DE850488C - Elektroweidezaungeraet mit Hochfrequenz-Entstoerung - Google Patents
Elektroweidezaungeraet mit Hochfrequenz-EntstoerungInfo
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- DE850488C DE850488C DEU1223A DEU0001223A DE850488C DE 850488 C DE850488 C DE 850488C DE U1223 A DEU1223 A DE U1223A DE U0001223 A DEU0001223 A DE U0001223A DE 850488 C DE850488 C DE 850488C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05C—ELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
- H05C1/00—Circuits or apparatus for generating electric shock effects
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K9/00—Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
- H05K9/0064—Earth or grounding circuit
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
- Elektroweidezaungerät mit Hochfrequenz-Entstörung Elektroweidezaungeräte arbeiten mit einem von einer beliebigen Stromduelle, z. B. einer Batterie oder einem Gleich- oder Wechselstromnetz, gespeisten Impulsgeber, der der Primärwicklung einer Induktionsspule Gleichspannuttgsimpulse zuführt, deren Sekundärwicklung einerseits an den Zaundraht und anderseits an Erde gelegt ist. Dabei wird im allgemeinen als Impulsgeber ein Stromunterbrecher herangezogen, der mit mechanischen, thermischen, elektronischen,elektromagnetischen Schaltmitteln od. dgl. arbeitet und gegebenenfalls über einen GleichrichterGleichspannungsimpulseerzeugt. Solche Impulsgeber lösen durch die Schaltvorgänge neben den Gleichspannungsimpulsen diesen überlagerte hochfrequente Störimpulse aus, die entweder direkt oder Tiber den Zaundraht als Antenne gesendet Nverden oder über (las Leitungsnetz laufen. Um diese Hochfrequenten Störimpulse, die nach Geräteart mehr oder weniger starke Rundfunkstörungen ergeben, zu unterdrücken, hat man bisher parallel zum Unterbrecher einen Kondensator oder einen Kondensator mit in Serie liegendem Widerstand in das Gerät eingebaut oder in den Unterbrechungskreis Drosselspulen oder Widerstände geschaltet, um den Störanteil abzudrosseln. Diese oder etwaige sonst bekannte Maßnahmen führen nur zu einem Teilerfolg, so daß sich die Störungen in den Rundfunkgeräten eines Ortes immer bemerkbar machen, und zwar um so mehr, je mehr Geräte in der Nähe aufgestellt sind.
- Um nun die auftretenden Rundfunkstörungen ganz zu vermeiden oder auf ein solches Mindestmaß herabzusetzen, daß sie nicht mehr als Nebengeräusche in Rundfunkempfängern hörbar sind, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß hei den eingangs erwähnten Elektroweidezaungeräten alle Teile des Gerätes, die hochfrequente überlagerte Störimpulse erzeugen, gemeinsam von einem oder getrennt von mehreren Metallgehäusen umgeben sind, das oder die isoliert in einem metallischen Gerätegehäuse untergebracht ist bzw. sind. Hierdurch werden alle Ausstrahlungen der hochfrequenten Störimpulse abgeschirmt. Da bei vom Netz gespeisten Elektroweidezaungeräten, bei denen besonders starke Störungen auftreten, ein Teil der überlagerten, hochfrequenten Störimpulse über die Zufuhrleitungen und gegebenenfalls auch auf der Zaunleitung, die dann als Antenne wirkt, fortgeleitet werden können, sieht die Erfindung weiter vor, daß die Stromzuführungsleitungen oder auch die Ableitungen zu den bzw. von den hochfrequente Störimpulse erzeugenden Geräteteilen über bekannte Durchgangskondensatoren in die abschirmenden isolierten Metallgehäuse hineingehen bzw. auch hinausgehen. Dabei können in den Zuführungsleitungen zusätzlich Drosselspulen eingeschaltet werden, die etwaige noch vorhandene Störreste vernichten.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch das Gerätegehäuse mit dem inneren isolierten metallischen Abschirmgehäuse, Fig. 2 den gleichen Schnitt mit mehreren metallischen Abschirmgehäusen, Fig. 3 ein Schaltschema eines Weidezaungerätes mit schematisch angedeutetem Geräte- und Abschirmgehäuse.
