DE84474C - - Google Patents

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DE84474C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/20Pushers actuated directly by hand

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
KLASSE 42: Instrumente.
: Die bisher bekannt gewordenen Selbstverkäufer leiden an dem Mangel, dafs der von Hand zu bethätigende, den gekauften Gegenstand herausbefördernde Schieber dauernd seinen Griff darbietet. Hierdurch wird es nämlich möglich, auf den sperrenden, durch Münzeinwurf auszulösenden Griff einen Zug oder Druck auszuüben, gleichviel ob man vorher eine Münze eingeworfen hat oder nicht, so dafs die Gefahr einer Zertrümmerung der Sperrung durch gewaltsames Zerren an dem Schieber vorliegt. Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Uebelstand dadurch, dafs der für gewöhnlich in einer Höhlung des Gehäuses verborgene Griff oder Knopf des Ausgabescjhiebers erst in die Bereitschaftsstellung übergeht, sobald die Münze eingeworfen ist. In der Hauptsache wird diese Möglichkeit dadurch geschaffen, dafs der Ausgabeschieber in seiner wirksamen Bewegung eine Feder spannt, deren Entriegelung durch das Einwerfen der Münze bewirkt wird.
Ein in solcher Weise vervollkommneter Apparat ist auf den beiliegenden Zeichnungen in der Fig. 1 in der Vorderansicht mit Fortlassung der vorderen Gehäusewandung dargestellt, die Fig. 2 ist eine Seitenansicht von links (Fig. 1), die Fig. 3 eine Hinteransicht, bei welcher die den Wäge- und Kuppelmechanismus verdeckenden Theile fortgelassen sind. Die Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 4. Die Fig. 6 schliefslich ist ein in vergröfsertem Mafsstabe gezeichneter Schnitt nach der Linie y-y (Fig. 1).
Die in den Münzeinwurf α (Fig. 4 und 5) hineinzuschiebende Münze b fällt bei zu geringem Durchmesser zwischen den Führungsschienen c c hindurch und gelangt unmittelbar und ohne den Apparat zu beeinflussen durch einen Behälter d mit schrägem Boden nach aufsen (siehe auch Fig. ι und 2). Bei normalem Durchmesser jedoch greift der Rand derselben in die beiden Nuthen c1 der waagrechten Schiene c ein. In die eine dieser Nuthen c1 (in den Fig. 4 und 5 die rechts liegende) wird ein waagrechter Stift e von der Seite her hineingedrängt, indem auf denselben eine durch eine Feder/ beeinflufste, um einen feststehenden Zapfen g drehbare Schwinge h einwirkt. Beim Einführen. einer Münze b mit normalem Durchmesser wird nun der Stift e hinreichend weit verschoben, um die Nase h1 der Schwinge h aufser Eingriff mit einem Gleitstück i zu bringen. Das letztere wird von zwei senkrechten Schienen k geführt, und in eine Aussparung i1 desselben greift der Arm / einer waagrechten Welle m ein (siehe auch Fig. 2 und 3). Mittelst einer Drehfeder η (Fig. 3) wird dieser Welle m das Bestreben ertheilt, •sich in einem Sinne zu drehen, welcher einer Abwärtsbewegung des Gleitstückes / entspricht, welche in weiter unten zu beschreibender Weise auf die Zahnstange zum Antrieb der Vorschubwalzen einwirkt.
Die Welle m ist aufserdem mit einem Arm ο ausgerüstet, welcher durch eine Lenkstange ρ mit einer um eine feste waagrechte Achse drehbaren Schwinge q gekuppelt ist. Die letztere ist gabelförmig gestaltet und greift mit den freien Enden ihrer Zinken in die Bahn der Münze b ein (Fig. 4), um die Münze auf den Teller r der Wägevorrichtung zu be-
fördern (Fig. 4 und 5). Dieser Teller r ist starr mit einer senkrechten Stange s verbunden, welche durch um feste Zapfen 111 drehbare Schwingen uul gleicher Länge gerade geführt wird. Die Schwinge u ist mit einem Gewichtshebel ν starr verbunden, derart, dafs die Stange s dauernd aufwärts gedrängt wird. Mit der Schwinge u ist aufserdem ein Arm υ> starr verbunden. Dieser Arm w ist wiederum gelenkig mit einer Schwinge 1 verbunden, welche ungefähr in der Mitte von unten her von einem feststehenden Arm 2 gestützt wird. Eine Nase 3 der Schwinge 1 greift nun in den Schlitz einer zweiten Schwinge 4 ein, welche um einen waagrechten Zapfen 5 des oben erwähnten Gleitstückes i drehbar ist (Fig. 2 und 4). Diese Schwinge 4 ist mit einer Nase 6 ausgerüstet (Fig. 2). Vorausgesetzt nun, dafs die auf den Waageteller r gebrachte Münze eine solche mit normalem Gewicht ist, nimmt der Teller r die strichpunktirte Stellung (Fig. 4) ein, und gleichzeitig gelangt die Schwinge 4 in eine solche Lage, dafs ihre Nase 6 unter diejenige 7 einer Zahnstange 8 . tritt (Fig. 2). Diese Zahnstange 8 wird in senkrechter Richtung gerade geführt, derart, dafs sie von dem Gleitstück i beeinflufst werden kann, indem einerseits ihre Rollen 9 an der Führung k laufen, dieselbe aber andererseits und von der entgegengesetzten Seite her durch ein um eine feste, waagrechte Achse drehbares, mit derselben im Eingriff stehendes Zahnrad 10 gestützt wird (siehe auch Fig. 1), Und aufserdem ihr Ansatz 11 sowie die Nase 7 in die Führung k eingreifen.
