DE283673C - - Google Patents

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DE283673C
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leather
belt
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rubber
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B9/00Making driving belts or other leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/20Processes or apparatus for making leather belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .J& 283673 KLASSE 28 b. GRUPPE
LEON HEIMANN in NEW YORK, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich, auf ein Verfahren, aus Leder einen nachgiebigen Lederstoff herzustellen. Ein derartiger Stoff ist besonders zweckdienlich bei der Herstellung von Streifen oder Bändern, von denen Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit verlangt wird, und die sich bei Beanspruchung strecken müssen, um beim Aufhören der Beanspruchung wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren. Zu diesem Zwecke wird ein Stück Leder von gewünschter Dicke, Beschaffenheit und Größe gekreppt oder gekräuselt, sodann einige Zeit mit Dampf behandelt, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Erweichung mittels verschiedener Flüssigkeiten, bis das Leder ohne erhebliche Schwächung weich ist ;· hierauf wird die innere Seite des Leders mit einer gummiähnlichen Flüssigkeit behandelt, die die Poren des Leders bis zu einem gewissen Grade durchdringt und befestigt. Das Gummieren erfolgt bei gestrecktem und weichem Zustand des Leders, worauf die Streckung aufgehoben wird, damit sich das Leder setzen und in der Längsrichtung zusammenziehen kann.
Für die praktische Anwendung dieses Lederstoffes ist das Beispiel eines Leibriemens gewählt, der von einem fortlaufenden Streifen auf die gewünschte Länge abgeschnitten ist. In der Zeichnung zeigen
Fig. ι ein Schaubild des Gürtelriemens,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Riemens mit beiderseitig aus einem Stück bestehendem Lederüberzug,
Fig. 3 eine Rückansicht eines Riemens, dessen Rückseite mit einem besonderen Stoffstreifen bedeckt ist,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der
Fig. 3». ' Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 eine Rückansicht des Riemens nach Fig. 2, bei welchem der Deckstoff teilweise aufgeklappt ist,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 6.
Das die Außenhaut. des Gürtels bildende, quer zur Längsrichtung gekräuselte Riemenstück A, das nach dem eingangs geschilderten Verfahren mit Gummi behandelt ist,, enthält zweckmäßig noch einen Streifen B nachgiebigen. Gummistoffes, der als Einlage dient, um die die äußere Lederhülle A herumgefaltet ist. Das besondere Rückenstück C besteht aus ebenfalls nach dem neuen Verfahren behandeltem dünnen Leder. Diese Teile werden miteinander verbunden, wobei der zur Gummierung des Lederstückes A benutzte Gummi genügend plastisch und zäh ist, um eine innige Verbindung zwischen dem Lederstück und der nachgiebigen Einlage herzustellen, wenn sie unter Druck mittels Rollen, Platten o. dgl. aufeinandergepreßt werden.
Durch Änderungen der Kräuselungsart können verschiedene Lederarten, beispielsweise Alligatorhaut, hergestellt werden, wobei die Kräusellinien entweder regelmäßig oder unregelmäßig, je nach Bedarf, verlaufen können;
» es ist jedoch darauf zu achten, daß durch die Kräuselung eine Verkürzung des Leders eintritt, die die Möglichkeit seiner späteren Dehnung zuläßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines nachgiebigen Lederstoffes aus Leder, dadurch gekennzeichnet, daß das Leder zunächst senkrecht zu seiner Längsrichtung gekreppt oder gekräuselt wird und sodann auf seiner inneren Seite einen Überzug von Gummi erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE283673C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168626B (de) * 1961-04-11 1964-04-23 Westfaelische Metall Ind K G H Metallisch glaenzendes Band aus metallisierter Kunststoffolie

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168626B (de) * 1961-04-11 1964-04-23 Westfaelische Metall Ind K G H Metallisch glaenzendes Band aus metallisierter Kunststoffolie

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