DE215732C - - Google Patents

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DE215732C
DE215732C DENDAT215732D DE215732DA DE215732C DE 215732 C DE215732 C DE 215732C DE NDAT215732 D DENDAT215732 D DE NDAT215732D DE 215732D A DE215732D A DE 215732DA DE 215732 C DE215732 C DE 215732C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/02Hinges with pins with one pin
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D2700/00Hinges or other suspension devices especially for doors or windows
    • E05D2700/04Hinges with one pivot axis and more than one bearing surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 c. GRUPPE
GEORGES ADOLPHE PARENT,
EMILE ARTUSSE und LUCIEN ARTUSSE
in PARIS.
Die gewalzten, mit rundstabartigem Randwulst versehenen Gelenkbänder, haben außer anderen Vorteilen gegenüber den Bändern mit gerollten Augen den Vorteil, daß sie fester sind; indessen haben sie nach der gewöhnlichen Herstellungsweise den Nachteil, daß sie viel mehr kosten infolge des sehr bedeutenden Verlustes, der sich aus der Herstellungsart ergibt. Denn die Verluste oder abgeschnittenen Teile
ίο befinden sich an der Seite des Randwulstes, d. h. gerade an dem dicksten Teile des gewalzten Stückes. Andererseits hat der Randwulst eine geringe Länge im Verhältnis zur Gesamtlänge des Bandes (etwa V3) und man ersieht daraus, daß der dicke Teil, welcher abfällt, ein sehr bedeutendes Gewicht im Verhältnis zu dem Gesamtgewicht des Bandes hat. Man schätzt im allgemeinen den Verlust auf ungefähr 50 Prozent des verwendeten Metallgewichtes, und da der Wert der Abfälle geringer ist als die Hälfte des verwendeten Metalles, so ist es verständlich, daß der Herstellungspreis der so erhaltenen Bänder infolge dieses bedeutenden Verlustes sehr hoch ist.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Herstellung dieser Gelenkbänder zum Gegenstande, welches gestattet, den Verlust in einem sehr starken Verhältnis zu verringern, indem dieser Verlust nicht mehr als ungefähr 14 Prozent anstatt.50 Prozent ist, ohne andererseits die Herstellungskosten zu vergrößern. Man erhält auf diese Weise Bänder, deren Herstellungspreis beträchtlich verringert ist. Dieses Verfahren besteht darin, daß man, anstatt zum Ausschneiden der Bänder das gewöhnliche gewalzte Profil mit einem zylindrischen Teil und einem ebenen Teil zu benutzen, ein Profil anwendet, welches aus^ einem mittleren zylindrischen Wulst und drei ebenen Teilen oder Schenkeln besteht, die sternförmig um den Wulst angeordnet sind, welches Profil keine besondere Schwierigkeit für das Walzen bietet. ■ Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht und
Fig. 2 einen Querschnitt eines unbearbeiteten, aus einem gewalzten Stück ausgeschnittenen Bandes.
Fig. 3 ist eine Stirnansicht eines gewalzten Stückes'von der Art der bisher angewendeten gewalzten Bänder.
Fig. 4 ist .ein Grundriß, welcher zeigt, wie das Ausschneiden der. Bänder bei diesem gewalzten Stück bisher bewirkt worden ist, und den entstehenden Abfall erkennen läßt.
Fig. 5 ist eine Stirnansicht des gewalzten Stückes mit drei Schenkeln gemäß der Erfindung.
Fig. 6 und 7 zeigen zwei Längsansichten dieses gewalzten Stückes, welche eine Ansicht von oben und eine von der Seite der Fig. 5 darstellen, wobei aus diesen Figuren zu ersehen ist, wie das Abschneiden der Bänder bei diesen gewalzten Stücken bewirkt wird und welcher Abfall sich ergibt.
Bisher schneidet man, um unbearbeitete gewalzte Bänder, die aus einem Randwulst α und
dem ebenen Teil b (Fig. i) bestehen, zu erhalten, ein gewalztes Stück, wie in Fig. 3 dargestellt, ab, welches aus einem ununterbrochenen zylindrischen Teil a, der dazu bestimmt ist, die Dorne der Bänder zu bilden, und einem ebenen Teil b besteht, der den Bandlappen entspricht. Da der Wulst a, wie bereits erwähnt, eine Länge ungefähr gleich dem dritten Teil von dem des Bandes hat, so verursacht das Abschneiden beträchtliche Verluste, wie man bei c in Fig. 4 sehen kann. .
Gemäß der Erfindung wendet man ein ge-
. walztes Stück an, welches aus einem mittleren zylindrischen Teil d (Fig. 5) und drei Teilen oder ebenen Schenkeln f, g, h, die sternförmig angeordnet sind, besteht, und man zerschneidet das gewalzte Stück derart, daß man nacheinander ein Band bei jedem der Schenkel f, g, h erhält, wobei die stabförmigen Wulste der erhaltenen verschiedenen Bänder ohne Unterbrechung in dem zylindrischen Teil des ge^ walzten Stückes folgen, ebenso wie die ebenen Teile der erhaltenen Bänder in jedem Schenkel, was dadurch ermöglicht wird, daß die Länge des Wulstes ungefähr gleich Y3 des Bandes ist. Es ergeben sich also nur geringe Verluste an den ebenen Teilen des Profils, und zwar diejenigen, welche notwendig sind, um die Bänder zu trennen und den ebenen Teil wie üblich auf die gewünschte Breite zu bringen, wobei man das seitlich von diesem ebenen Teil abstehende Auge vollständig beläßt. Diese Verluste sind bei i in Fig. 6 und 7 dargestellt.
Das Ausschneiden erfolgt wie gewöhnlich vermittels eines Ausschneidestückes, indem man nacheinander die drei Schenkel des Profils bearbeitet und darauf die Wulste abschneidet. Jedes Band wird darauf durch die gewöhnlichen Verfahren vollendet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur sparsamen Herstellung von gewalzten Gelenkbändern mit Randwulst,' dadurch gekennzeichnet, daß man zum Abschneiden der Bänder ein Profil benutzt, welches aus einem zylindrischen Wulst und drei flachen, in Sternform um den Wulst angeordneten, ebenen Schenkeln besteht, derart, daß die Wulste beim Ausschneiden der Bänder aufeinanderfolgend sich berühren und die ebenen Teile der erhaltenen Bänder bei jedem Schenkel des Profils ohne Unterbrechung einander folgen, wodurch der Abfall bei den Wulsten vermieden und der Gesamtabfall vermindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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