DE800468C - Schuhklebeeinrichtung - Google Patents

Schuhklebeeinrichtung

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Publication number
DE800468C
DE800468C DE1948P0002075 DEP0002075D DE800468C DE 800468 C DE800468 C DE 800468C DE 1948P0002075 DE1948P0002075 DE 1948P0002075 DE P0002075 D DEP0002075 D DE P0002075D DE 800468 C DE800468 C DE 800468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gluing device
shoe
press
blocking
drying rack
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0002075
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Winterhoff
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE800468C publication Critical patent/DE800468C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Schuhklebeeinrichtung
    Die l#:rfindnng bezieht sich auf eine Schuhklebe-
    t#inrichtung und hat es sich zur Aufgabe gesetzt,
    eine Einrichtung; zu schaffen, die auch bei be-
    schränkten lZaunivcrhältnissen einerseits ein fort-
    laufendes _\rlwiten, an(lererseits eine sorgfältige
    Trocknung bei übersichtlicher Aufbewahrung ge-
    \-, -leistet. Es ist bereits bekannt. beim Kletten von
    \ ähi
    Schuhsohlen sogenannte Sperrkissen zu verwenden,
    die in einer einfachen Presse unter Druck gesetzt
    und nach erfolgter Sperrtmg außerhalb der Presse
    zum Trocknen des Werkstückes abgestellt werden.
    Soweit die Trocknung in einer in der Nähe der
    Presse angeordneten N-orr_chtung erfolgt, sind die
    Sperrkissen an einer endlosen Kette befestigt. Der-
    artige Vorrichtungen sind kostspielig sowie ver-
    wickelt und daher in hohem Maße störanfällig.
    .1ul.ier<lem halten sie einen großen Platzbedarf. Sie
    sind deshalb für bloße Schtthausbesserungswerk-
    stätten ungeeignet.
    Diese Mängel werden gemäß der Erfindung im
    wesetttlicliett dadurch vermieden. daß eine Klebe-
    presse für Sperrkissen mit einem Abstell- und
    Trockengestell zu einer baulichen Einheit vereinigt
    ist. Dadurch wird erreicht, daß Arbeitsplatz und
    Trockengestell unmittellmr Benachbart sind, so daß
    frei der ßediemmg unnötige Wege vermieden werden.
    Der lusanunenbau von Klebepresse und Trocken-
    gestell kann in einfacher Weise dadurch bewirkt
    werden, daß die eine Seitenwand bzw. der eine Seitenständer des Abstell- und Trockengestells gleichzeitig einen Seitenständer der Klebepresse bildet. Abgesehen von der Werkstoffersparnis wird durch eine derartige Gestaltung eine besonders raumsparende Baliweise erzielt, die sich noch dadurch auszeichnet, daß durch die seitliche Erweiterung der Grundfläche die Standsicherheit der Presse erheblich erhöht wird. Zweckmäßig wird das Trockengestell in der Weise ausgebildet, daß es aus mehreren über- und nebeneinander angeordneten Fächern zum Abstellen der in den Sperrkissen gehaltenen Werkstücke besteht. Die Sperrkissen kiinrien (licht neben- oder übereinander angebracht werden, so daß auf gleichem Raum das Vielfache rin Preßstellen vorhanden ist, was mit Rücksicht auf die meist sowieso beschränkten Raumverhältnisse in Schuhmacherwerkstätten besonders vorteilhaft ins Gewicht fällt. Die Böden der Fächer sind zweckmäßig aus zwei hochkant stehenden Flacheisen ge-1>:Idet, auf denen die Sperrkissen mit ihrem Boden ruhen. Der Abstand der Schienen entspricht dabei dein Abstand zweier am Boden der Kissen angeordneter Füße. Die Sperrkissen lassen sich dadurch entlang den Flacheisenschienen und sich mit den Füßen an ihnen führend verschieben. Dabei ist es von besonderem Vorteil, die Schienen des obersten Fache; über das Trockengestell .hinaus bis auf die Oberkante des äußeren Pressenständers zu verliingern, so daß die Sperrkissen während des Preß-und Sperrvorganges bereits auf den Flacheisenschienen aufsitzen. Dadurch wird erreicht, daß wenigstens ein Teil der Kissen nach erfolgter Sperrung nicht aus der Lagerung herausgehoben werden muß, sondern einfach entlang der Schienen zur Seite auf die :11>stellvorrichtung geschoben werden kann. Weiterhin könnte das Trockengestell durch allseitige N' erkle'idung schrankartig ausgebildet und rnit einer Heizvorrichtung versehen sein. Die Trocknung der Werkstücke würde dadurch wesentlich beschleunigt werden, so daß die Sperrkissen schneller freigemacht und einer Wiederverwendung zugeführt werden können.
  • Auf der "Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in e_nem dargestellt. Und zwar zeigen Fig. i eine Ansicht der Presse mit angebautem Trockengestell von der Bedienungsseite aus, Fig. 2 eine Seiterlausicht der Presse mit teilweisem Schnitt nach der Linie 11-1I der Fig. i und Fig.3 einen waagerechten Schnitt entlang der Linie 111-11I der Fig. i.
