DE366767C - Vorrichtung zum Aufpressen von Sohlen auf Schuhwerk - Google Patents

Vorrichtung zum Aufpressen von Sohlen auf Schuhwerk

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DE366767C
DE366767C DEW59140D DEW0059140D DE366767C DE 366767 C DE366767 C DE 366767C DE W59140 D DEW59140 D DE W59140D DE W0059140 D DEW0059140 D DE W0059140D DE 366767 C DE366767 C DE 366767C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufpressen von Sohlen auf Schuhwerk. Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, welche zum Aufpressen von Sohlen, welche auf Schuhzeug aufgeklebt werden sollen, bestimmt ist. Die Vorrichtung besitzt eine Anzahl Preßglieder, welche in bestimmten Abständen geordnet und auf die aufzupressende Oberfläche gleichmäßig verteilt sind. Diese Preßglieder bestehen in bekannter Weise aus zylindrischen, unter Wirkung von Schraubenfedern gestellten Bolzen, welche an den Stirnseiten mit Druckstücken ausgestattet sind, die ihrerseits mittels eines Kugelgelenkes die erforderliche Preßwirkung ausüben. Die Preßglieder sind in zweigleichlaufend eingeordneten, etwawagerecht gelagerten Platten geführt. Aus der oberen Platte, die zum Aufstellen des zu verarbeitenden, über einen Leisten gespannten Stiefels bzw. Schuhes dient, ragen die oberen Teile der Preßglieder mitsamt den Druckstücken hervor, während die untere Platte für die um die Bolzen gelegten Schraubenfedern, als Widerlager dienen. Zur Erzeugung des erforderlichen Druckes ist der Abstand der beiden Platten veränderlich, und zwar erfolgt dies mit Hilfe zweier Schraubenspindeln, die geeignet auf die Platten einwirken.
  • Die Zeichnung erläutert den Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in einem Längsschnitt; Abb. a ist eine Draufsicht, Abb. 3 ein Querschnitt, während in Abb. 4 die Anordnungsweise der Druckstücke an den Preßstangen veranschaulicht ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einem durch Füße a gebildeten Gestell, in welchem zwei Platten b und c in paralleler Lage untergebracht sind. Die obere Platte b ist unmittelbar an den Gestenfüßen a befestigt, während die untere Platte c lediglich zwischen den Gestellfüßen a geführt ist. Zur Bewegung der unteren Platte c in senkrechter Richtung sind zwei durch Handkurbeln d o. dgl. bewegte Schraubenspindeln e vorgesehen, welche in der oberen Platte b geführt sind und mit einem. mutterartig wirkenden Ansatz der unteren Platte c zusammenarbeiten. .
  • Beide Platten b und c sind mit Bohrungen f bzw. g versehen, in denen die unter Wirkung der Schraubenfedern h stehenden Bolzen i mit den tellerartigen Druckstücken k geführt sind. Die Bohrungen, f in der oberen Platte b sind so gehalten, daß sie gleichzeitig die Schraubenfedern. aufzunehmen vermögen, während die Bohrungen g der unteren Platte c lediglich für den Durchmesser der Bolzen i berechnet sind, so daß die Platte c den Schraubenfedern h als Widerlager dient. Die Druckstücke k sind mittels eines Kugelgelenkes 1 an der Stirnseite der Preßbolzen i gelagert, so daß sie sich der aufzupressenden Sohlenfläche satt anschmiegen können.
  • Die Befestigung des Stiefels 7n in der erforderlichen Lage, welcher seinerseits über einen Leisten gespannt ist, erfolgt durch wagerechte Leisten st, welche zu beiden Seiten der Platte b durch Handmuttern o und Federn p festgelegt sind. Das Aufsetzen des Stiefels erfolgt bei niedergeschraubter Platte c, so daß die Bolzen i eine Preßwirkung noch nicht ausüben. Diese wird erst beim Hochschrauben der Platte c durch gleichzeitige Betätigung der beiden Schraubenspindeln erzeugt.
  • Die Platten b und c können beliebig zusammengesetzt sein und sowohl aus geeignetem Metall, wie Eisen, als auch aus Holz bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Vorrichtung zum Aufpressen von Sohlen auf Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß als Preßmittel eine Anzahl an sich bekannte, über die ganze Druckfläche verteilte einzelne federnde Preßglieder dienen, deren gemeinsames Widerlager von unten, d. h. gegen die Sohle des festgespannten Stiefels, bewegt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Preßglieder ein. gemeinsames Widerlager haben, das aus einer Platte besteht, welche an beiden Enden gegen den festgespannten Stiefel je für. sich verstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeicbnet, daß die in bekannter 'Weise aus längsverschiebbaren Bolzen mit frei drehbaren Tellern bestehenden Druckglieder sich mit ihren Federn gegen die als Widerlager dienende Platte abstützen und in dieser geführt sind. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze festliegende Fläche, auf welche der Stiefel aufgespannt ist, mit Preßgliedern versehen ist, welche abgenommen werden können. -5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßglieder nach oben aus Widerlager und Stiefelauflagefläche ausziehbar sind.
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