DE898141C - Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an Blechhohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an Blechhohlkoerpern

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Publication number
DE898141C
DE898141C DEB13589A DEB0013589A DE898141C DE 898141 C DE898141 C DE 898141C DE B13589 A DEB13589 A DE B13589A DE B0013589 A DEB0013589 A DE B0013589A DE 898141 C DE898141 C DE 898141C
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DE
Germany
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sheet metal
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drawn
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Expired
Application number
DEB13589A
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English (en)
Inventor
Andreas Brantner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
    • B21D19/08Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes by single or successive action of pressing tools, e.g. vice jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an Blechhohlkörpern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines verhältnismäßig breitenRandflansches an abgerundeten Hohlkörpern aus Blech, insbesondere an deren abgerundeten Ecken. Bei bekannten Vorrichtungen, die dem gleichen Zweck dienen, wird der nach innen umgelegte Randteil zwischen der Kante eines Stempels und einem Gegenhalter festgehalten, der unter der Einwirkung einer Feder steht. Eine solche Vorrichtung eignet sich für ras Einziehen von Rändern an .dosenartigen Feinblechgegenständen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nbrrichtung zu schaffen, die für das Einziehen des Randes von verhältnismäßig schwer verformbaren Hohlgegenständen, die aus verhältnismäßig starkem Blech bestehen, geeignet ist. Bei derartigen Hohlkörpern können die bekannten Vorrichtungen nicht zum Ziele führen, da es nicht möglich ist, in einem federnden Gegenhalter so starke Federungskräfte zu erzeugen, daß der Blechrand insbesondere an den abgerundeten Ecken eines Hohlkörpers faltenlos umgelegt werden kann. Bei der Fertigung derartiger Hohlkörper war man bisher genötigt, die an den abgerundeten Stellen .des Hohlkörpers vorhandenen Randstreifen mit Einschnitten zu versehen und die nach dem Umbiegen zusammenstoßenden Ränder dieser Einschnitte zu verschweißen oder zu verlöten. Die Herstellung solcher Randflansche erforderte also, insbesondere wenn eine sauber abgerundete, verhältnismäßig breite Randkante und eine von Unebenheiten freie Flanschfläche erzielt werden sollte, umständliche und zeitraubende Arbeitsvorgänge.
  • Diese Nachteile werden vermieden, wenn erfindungsgemäß ein Stempel, der mit einer den einzuziehenden Hohlkörperrandstreifen eng einfassenden Nut versehen ist, in einem der Blechdicke entsprechenden Abstand von der Grundfläche eines an .der Hohlkörperwand anliegenden Gegenhalters quer zur Hohllr.Örperwand derart verschiebbar angeordnet ist, daß der in der Nut des Stempels eingefaßte Randstreifen im Verlauf einer Vorschubbewegung um die Kante des Gegenhalters nach einwärts abgebogen, dabei über die in der Bewegungsrichtung hinten liegende Einfaßkante hinweggleitend mit fortschreitender Bewegung des Stempels aus dessen Nut herausgezogen und längs der Gegenhaltergrundfläche glatt ausgestreckt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung .dargestellt. Es zeigt Fig. i den Querschnitt eines für die Anwendung des Erfindungsgegenstandes vorbereiteten Hohlbauteiles mit im wesentlichen rechteckigem Öffnungsrand, Fig. 2 den Hohlbauteil mit eingezogenem Flansch im Querschnitt und Fig. 3 den Grundriß dieses Hohlbauteiles; Fig. 4 veranschaulicht eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Einrichtung im Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 5; F'ig. 5 bis 7 zeigen mehrere Arbeitsstellungen dieser Einrichtung im Querschnitt.
