DE196227C - - Google Patents

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DE196227C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/04Stands with a central pillar, e.g. tree type
    • A47F5/06Stands with a central pillar, e.g. tree type adjustable

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  • Display Racks (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
£ 196227 -KLASSE 54g. GRUPPE
DONALD RBURRAGE in SUTTON, England.
Regal. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
Den Gegenstand der Erfindung bilden Regale, deren Regalbretter in horizontalen und nach unten geneigten, an zwei gegenüberliegenden Seiten einer Säule angebrachten Einkerbungen liegen und Zungen zum Auflegen kurzer Zwischenbretter besitzen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die langen Regalbretter durch zwei Querschienen, welche das Herabfallen von "Waren verhindern und gleichzeitig zur Sicherung der kurzen Regalbretter dienen, starr verbunden sind.
Das neue Regal ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht eines Schaugestells, das mit solchen Regalen ausgerüstet ist,
Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. 1,
Fig. 3 veranschaulicht in Seitenansicht das Schaugestell nach Fig. 1, und zwar um 900 gedreht,
Fig. 4 ist ein Grundriß der Fig. 3,
Fig. 5 und 6 veranschaulichen das Regal an einer runden Säule, und
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie J-J der Fig. 5-
Die beiden Regale oder Warenbretter a, a werden etwas länger ausgebildet, als die Breite des Schaugestells oder Ständers b beträgt und mit je einer Zunge al ausgestattet, die zum Eingreifen in die gegenüberliegenden Nuten bl bestimmt' sind. Die Regale bzw. Bretter sind an ihren Enden bei a2 durch Bolzenverbindung an zwei Schienen c festgelegt, die vornehmlich aus Metallstreifen bestehen und der größeren Starrheit wegen in aufrechter Lage angeordnet sind. Zwei andere lose Regalbretter d, d, welche kürzer als die Bretter α, α gehalten sind, werden gleichzeitig verwendet. Diese Bretter werden von den in die Nuten bl des Schaugestells bzw. Ständers b eingreifenden Zungen a1 getragen. Die die Enden der beiden Warenbretter verbindenden Metallschienen c können — wie die Fig. I, 5 und. 6 sowie die linke Seite der Fig. 3 zeigen — dicht über der oberen Fläche der Regalbretter angeordnet sein, so daß die kurzen Bretter d unter den Brettern a in ihre Stellung gleiten können; oder aber es können die Schienen c in einer Höhe mit den Brettern α liegen — wie in Fig. 3, rechte Seite, dargestellt —, so daß die rings um den Ständer b angeordneten kurzen Bretter d durch die Schienen im festgelegten Zustand abgeschlossen werden. Die Zungen a1 können an der oberen oder unteren Seite der Bretter a angeordnet oder aber in diese eingelassen sein, wie dargestellt ist. Zur Festlegung der Regalbretter bei Verwendung von Schienen über oder unter denselben wird ein Brett an einem Ende von der Verbindungsschiene gelöst, und die beiden Bretter α, α werden auseinandergebracht, so daß sie rund um das Schaugestell oder den Ständer b gelegt und
in zwei gegenüberliegende Nuten bx eingebracht werden können. Das gelöste Brett a wird dann wieder an der Metallschiene c befestigt, wobei die Bretter α, α in den Nutend1 festgelegt werden. Die beiden Bretter d werden dann in ihre richtige Lage auf den Zungen ax gebracht. Diese Bretter d können lediglich auf der Oberfläche der Zungen al ruhen, oder aber sie können — wie dargestellt — mit Nuten versehen sein, die über die Zungen a1 greifen, was dann eine größere Steifigkeit des ganzen Apparates zur Folge hat. Wenn Verbindungsschienen c in einer Höhe mit den Regalbrettern angewendet werden —'■ wie auf der rechten Seite der Fig. 3 dargestellt — ist es erforderlich, beide Verbindungsschienen abzunehmen, um die kurzen Bretter d an ihren Platz zu bringen.
