DE636853C - Vorrichtung zum Zerteilen von plattenfoermigem Gut aus Zucker- oder Suesswarenmasse - Google Patents

Vorrichtung zum Zerteilen von plattenfoermigem Gut aus Zucker- oder Suesswarenmasse

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DE636853C
DE636853C DER92301D DER0092301D DE636853C DE 636853 C DE636853 C DE 636853C DE R92301 D DER92301 D DE R92301D DE R0092301 D DER0092301 D DE R0092301D DE 636853 C DE636853 C DE 636853C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0018Apparatus for cutting or dividing chocolate or candies

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Gewisse Werkstoffmassen der Süßwarenindustrie bereiten, wenn sie mittels Schneidroste durch einander kreuzende Scharen parallel laufender Höhenschnitte in regelmäßig gestaltete prismatische Formstücke zerteilt werden, wegen ihrer klebrigen Beschaffenheit oder leichten Verformungsmöglichkeit Schwierigkeiten, sobald die verschiedenen die Form der Werkstücke bedingenden Schneidroste nach dem Schneiden wieder angehoben und durch die Masse geführt werden müssen. Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung der bekannten Vorrichtungen zum Schneiden · plattenförmigen Gutes, um diese zum Zerteilen von plattenförmigen! Gut aus Zuckeroder Süßwarenmasse unter Vermeidung der angegebenen Nachteile verwenden zu können. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus einer die Masse tragenden Unterlagplatte mit darin in den verschiedenen Schnittrichtungen vorgesehenen Vertiefungen und mehreren am Gestell der Vorrichtung klappbar angeordneten, nacheinander durch die Masse in die Vertiefungen einzuführenden und in ihnen nach dem Schnitt verbleibenden Schneidrosten. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind zwei sich kreuzende Schneidroste vorhanden, die nacheinander von oben her durch die Masseschicht hindurchgeführt werden und in Einschnitte der Unterlage eintreten. Hierbei durchdringt aber nur der untere Rost die Masse vollständig, während die Messer des oberen Rostes nach dem Schneiden noch z-um Teil innerhalb der Masse liegen, so daß Vor dem Entfernen der Werkstücke eine Gleitbewegung zwischen der Masse und den Schneidwerkzeugen erfolgen muß, welche zu den erwähnten Nachteilen führt. Außerdem können die Einschnitte sich durch Zurückbleiben von Masseteilchen leicht verstopfen, was die zuverlässige Wirkung der Vorrichtung beeinträchtigt.
Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die den Erfindungsgegenstand bildende dadurch, daß alle Schneidroste in der Vorrichtung so angeordnet sind, daß sie vollständig durch die Masseschicht nach unten hindurchbewegt werden können. Es sind nämlich die Vertiefungen der Unterlagplatte als der ganzen Höhe nach durchlaufende Spalte ausgebildet und die dadurch gebildeten waagerechten' Einzelköpfe der Unterlagplatte mittels von ihrer Unterseite ausgehender flacher Höhenstreben auf einer unterhalb der Unterlagplatte in einem zur Ubereinanderordnung sämtlicher Schneidroste im Zwischenraum ausreichenden großen Abstand von ihr angeordneten Grundplatte befestigt. Da demzufolge alle Schneidroste vollständig durch die Masse hindurch nach unten bewegt werden können, besteht die Möglichkeit, die fertigen Formstücke oberhalb der Schneidroste von der Unterlagplatte unbeschädigt zu entfernen. Da der Querschnitt der Höhenstreben von der Form der Einzelteile der Unterlagplatte erheblich abweicht, anstatt sich ihr zu nähern oder ihr zu gleichen, insofern also flach ist, wird auch der freie Raum unterhalb
der Unterlagplatte nicht eingeengt, so daß er auch nicht die Form der bekannten Einschnitte annehmen und sich wie diese durch, zurückbleibende Masseteilchen verstopfen S kann. :'\^*
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung, und zwar stellen dar:
Fig. I eine Vorderansicht der Vorrichtung, ίο Fig. 2 eine Draufsicht auf sie, Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch die
Vorrichtung nach der Linie A-A der Fig. 2, Fig. 4 eine vergrößerte Draufsicht auf eine
Ausführungsform der Unterlagplatte für die Masse,
Fig. .5 einen Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 4,
Fig. 6 eine vergrößerte Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Unterlagplatte für die Masse und "die