  • Der Hohlbauteil io hat eine rechteckige Grundfläche mit Abrundungen i i und 12. Der Hohlkörper soll .die in Fig. 2 und 3 dargestellte Form erhalten. Zu diesem Zweck muß ein in F'ig. i durch eine strichpunktierte Linie begrenzter Randteil 13 nach einwärts umgelegt werden, so daß er die Form eines die Öffnung des Bauteils einrahmenden Innenflansches 15 erhält. Die geraden Teile des Hohlkörpers Stellen dieser Aufgabe keine Schwierigkeiten entgegen, da der Randflansch an diesen Stellen. durch einen einfachen Abkantvorgang umgebogen werden kann. An den Abrundungen ii und 12 versagen jedoch diese und andere bekannte Mittel, da an diesen Stellen der Rand stark verformt werden muß.
  • Dieser Verformungsvorgang kann nun schnell und faltenfrei durchgeführt werden mit Hilfe der in Fig. 4 bis 7 dargestellten Einrichtung. Der wesentliche Teil .dieser Einrichtung besteht aus einem Halter 16, 17, der einen entsprechend der Abrundungen i i oder 12 gekrümmten Spalt 18 enthält. Dieser Spalt hat eine der Blechstärke entsprechende Breite und wird gebildet von -der gekrümmten Schulterfläche des Halterteiles 16 und von .der Stirnfläche einer an diesem Teil befestigten Backe 17. Der Halter 16, 17 wird so auf den abgerundeten Randstreifen 13 des Werkstückes i o aufgesetzt, daß dieser Streifen zwischen den Seitenflächen des Spaltes 18 eingefaßt ist.
  • Der Halter 16; 17 wird nun in der Richtung des Pfeiles A gegen die Außenwand des an der Innenwandfläche durch einen kräftigen Gegenhalter 2o abgestützten Hohlkörpers bewegt. Dabei wird, wie aus Fig. 6. hervorgeht, der Randstreifen 13 um die Kante zidieses Gegenhalters nach einwärts abgebogen und dabei um die Einfassungskante i9 des bogenförmig gekrümmten Spaltes 18 hinweggleitend allmählich aus dem Halter herausgezogen, bis schließlich am Ende des Vorschubweges der gesamte Randteil 13 über die Grundfläche 22 des Gegenhalters 2o flach und glatt ausgebreitet ist und den Flansch 15 bildet.
  • Da während derVorschubbewegung der nach einwärts gebogene Teil des Randstreifens mit dem noch im Spalt i8 befindlichen Teil, wie aus Fig. 6 ersichtlich, ein L-förmiges steifes Profil bildet und da ferner .das Blech im Spalt 18 sowie zwischen dem Halterteil16 und dem Gegenhalter eng eingefaßt ist, muß sich der Werkstoff ohne nennenswerte Faltenbildung. plastisch verformen. Selbstverständlich können auch eingezogene Randschultern an Hohlkörpern der genannten Art nach dem Verfahren gemäß,der Erfindung hergestellt werden, indem die Arbeitsbewegung des Halters 16, 17 etwa in der in Fg.6 gezeichneten Stellung beendet wird. Die Backe 17 kann, auch durch starke Federn gegen die am Halterteil 1.6 angebrachte Schulterfläche gepreßt werden. Die zwischen den Abrundungen befindlichen geraden Flanschteile können, wie schon ausgeführt wurde, durch Abkantvorrichtungen bekannter Art abgebogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an abgerundeten Hohlkörpern aus Blech, insbesondere an deren abgerundeten Kanten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stempel (16, 17), der mit einer den einzuziehen-den Hohlkörperrandstreifen eng einfassenden Nut versehen ist, in einem .der Blechdicke entsprechen-.den Abstand von der Grundfläche (22) eines an der Hohlkörperwand anliegenden Gegenhalters (2o) quer zur Hohlkörperwand derart verschiebbar angeordnet ist, daß der in der Nut des Stempels eingefaßte Randstreifen im Verlauf einer Vorschubbewegung um die Kante (21) des Gegenhalters nach einwärts abgebogen, dabei über !die in der Bewegungsrichtung hinten liegende Einfassungskante (i9) hinweggleitend mit fortschreitender- Bewegung des Stempels aus dessen Nut herausgezogen und längs der Gegenhaltergrundfläche glatt ausgestreckt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 156 950, 432 710, 44327-
DEB13589A 1951-02-04 1951-02-04 Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an Blechhohlkoerpern Expired DE898141C (de)

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DE898141C true DE898141C (de) 1953-11-26

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE156950C (de) *
DE144327C (de) *
DE432710C (de) * 1921-04-24 1926-08-12 Emile Roirant Verfahren zum Boerdeln, Beschneiden, Raendeln, Falzen u. dgl. von unrunden Metallschachteln

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE156950C (de) *
DE144327C (de) *
DE432710C (de) * 1921-04-24 1926-08-12 Emile Roirant Verfahren zum Boerdeln, Beschneiden, Raendeln, Falzen u. dgl. von unrunden Metallschachteln

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