DE844020C - Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen - Google Patents

Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen

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Publication number
DE844020C
DE844020C DEK9459A DEK0009459A DE844020C DE 844020 C DE844020 C DE 844020C DE K9459 A DEK9459 A DE K9459A DE K0009459 A DEK0009459 A DE K0009459A DE 844020 C DE844020 C DE 844020C
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DE
Germany
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rail
intermediate plate
hiking
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wandering
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Expired
Application number
DEK9459A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Klaevke
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Individual
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Individual
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Publication of DE844020C publication Critical patent/DE844020C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B13/00Arrangements preventing shifting of the track
    • E01B13/02Rail anchors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2201/00Fastening or restraining methods
    • E01B2201/04Fastening or restraining methods by bolting, nailing or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2201/00Fastening or restraining methods
    • E01B2201/10Fastening or restraining methods in alternative ways, e.g. glueing, welding, form-fits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Wanderschutz für Fahrzeugschienen \ Nach dem bisherigen Stand der Technik sind verschiedene Mittel bekannt, die das sog. Schienenwandern bei Temperaturveränderung verhindern sollen, beispielsweise durch Verwendung von festen Anschlägen oder Formstücken, die mit der Schiene durch Schweißung fest verbunden sind und sich gegen die auf den Schwellen befestigten Schwellenplatten abstützen, oder durch direkte Verschweißung der Schienen mit den Unterlagsplatten oder durch Verwendung von Unterlagsplatten mit wellenförniigen oder gerippten Oberflächen, die den Reibungswiderstand zwischen Schiene und Unterlagsplatte vergrößern sollen.
  • Zu den genannten Mitteln besteht der Nachteil, daß einerseits die Verschweißung von Anschlägen unter der Schienenfußfläche bei eingebauten Schienen wegen Platz- und Sichtmangels nicht möglich ist und andererseits Schienen mit angeschweißten Anschlägen nur unter größten Schwierigkeiten verlegt xverden können, nämlich nur dann, wenn alle Schwellen mit ihren Utiterlagsplatten passend zu den einzelnen Schienenanschlägen eingerückt sind. Ein solches Verfahren ist jedoch wegen der im Steinschotter eingebetteten Schwellen unwirtschaftlich und zeitraubend. Eine andere Ausführung, bei der durch angeschweißte Anschläge an der Schiene, und zwar vor und hinter der Unterlagsplatte das Schienenwandern verhindert werden soll, hat den Nachteil, daß die Schweißnähte verhältnismäßig lang sein müssen, um die hohen Schubkräfte der Schiene bei Temperaturveränderung aufzunehmen. Lange Schweißnähte sind jedoch unerwünscht, weil sie; während: der ,Zugfahrt infolge der wellenartig verlaufenden '.hleneni#urchbiegung eher zu Bruch führen können als kurze Schweißnähte und bei isolierten Schienenstößen wenig Raum zwischen den auf der Doppelschwelle befestigten Unterlagsplatten zur Verfügung steht, wie in Bild 6 ersichtlich ist. #Dag-- ;Verfahren; ` .nach dem die Unterlagsplatten mit. der. Schiene durch Verschweißung fest verbuiiüen werden, hat den Nachteil, daß die Unterlagsplatten bei einem späteren Ausbau der Schiene nicht mehr verwendbar sind und attgehobelt werden müssen, wenn die Schiene für andere Zwecke weiterverwendet werden soll.
