DE637039C - Reklame- und Anschlagsaeule - Google Patents

Reklame- und Anschlagsaeule

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DE637039C
DE637039C DEE44649D DEE0044649D DE637039C DE 637039 C DE637039 C DE 637039C DE E44649 D DEE44649 D DE E44649D DE E0044649 D DEE0044649 D DE E0044649D DE 637039 C DE637039 C DE 637039C
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DE
Germany
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walls
wall
advertising
incisions
edges
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Expired
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DEE44649D
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MAX A EISMANN
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MAX A EISMANN
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0068Modular articulated structures, e.g. stands, and articulation means therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Reklame- und Anschlagsäule Die Erfindung betrifft die weitere Ausgestaltung einer aus zusammensetzbaren Teilen gebildeten Reklame- und Anschlagsäule zum Anbringen von Bekanntmachungen und Reklamen aller Art nach Patent 581483. Die Bauart der geschützten Säule besteht im ,wesentlichen darin, daß die Wände und sonstigen Teile mit glattkantigen Einschnitten versehen sind und vermittels dieser Einschnitte, deren lichte Weite der jeweiligen Stärke der Wände entspricht, beliebig zusammengefügt werden können, wobei das Zusammenfügen ohne Widerstand erfolgt und die Teile soweit übereinandergreifen, als die Einschnitte lang sind.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird diese Bauart verbessert urid weiter ausgestaltet, und zwar dadurch, daß die Kanten der Einschnitte zum auswechselbaren Ineinanderfügen der verschiedenen Wände wellenlinig, zickzackförmig o. dgl. ausgebildet sind, daß die Kanten der Wandeinschnitte Querschlitze, Nuten o. dgl. zur Aufnahme von Mitteln zum Versteifen der eingefügten Querwände aufweisen, ferner; daß bei zwei durch ein Scharnier klappbar aneinandergefügten Wänden durch die Anordnung der Scharniere ein Einschnitt gebildet wird, in dem eine weitere Wand eingefügt und mittels Riegel gesichert wird, und schließlich dadurch, daß die Wandflächen mit räumlich beliebig gestalteten und angeordneten Löchern bzw. Vertiefungen versehen sind.
  • Mit dieser Bauart sind. folgende Vorteile verbunden: Die Wände erlangen beim Ineinanderfügen ' einen gegenseitigen Halt und stützen einander; das Übereinandergreifen der Teile braucht nicht in voller Länge des jeweiligen Einschnittes zu erfolgen, sondern kann beliebig reguliert werden; die erfindungsgemäß mit besonderen Querschlitzen und Nuten versehenen Einschnitte gewähren die Möglichkeiten einer sicheren Versteifung und regelbaren Aufstellung der Wände. Damit ist ein standfestes Zusammenfügen auch bei voller Unabhängigkeit hinsichtlich der Wahl, Anordnungen und Lage der -Einschnitte gesichert. Es können daher auch die Säulenfronten außer in vertikaler auch in horizontaler Richtung verstellbar angeordnet bzw. umgesteckt werden.
  • Ferner sind besondere Vorteile durch die neuartige Oberflächenstruktur der Wände gegeben, indem z. B. Plakate nach dem Ankleben stellenweise hohl aufliegen und etwa durch Einsetzen von Lampen durchleuchtet oder durch diese Beschaffenheit der Wände in anderer Weise in ihrer Wirkung noch erhöht werden können, insbesondere aber wird das Entfernen der durch öfteres Übereinanderkleben entstehenden, meist sehr fest an der Gesamtfläche haftenden Papierschichten viel einfacher, systematischer und daher weniger zeitraubend gestaltet; schließlich ist eine besondere transparente oder ähnliche Ausgestaltung der Wände dadurch möglich. Dem Enft fernen der Papierschichten aus den Nischen der Säule kommen auch die an den Einschnittkanten befindlichen Einbuchtungen sowie unbesetzte Nuten und Querschlitze sehr zu statten. Gleichzeitig werden mit dieser Ausbildung der Wandflächen als wirtschaftlicher Vorteil eine Materialersparnis und Gewichtsverminderung erreicht. Selbst das Befördern und das Aufstellen der Wände wird erleichtert, indem in die vertieften `Stellen der Einschnitte, aber auch in die Nuten zum Heben der Wände Werkzeuge, wie Ketten, Flaschenzugghaken oder andere gebräuchliche Mittel, abgleitsicherer eingesetzt werden können als bei glatten Kanten und dadurch auch das Ein- und Auswechseln schwerer Teile besser vonstatten geht.