- Entsprechend der Erfindung ist nach Fig. i ein beliebiges Elektroweidezaungerät in einem metallischen Gehäuse i untergebracht bzw. sind in diesem Gehäuse i mindestens die Teile des Gerätes montiert, die zu Rundfunkstörungen Anlaß geben, wie schon einleitend auseinandergesetzt wurde. Dieses Abschirmgehäuse i, welches auch ein Drahtkäfig sein kann, ist isoliert im Gerätegehäuse 2 untergebracht. Als Isolatoren 3 kann man beliebige Isoliermittel verwenden. Zweckmäßig sind diese Isoliermittel Schwingmetallelemente 3, die gleichzeitig den im Abschirmgehäuse i untergebrachten Geräteteil vor Erschütterungen schützen.
- Das Abschirmgehäuse ist nicht oder nur an einer ganz bestimmten Stelle mit Erde, mit der Masse des Gerätegehäuses 2 oder mit dem Nulleiter eines Stromnietzes verbunden, wie in Fig.3 angedeutet ist. Durch das Abschirmgehäuse i werden alle Störsendungen, die als hochfrequente, überlagerte Stromimpulse auftreten, aufgefangen und vernichtet. Da sich diese hochfrequenten Störimpulse auch über die Stromzuführungsleitungen 4 als auch über die Zaunleitung auf der Sekundärseite der Induktionsspule fortpflanzen können, insbesondere dann, wenn das Elektroweidezaungerät mit Gleich- oder Wechselstrom aus einem Ortsnetz gespeist wird, und hierdurch Rundfunkstörungen über das Netz oder über die Zaunleitung, die darin als Antenne wirkt, verursachen, wird nach der Erfindung so vorgegangen, daß alle Zuführungsleitungen über Durcltführungskondetisatoren 5, gegebenenfalls auch die Ableitungen zum "Zaundraht und zur Erde über solche Durchführungskondensatoren in das die Störquellen enthaltende Abschirmgehäuse i eingeführt oder abgeleitet werden. hierdurch wird erreicht, daß keinerlei Störungen nichr austreten können. In Zusammenhang mit diesen Durchführungskondensatoren braucht das Abschirnigehäuse, wie schon erwähnt, nicht an Masse, Erde oder den Nulleiter eines Ortsnetzes gelegt werden.
- Ferner wird besonders durch die eventuelle Verbindung des Abschirmgehäuses finit Erde oder Gerätegehäuse (Masse) an einem Punkt erreicht, daß der Stromkreis für die durch die Durchführungskondensatoren 'auf die Abschirmung abgeleiteten oder durch Strahlung auf die innere Abschirmung i aufgekoppelten Störungen sich nicht über das Gehäuse 2 oder Erde schließen kann. Ausstrahlungen über gemeinsame Spannungsgefälle an Gehäuse oder Leitungen finden dadurch nicht statt.
- Bei dem Ausführungsbeispiel Fig. 2 sind an Stelle eines Abschirmgehäuses i zwei solche Abschirmgehäuse isoliert im Gerätegehäuse 2 montiert, wobei diese einzelnen Abschirmgehäuse getrennt Teile des Elektroweidezaungerätes enthalten, die Störquellen darstellen und zu Rundfunkstörungen führen. In diesem Fall sind auch die -Verbindungsleitungen 4° zwischen den beiden Abschirmgehäusen i über Durchführungskondensatoren 5° aus dem einen Gehäuse herausgeführt und in (las andere Gehäuse wieder eingeführt. Die Ausführungen zu Fig. i treffen auch auf die Ausführungen nach Fig. 2 zu.