  • Die Sc'huhklebeeinrichtung besteht aus einer Klebepresse mit Sperrkissen und einem seitlich daran angebauten Trockengestell. Der Sockel der Presse ist aus zwei aus Profileisen zusammengesetzten Ständern 1, 2 gebildet, die in ihrem unteren Teil durch Querstreben 3. .4 aus Flacheisen miteinander verbunden sind. Der eine Ständer 2 der Fresse dient gleichzeitig als Stirnwand des Trockengestells, Jesse n andere Stirnwand 5 ebenfalls aus einem aus Profileisen gebildeten Rahmen besteht. Das Gestell ist in mehrere übereinanderliegende Fächer eingeteilt, deren Böden aus hochkant stehenden Flacheisenschienen 6 gebildet sind. Die Flacheisenschienen 6 sind mit ihren Enden auf an den Ständerrahmen 2, 3 befestigten `@'irlkeleierl 7 aufgestützt und vorzugsweise durch Schweißen mit diesen verbunden. Die Schienen des obersten Faches sind Tiber das Gestell hinaus bis auf die Oberkante des äußeren Pressenständers i verlängert und bilden so einen Sitz für ein Sperrkissen. Dieses besteht aus einem starren, geschlossenen Rahmen 8 von T-förmigem Querschnitt, der auf seinem unteren Quersteg ein Klebekissen 9 lrekannter Art trägt. Das Klebekissen 9 ruht mit seinem Boden io auf den Schienenoberkanten. Der Abstand der Schienen 6 entspricht dabei dein Abstand zweier am Boden io des Kissens angeordneter Füße i 1, 12, so daß das Kissen leicht entlang den Schienen und sich an diesen führend verschoben werden kann.
  • Der Antrieb der Klebepresse erfolgt durch einen in den Ständern 1, 2 gelagerten Fußhebel 13, der an seinem freien Ende mit einer Fußtrittplatte 1.1 versehen ist und mit zwei in der Nähe gelagerten Sperrklinken 15, 16 in an den Querstreben 3, :4 befestigten Sperrzahnbögen 17 eingreift. Der Fußhebel 13 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 18, die bestrebt ist, ihn in der Hochlage zu halten. An den Fußhebel 13 angelenkt ist eine Zugstange i9, die an ihrem oberen Ende einen waagerechten Hebel 20 trägt, dessen vorderes Ende als Druckdaumen ausgebildet ist. Der durch den Druckdaumen ausgeübte Preßdruck wird in bekannter Weise durch eine mit einer Sperrvorrichtung, vorzugsweise Selbstsperrvorrichtung, versehene Druckstange 21 und einen an dieser angeordneten Querbalken 22 rnit Fersen- und Spitzendruckstücken 23, 2,4 auf den zu klebenden Schuh übertragen.
  • Die Bedienung der Schuliklebevorric'litung kann in folgender Weise geschehen: Nachdem das Werkstück mit einer frisch angeklebten Sohle versehen ist, wird es auf das Klebekissen 9 gesetzt, das Druckgestänge 21 bis 2.4 aufgesetzt und durch Tritt auf den Fußhebel i.i der gewünschte Preßdruck erzeugt. Darin wird die Drtickstatlge 21 in ihrer Stellung festgelegt. Das so gesperrte Kissen wird nun entweder auf den obersten Flacheisenschieber 6 nach rechts geschoben oder aber, wenn das oberste Fach bereits durch andere Kissen besetzt ist, herausgeschoben und in ein anderes Fach des Trockenregals gesetzt, worauf ein weiteres Kissen 'in der gleichen Weise bearbeitet werden kann. Die Klebepresse ist mit einer der Anzahl der Plätze im Gestell entsprechenden Zahl von Sperrkissen ausgerüstet, so daß ein fortlaufendes Arbeiten ermöglicht und ein sorgfältiges Trocknen des Werkstückes bei übersichtlicher Abstellung gewährleistet ist.
  • Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte beispielsweise der Raum zwischen den Pressenständern auch noch zum Abstellen und Trocknen voll Schuhen in Sperrkissen benutzt «-erden. Weiterhin könnte das Trocken-Bestell durch eine allseitige Verkleidung als Schrank ausgebildet und vorzugsweise finit einer Heizvorrichtung versehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE: i. Schuhklebeeinr:chtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Klebepresse mit Sperrkissen und einem seitlich angebauten Abstell- und Trocl:enge:tell besteht, dessen eine Stirnwand (2) zugleich einen Seitenständer der Presse bildet.
  2. 2. Schuhklebeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden der Fächer des Trockengestells aus je zwei hochkant stehenden Flacheisenschienen (6) gebildet sind, auf denen die Sperrkissen mit ihren Böden (io) ruhen und deren Abstand dein Abstand zweier oder mehrerer am Sperrkissenboden (io) angeordneter Füße (i i, 12) entspricht.
  3. 3. Schuhklebeeinrichtung nach Anspruch i lind 2. dadurch gekennzeichnet, dai.i die Flacheisenschienen (6) des obersten Faches über das Gestell hinaus bis auf die Oberkante des äußeren 1'ressenstäuders (i) verlängert sind. d. Schuhklebeeinrichtung nach Anspruch i oder 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenregal durch allseitige Verkleidung als Schrank ausgebildet ist.
DE1948P0002075 1948-10-02 1948-10-02 Schuhklebeeinrichtung Expired DE800468C (de)

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DE800468C true DE800468C (de) 1950-11-09

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DE1948P0002075 Expired DE800468C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schuhklebeeinrichtung

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