DE846438C - Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen

Info

Publication number
DE846438C
DE846438C DEB4159D DEB0004159D DE846438C DE 846438 C DE846438 C DE 846438C DE B4159 D DEB4159 D DE B4159D DE B0004159 D DEB0004159 D DE B0004159D DE 846438 C DE846438 C DE 846438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
flanges
screw holes
final casting
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB4159D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bopp and Reuther GmbH
Original Assignee
Bopp and Reuther GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bopp and Reuther GmbH filed Critical Bopp and Reuther GmbH
Priority to DEB4159D priority Critical patent/DE846438C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE846438C publication Critical patent/DE846438C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggießen der Flanschen mit Schraubenlöchern an Absperrorgangehäusen Es ist im Armaturenbau bekannt, an Flanschen von Artnaturteilen, z. 13, Schieherhauben, Stopflriichsteilen, Untersiitzen für Hydranten u. dgl., die Schraulxn.loiher oder Schraubenschlitze und die 1)icltttl:iclieii finit Dichtungsrillen fertigzugieBen. Dieses \-erfahren ist insbesondere bei stehendgeformten Armaturteilen einfach und jedem Gießercifachniann geläufig. Anders verhält es sich z. B. lxi zweiteilig liegendgeformten Absperrschiebergnehäusen finit drei AnschlulManschen, bei denen die Schraulienlöclier nicht ohne weiteres in einem Arbeitsgang finit dem Modell ausgeformt werden kühnen und die Trennungslinie des Modells sich in Form eines Grates am Gußstiick und an den Flanschen abzeichnet.
  • Uni inin den Grat an den Flanschen zu beseitigen, hat nian schon `'ersuche angestellt, auf die Enden eines Absperrschiebergehäusekernes jeweils eiserne, mit Dichtungsrillen versehene Kokillenscheiben aufzustecken. Infolge der holten Temperatur beim <ließen haben sich die Kokillen nach kurzem Gebrauch verzogen uni mußten, um Ausschuß zu vermeiden, rasch wieder erneuert werden. Es wurde aber auch schon vorgeschlagen, die Kokillen mit "Zapfen für die Herstellung der Schraubenlöcher zu versehen. Aber auch dieser Vorschlag führte nicht zum Ziel, weil der Übelstand des Verziehens noch viel stärker in Erscheinung trat. Ein weiterer Nachteil ist der, daß der Gehäusekern getrocknet sein muß, um die schweren Kokillen aufzustecken, und claß dieser schwere Kern nicht leicht in die Form eingelegt «-erden kann. Aus diesen Gründen hat man vom Fertiggießen der Flanschen an Absperrschiebergehäusen Abstand genommen und die Gehäuse bis in die jüngste Zeit auf besonders konstruierten sogenannten Dreispindelbänken und Mehrspindelbohrmaschinen mit hochwertigen: Werkzeugen fertigbearbeitet.
  • Durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren mit Vorrichtung wird das Problem des Fertiggießens der drei Flanschen in einem Gießvorgang an At>sperrorgangehäusen, insbesondere Schiebergehäu@sen, die zweiteilig liegendgeformt werden, einwandfrei gelöst, und es fallen dadurch die teuren Bearbeitungsmaschinen, einschließlich der hochwertigen Werkzeuge, sowie deren Einstellung und Instandhaltung fort. Weiter werden eingespart die Fortbewegung der vielen Gußstücke von Maschine zu Maschine, das Wegbringen der Gußspäne von den Maschinen, ferner der durch den erhöhten Abbrand beim Einschmelzen der Späne entstehende Verlust an Werkstoff und nicht zuletzt das Einsparen vorn Arbeitskräften und gewaltiger Energiemengen bei der Bearbeitung.