■ Auf solche Weise wird es möglich, die Zahnstange 8 zeitweise mit dem Gleitstück i derart zu kuppeln, dafs die Zahnstange 8 die Aufwärtsbewegung des Gleitstückes i mitmacht. Diese Bewegung des letzteren wird in der folgenden Weise herbeigeführt.
Die Welle in des das Gleitstück i durchsetzenden Armes / ist mit einem abwärts gerichteten Arm 12 ausgerüstet (Fig. 2 und 3), in dessen .Langloch 13 der Zapfen 14 an dem einen Ende eines um eine feststehende waagrechte Welle ι 5 drehbaren zweiarmigen Hebels 16 eingreift. Das andere Ende des letzteren ist mit einer Lenkstange 17 gelenkig verbunden, welche aufserdem an einen in der Gehäuse-Wandung 18 sich führenden Druckknopf 19 angeschlossen ist. Es ergiebt sich hieraus, dafs bei der oben erwähnten, durch die Drehfeder η Veranlafsten Abwärtsbewegung des Gleitstückes i der Druckknopf 19 nach aufsen gedrängt wird (siehe strichpunktirte Stellung Fig. 2). Bewegt man dann den Druckknopf 19 von Hand einwärts, so wird eine Aufwärtsbeweeun? des Gleitstückes i die Folge sein. Am Ende dieser Bewegung springt die Nase Z?1 der Schwinge h (Fig. 5) in eine Aussparung z1 des Gleitstückes i ein. Um diese Schwinge zur Seite drängen zu können, ist das Gleitstück i mit einer Abschrägung i1 ausgerüstet (Fig. 4).
Die Abwärtsbewegung der mit dem in solcher Weise aufwärts geschobenen Gleitstück i gekuppelten Zahnstange 8 veranlafst nun eine Drehung des Zahnrades 10 in der Richtung des Pfeiles Fig. 1. Dasselbe ist aber lose drehbar auf der Welle 20 und wird durch eine Schraubenfeder 21 an ein auf diese Welle 20 gekeiltes Zahnrad 22 herangeschoben. Da nun beide Zahnräder seitlich mit keilförmigen Vorsprüngen 23,24 derart ausgerüstet sind, dafs die letzteren bei der erwähnten Drehung des Zahnrades 10 vor einander ausweichen, so kann eine Drehung der Welle in diesem Falle nicht stattfinden. Der Sicherheit wegen mag eine Sperrfeder 25 in das Zahnrad 10 eingreifen. Bewegt sich hingegen die Zahnstange 8 aufwärts, so wird das Zahnrad 10 entgegen der Richtung des Pfeiles Fig. 1 gedreht, die Keilzahnkuppelung 23, 24 tritt in Wirkung und die Welle 20 wird mitgenommen. Auf solche Weise wird die Ausgabewalze 26 in Drehung versetzt, deren Gegenwalze 27 durch die Zahnräder 22 und dasjenige 28 der Welle 29 von Walze 27 zu einer Drehung in entgegengesetztem Sinne veranlafst wird. Die Ausgabewalzen 26, 27 sind also in der Lage, den von Briefmarken, Billets, Loosen oder dergl. gebildeten Streifen 30 um eine Theilung vorrücken bezw. von der Rolle 31 abrollen zu lassen (Fig. 6).
Das Abwerfen der Münze b von dem Teller r wird durch Zinken 32 bewirkt (Fig. 2, 4 und 5), welchen durch eine Drehfeder 33 das Bestreben ertheilt wird, in die Schlitze r1 des Tellers r hineinzutreten. Dieser Beeinflussung können jedoch die Zinken 32 nur nachgeben, sobald sich der Hebel / in seiner höchsten Stellung befindet. Von diesen Zinken 32 ist nämlich der eine mit einer Nase 32x ausgerüstet, welche von einem Kloben 34 des Hebels / zur Seite gedrängt wird, so lange der Hebel / eben nicht die erwähnte Stellung einnimmt. Selbstredend mufs die Nase 32 λ derart gestaltet sein, dafs die Zinken 32 aus den Schlitzen r1 -des Tellers r schon herausgetreten sind, bevor die Münze b mittelst der Zinken q zwischen den Führungsschienen c herausgeschnellt wird. Die vom Teller r herabgeschnellte Münze b geräth, durch eine Leiste 3 5 geführt (Fig. 1), in einen Sammelbehälter 36 hinein.
Ein winkelförmiger Arm 37 (Fig. 2, 4 und 5) hindert die Münze Z>, über den Teller r hinweg zu springen.
Selbstverständlich kann man an die Stelle der Ausgabewalzen 26, 27 auch irgend einen anderen Ausgabeapparat treten lassen. So z. B. kann man die bekannte Waarentrommel
an die Stelle derselben setzen, ohne aus dem Rahmen vorliegender Erfindung zu schreiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstverkäufer, bei dem der Druckknopf der die Waare herausbefördernden Vorrichtung unter Einfiufs einer Feder in die Bereitschaftsstellung erst übergeht, sobald durch Einwurf einer Münze eine Auslösung dieser Vorrichtung stattfindet, zum Zweck, einer gefahrbringenden Beeinflussung des Getriebes von Seiten Unberufener vorzubeugen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT84474D Active DE84474C (de)

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