  • Auf der Zeichnung sind einige erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele der im Hauptpatent näher beschriebenen Reklame- und Anschlagsäule dargestellt. Es -zeigt: Abb. i eine schmale Wand t von vorn gesehen, welche mit einem neuartigen Einschnitt c versehen ist, Abb. 2 eine Säule mit je zwei in Pfeilrichtung aneinandergefügten Wänden, Abb. 3 eine breite Wand t', versehen mit verschiedenartigen Löchern bzw. Vertiefungen n und mit dem neuen Einschnitt c , dessen Schenkelseiten mit verschiedenförmigenQuer-. schlitzen und Nuten v besetzt sind, Abb. q. eine Säule mit zwei schmalen Wänden in perspektivischer Darstellung. Die Vertiefungen, die mit Nuten o. dgl. besetzt sein können, bilden an den, Kreuzungsstellen der Wandflächen Hohlräume. An diesen Stellen können Versteifungshölzer i oder andere Dinge angebracht bzw. durchgesteckt werden, was auch vertieft- erfolgen kann. Die dritte Wand kann z. B. fortbleiben, wenn die zweite Wand etwas stärker gewählt wird.
  • Abb. 5 stellt eine breite Wand-" dar, versehen mit mehreren an der Breitseite parallel zueinander angeordneten Einschnitten. Die Anordnung derselben kann, wie z. B. durch die in punktierter Linie dargestellten Einschnitte gezeigt ist, verschieden erfolgen zur beliebigen Aufteilung der Wände in große und kleinere Nutzflächen (DIN-Normung), wobei die jeweils frei bleibenden Einschnitte weitere Unterteilung zulassen oder überdeckt werden können. Eine solche Wand ist in Abb. (i z. B. mit zwei schmalen, verschieden großen Wänden dargestellt. Abb. 7 zeigt eine winklig gebogene Wand t'" mit einem in der Krümmung angebrachten Einschnitt, die in - Abb. 8, mit einer schmalen Wand vereinigt, :'in- Perspektive erscheint. Die Einschnitte . können ebenfalls mit Vertiefungen und Nuten eeehen sein.
  • '`=-1bb. g veranschaulicht zwei schmale Wände nebeneinander gestellt, die mittels Scharniere y zu einer breiten Wand klappbar aneinandergelenkt sind, bei welcher durch die Anordnung der Scharniere der Einschnitt c" gebildet wird. In diesen können gleiche oder andere Wände eingefügt und z. B. mittels Riegel g gesichert werden.
  • Abb. io zeigt eine schmale Wand t"" mit an der Längskante angebrachten verschiedenen Vertiefungen und horizontal verlaufenden Querschlitzen. Die Löcher n können bei dieser wie bei allen Wänden vorzugsweise in kleinen schmalen Formen gehalten sein und in beliebiger Anzahl angebracht werden, in größeren Ausmaßen eher für transparente Ausstattung und ähnliche Zwecke.
  • Abb. i i zeigt diese Wandart mit drei gleichen Wänden verschiedener Größe, die vermittels Scharniere r' oder Zapfen und -bändern an den Innenkanten aneinandergelenkt, winklig aufgeklappt in Perspektive gezeigt sind.
  • Abb. 12 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel der in Abb. i i dargestellten Säule, und zwar von oben gesehen, dar.
