DE218865C - - Google Patents

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DE218865C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/42Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone combined with inserts of wood or other material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 218865-KLASSE 19^. GRUPPE
GASTON LIEBEAUX in NANTES, Frankr. und FRANCOIS HENNEBIQUE in PARIS.
Zusatz zum Patente 215431 vom 23. April 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1908 ab. Längste Dauer: 22. April 1922.
In dem Hauptpatent 215431 sind Eisenbahnschwellen aus Eisenbeton beschrieben, bei welchen die in entsprechenden Öffnungen des Schwellenkopfes angeordneten und zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel dienenden Holzblöcke so durch seitlich der Schienen liegende Futterstücke gesichert werden, daß die Holzblöcke ohne Entfernung der Schienen durch Seitenbewegung ausgewechselt ίο werden können. Diese Holzblöcke müssen dort aber durch geeignete Mittel, wie Keile, Riegel, Bolzen usw., befestigt werden.
Die vorliegende Erfindung will solche besonderen Befestigungsmittel für die bewegliehen Blöcke dadurch entbehrlich machen, daß die Blöcke in den Öffnungen der Schwellenköpfe einerseits auf Schultern aufruhen, andererseits mit Ansätzen so unter Schultern der Schwellenköpfe treten, daß sie durch die Schultern an einer Bewegung nach unten und nach oben verhindert werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch einen Schwellenkopf mit herausnehmbaren Blöcken, die ohne Keile oder Riegel befestigt sind.
Fig. 2 ist eine entsprechende Aufsicht.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 2.
Fig. 4, 5 und 6 stellen drei verschiedene Ausführungsformen der Ausbildung nach den Fig. i, 2 und 3 ebenfalls im Längsschnitt, in der Aufsicht und im Querschnitt dar.
Bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform dienen die Blöcke c zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel und werden wie beim Hauptpatent in ihrer Lage durch Futterstücke g aus Zement oder anderem geeignetem Baustoff gehalten. In jeder Öffnung des Schwellenkopfes α werden ein Block c und ein Futterstück g nebeneinander angeordnet. Der Block c und das benachbarte Futterstück g stützen sich von oben nach unten auf zwei Schultern h, die in geeigneter Weise an der Innenfläche der Öffnung angeordnet sind und deren Gestalt der Gestalt der Blöcke entspricht. Außerdem ist der Block c an der Innenfläche, d. h. an derjenigen Fläche, die der Berührungsfläche mit dem Futterstück g gegenüberliegt, mit einem vorspringenden Teil cx versehen, welcher sich beim Einbringen des Blockes c unter eine Schulter h1 der gegenüberliegenden Fläche des Schwellenkopfes stellt. Die Berührungsflächen des Blockes c und des Futterstückes g liegen in einer geneigten Ebene ft, ft, und nach einer dazu gleichlaufenden Ebene ft1, ft1 ist die andere Fläche des Futterstückes g angeordnet, die mit dem Schwellenkopf in Berührung steht.
Wenn also eine Öffnung des Schwellenkopfes mit dem Block c und dem Futterstück g in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise
ausgefüllt ist, so ist der Block c gegen jeden Kraftangriff gesichert. Nach Lösen der Befestigungsmittel für die Schiene und nach Herausnehmen des Futterstückes g ist der Block c aber leicht zu entfernen, indem man ihn zunächst innerhalb der öffnung des Schwellenkopfes seitlich verschiebt und darauf senkrecht heraushebt. Durch Bewegungen in umgekehrter Richtung können der Block c und
ίο das Futterstück g ebenso leicht wieder an ihren Platz gebracht werden. Es ist hierbei darauf hinzuweisen, daß die geneigten Flächen ft, ft und ft1, ft1 am Futterstück g und am Block c nicht unbedingt notwendig sind. Diese Flächen könnten vielmehr auch senkrecht ausgebildet sein. Ebenso können die Schultern h, h1 beliebige Form haben. Insbesondere können diese Vorsprünge geneigte Flächen besitzen, die in entsprechender Weise angeordnet sind. In den Fig. 4, 5 und 6 sind derartige Ausführungsbeispiele dargestellt, die indessen nichts an dem Wesen der Erfindung ändern. Bei diesen Ausführungsformen werden die Blöcke c und die Futterstücke g, die aber verschiedenen Querschnitt haben, ebenso wie in den Fig. 1, 2 und 3 an ihren Platz gebracht und wieder herausgenommen.
Die Blöcke c können aus Holz hergestellt werden, sie können aber auch aus solchem Baustoff bestehen, der durch Wärmeschwankungen, durch Feuchtigkeit oder Trockenheit nicht ungünstig beeinflußt wird. So kann man z. B. die Blöcke aus einzelnen Holzplatten herstellen, die durch Leim oder andere Mittel verbunden sind, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß die Holzfasern benachbarter Platten sich kreuzen. Man kann schließlich die Blöcke auch aus Zementbeton herstellen, welcher bewehrt oder unbewehrt sein kann oder mit anderen geeigneten Stoffen vermischt ist.
Der Zementblock kann auch mit einem oder mehreren Holzstücken oder -pflöcken von geringen Abmessungen ausgerüstet sein, welche zylindrische oder konische Gestalt besitzen und deren Querschnitt so gewählt wird, daß sie die Befestigungsmittel für die Schiene aufnehmen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eisenbetonschwelle mit darin !eingesetzten, durch Futterstücke gesicherten Holzblöcken zur Aufnahme der Schienenbefestigungsmittel gemäß Patent 215431, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke (c) in den öffnungen der Schwellenköpfe einerseits auf Schultern auf ruhen, andererseits mit Ansätzen unter Schultern der Schwellenköpfe greifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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