  • Bei den bekannten Wanderschutzmitteln, deren Oberseite wellenförmig ausgebildet ist, besteht der Nachteil, daß einerseits mit der an sich geringen wellenförmigen Ausbildung .der Unterlagsplatten nur eine geringe Erhöhung des Reibungswiderstands zwischen Schiene und Unterlagsplatte eintritt und andererseits die waagerechten Schubkräfte der Schiene sich in senkrechte, nach oben wirkende Kräfte umwandeln, die zur Längung und Lockerung der Schienenklemmschrauben führen können.
  • Im Gegensatz zu den genannten Ausführungen zeigt der Erfindungsgegenstand neuartige Wanderschutzmittel, die ohne Schwierigkeiten herstellbar tirid änwendbac-siüd- Sie können dort; wo ein vollkommener Wanderschutz erreicht werden soll, beispielsweise bei isolierten Schienenstößen, .fest mit der Schiene verbunden werden, oder dort, wo keine starre Schienenfesthaltung, sondern nur ein verstärkter Wanderschutz gewünscht ist, beispielsweise bei gewöhnlichen Schienenstößen; derart ausgebildet werden, daß der Widerstand gegen Schienenwandern erhöht wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: i. Verwendung von Zwischenplatten, die innerhalb der Rippen von UnterlagslaJatten lösbar und unverschiebbar gelagert sind und deren über die Unterlagsplatten hinausragenden Flächen Verbreiterungen nach Bild 2 zur Anlage an den Stirnflächen der Rippen aufweisen, die nach Wahl zur Verschweißung mit den Schienenfußkanten verwendet werden können; 2. Oberflächenausbildung der auswechselbaren Einlegeplatte 3 nach Bild 2 mit einer schräg versetzten Riffelung oder Zahnung; 3. zweiteilige Ausführung der Zwischenplatte 4 nach Bild 3 oder 5; 4. Ausbildung der Zwischenplatte 5 oder 6 nach Bild 4 oder 5 mit einer Ausnehmung zur Aufnahme einer Einlegeplatte 7, deren Oberfläche riffel- oder zahnartig geformt ist; 5. zweiteilige Ausführung der Einlege-1>latte 7 nach Bild 4, die derart zusammengesetzt wird, daß die Riffelung oder Zahnung der Oberflächen eine Pfeilform ergeben.
  • Zur Erläuterung der verschiedenen Wanderschutzmittel sind die Bilder i bis 6 zu betrachten. Bild i stellt 'die Seitenansicht einer Befestigungsstelle dar; Bild 2 zeigt eine einteilige Zwischenplatte mit Unterlagsplatte;.
  • Bild 3 stellt eine zweiteilige Zwischenplatte mit Untertagsplatte -dar; Bild 4 zeigt eine einteilige Zwischenplatte mit einer Ausnehmung zur Aufnahme einer zweiteiligen Einlegeplatte; 'Bild 5 stellt eine zweiteilige Zwischenplatte mit einer Ausnehmung zur Aufnahme einer einteiligen Einlegeplatte, und Bild 6 zeigt einen Schienenstoß.
  • Die Unterlagsplatte 2 nach Bild i und 2 ist durch vier Befestigungsschrauben mit der nicht dargestellten Schwelle fest verschraubt. In die Unterlagsplatte 2 ist die "Zwischenplatte 3 nach $ild. 2 unverschiebbar, aber lösbar eingelegt. Die Schiene i wird auf die Zwischenplatte 3 aufgesetzt und hiernach durch die Klemmplatten K mittels der Hakenschrauben Hnach Bild i festgeklemmt. Die Zwischenplatte 3 kann nunmehr mit der Schiene durch Verschweißung, und zwar entlang der Schienenfußkanten innerhalb des verbreiterten Plattenbereichs, fest verbunden werden, so daß beispielsweise ein bei isolierten Schienenstößen erwünschter vollkommener Wanderschutz erzielt wird. Bei gewöhnlichen, nicht isolierten Schienenstößen oder dort, wo nur ein verstärkter Wanderschutz erwünscht ist, kann die Oberseite der Zwischenplatte mit einer das Wandern hindernden Riffelung oder "Zahnung versehen werden, wie sie beispielsweise in Bild 2 durch Schrägstriche angedeutet ist.
  • Bei der geteilten Zwischenplatte nach Bild 3 besteht der Vorteil, daß diese bereits hei geringer Hebung der Schiene in die Uuterlagsplatte eingelegt werden kann.
  • Nach Bild 4 bestehen die Wanderschutzmittel aus der eigentlichen Zwischenplatte 5, die eine Ausnehmung aufweist, in die eine zweiteilige Einlegeplatte eingefügt ist. Der Vorteil ist der, daß lediglich die Einlegeplatte, deren Oberseite mit einer das Wandern hindernden Riffelung oder Zahnung versehen ist, aus hochwertigem Stahl hergestellt wird, wogegen die Zwischenplatte aus Stahl mit geringerer Güte besteht.
