DE347382C - Schienennagel oder Schwellenschraube mit abgeschraegter Kopfunterseite - Google Patents
Schienennagel oder Schwellenschraube mit abgeschraegter KopfunterseiteInfo
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- DE347382C DE347382C DE1919347382D DE347382DD DE347382C DE 347382 C DE347382 C DE 347382C DE 1919347382 D DE1919347382 D DE 1919347382D DE 347382D D DE347382D D DE 347382DD DE 347382 C DE347382 C DE 347382C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/04—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
- E01B9/10—Screws or bolts for sleepers
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Description
- Schienennagel oder Schwellenschraube tnit- abgeschrägter Kopfunterseite. Bei den üblichen Schienennägeln oder Schwellenschrauben ist die Kopfunterseite so geformt, <laß sie sich dein Schienenfuß möglichst anpaßt oder ihn übergreift. Das Schienenbefestigungsmittel ist daher hauptsächlich durch die Heftfestigkeit im Schwellenholz festgehalten. Die neue Erfindung beruht auf der ßTahriiehmung, daß Schienennägel ocl(#r SchNve llenschrauben fester sitzen, wenn sie so schräg in die Schwelle eingetrieben werden, daß ihre Spitze unterhalb des Schienenfußes liegt. Der Grund hierfür ist, daß die von der Schiene auf das Befestigungsmittel übertragene: Kraft sich dann in zwei Seitenkräfte zerlegt, von denen die eine paralli:l der Achse des Bcfe>>tigeirg.;initt.2ls, die andere senkrecht dazu liegt.
- Dieser Wahrnehmung gemäß ist (las den Gegenstand der Erfindung bildende Schienenbefestigungsmittel auf der dem Schienenfuß zugewandten Unterseite mit einer durchlaufenden Schräge von ungefähr 45' oder mehr gegen die Lagerfläche der Schiene versehen, so daß auch das senkrecht oder annähernd senkrecht in die Schwelle eingetriebene Befestigungsmittel durch die bei der Belastung gegen diese Schräge einwirkenden Kräfte nicht wie sonst fast nur auf Herausreißen beansprucht, vielmehr vorwiegend gegen die Lochwandung gedrückt wird.
- Es sind zwar bereits Schienenbefestigungsmittel bekannt geworden, deren Kopfunterseite schräg verläuft. Hierbei handelt es sich jedoch um schräge Flächen, die bedeutend weniger als 45' gegenüber der Lagerfläche der Schiene aufweisen und sich so auf den Schienenfuß auflegen, daß das Befestigungsmittel hauptsächlich auf Herausreißen beansprucht wird.
- Um die üblichen Schwellenschrauben weiter verwenden zu können, wird zweckmäßig ein besonderer kegelförmig gestalteter Ring vorgesehen, dessen Kegelfläche die Neigung von 45° und darüber besitzt und sich gegen den Rand des Schienenfußes legt. Bei Schienenbefestigungen hat man zwar bereits vorgeschlagen, Schrauben mit kegelförmigen, auf den Schaft aufgeschobenem Ring zu verwenden, doch handelt es sich hierbei nicht darum, durch die Wahl einer bestimmten Schräge von ungefähr 45 oder mehr gegenüber der Lagerfläche des Schienenfußes die Schrauben nicht nur auf Herausreißen und auch auf seitliche Verschiebung zu beanspruchen, sondern darum, die Schiene durch besondere Backen auf die der konische Schraubenkopf mit sehr steiler Schräge einwirkt, möglichst fest zu klemmen.
- Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Abb. i zeigt im Querschnitt eine Schiene, welche auf der linken Seite durch einen gewöhnlicher., auf der rechten Seite durch den neuen Schienennagel auf der Schwelle befestigt ist.
- Die Abb. z veranschaulicht eine Schienenbefestigung mittels einer gemäß der Erfindung ausgeführten Schwellenschraube.
- Die Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt, aus dem die Befestigung des Schienenfußes mittels der gebräuchlichen Schwellenschraube und eines unterlegten kegelförmigen Ringes ersichtlich ist; den die Abb. 4 im Schaubild darstellt. In Abb. i ist links die Kraftwirkung beire Drehen der Schiene a um die rechte Fußkante auf den Kopf c eines gewöhnlichen Schienennagels h durch Pfeil angedeutet. Die Kraft wirkt danach etwa in der Richtung der Schienennagelachse.
- Auf der rechten Seite ist der Schienenfuß mittels des neuen Schienennagels auf der Schwelle befestigt. Die Unterseite f des Kopfes g besitzt hier eine Schräge von ungefähr 45' gegen die Schienenfußunterfläche, weshalb diese schräge Fläche nur auf der Abrundung der Längskante des Schienenfußes d aufruht. Infolgedessen werden die auf die Schienen wirkenden Kräfte in seitlicher Richtung auf den Kopf g des Schienennagels übertragen, wie dies die Pfeile erkennen lassen. Die Kraft zerlegt sich in eine Seitenkraft in der Richtung der Schienennagelachse und eine senkrecht dazu.
- Die Kraft wird daher bei dem neuen Schienennagel teils durch die Heftfestigkeit, teils durch den Widerstand der Lochleitung aufgenommen. Der Nagel sitzt deshalb fester als der gewöhnliche Schienennagel.
- Nach der Abb. 2 wird der Schienenfuß durch eine Schwellenschraube h festgehalten, deren untere Kopfseite konisch gestaltet ist. Die Abschrägung beträgt gegen die Lagerfläche des Schienenfußes etwa 450. Die durch die Radlasten auf die Schienen übertragenen Kräfte wirken auf diese Schraube ebenso, wie auf den Schienennagel e.
- Nach der Ausführungsform gemäß den Abb. 3 und 4 ist an einer gewöhnlichen Schwellenschraube lt ein kegelförmiges Zwischenstück i auswechselbar angebracht, dessen Unterseite eine Abschrägung von etwa 45' gegen die Lagerfläche des Schienenfußes besitzt. Durch die Vermittlung dieses kegelförmigen Zwischenstückes werden die Kräfte in gleicher Weise auf die Schraube übertragen, wie bei der Bauweise nach der Abb. 2.
Claims (2)
- PATEN T-ANSPRücHE i. Schienennagel oder Schwellenschraube mit abgeschrägter Kopfunterseite, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schienenfuß festhaltende Schrägfläche (f) der Kopfunterseite ungefähr 45' oder mehr gegen die Schienenfußunterfläche geneigt ist.
- 2. Schwellenschraube nach dem Ansprcuh i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrägfläche an einem auswechselbar zwischen den Schienenfuß und den Kopf einer gewöhnlichen Schwellenschraube eingesetzten Zwischenstück (i) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE347382X | 1919-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347382C true DE347382C (de) | 1922-01-20 |
Family
ID=3868143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919347382D Expired DE347382C (de) | 1919-05-27 | 1919-10-26 | Schienennagel oder Schwellenschraube mit abgeschraegter Kopfunterseite |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347382C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4649673A (en) * | 1983-11-29 | 1987-03-17 | Huyssteen Jan H H Van | Shot blasting wheels |
-
1919
- 1919-10-26 DE DE1919347382D patent/DE347382C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4649673A (en) * | 1983-11-29 | 1987-03-17 | Huyssteen Jan H H Van | Shot blasting wheels |
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