung durch Auswalzen des Edelmetallblechs mittels pofilierter Walzen geschieht.
  5. 5. Stanz- oder Prägeteil, Schmuck- oder Gebrauchsgegenstand, insbesondere Füllhalter-oder Bleistiftbeschläge (Clips) aus Doubleblech mit Verstärkungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche an den am meisten der Abnutzung unterworfenen Stellen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 514553, 625697, 632 691.
DER5380A 1951-02-15 1951-02-15 Verfahren zur Herstellung von Doubleblechen oder -bloecken Expired DE856546C (de)

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DE856546C true DE856546C (de) 1952-11-24

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE514553C (de) * 1930-12-17 Max Schmitz Verfahren zur Herstellung von Essbesteckteilen mit verstaerkten Aufliegestellen
DE625697C (de) * 1934-02-06 1936-02-14 Ernst Schubarth Verfahren zur Herstellung von bunten Blechen oder Baendern durch Walzen mit in Nuten, Rinnen o. dgl. Vertiefungen des Bleches eingelegten Streifen aus einem anderen Metall
DE632691C (de) * 1934-10-07 1936-07-11 Walter Becker Dipl Ing Verfahren zur Herstellung versilberter Bestecke mit einem Kern aus gewoehnlichem Eisen oder Stahl, der an den besonders stark beanspruchten Stellen nichtrostendes Metall aufweist

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE514553C (de) * 1930-12-17 Max Schmitz Verfahren zur Herstellung von Essbesteckteilen mit verstaerkten Aufliegestellen
DE625697C (de) * 1934-02-06 1936-02-14 Ernst Schubarth Verfahren zur Herstellung von bunten Blechen oder Baendern durch Walzen mit in Nuten, Rinnen o. dgl. Vertiefungen des Bleches eingelegten Streifen aus einem anderen Metall
DE632691C (de) * 1934-10-07 1936-07-11 Walter Becker Dipl Ing Verfahren zur Herstellung versilberter Bestecke mit einem Kern aus gewoehnlichem Eisen oder Stahl, der an den besonders stark beanspruchten Stellen nichtrostendes Metall aufweist

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