DE482113C - Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenstaenden - Google Patents
Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen GegenstaendenInfo
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- DE482113C DE482113C DESCH71105D DESC071105D DE482113C DE 482113 C DE482113 C DE 482113C DE SCH71105 D DESCH71105 D DE SCH71105D DE SC071105 D DESC071105 D DE SC071105D DE 482113 C DE482113 C DE 482113C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/46—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
- B21D53/48—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners
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Description
- Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenständen Wenn in derselben Maschine aus zwei fortlaufenden Metallstreifen zur Herstellung eines zweiteiligen Gegenstandes, z. B. eines Knopfes, die zwei zusammengehörigen Scheiben fortlaufend gestanzt werden, so führt man bisher die Scheiben von dem einen Streifen durch einen besonderen Transportschlitten in der Querrichtung aus dem Bereich des einen Streifens in den Bereich des anderen Streifens, um die beiden Scheiben miteinander vereinigen zu können. Auch die Vereinigung der beiden Scheiben an einer zwischen den beiden Streifen liegenden Stanzstelle ist bereits vorgeschlagen worden: Der Erfindung gemäß kommt man ohne eine besondere quer zu den Streifen bewegliche Transportvorrichtung dadurch aus, daß die beiden Stanzstreifen sich einander überkreuzen, so daß an der Kreuzungsstelle die Vereinigung der beiden Scheiben ohne eine Querverschiebung erfolgen kann. Bei mehrteiligen Gegenständen wird diese Anordnung wiederholt, indem also derselbe Grundstreifen zwei- oder mehrmals durch einen darüber befindlichen anderen Streifen gekreuzt wird.
- Vorteilhaft erfolgt die Kreuzung der Streifen nicht in einem rechten Winkel, sondern schräg gegeneinander, damit die an der Kreuzungsstelle arbeitenden Werkzeuge auf einer geraden und möglichst langen Linie zum Erfassen möglichst vieler Scheiben sich nebeneinander anordnen lassen. Der Kreuzungswinkel wird also vorteilhaft so gewählt, daß auf beiden sich kreuzenden Streifen möglichst lange Scheibenreihen zusammenfallen, in deren Richtung die Werkzeuge angeordnet sind. Es sei dies an Hand der Zeichnung erläutert, die unter Fortfall aller für das Verständnis entbehrlichen Teile die Kreuzungsstelle und ihre Nachbarschaft wiedergibt a ist der untere Metallstreifen und b der diesen kreuzende obere Metallstreifen. Es ist angenommen, daß Werkzeuge bei n in an sich bekannter Weise in schräger Richtung aus dem Grundstreifen a Scheiben stanzen, die aber noch nicht vom Streifen getrennt, sondern nur gewölbt oder sonstwie geformt werden. Der Streifen b, in dem ebenfalls irgendwie Scheiben vorgestanzt sind, kreuzt den Streifen a so, daß sich eine gerade schräg gerichtete Scheibenreihe an der Kreuzungsstelle ergibt, der eine schräge Scheibenreihe am Grundstreifen a entspricht. In der Richtung dieser zusammenfallenden beiden Scheibenreihen sind bei m die Werkzeuge angeordnet, die zum vollständigen Ausstanzen der Scheiben aus dem oberen Streifen b und zur Vereinigung dieser Scheiben mit denentsprechenden Scheiben des Grundstreifens a dienen. Diese Vereinigung kann vorläufig sein, also darin bestehen, daß die kleineren Scheiben aus dem Streifen b in die gewölbten oder sonstwie geformten größeren Scheiben des Grundstreifens a eingefügt werden. Es ist weiterhin angenommen, daß die auf diese Weise vorläufig vereinigten Scheiben zu Werkzeugen o geführt werden, die das vollständige Abtrennen der Scheiben aus dem Grundstreifen a und das Zusammendrücken dieser Scheiben mit den darin liegenden Scheiben aus dem Grundstreifen b bewirken, Bandelt es sich um einen dreiteiligen Gegenstand, bei dem also Scheiben aus drei Streifen gestanzt werden müssen, so ist zwischen m und o der dritte Streifen so anzuordnen, daß er ebenfalls den Grundstreifen a kreuzt. An dieser Kreuzungsstelle wird dann die dritte Scheibe mit den beiden übrigen zusammengefügt, worauf die endgültige Verbindung wieder bei o erfolgt. In derselben Weise könnte man auch vier oder mehr Scheiben miteinander vereinigen. Übrigens ist die Behandlung nach der vorläufigen Vereinigung der Scheiben für die Erfindung nebensächlich; man könnte den Grundstreifen mit den verschiedenen vorläufig vereinigten Scheiben auch einer besonderen Maschine zur endgültigen Verbindung der Scheiben übergeben.
- Es ist auch denkbar, daß die Scheiben aus dem Grundstreifen bei n bereits vollständig ausgestanzt werden. In diesem Falle ist dann in bekannter Weise ein punktiert angedeutetes Transportband unter dem Grundstreifen a vorzusehen, das die ausgestanzten Scheiben in entsprechende Unterstempel aufnimmt und parallel zu dem Grundstreifen a in den richtigen Zeitabständen zu den weiteren Bearbeitungsstellen führt. Auch in diesem Falle ist also ein quer beweglicher Transportschlitten, der die Scheiben aus dem Bereich des einen Streifens zu dem Bereich des anderen Streifens führt, nicht erforderlich. Dieser Vorteil ergibt sich ganz besonders, wenn mehr als zwei Scheiben miteinander vereinigt werden müssen, da dann das Transportband sich immer nur unter dem Grundstreifen und parallel zu diesem bewegt, um die Scheiben an die Vereinigungsstellen, also die Kreuzungsstellen des Grundstreifens mit den verschiedenen Oberstreifen, zu führen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenständen, insbesondere Knöpfen, aus fortlaufenden Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens vorläufige Vereinigung der gestanzten Einzelteile an der Kreuzungsstelle der vorteilhaft schräg sich überkreuzenden Metallstreifen erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71105D DE482113C (de) | 1924-07-27 | 1924-07-27 | Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71105D DE482113C (de) | 1924-07-27 | 1924-07-27 | Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE482113C true DE482113C (de) | 1930-02-20 |
Family
ID=7440111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH71105D Expired DE482113C (de) | 1924-07-27 | 1924-07-27 | Stanzverfahren zur Herstellung von zwei- oder mehrteiligen Gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE482113C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122479B (de) * | 1955-12-20 | 1962-01-25 | Weingarten Ag Maschf | Stufenpresse |
| DE1154427B (de) * | 1959-05-09 | 1963-09-19 | Hans Osterrath Dipl Ing | Verfahren zum Tiefziehen von Naepfchen |
| US3197995A (en) * | 1960-09-23 | 1965-08-03 | Osterrath Hans | Process of working strip |
-
1924
- 1924-07-27 DE DESCH71105D patent/DE482113C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122479B (de) * | 1955-12-20 | 1962-01-25 | Weingarten Ag Maschf | Stufenpresse |
| DE1154427B (de) * | 1959-05-09 | 1963-09-19 | Hans Osterrath Dipl Ing | Verfahren zum Tiefziehen von Naepfchen |
| US3197995A (en) * | 1960-09-23 | 1965-08-03 | Osterrath Hans | Process of working strip |
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