Fig. 7 bis 9 Schnitte nach den Linien C1-C1, C2-C2 und Cs-Cs der Fig. 2.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung ist zur Herstellung von Formstücken bestimmt, deren Querschnitt ein gleichseitiges Dreieck ist.
Auf einer Grundplatte 1 sind längs der Grundrißform eines Sechseckes Schienen 2', 2", 3', 3", 4', 4" sowie andere, den Schienen 3', 3" parallele Schienen 5 hochkant stehend, angeordnet. Die Unterlagplatte für die Masse wird durch lotrechte Flacheisen 6 mit rechtwinklig abgebogenen Köpfen 7 gebildet, wobei die Fußenden der Eisen 6 an '> 35 den Schienen 5 abwechselnd auf der einen und anderen Längsseite, an den übrigen Schienen einseitig befestigt sind und die zum Tragen der Masse dienenden, in gemeinsamer waagerechter Ebene liegenden Köpfe 7 in der Draufsicht entsprechend dem Querschnitt der herzustellenden Formstücke die Form eines gleichseitigen Dreieckes haben. Die gegenr seitige Anordnung der einzelnen Flacheisen 6 ist aus den Fig. 4 und S ersichtlich. Die Dreieckspitzen weisen nach verschiedenen Richtungen, die Seitenflächen der dreieckigen Köpfe 7 verlaufen in der Flucht der zu den " Schienen 2', 2" bzw. 3', 3" bzw. 4', 4", 5 parallelen Schnittrichtungen I-I (Fig. 4), II-II, III-1II, und in jeder dieser drei Richtungen sind zwischen den Köpfen 7 gleich weite Höhenspalte Z1, f2, fs für den Durchtritt der " Schneidedrähte der Schneidroste gebildet. Der Abstand zwischen den Köpfen 7 und der Oberfläche der Grundplatte 1 ist so groß, daß im Zwischenraum die drei zum Zerteilen der Masse dienenden Schneidroste übereinander -"" Platz finden.
Die Schienen 2', 2" und 4', 4" sind nicht unbedingt erforderlich und können, wie Fig. 6 zeigt, wegfallen.
Die Befestigung der Schienen an der Grundplatte ι kann durch unmittelbare Verschraubung oder auch entsprechend Fig. 6 erfolgen. , Im' letzten Falle werden nur die beiden äußeri'^sten parallelen Schienen 3', 3" mittels Blech-1 winkel 8 an die Grundplatte angeschraubt, und die den Schienen 3', 3" parallelen Zwischenschienen 5 sind an den Schienen 3', 3" durch Schraubenbolzen 9 befestigt, welche sämtliche Schienen und dazwischen befindliche Abstandsrohre 10 durchsetzen (Fig. 6). Die drei Schneidroste sind gleich gebaut und unterscheiden sich nur durch ihre verschiedene Länge. Ihre Teile sind mit den gleichen Buchstaben und zur Unterscheidung voneinander noch mit einer unteren Kennziffer, i, 2 oder 3, bezeichnet. Den Hauptteil jedes Schneidrostes bildet ein Rahmen aus zwei U-förmigen Querschienen a- und zwei flachen Längsschienen b. An einer der Schienen,« sind Augen c für eine sie durchsetzende Achse d befestigt, welche in auf der Grundplatte ι sitzenden Lagern e ruht. Zwischen den beiden Querschienen α sind die Schneidedrähte g ausgespannt. Wie aus den Fig. 1 und 7 bis 9 hervorgeht, sind die Rahmen aller drei Schneidroste gleich hoch, aber die Achsen der Schneidroste verschieden hoch oberhalb der' Grundplatte 1 und unterhalb der Köpfe 7 der Flacheisen 6 gelagert, so daß die drei Schneidroste. übereinander angeordnet noch nicht bis zur Unterseite der Köpfe 7 reichen (Fig. 1). Sämtliche drei Schneidroste sind außerhalb der Unterlagplatte 6,7 für die Masse so angeordnet, daß die Schneidedrähteg in die Schnittrichtungen I-I, H-II und III-III fallen, und wenn die Schneidroste um die Achsen d gedreht werden, dieSchneidedrähteg· der Schneidroste die Höhenspalte f der Unter- * lagplatte 6, 7 durchlaufen.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Zunächst werden alle Schneidroste hochgestellt, d. h. aus der in Fig. ι gezeichneten Tiefstellung um 900 nach oben gedreht, wobei geeignete (nicht gezeichnete) Vorrichtungen die Schneidroste in der Hochstellung festhalten. Sodann wird auf die Köpfe 7 der Flacheisen 6 die Masse m (Fig. 3) aufgebracht, wonach die Schneidroste nacheinander in die in Fig. 1 gezeichnete Tiefstellung gedreht werden, in welcher sie sich im Zwischenraum zwischen der Grundplatte 1 und den Köpfen 7 übereinander befinden. Dabei wird die Masse durch die Drähte g der Schneidroste nacheinander längs der Schnittrichtungen I-I, II-II und III-III geteilt. Nach dem Zerteilen der Masse können die Formstücke auf ein vor' das Auflager gebrachtes Brett abgeschoben werden.
Die beschriebene Vorrichtung dient zur Herstellung von Formstücken mit einem aus