  • .Bild 5 zeigt fast die gleiche Ausführung wie Bild 4, jedoch ist hierbei die Zwischenplatte 6 zweiteilig und die Einlegeplatte 7 einteilig ausgebildet. Der Vorteil ist bereits in Bild 3 erläutert.
  • Bild 6 stellt einen isolierten Schienenstoß dar, wobei nicht nur der Raummangel zwischen den beiden Unterlagsplatten der Doppelschwelle ersichtlich ist, sondern gleichzeitig die Zwischenplatte in einer bei ähnlichen Einrichtungen bekannten schaukelförmigen Ausbildung dargestellt ist.
  • Die Zusammenfassung der Kennzeichen i bis ergibt gegenüber dem bekannten Stand der Technik einen erheblichen Fortschritt. Der Erfindungsgegenstand stellt nicht nur eine praktisch anzuwendende Einrichtung dar, sondern er kann als Massenartikel billig hergestellt werden, weil es sich um reine Stanz- bzw. Preßteile mit geringem Stahlbedarf handelt. Der Erfindungsgegenstand soll in erster Linie isolierte Schienenstöße gegen vorzeitige Zerstörung schützen. Durch die verstärkte bzw. vollkommene Festhaltung der Schienen am isolierten Schienenstoß muß sich (las Schienenwandern infolgedessen nach der dem isolierten Schienenstoß entgegengesetzten Seite aus-,%,irkeii. Der Erfindungsgegenstand kann jedoch auch bei allen gewöhnlichen Stößen eingebaut werden, nämlich dann, wenn nur ein verstärkter Wanderschutz erzielt werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderschutz für Fahrzeugschienen, dadurch gekennzeichnet. <laß innerhalb der Rippen von Unterlagsplatten Zwischenplatten lösbar und unverschiebbar gelagert sind, die mit der Schiene in feste oder wanderschutzmäßige Verbindung gebracht werden, wobei über die Unterlagsplatten hinausragende Flächen Verbreiterungen zur Anlage an den Stirnflächen der Rippen aufweisen. ?. Wanderschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Zwischenplatte (3) iin Bereich ihrer Verbreiterung mit den Schienenfullkanten @-cr@ch@@-eißt wird. 3. Wanderschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Zwischenplatte (3) mit einer das Wandern hindernden Riffelung oder Zahnung versehen ist. Wanderschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdieZwischenplatte (4oder6) zweiteilig ist. 5. Wanderschutz nach Anspruch i oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte (5 oder 6) eine Ausnehmung zur Aufnahme einer Einlegeplatte (7) aufweist, deren Oberseite mit einer das Schienenwandern hindernden Riffelung oder Zahnung versehen ist. 6. Wanderschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegeplatte (7) zweiteilig ist und die Riffelungen oder Zahnungen pfeilartig zusammengesetzt sind. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift.Nr. 853684; österreichische Patentschrift N r. 48 45g.
DEK9459A 1951-03-29 1951-03-29 Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen Expired DE844020C (de)

Priority Applications (1)

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DEK9459A DE844020C (de) 1951-03-29 1951-03-29 Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen

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DEK9459A DE844020C (de) 1951-03-29 1951-03-29 Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen

Publications (1)

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DE844020C true DE844020C (de) 1952-07-14

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ID=7212425

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DEK9459A Expired DE844020C (de) 1951-03-29 1951-03-29 Wanderschutz fuer Fahrzeugschienen

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DE (1) DE844020C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US853684A (en) * 1906-08-25 1907-05-14 William L De Remer Tie-plate.
AT48459B (de) * 1910-01-24 1911-06-10 Max Dienstfertig Vorrichtung zur Verhütung des Schienenwanderns.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US853684A (en) * 1906-08-25 1907-05-14 William L De Remer Tie-plate.
AT48459B (de) * 1910-01-24 1911-06-10 Max Dienstfertig Vorrichtung zur Verhütung des Schienenwanderns.

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