DE259909C - - Google Patents

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DE259909C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/283Making U-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 259909-KLASSE 7b. GRUPPE
THYSZEN & CO. in MÜLHEIM, Ruhr.
für Überhitzerrohre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Umkehrstücken für Rohrstränge, im besonderen für Überhitzerrohre. Das neue Verfahren ist durch folgende Maßnahmen gekennzeichnet: Ein Rohrstück wird durch Pressen o. dgl. an dem einen Ende zu zwei durch einen Steg verbundenen Rohrstutzen und an dem anderen Ende zu einer geschlossenen Kappe umgeformt.
ίο Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Umkehrstücke haben den Vorzug, daß die ganze Umkehrstelle eines hin und her gehenden Rohres aus einem einzigen Stück besteht, wodurch die Dauerhaftigkeit dieses am meisten gefährdeten Rohrteiles sehr erhöht wird. Zu gleicher Zeit ermöglicht das neue Verfahren, die dem Scheitelpunkt des Umkehrstückes zunächst liegende Wandung in einfacher Weise ohne Aufbringen von Schweißmaterial erheb-
ao lieh zu verstärken.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine • Ausführungsform des neuen Verfahrens in den Fig. ι bis 6 in schematischer Darstellungsweise veranschaulicht.
«5 Ein glattes Rohrstück A von runder Querschnittsform wird zunächst, zweckmäßig in einer Matrize B, so weit flachgedrückt, daß das sich ergebende Breitmaß dem Außendurchmesser der anzuschließenden Rohre C entspricht (siehe Fig. 1, 2 und 6). Hierauf werden zwei Dorne D von der einen Seite auf eine vorher zu bestimmende Länge in das Rohrstück A eingeführt. Sobald dies geschehen ist, wird in einem entsprechend ausgebildeten Gesenk B' auf die Länge des eingeführten Teiles der Dorne D die Wandung des Rohrstückes A durch Pressen oder Drücken um die eingeführten Dornenden herumgelegt, so daß zwei Rohrstutzen A' entstehen. Die Wandstellen zwischen den Dornenden, die hierbei aufeinander zu liegen kommen und gegebenenfalls miteinander verschweißt werden können, bilden einen Steg E zwischen den Rohrstutzen (vgl. Fig. 3 bis 6).
Nach diesem Vorgang erfolgt in einem hierfür ausgebildeten Gesenk B" das Zusammenstauchen des den Rohrstutzen A' gegenüberliegenden Teiles des Rohrkörpers A. Das zusammengestauchte Ende des Umkehrstückes wird durch Schweißen verschlossen (siehe hierzu Fig. 5 und 6). Durch das Zusammenstauchen wird der dem Scheitelpunkt des Umkehrstückes zunächst liegenden Teil der Wandung noch nach der Spitze hin allmählich zunehmend erheblich verstärkt.
Für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es ohne beeinträchtigende Wirkung, daß die einzelnen Stadien des Herstellungsverfahrens zeitlich miteinander vertauscht werden oder auch zusammenfallen können. Beispielsweise können erst das Umkehrstück F und daran anschließend die Rohrstutzen A' hergestellt werden; weiterhin kann erst das Schließen des einen Endes des noch kreisrunden Rohrstückes und dann das Flachdrücken und die Ausbildung der Rohrstutzen vorgenommen werden. In allen Fällen besitzt das angewandte Gesenk eine entsprechende Ausbildung. Durch
ft. Auflage, ausgegeben am ii. April
Kombination der einzelnen Arbeitsgänge ist es ferner möglich, die Herstellung der Rohrkörper in einem Gesenk unter zeitlichem Zusammenfallen der einzelnen Arbeitsstadien erfolgen zu lassen.
Vorteilhafterweise kann man den beispielsweise zum Verschließen bzw. Zusammenstauchen des Umkehrstückes erforderlichen Preßdruck in Richtung der Rohrstutzen wirken
ίο lassen, indem ein Stempel, dessen Querschnitt demjenigen der Rohrstutzen entspricht, das zu verschließende Rohrformstück tiefer in das Gesenk eintreibt.
Will man aus besonderen Gründen das Anschweißen der mit Umkehrstücken versehenen Rohrkörper A an die anzuschließenden Rohre C vermeiden, so läßt sich ein vollständiges, aus den vorerwähnten Stücken bestehendes Rohrelement in der Weise herstellen, daß die Rohrstutzen A' durch Wahl eines entsprechend längeren Rohrstückes A verlängert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Umkehrstücken für Rohrstränge, im besonderen für Uberhitzerrohre, gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen: Ein Rohrstück (A) wird durch Pressen o. dgl. an einem Ende zu zwei durch einen Steg (E) verbundenen Rohrstutzen (A', A') und am anderen Ende zu einer geschlossenen Kappe (F) umgeformt.
2. Aus einem kreisrunden Rohrstück wird durch Pressen o. dgl. zunächst eine geschlossene Kappe hergestellt und dann flach gedrückt, worauf die Rohrstutzen gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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