  • In den Zeichnungen ist das Verfahren und beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Fertiggießen der drei Flanschen eines Absperrschiebergehäuses dargestellt, und zwar zeigt Abt). i einen senkrechten Schnitt durch die Kernform zur Herstellung eines Nebenkernes für die beiden Anschlußflanschen, Abb. 2 einen Grundriß der Abb. i, Abt). Seinen senkrechten Schnitt durch den Nebenkern für den Fertiggüß der Anschlußflanscben, Abt>. .4 einen senkrechten Schnitt durch die Kern, form zur Herstellung des Nebenkernes für die Gehäuseflanschen, Abb. 5 einen Grundriß der Abb. 4, Abt). 6 einen senkrechten Schnitt durch den Kern für den. Fertigguß der Gehäuseflanschen, Abt). 7 eine Draufsicht auf die Hälfte der Kernbüchse, die zur Herstellung des Hauptkernes dient, mit Schnitt durch den oberen aufklappbaren Deckel und einem eingelegten Nebenkern für die Anschlußflanschen, Abt>. 8 einen Schnitt A-B durch die Kernbüchse der Abb. 7, Abb.9 einen senkrechten Schnitt durch den Hauptkern mit den eingefügten drei Nebenkernen, Abb. io einen senkrechten Schnitt durch ein fertiggegossenes Absperrschiebergehäuse nach dem Guß.
  • Das wesentlich Neue der Erfindung besteht darin, claß die den Fertigguß der drei Flanschen erzeugenden, besonders gestalteten, zweckmäßig aus Hartkerusand hergestellten Nebenkerne nicht auf einen fertigen Gehäusekern aufgesteckt, sondern in einer besonders konstruierten Vorrichtung, die gleichzeitig zur Herstellung des üblichen Gehäusekernes dient, eingesetzt, festgehalten und durch Stampfen oder Blasen zu einem festgefügten gießfertigen Hauptkern verarbeitet werden.
  • Die in der Kerfiform (Abb. i, 2) hergestellten, in Abb. 3 dargestellten Nebenkerne i erzeugen den Fertigguß der beiden Anschlußflanschen 2, des Schiebergehäuses (Abb. io). Durch die Zapfen 3 entstehen die Schraubenlöcher, und durch die Vorsprünge 5 werden die Dichtungsrillen gebildet. Der vorstehende Rand 6, der so hoch ist wie die Länge der Zapfen 3 und der zugleich den äußeren Durchmesser des Flansches ohne Naht erzeugt, dient zum Schutze der sonst frei stehenden Zapfen und zur besseren und sicheren Einführung des Hauptkernes in die Gießform. An dem äußeren Durchmesser des vorstehenden Randes 6 sind kleine Ansätze angebracht, die sich in die entsprechenden Aussparungen 4 der Kernbüchse (Abt). 7) legen. Dadurch wird die genaue Lage der Zapfen 3, die die Schraubenlöcher der Flanischen erzeugen, einwandfrei erreicht. Der ringförmige vorspringende Teil 7, durch. den.die Kernspindel hindurchgeht, ist von solcher Länge, daß sein äußerer Durchmesser sich in die verschiebbare Schale 8 der Vorrichtung derart einlegt und abdichtet, daß beim Herstellen des Hauptkernes kein Kernsand hinter die Schale 8 eindringt und diese an ihrer Rückzugsbewegung hindert.
  • Der in der Kernform (Abt). 4 und 5) hergestellte, in Abb.6 dargestellte Nebernkern io für die Gehäuseflansche besitzt ebenfalls die Zapfen 3, die Vorsprünge für die Dichtungsrillen 5, den vorstehenden Rand 6 und den ringförmigen Teil 7.
  • Die in Abb. 7 und 8 dargestellte Vorrichtung, die zur Herstellung des Hauptkernes dient, besteht aus einer zweiteiligen Kernbüchse, die mit ,1ussparungen i i und 12 zur Aufnahme der Nebenkerne versehen ist. Die Kerntbüchse (Abt). 7 und 8) ist um den Zapfen 13 drehbar gelagert, und es kann die eine Hälfte noch um den Gelenkbolzen 14 umgelegt werden. Der obere Deckel 15 ist ebenfalls umlegbar und wird durch die Klinke 16 festgehalten.
  • Die Arbeitsweise der beispielsweise vorgeschlagenen Vorrichtung ist folgende: In die eine Hälfte der um ein Gelenk 14 umgelegten Kernbüchse werden die beiden Nebenkerne i in die Aussparungen i i eingelegt. Nachdem die Kernbüchse zugeklappt und durch die Schließkeile 17 festgehalten ist, wird der Nebenkern ib in die obere Aussparung 12 eingelegt und durch den umgelegten und verschließbaren Deckel 15 festgedrückt. Nach dem Einbringen der Kernspindel und des Kerneisens kann der Hauptkern 18 (Abt. 9), ohne die Nebenkerne zu verletzer4 von drei Seiten her in üblicher Weise aufgestampft oder mit einer Kernblasemaschine gießfertig geblasen werden.