Wenn es gewünscht wird, daß die Regalbretter nur auf drei Seiten des Schaugestells oder Ständers liegen sollen, können die beiden längeren Bretter α, α mit einer ihrer Verbindungsschienen c gegen eine Seite des Ständers b hingebracht werden. Hierdurch wird verursacht, daß die Bretter α, α und die andere Querschiene c beträchtlich nach der gegenüberliegenden Seite ausladen. Die beiden kürzeren Bretter d können dann Seite an Seite auf den vorspringenden Zungen a1 angeordnet werden, wie dies aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen ist. Die Bolzenverbindung der Regalbretter mit den Metallschienen c wird vornehmlich durch Bolzen a2 und Flügelmuttern a3 bewirkt. Es sei bemerkt, daß die aufrec'btstehenden Metallschienen c bei c1 an die flachliegenden Metallbänder c2 angenietet sind. Die vertikalen ,und horizontalen Teile können jedoch auch aus einem Stück Blech hergestellt sein. Das vollständige Regal a, a — wie in Fig. ι dargestellt — könnte auch an einer Säule b angeordnet werden. In diesem Falle würden dann die Verbindungsschienen c unter den Brettern sein. Die kürzeren Bretter d sind vornehmlich mit Aussparungen dl ver-. sehen, so daß sie leicht auf den Zungen ax bewegt werden können. Die Schienen c tragen vornehmlich kleine Löcher c3 zur Aufnahme eines Drahtes oder einer Schnur c4, um ein Herabfallen der Waren von den nicht mit den Schienen c versehenen Seiten der Bretter zu verhindern. Für den Fall, daß die Warenbretter um eine Metallsäule herum angeordnet werden sollen, werden zwei Rahmen angewendet — wie dies in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigt ist — von denen jeder aus zwei vertikalen Stützen f,f besteht, die an einer Seite mit Nuten b1 versehen und mittels Querstege g unter sich verbunden sind. Die beiden Rahmen werden auf gegenüberliegenden Seiten der Säule angeordnet und durch Bolzen, Stangen oder in sonst geeigneter Weise miteinander in Verbindung gebracht. In der Zeichnung ist die Verbindung der beiden Rahmen durch Querschienen h bewerkstelligt, die bei hl an den Seitenrahmen angeschraubt sind. Jeder Rahmen trägt vornehmlich an seiner oberen und unteren Seite einen Teil /z2, welcher die Säule genau zur Hälfte umfaßt.
Eine andere Methode zur Verwendung der · Erfindung an einer runden Säule besteht darin, daß die letztere ringsum mit Nuten versehen wird, die teilweise in vertikaler Richtung weggeschnitten sind. An der Säule könnten aber auch zwei oder mehrere Ständer mit horizontalen Nuten angeordnet sein. Das Warenbrett, welches aus zwei geeignet verbundenen Teilen besteht, wird mit Zungen versehen, die in den weggeschnittenen Teilen der Nuten oder zwischen den an der Säule befestigten Ständern auf- und abwärts gleiten können. Das auf die gewünschte Höhe gehobene Brett wird dann zwecks Festlegung teilweise herumgedreht, so daß seine Zungen in die horizontalen Nuten eingreifen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Regal, dessen Regalbretter in horizontalen und nach unten geneigten, an zwei gegenüberliegenden Seiten einer Säule
o. dgl. angebrachten Einkerbungen Hegen und Zungen zum Auflegen kurzer Zwischenbretter besitzen*"gekennzeichnet durch zwei die langen Regalbretter starr verbindende Querschienen, die das Herabfallen von' Waren verhindern und gleichzeitig zur Sicherung der kurzen Regalbretter dienen.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Festlegung der Regalbretter an einer runden Säule um diese herum unter sich durch Querteile verbundene Rahmen angeordnet sind, deren vertikale Stützen auf einer Seite mit Einkerbungen zur Festlegung der durch die Querschienen gehaltenen Regalbretter versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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