Claims (1)

  1. einem gleichseitigen Dreieck bestehenden Querschnitt. Sind bei der Vorrichtung die Schnittrichtungen I-I, H-II und IH-III unter einem anderen Winkel als 60 ° gegeneinander geneigt, dann erhalten die Formstücke einenanderen dreieckigen Querschnitt. Soll die Vorrichtung prismatische Formstücke quadratischen, rechteckigen, rhombischen oder rhomboidischen Querschnittes herstellen, dann werden die Köpfe 7 der Flacheisen 6 entsprechenden Querschnitt zu erhalten haben und auch nur zwei Schneidroste sowie entsprechend verlaufende Spalte und Schneidedrähte vorzusehen sein,.
    1'ATIiNTANSPUUCU :
    Vorrichtung zum Zerteilen von plattenförmigem Gut aus Zucker- oder Süßwarenmasse durch einander kreuzende Scharen parallel laufender Höhenschnitte in regelmäßig gestaltete prismatische Formstücke, bestehend aus einer die Masse tragenden Unterlagplatte mit darin in den verschiedenen Schnittrichtungen vorgesehenen Vertief ungen und mehreren am 'Gestell der Vorrichtung klappbar angeordneten, nacheinander durch die Masse in die Vertiefungen einzuführenden und in ihnen nach den Schnitten verbleibenden Schneidrosten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen der Unterlagplatte (6, 7) in sämtlichen Schnittrichtungen als der ganzen Höhe nach 'durchlaufende Spalte (/) ausgebildet und die dadurch gebildeten waagerechten Einzelköpfe (7) der Unterlagplatte (6,7) mittels von ihrer Unterseite ausgehender flacher Höhenstreben (6) auf einer unterhalb der Unterlagplatte (6,7) in einem zur Übereinanderordnung sämtlicher Schneidroste (a, b,g) im Zwischenraum ausreichend großen Abstand von ihr angeordneten Grundplatte (1) befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER92301D 1935-01-10 1935-01-10 Vorrichtung zum Zerteilen von plattenfoermigem Gut aus Zucker- oder Suesswarenmasse Expired DE636853C (de)

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