  • Die Wandeinschnitte c, c', c" sind an ihren Kanten stark geschweift oder gezackt, infolgedessen in der Längsrichtung abwechselnd erhöht und vertieft, und bewirken, daß sich die Wände beim Ineinanderfügen gegenseitig selbsttätig stützen. Durch die erhöhten Stellen wird erreicht, daß die Einschnittkanten der einen Wand und die Oberflächen der eingefügten Querwand nur an einzelnen Punkten sich berühren und daher die Wände entsprechenden Widerstand bilden, gleichzeitig aber auswechselbar bleiben. Durch die angebrachten Querschlitze und Nuten v wird ferner erreicht, daß Zusammenfügen und Aufstellen der Teile beliebig erfolgen und die Einzelteile besonders versteift werden können. Es können in besonderen Fällen auch Tragleisten, Winkeleisen, Stützen u. dgl., ohne die Nutzflächen zu beeinträchtigen, an- und untergebracht und innerhalb der vertieften Stellen etwa verschraubt werden, wenn z. B. in den Einschnitt 1 einer ersten Wand eine weitere Platte etwa nur bis zur Mitte desselben eingefügt werden soll und besondere Standi-estigkeit notwendig erscheint. Desgleichen lassen sich auch Führungsleisten oder andere Bauteile, z. B. für unter Glas unterzubringende Reklameartikel, Fotos u. dgl.; einbauen. Die Wände t können z. B. auch zu einer breiten, zusammenlegbaren Hauptwand verbunden und deren Einschnitt c" durch bestimmt angeordnete Scharniere r regelbar gebildet werden. Die Wände t sind durch Scharniere r bis etwa zur Hälfte ihrer Gesamthöhe mit einem Zwischenraum aneinandergelenkt. Die dadurch frei bleibenden Kanten bilden einen Einschnitt c", dessen Länge und lichte Weite den gewählten Querwänden angepaßt werden können durch entsprechend lange und breite Scharniere. Beim Aufstellen können Riegel g Sicherung geben. Fundament und Sockelbau können in derselben Weise, wie im Hauptpatent beschrieben, ausgeführt werden; die Handhabung kann aber auch einfacher sein, indem z. B. die Wände unmittelbar mit einer beispielsweisen runden Sockelplatte p verschraubt sein können. Hierbei können die Teile an den Fuß- oder Unterkanten auch mit einem mehr oder weniger überstehenden Randsockel oder mit Schutzleisten o versehen sein, so daß die angeklebten Plakate nicht bis zur Sockelplatte oder zum Erdboden reichen. Es ist z. B. auch nicht notwendig, daß die Wände immer gleichmäßig stark bzw. flach sind, diese können vielmehr in der Mitte stärker sein als an den Seiten, indem diese konisch bzw. konvex ausgebildet sind. Das Aufstellen kann auch ohne jeden Unterbau erfolgen, wenn die Teile für eine bestimmte Stellung an den Oberkanten in an sich bekannter Weise mittels Riegel gehalten werden.
  • Sinngemäß kann die Säule in verschiedenen Größen, für verschiedene Zwecke, sowie deren Einzelteile in verschiedensten Materialien und Formen ausgeführt werden, ohne dadurch den Schutzbereich der Erfindung irgendwie zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reklame- und Anschlagsäule, bestehend aus zusammensetzbaren Teilen nach Patent 581483, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Einschnitte zum auswechselbaren Ineinanderfügen der Wände wellenlinig oder zickzackförmig ausgebildet sind. Reklame- und Anschlagsäule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandflächen mit räumlich beliebig gestalteten und angeordneten Löchern bzw. Vertiefungen (n) versehen sind. 3. Reklame- und Anschlagsäule nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Wandeinschnitte Querschlitze, Nuten (v) o. dgl. zur Aufnahme von Mitteln zum Versteifen der eingefügten Querwände aufweisen. 4. Reklame- und Anschlagsäule nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei durch ein Scharnier (r) klappbar aneinandergefügten Wänden (t, t) durch die Anordnung der Scharniere ein Einschnitt (c") gebildet wird, in dem eine weitere Wand eingefügt und mittels Riegel (g) gesichert wird.
DEE44649D 1933-08-31 1933-08-31 Reklame- und Anschlagsaeule Expired DE637039C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989010604A1 (fr) * 1988-04-29 1989-11-02 Pascal Dautriat Support a deux plaques assemblees pour presenter des informations et/ou des objets divers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989010604A1 (fr) * 1988-04-29 1989-11-02 Pascal Dautriat Support a deux plaques assemblees pour presenter des informations et/ou des objets divers
FR2630846A1 (fr) * 1988-04-29 1989-11-03 Dautriat Pascal Support a deux plaques assemblees pour presenter des informations et/ou des objets divers

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