DE521971C - Verfahren zum Ausstanzen von scheibenfoermigen Werkstuecken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen zur Herstellung vonmit Stoff ueberzogenen Knoepfen - Google Patents
Verfahren zum Ausstanzen von scheibenfoermigen Werkstuecken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen zur Herstellung vonmit Stoff ueberzogenen KnoepfenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/46—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
- B21D53/48—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ausstanzen von scheibenförmigen
Werkstücken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen, wie sie zur Herstellung
von mit Stoff überzogenen Knöpfen gebraucht werden. Dabei werden in bekannter Weise
die Werkstoffstreifen einer Anzahl in einer Reihe befindlicher. Stanzstempel schräg zugeführt.
to Um nun verschieden große Werkstücke in einem einzigen Arbeitsgange mit dem geringsten
Werkstoffverlust aus den betreffenden Streifen herauszustanzen, werden erfindungsgemäß
die beiden Werkstoffstreifen schräg zueinander zugeführt, so daß sie sich an der Stanzstelle kreuzen.
Es ist zwar bekannt, zwei Streifen einer Anzahl in einer Reihe befindlicher Stanzstempel
schräg zuzuführen; dabei haben die auszustanzenden Werkstücke jedoch gleiche Durchmesser, so daß die beiden Streifen
parallel zueinander zugeführt werden können. Demgegenüber schließen nach der Erfindung
die Vorschubrichtungen der Streifen unter sich einen Winkel ein. Dieser Winkel
wird um so größer, je größer der Unterschied zwischen den Größenabmessungen der einzelnen
Werkstücke ist. Dabei wird es hinreichend, wenn auch nicht immer mathematisch
genau, gelingen, die Werkstücke mit möglichst kleinem Abfall so auszustanzen, daß die Lochränder jedes Streifens sich gegenseitig
berühren.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient das auf der Zeichnung dargestellte Beispiel,
bei welchem es sich um die Erzeugung von Ausschnitten ■ für die Herstellung von
mit Stoff bezogenen Knöpfen (sogenannten Wäscheknöpfen) handelt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Draufsicht auf die Anordnung bei dem bisherigen Verfahren,
Abb. 2 dasselbe bei dem Verfahren gemäß der Erfindung,
Abb. 3 einen Sonderfall des neuen Verfahrens mit theoretisch bester Ausnutzung
beider Werkstoffstreifen.
Jede der in einer Reihe angeordneten Stanzvorrichtungen ist in bekannter Weise so
ausgebildet, daß zwei übereinander befindliche Stempel ineinander gleiten und derart arbeiten,
daß sie gleichzeitig aus den beiden übereinanderliegenden Werkstoffstreifen Ausschnitte
herausstanzen und beide Ausschnitte miteinander vereinigen.
In den Abbildungen sind die in einer Reihe angeordneten Stempel mit u bezeichnet, d ist
der obere, aus Blech bestehende Werkstoffstreifen, aus dem kreisförmige Ausschnitte
ausgestanzt werden sollen. In einer unterhalb des Streifens d liegenden Ebene wird der
Streifen c zugeführt, der aus Leinwand o. dgl. besteht und aus dem größere Ausschnitte
auszustanzen sind. Führt man nun, wie in Abb. ι dargestellt ist, beide Werkstoffstreifen
in derselben Vorschubrichtung zu, so ergibt sich bei dem Streifen d, aus dem die kleineren
Ausschnitte ausgestanzt werden, viel Abfall, weil die Mitten der ausgestanzten Löcher bei
beiden Streifen denselben Abstand voneinander haben. Während es also bei dem Streifen
mit den großen Ausschnitten möglich ist, die gestanzten Löcher so nahe aneinanderzurücken,
daß ihre Ränder sich berühren, bleibt bei dem Streifen mit den kleineren Ausschnitten
zwischen den Löchern viel Werkstoff stehen. In Abb. 2 ist gezeigt, wie man durch Schrägstellung, der einen Vorschubrichtung
zu der anderen diese Nachteile beseitigen kann. Die Werkstoffstreifen c und d
werden in Richtung der Pfeile c' und d' vorgeschoben. Bei dem einen Streifen d ist nun
der ideale Fall erzielt, daß die Mittelpunkte der Ausschnitte auf den Spitzen gleichseitiger
Dreiecke liegen. Dieses wird bei dem zweiten Streifen nicht ganz erreicht, jedoch entsteht
auch hier verhältnismäßig wenig Abfall. Bei bestimmten Verhältnissen der Durchmesser
der beiden Ausschnitte erhält man auf beiden Streifen die theoretisch beste Werkstoffausnutzung.
In Abb. 3 ist ein solcher Fall dargestellt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Ausstanzen von scheibenförmigen Werkstücken aus einem Blechstreifen und einem Stoff streif en zur Herstellung von mit Stoff überzogenen Knöpfen, bei welchen die beiden Werkstoffstreifen einer Anzahl in einer Reihe befindlicher Stanzstempel schräg zugeführt werden, welche aus den Streifen je verschieden große Werkstücke gleichzeitig ausstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Werkstoffstreifen schräg zueinander zugeführt werden, so daß sie sich an der Stanzstelle kreuzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106103D DE521971C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Verfahren zum Ausstanzen von scheibenfoermigen Werkstuecken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen zur Herstellung vonmit Stoff ueberzogenen Knoepfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106103D DE521971C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Verfahren zum Ausstanzen von scheibenfoermigen Werkstuecken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen zur Herstellung vonmit Stoff ueberzogenen Knoepfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE521971C true DE521971C (de) | 1931-04-01 |
Family
ID=7169955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH106103D Expired DE521971C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Verfahren zum Ausstanzen von scheibenfoermigen Werkstuecken aus einem Blechstreifen und einem Stoffstreifen zur Herstellung vonmit Stoff ueberzogenen Knoepfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE521971C (de) |
-
1926
- 1926-04-08 DE DEH106103D patent/DE521971C/de not_active Expired
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