DE853567C - Vorrichtung an Fahr- oder Motorraedern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen Doppeldrahtzug verschiebbar ist - Google Patents

Vorrichtung an Fahr- oder Motorraedern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen Doppeldrahtzug verschiebbar ist

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DE853567C
DE853567C DEF710D DEF0000710D DE853567C DE 853567 C DE853567 C DE 853567C DE F710 D DEF710 D DE F710D DE F0000710 D DEF0000710 D DE F0000710D DE 853567 C DE853567 C DE 853567C
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DE
Germany
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pulley
bowden cable
spiral
double
cable spiral
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Expired
Application number
DEF710D
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English (en)
Inventor
Paul Dotter
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ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/04Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio
    • B62M9/06Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
    • B62M9/10Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like involving different-sized wheels, e.g. rear sprocket chain wheels selectively engaged by the chain, belt, or the like
    • B62M9/12Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like involving different-sized wheels, e.g. rear sprocket chain wheels selectively engaged by the chain, belt, or the like the chain, belt, or the like being laterally shiftable, e.g. using a rear derailleur
    • B62M9/121Rear derailleurs
    • B62M9/124Mechanisms for shifting laterally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Fahr- oder Motorrädern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen Doppeldrahtzug verschiebbar ist Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Fahr- oder Motorrädern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen teilweise in einer Bowdenspirale geführten Doppeldrahtzug verschiebar ist und die Rollendrehung in eine axiale Verstellbewegung umgewandelt wird.
  • Es ist bekannt, daB z.B. die Axialbewegung für (las Verschieberad einer Übersetzungsnabe durch die Drehung einer Seilrolle bewerkstelligt wird, die durch ein Gewinde in axialer Richtung verschoben wird und vermittels geeigneter Übertragungsglieder die Axialverschiebung des Verschiebezahnrades hervorruft. Häufig werden derartige Seilrollen bei Kettenschaltungen von Fahrrädern verwendet, bei denen am Hinterrad mehrere Zahnkränze nebeneinander für die Kette vorgesehen sind und die Kette vermittels einer axial verschiebbaren Leitrolle vom einen auf den anderen Zahnkranz gelenkt wird. In diesem Fall ist die Seilrolle mit einem Flachgewinde versehen, das in ein ebensolches Gewinde der feststehenden Achse eingreift. Durch eine Drehung der Seilrolle wird der auf dieser angebrachte Spannarm, an welchem sich die Leitrolle befindet, in axialer Richtung verschoben. Der Doppeldralitzug für die Betätigung der Seilrolle am Hinterrad geht vom Rahmen oder von der Lenkstange aus, auf jeden Fall von einer Stelle, wo der Betätigungshebel für den Doppeldrahtzug für den Fahrer leicht erreichbar ist. Die Bowdenspirale, in welcher sich der Doppeldrahtzug befindet, ist in bekannter Weise entlang den Rahmenrohren bis zur Hinterradachse verlegt.
  • Bei den bisher bekannten Ausführungen von Seilrollenbetätigungen ist es ein wesentlicher Nachteil, daß das Herausnehmen des Hinterrades durch den Doppeldrahtzug erheblich erschwert ist, denn es muß entweder der Doppeldrahtzug getrennt werden oder der Doppeldrahtzug muß mit der Seilrolle von der Hinterradachse abgeschraubt werden. Befindet sich jedoch die Seilrolle lose im Doppeldrahtzug, so löst sich dieser sofort von der Seilrolle, und beim Einbau ist es dann notwendig, den Doppeldrahtzug wieder auf die Seilrolle aufzuwickeln. Da der Doppeldrahtzug die Seilrolle mehrmals umschlingen muß, so ist eine gewisse Übung notwendig, um den Doppeldrahtzug und die Seilrolle wieder gebrauchsfertig zusammenzubringen. Ohne Anwendung von Spezialwerkzeugen und von ungeübter Hand kann infolgedessen die Demontage eines derartigen Doppeldrahtzuges nicht vorgenommen werden.
