DE221000C - - Google Patents

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DE221000C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/42Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone combined with inserts of wood or other material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ä 221000-KLASSE 19«. GRUPPE
GASTON LIEBEAUX in NANTES und FRANCOIS HENNEBIQUE in PARIS.
oder anderem erhärtenden Baustoff.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung der Schienen auf Schwellen aus eisenbewehrtem Beton, bei welcher die aus Holz oder anderem geeigneten Baustoff bestehenden und zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel geeigneten Blöcke ebenso wie die in den Schwellenköpfen vorhandenen Löcher oder Öffnungen mindestens zwei parallele Flächen besitzen, die schräg zur
ίο Grundfläche oder zur Senkrechten angeordnet sind, wobei zweckmäßig die zu beiden Seiten der Schiene liegenden Blöcke in entgegengesetztem Sinne geneigte Parallelflächen haben. In der beiliegenden Zeichnung ist die
Fig. ι ein Längsschnitt durch einen Schwellenkopf nach der vorliegenden Erfindung vor der Verlegung, die
Fig. 2 eine Aufsicht, die
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 und 2.
Jeder der Schwellenköpfe wird mit Aussparungen oder Löchern α versehen, welche in beliebiger Zahl rechts und links zur Schienenachse A liegen und deren Seitenwände eigenartig ausgebildet sind. Es sind nämlich jedesmal die in der Richtung der Schienenachse liegenden Wände 1,1 und 1', 1' jedes Loches a zueinander parallel angeordnet, besitzen jedoch eine leichte Neigung gegen die Grundfläche oder die Senkrechte. Diese Wände sind aber auf den beiden Seiten der Achse A in entgegengesetztem Sinne geneigt, wie dies aus Fig. ι hervorgeht, um das Herausheben der
Blöcke durch die auf ein Kanten der Schienen hinwirkenden Kräfte zu hindern. Die anderen beiden Wände 2, 2 und 2', 2' bilden einen Keil und sind der Höhe nach durch einen Rand oder eine Schulter b geteilt.
In die Löcher der Schwellenköpfe wird, wie üblich, ein sie vollständig ausfüllender Block c aus Holz oder irgendeinem anderen geeigneten Baustoff eingesetzt, indem man ihn in das entsprechende Loch hineingleiten läßt, und zwar mit der Unterseite, die etwas kleiner bemessen ist, zuerst, derart, daß die Bewegung parallel zu den geneigten Wänden 1,1 oder 1', 1' erfolgt, bis die Schultern der Blöcke sich auf die Ränder b in den Seitenwänden der Löcher auflegen.
Die Schienen werden dann in der gewöhnliehen Weise auf der Schwelle befestigt.
Trotzdem die Blöcke c nur lose in die Löcher eingesetzt werden, sind die Schienen doch sicher befestigt, weil sie bei ihrer Beanspruchung nur Kräfte auf die Blöcke etwa in senkrechter Richtung ausüben, in welcher aber ein Herausziehen der Blöcke c unmöglich ist, weil man sie nur parallel zu den geneigten Flächen 1, 1 oder 1', 1', also im Winkel zur Senkrechten, herausziehen kann. Um die Blöcke herausnehmen oder ersetzen zu können, muß man zunächst die Schienenbefestigungsmittel beseitigen, die Schienen abnehmen und dadurch die Blöcke selbst freilegen, worauf man sie in schräger Richtung herausziehen kann.
Die Blöcke c können statt aus Holz auch aus anderem Baustoff, insbesondere auch aus Zement hergestellt werden, müssen dann aber natürlich Dübel oder ähnliche Teile aus Holz 5 oder anderem Baustoff enthalten, die sich zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel eignen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Befestigung der Schienen auf Schwellen aus eisenbewehrtem Beton oder anderem erhärtenden Baustoff, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Holz oder anderem zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel geeigneten Baustoff bestehenden Blöcke (c) ebenso wie die in den Schwellenköpfen vorgesehenen Öffnungen (a) zu beiden Seiten der Schiene in der Richtung der Schienenachse gleichlaufende, schräg zur Grundfläche oder zur Senkrechten entgegengesetzt von der Schiene nach außen geneigte Flächen (1,1 und 1', 1') besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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