DE851103C - Verfahren zur Herstellung von Fettsaeuren und Alkalisalzen aus Alkaliseifen und Mineralsaeuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fettsaeuren und Alkalisalzen aus Alkaliseifen und MineralsaeurenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Fettsäuren und Alkalisalzen aus Alkaliseifen und Mineralsäuren Gegenstand des Patents 707 227 ist ein Verfahren zur Herstellung von Fettsäuren und Alkalisalzen aus Alkaliseifen und Mineralsäuren, wobei man Mischungen aus Alkaliseifen und konzentrierten iv;ilirigeii Lösungen von Alkalisalzen der Nlineralsätiren mit konzentrierten Mineralsäuren behandelt und die abgeschiedenen Fettsäuren und Alkalisalze ohne Eindampfen der wäßrigen Lösungen abtrennt. Hierbei tritt beim Vermischen der wasserfreien, geschmolzenen Alkaliseifen mit der Salzlösung häufig ein lästiges Schäumen ein; die Seife löst sich infolge von Zusammenballungen nur unvollständig, und es ergeben sich Schwierigkeiten durch die entstehenden meistens recht harten Klumpen. Auch gestaltet sich die Wärmeabführung häufig nicht einfach.
- Wie nun gefunden wurde, lassen sich die erwähnten Unvollkommenheiten des bekannten Verfahrens vermeiden, wenn man beim Vermischen der Seifenschmelze mit der zweckmäßig aus einer vorhergehenden Spaltung stammenden Alkalisalzlösung dafür sorgt, daß der PH-Wert der Mischung zwischen 6 und 5.Jiegt. Dies kann man so erreichen, daß man entweder die in den zur Spaltung benutzten Alkalisalzlösungen vorhandenen niedrigmolekularen, wasserlöslichen organischen Säuren sich in entsprechendem Maße anreichern läßt oder solche Säuren von vornherein zugibt oder auch indem man die Mineralsäuremenge bei der vorhergehenden Spaltung derart bemißt, daß beim Zusammengeben der Seifenschmelze und der Alkalisalzlösung, also in der ersten Stufe der nächsten Spaltung, der pTT-Wert innerhalb d'er angegebenen Grenzen bleibt. Beispielsweise bringt man die Seifenschmelze mit einer konzentrierten Salzlösung aus einer vorhergehenden Spaltung in einem Verhältnis von mehr als 2 Teilen Salzlösung auf i Teil Rohseife derart zusammen, daß der pH-Wert höchstens 6, zweckmäßig 5 bis 5,5, beträgt: Auf diese Weise wird das lästige Schäumen und die Klumpenbildurrg bei der Auflösung der Rohseife ausgezeichnet vermieden. Außerdem läßt sich die Abführung der Wärme bei diesem Vorgang höchst vorteilhaft regeln.
- Beim Zusammentreffen von Seifenschmelze und Salzlösung in der angegebenen Weise wird zunächst kein Salz und nur wenig Fettsäure abgeschieden. Erst bei der dann durch Zugabe der konzentrierten Mineralsäure bewirkten eigentlichen Spaltung fällt das Alkalisalz aus, und die Fettsäure sammelt sich als Schicht auf der konzentrierten Salzlösung an. Wenn man in dieser Weise arbeitet, kann man die Spaltung bei einem geringen Säuregrad, nämlich einem pH-Wert von. 2 bis 4, ausführen, und zwar gelingt sie hierbei, ohne daß in die Röhsäure nicht gespaltene Seife gelangt. Die Ausführbarkeit der Spaltung bei dem angegebenen geringen Säuregrad ist wichtig, weil so Mineralsäure gespart wird und überdies die Gefäße sehr geschont werden. Nach der Spaltung besitzt die Alkalisalzlösung, aus der die ausgefallenen Alkalisalze durch Schleudern usw. abgeschieden werden, eine Säurezahl, die bei laufender Wiederverwendung zur Zersetzung neuer Seife bis zu einem Höchstwert, der je nach den Arbeitsbedingungen Zoo und darüber betragen kann, ansteigt.
- Beispiel Eine bei dem Verfahren des Patents 5.59632 gewonnene Seifenschmelze wird mit einer gesättigten, aus einer früheren Spaltung stammenden, neben einer geringen Menge Schwefelsäure niedrigmolekulare, wasserlösliche organische Säuren enthaltenden Natriumsulfatlösung (S. Z. ioo) im Verhältnis von i Teil Seife zu .4 Teilen Salzlösung fortlaufend zusammengebracht. Der pH-Wert stellt sich hierbei auf 5,4 und die Säurezahl auf 17 ein. Das Gemisch wird nun in einem Spaltgefäß mit konzentrierter Schwefelsäure (165 Teile auf 4ooo Teile Gemisch) bei 8o bis 9o° durchgerührt. Die Schwefelsäurezugabe wird hierbei durch entsprechende Verbindung des Zulaufs mit dem pH-Meßgerät derart gesteuert, daß der pH-Wert dauernd auf 3 gehalten wird. Unter Absitzenlassen des Gemisches in einem Trenngefäß wird fortlaufend die sich oben abscheidende Rohfettsäure abgezogen, während das sich absetzende feste Natriumsulfat mit einer Schnecke herausgefördert, abgeschleudert und getrocknet wird. Die gesättigte Natriumsulfatlösung, deren Säurezahl etwa 140 beträgt, wird zum Verarbeiten weiterer Rohstoffe verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Fettsäuren und Alkalisalzen aus Alkaliseifen und Mineralsäuren durch Vermischen der Alkaliseife mit konzentrierten wäßrigen Lösungen von Alkalisalzen und Spaltung mit konzentrierter Mineralsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Zusammengeben von Rohseife und Alkalisalzlösung den pH-Wert der Mischung zwischen 6 und 5 hält.
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