  • Die Erfindung verbessert die bekannte Seilrollenbetätigung durch eine besondere Vorrichtung, die gestattet, daß die Seilrolle leicht von der Achse abzunehmen ist und trotzdem sicher im Doppeldrahtzug am Fahrradrahmen hängenbleibt. Ein Verlieren von Teilen oder eine schwierige Zusammenbauarbeit der Seilrollenbetätigung ist damit vermieden. Erfindungsgemäß werden die beschriebenen Vorteile dadurch erreicht, daß das der Seilrolle benachbarte Ende der Bowdenzugspirale am Fahrradrahmen leicht lösbar abgestützt ist und eine um die beiden Seile des Doppeldrahtzuges gelegte Muffe im Bereich zwischen der Abstützung der Bowdenspirale und der Seilrolle zur Vergrößerung des Seilumschlingungswinkels verschiebbar ist. Die Seilrolle wird damit auch im lose herabhängenden Zustand von dem Doppeldrahtzug fest umschlungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung für eine Seilrollenbetätigung für ein Dreigangkettenschaltwerk dargestellt. Es zeigt' Fig. i die Hinterachse des Fahrrades mit den Rahmenrohren und mit dem Doppeldrahtzug in Betriebsstellung in Ansicht, Fig. 2 dieselbe Ansicht, jedoch mit von der Ab- stützung gelöster Bowdenzugspirale, Fig.3 dieselbe Ansicht wie Fig.2, jedoch die Verschiebemuffe bis in die Nähe der Seilrolle gerückt, Fig. 4 die Ansicht wie Fig. 3, jedoch mit frei herunterhängender Seilrolle und abgenommenem Spannarm, Fig. 5 die Seilrolle und den Spannarm in einem Längsschnitt, Fig. 6 und 7 die Abstützung für die Bowdenzugspirale am Rahmen.
  • In Fig. i befindet sich die Hinterachse i in bekannter Weise in den Enden der Rahmenrohre 2 und 3. Auf der Radnabe befinden sich drei Kettenzahnkränze 4 nebeneinander. Der Spannarm 5, der um die Achse i schwenkbar ist, trägt das Leitrad 6, das die Verschiebung der Kette 7 auf die drei verschiedenen Zahnkränze .1 durch Axialbewegung vorzunehmen hat. Der Spannarm 5 wird durch eine Zugfeder 13 gegen die Kette 7 gedrückt. Die axiale Bewegung des Spannarms wird erzeugt durch Drehung einer Seilrolle B. Die Drehung der Seilrolle 8 wird durch den Doppeldrahtzug 9 vorgenommen, der durch eine Bowdenzugspirale bis zur Lenkstange geführt sein kann. Das Fassungsstück io des Endes der Bowdenspirale ruht in einer pfannenartigen Vertiefung 18 (Fig. 6) des an einer Rohrschelle 12 befestigten Widerlagers i i. Die Bowdenzugspirale ist in ähnlicher Weise an einem zweiten Widerlager am oberen Rahmenrohr befestigt, so daß die Bowdenzugspirale unter Druck in der Pfanne 18 läuft.
  • Soll das Hinterrad ausgebaut werden, so ist es notwendig, den Doppeldrahtzug 9 von der Achse zu lösen. Dies kann nunmehr in einfacher Weise geschehen: In Fig. 2 ist die Bowdenzugspirale aus der Pfanne 18 des Widerlagers i i genommen, was durch einen Druck auf das Fassungsstück der Bowdenzugspirale und durch gleichzeitigen Zug an den Zugdrähten 9 unterhalb des Widerlagers i i erfolgen kann. Damit ist der Doppeldrahtzug 9 ohne Spannung. Um ein Herausfallen der Seilrolle 8 aus dem Doppeldrahtzug beim Abnehmen der Seilrolle zu vermeiden, wird sodann eine zwischen der Bowdenzugspirale und der Seilrolle 8 angeordnet Verschiebemuffe 14 von Hand in Richtung der Seilrolle 8 bis in die in Fig. 3 dargestellte Stellung geschoben. Es kann dann der Spannarm 5, dessen sichernder Sprengring 15 vorher entfernt ist, nach Aushängen der Feder 13 von der Achse abgezogen werden; er hängt alsdann lose in der Kette, wie das in Fig. 4 dargestellt ist. Die Seilrolle 8 kann von der Achse abgeschraubt werden und hängt an dem Doppeldrahtzug 9. In der in Fig. 4 dargestellten Lage der Teile ist kein Konstruktionsteil mehr vorhanden, der den Ausbau des Hinterrades hindern würde. Andererseits hängen sämtliche Konstruktionsteile, die gelöst werden mußten, am Rahmen oder an der Kette, so daß kein Teil verlorengehen kann.
  • Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch den Spannarm 5 und die Seilrolle B. Aus dem Schnitt ist zu ersehen, daß die Seilrolle 8 innen mit einem Flachgewinde 16 versehen ist, das in ein Gewinde auf der Achse i eingreift. Der Spannarm 5 sitzt lose auf der Seilrolle 8 und ist in axialer Richtung auf der einen Seite durch die Rolle, auf der anderen Seite durch den Sprengring 15 festgelegt.
  • Fig.6 und 7 zeigen in vergrößertem Maßstab das Widerlager i i für die Bowdenzugspirale. Es weist eine gegenüber der Zugrichtung geneigte pfannenartige Vertiefung bzw. Aufnahmebohrung 18 und eine seitliche Abweisfläche i9 zum leichten Herausdrücken der unter Druck stehenden Bowdenzugspirale und eine gewölbte Führungs- und Anzugsfläche 2o auf, die zum leichten Rineindrücken der unter Druck stehenden Bowdenzugspirale dient. Ferner besitzt das Widerlager einen Schlitz 17, durch welchen der Doppeldrahtzug 9 geführt ist und der ein seitliches Herausziehen des Doppeldrahtzuges mit der Bowdenzugspirale aus der pfannenartigen Vertiefung 18 ermöglicht.
  • Beim Zusammenbau wird zuerst die Seilrolle S auf die :ochse aufgesteckt, die Muffe 14 nach oben geschoben, das Fassungsstück der Bowdenzugspirale in die pfannenartige Vertiefung des Widerlagers i i gebracht, der Spannarm aufgesteckt und die Feder 13 eingehängt.
  • Der Ausbau und der Zusammenbau der erfindungsgemäßen Vorrichtungsteile für die SeilrollenbetätIgung kann somit mit wenigen Handgriffen und ohne :\nwendung eines Werkzeuges vorgenommen werden. Dabei bleiben auch im zerlegten Zustand der Vorrichtung alle Teile mit dem Fahrradrahmen in Verbindung, so daß ein Verlieren von Teilen ausgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Fahr- oder Motorrädern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen teilweise in einer Bowdenzugspirale geführten Doppeldrahtzug verschiebbar ist und die Rollendrehung in eine axiale Verstellbewegung umgewandelt wird, insbesondere für Kettenumschaltungen, gekennzeichnet durch eine lösbare Abstützung des der Seilrolle (8) benachbarten Endes der Bowdenzugspirale am Fahrzeugrahmen (2) und eine um die beiden Seile des Doppeldrahtzuges(9) gelegte und im Bereich zwischen der Abstützung der Bowdenzugspirale und der Seilrolle verschiebbare Muffe (14) zur Vergrößerung des Seilumschlingungswinkels an der Seilrolle.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Abstützung für die Bowdenzugspirale am Fahrradrahmen (2) eine pfannenartige Vertiefung (18) zum Einsetzen eines Fassungsstückes (io) des zugeordneten Endes der Bowdenzugspirale unter Vorspannung der Spirale, ferner eine seitliche Abweisfläche (i9), die das Herausdrücken des Fassungsstückes der Bowdenzugspirale erleichtert sowie eine abgerundete Führungs- und Anzugsfläche (20), welche das Einhängen des Fassungsstückes unter gleichzeitiger Vorspannung der Bowdenzugspirale ermöglicht, besitzt.
DEF710D 1943-07-28 1943-07-28 Vorrichtung an Fahr- oder Motorraedern, bei welcher eine umschlungene Seilrolle durch einen Doppeldrahtzug verschiebbar ist Expired DE853567C (de)

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