- Fig.3 zeigt ein Schaltschema eines an ein Wechselstromnetz anschließbaren Elektroweidezaungerätes, bei dem die gleichgerichtete Spannung einem Kondensator C zugeführt wird, der beidseitig durch Schaltelemente Si und S., periodisch an eine Induktionsspule 1 gelegt werden kann, deren Sekundärwicklung einerseits an die Zaunleitung Z und anderseits an Erde angeschlossen wird. In F' 19.3 ist gezeigt, daß das Abschirnigehäuse i (strichpunktiert dargestellt) bei 6 an einem Punkt mit dem Gehäuse 2 als Masse verbunden ist. Neben den Durchführungskondensatoren 5 auf der Zuführungsseite sind hier Drosselspulen 7 vorgesehen, die etwaige Reststörungsimpulse beseitigen.
- Es ist selbstverständlich möglich, gemäß der Erfindung beliebig aufgebaute ElektroNveidezaungeräte zu verwenden, bei denen ein Impulsgeber der Primärwicklung einer Induktionsspule Gleichspannungsimpulse zuführt und bei denen an die Sekundärwicklung dieser Spule einerseits die Zaunleitung Z und anderseits die Verbindung mit Erde angeschlossen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektroweidezaungerät mit einem von einer beliebigen Stromquelle gespeisten Impulsgeber, der der Primärwicklung einer Induktionsspule Gleichspannungsinipulse zuführt, deren Sekundärwicklung einerseits an den Zaundraht und anderseits an Erle gelegt ist, dadurch gekenn-
den Metallgehäuse (i) mittels Schwingmetallelemente (3) isoliert im Gerätegehäuse (2) befestigt ist bzw. sind. .4., Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsleitung (d) oder auch die Ableitungen zu den bezw. von den hochfrequente Störimpulse erzeugenden Geräteteilen über bekannte Durchgangskondensatoren (5) in die abschirmenden, isolierten Metallgehäuse (i) hineingehen bzw. auch hinaus -gellen. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangskondensatoren (5) gemeinsam mit Drosselspulen (7) in den Zu-und Ableitungen angewendet werden.zeiclitiet, d<iß alle Teile des Gerätes, die hoch- frequente, iiberlagerte Störimpulse erzeugen, gemeinsam @,on einem oder getrennt von meh- reren Metallgeliättcen (i) umgehen ist oder sind, <las oder die isoliert in einem metallischen Ge- r@itegeliäuse (2) untergebracht ist oder sind. 2. @.@ei-:it nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, claß das die Störduellen enthaltende lletallgeliäuse (i) nur an einem bestimmten Punkt ((>) mit Erde, Nasse des Geräte- geiliiiises (2) oder mit dem Nulleiter eines Stroiniietzes @-erbunden ist. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch ge- hcnnzeiclinet, claß das oder die die Störduellen enthaltende Metallgehä tise (i) oder enthalten-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU1223A DE850488C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Elektroweidezaungeraet mit Hochfrequenz-Entstoerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU1223A DE850488C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Elektroweidezaungeraet mit Hochfrequenz-Entstoerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE850488C true DE850488C (de) | 1952-09-25 |
Family
ID=7565038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU1223A Expired DE850488C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Elektroweidezaungeraet mit Hochfrequenz-Entstoerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850488C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0145317A3 (en) * | 1983-11-14 | 1986-02-12 | Tandem Computers Incorporated | Parallel grounding scheme |
| EP0225954A1 (de) * | 1985-12-18 | 1987-06-24 | Alcan International Limited | Schutz einer Steuer- und Kontrolleinrichtung |
| EP0452228A1 (de) * | 1990-04-11 | 1991-10-16 | Merlin Gerin | Schutzrelais für ein Mittelspannungsnetz |
-
1951
- 1951-06-19 DE DEU1223A patent/DE850488C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0145317A3 (en) * | 1983-11-14 | 1986-02-12 | Tandem Computers Incorporated | Parallel grounding scheme |
| EP0225954A1 (de) * | 1985-12-18 | 1987-06-24 | Alcan International Limited | Schutz einer Steuer- und Kontrolleinrichtung |
| EP0452228A1 (de) * | 1990-04-11 | 1991-10-16 | Merlin Gerin | Schutzrelais für ein Mittelspannungsnetz |
| FR2661052A1 (fr) * | 1990-04-11 | 1991-10-18 | Merlin Gerin | Relais de protection d'un reseau electrique moyenne tension. |
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