Claims (2)

  1. PATEN TA\SPRCCIIE: i. Verfahren zum Fertiggießen der Flanschen mit Schrauhenlöchern und Dichtungsrillen an Absperrorgangehäusen, insbesondere Schiebergehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fertigguß der drei Flanschen erzeugenden, besonders gestalteten, zweckmäßig aus Hartkern- Sand ltcurgestellteii \el)eiikeriie in eine beson clers konstruierte Vorrichtung, die gleichzeitig zur Ilerstelltiiig des üblichen Gehäusekernes dient, eingelegt, darin festgehalten und durch Stampfen oder Blasen zu einem festgefügten gießfertigen llauptkern verarbeitet werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung des Hauptkernes nach (lein Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Aussliartinf;en ( i i und' ta) zurAufnahm-e der Nebenkerne versehene, um eitlen Zapfen (i3) drehbare, ;in ihrem oberen Abgang mit einem verschließbaren Scharnierdeckel (1j) ausgestattete zweiteilige Kernbüchse verwendet wird, deren eine lNilfte durch ein Gelenk 14 timlegbar ist. 3. \eherikern zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zapfen (3) für die Erzeugung der Schraubenlöclier, den vorstehenden Rand (6), der sowohl (leii äußeren Durchmesser des Flansches ohne \alit formt als auch die Arbeitsleiste mit Vorsprüngen für die Dichtungsrillen l)e@;izt und dessen ringförmig vorspringender Teil (7) eine solche Länge besitzt, daß er sich mit seinem äußeren Durchmesser in die verschiebbare Schale (8) der Kernbüchse (Abb. 7) derart einlegt und abdichtet, claß beim Herstellen des Hauptkernes kein Kernsand hinter die Schale eindringt und diese an ihrer hindert.
DEB4159D 1944-04-04 1944-04-04 Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen Expired DE846438C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB4159D DE846438C (de) 1944-04-04 1944-04-04 Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB4159D DE846438C (de) 1944-04-04 1944-04-04 Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE846438C true DE846438C (de) 1952-08-14

Family

ID=6953568

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB4159D Expired DE846438C (de) 1944-04-04 1944-04-04 Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE846438C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1197278A3 (de) * 2000-10-12 2003-04-23 Grundfos A/S Kernaufbau und Verfahren zum Herstellen eines gegossenen Gehäuses für Fluide unter Verwendung eines solchen Kernaufbaus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1197278A3 (de) * 2000-10-12 2003-04-23 Grundfos A/S Kernaufbau und Verfahren zum Herstellen eines gegossenen Gehäuses für Fluide unter Verwendung eines solchen Kernaufbaus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE846438C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fertiggiessen der Flanschen mit Schraubenloechern an Absperrorgangehaeusen
DE2418215A1 (de) Formling sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung eines formlings
DE1173618B (de) Verfahren zur Herstellung von Giesserei-Hohlkernen aus schnell haertenden Sanden sowie Kernformeinrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
AT314111B (de) Verfahren und Vorformling zum Gießen, insbesondere Spritzgießen von Formlingen aus Metall
DE674611C (de) Mehrteiliger Metallkern
DE731146C (de) Zweiteilige Kokille zum Giessen von Zapfhaehnen
DE458342C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gussformen fuer den Guss von Kokillen
DE479631C (de) Aus beweglichen Formabschnitten bestehende Dauergiessform, deren seitliche Abschnitte um Drehzapfen nach auswaerts und einwaerts geschwenkt werden koennen
DE1433936A1 (de) Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung metallischer Gussstuecke
DE536176C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuehlkanaelen in Schwalbungen von Brikettpressen aus Hartstahl
DE545800C (de) Vorrichtung zur Herstellung einstueckiger Kerne fuer Lagerschalen
DE718427C (de) Formkasten zum Giessen von Werkstuecken
DE419276C (de) Verfahren und Einrichtung zum Einbringen des gruenen Fusskernes in die Form fuer Motorgehaeuse
DE428400C (de) Verfahren zur Herstellung von Lagerstellen in Maschinenteilen
DE1433936C (de) Verfahren zum Herstellen einer Gieß form fur eine Vielzahl von hohlen Gußteilen
DE699330C (de) Verfahren und Einrichtung zur Anfertigung von Kernen fuer das Eingiessen unterschnittener Nuten in Gehaeusen fuer Absperrorgane
DE662789C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Giessen mehrerer Brennkraftmaschinenkolben aus Leichtmetall in einer Kokille
DE811718C (de) Verfahren zum Herstellen kettenartiger Gegenstaende aus Spritzguss
DE196731C (de)
DE722743C (de) Giessform aus uebereinandergeschichteten, plattenfoermigen Formteilen
DE469569C (de) Haltestange fuer im Innern einer Gussform, besonders fuer Walzenguss angebrachte Formstuecke
DE929869C (de) Verfahren zum Herstellen von Giesskokillen
DE719615C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gegossenen Ketten
DE496661C (de) Kernformmaschine mit gegeneinander beweglichen Formteilen und einem zur Aufnahme des Sandes dienenden Rahmen, der der Form des Kernes entsprechende Ausnehmungen besitzt
DE511750C (de) Vorrichtung zum Formen von Sandkernen fuer Lokomotivrotgusslagerschalen