DE467416C - Zweiteilige, mit Hakenansaetzen zum UEbergreifen des Schienenfusses versehene Unterlegplatte - Google Patents

Zweiteilige, mit Hakenansaetzen zum UEbergreifen des Schienenfusses versehene Unterlegplatte

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DE467416C
DE467416C DEP51515D DEP0051515D DE467416C DE 467416 C DE467416 C DE 467416C DE P51515 D DEP51515 D DE P51515D DE P0051515 D DEP0051515 D DE P0051515D DE 467416 C DE467416 C DE 467416C
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DE
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elongated hole
hooks
rail foot
rail
plate
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DEP51515D
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RUDOLF PIEPENBROCK
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Zweiteilige, mit Hakenansätzen zum Übergreifen des Schienenfußes versehene Unterlegplatte Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf zweiteilige, mit Hakenansatz zumÜbergreifen des Schienenfußes versehene Unterlegplatten für die Befestigung von Schienen auf Schwellen, und zwar auf solche, die aus einem fest aufgeschraubten und einem aufgeschraubten, aber beweglich bleibenden Teil bestehen. -Es ist schon bekannt, den Hakenansatz des losen Plattenteiles durch Keilwirkung an den Schienenfuß zu pressen, wobei nach Lösen des Keiles und Zurückziehen der losen Platte die Schiene herausnehmbar ist. Die bisher bekannten Ausführungen dieser Art hatten aber vor allem den Nachteil, daß sie aus zu vielen ':;inzelteilen, die leicht verlorengingen, bestanden, da sie nur teilweise an der Schwelle vor der Beförderung zur Verwendungsstelle und vor dem Einlegen der Schiene schon befestigt werden konnten. Bei der neuen Vorrichtung dagegen können die wenigen Einzelteile sämtlich an den Schwellen vor deren Auslegen befestigt werden, ohne daß einer dieser Teile beim Aufbringen der Schienen wieder von der Verbindung mit der Schwelle gelöst werden müßte. Außerdem hat die neue Unterlegplatte gegenüber den bisherigen ähnlichen Befestigungsarten den Vorteil, daß sie in weiten Grenzen zur Aufnahme von Schienenprofilen von verschiedener Größe geeignet ist. Diese neue zweiteilige Unterlegplatte ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel durch ein quer zum Schienenstrang gerichtetes Langloch des beweglichen Teiles der Befestigungsplatte hindurch in die Schwelle eingreift und durch an ihm vorgesehene Keilflächen gegen entsprechende Keilflächen der Befestigungsplatte sich abstützt, so daß beim Eintreiben des Befestigungsmittels der bewegliche Teil der Unterlegplatte mit seinem Hakenansatz den Schienenfuß in den Hakenansatz des festen Teiles der Platte drückt, bis derselbe hier Wid.erlager findet und fest eingeklemmt liegt.
  • Der Vorteil dieser neuen Vorrichtung tritt besonders bei Grubenbahnen, den häufig neu zu verlegenden Feldbahnen, bei Abraumbahnen u. dgl. in die Erscheinung, da die fertigen Schwellen ohne lose Teile z. B. in die Grube eingebracht werden und dort an Ort und Stelle in einfachster Weise die Schienen festgeschraubt werden können. Ebenso können die verlegten Schienen schnell wieder aufgenommen und an anderer Stelle verlegt werden, ohne daß die Befestigungsmittel zu entfernen sind. Es wird nur das keilförmige Befestigungsmittel so weit gelöst, daß die damit festgehaltene Unterlegplatte zurückgeschoben «-erden kann und so ohne weiteres ein Herausheben der Schienen möglich ist. Es entstehen hierbei keine losen Teile; auch werden durch diese Arbeitsweise die Holzschwellen geschont. Dies ist besonders wichtig für Abbaustrecken usw., in denen ein häufigeres Verlegen der Schienen nötig ist. Vorliegende Erfindung hat ferner den Vorteil, daß etwaige Ungleichheiten, die beim Walzen in der Schienenfußbreite entstehen, durch ein mehr oder weniger starkes Anziehen des keili;gen Befestigungsmittels ausgeglichen werden, also in jedem Falle eine vollständige und unverrückbare Umklammerung des Schienenfußen stattfindet. Auch das bei allen Schienenbefestigungen besonders infolge stark saurer Grubenwässer unvermeidliche Abrosten der Platten wie auch der Schienen selbst ist bei dieser Erfindung ohne nachteilige Einwirkung auf die Befestigung, da ein Anziehen des keiligen Befestigungsmittels auf die beiden Platten eine gegenseitige Wirkung ausübt und so durch Rosten entstandener Schwund nicht zur Geltung kommt. Die Unterleaplatten bleiben daher im Gegensatz zu anderen. Platten auch bei starkem Anrosten so gut verwendbar wie neue Platten. Der Einbau verschiedener Schienenprofile wird dadurch ermöglicht, daß man die Befestigungsmittel der Schienenfußbreite entsprechend mehr oder weniger weit auseinandersetzt.
  • In der Zeichnung ist in den Abb. i und 2 bzw. 3 und q. ein Ausführungsbeispiel der zweiteiligen Unterlebplatte nach der Erfindung in Draufsicht und Seitenansicht dargestellt. Abb. 5 zeigt die Draufsicht eines abgeänderten Ausführungsbeispiels und Abh. 6 und 7, eine Seitenansicht hierzu vor und nach der Befestigung.
  • Die Unterlegplatte besteht aus den beiden Teilen i und 2, von welchen der eine Teil in an sich bekannter .Weise mitAuflagerzungen3 und einem Klemmhaken q. versehen und mittels eines Nagels oder einer Schraube 5 auf der Schwelle festgelegt wird. Der andere Teil 2 zeigt ebenfalls Auflagerzungen 6 und einen durchlaufenden oder geteilten oder mittleren Klemmhaken 7 und den hinteren Plattenlappen 8 als Schwellenauflager. Für die Einführung des Befestigungsmittels ist ein quer zum Gleitstrang verlaufendes Langloch 9 vorgesehen, welches möglichst weit zur Schienenfußkante durchgezogen ist, so daß aber noch der genügende Zusammenhang zwischen den Hälften vorhanden bleibt. Das Befestigungsmittel ist nun mit einer bei schraubenförmigen Befestigungsmitteln, zu einem Kegelstumpf ausgebildeten Keilfläche io versehen. Diese Keilfläche io legt sich beim Eintreiben des Befestigungsmittels i i an entsprechend keilige Flächen 12 der Platte 2, vorzugsweise des rückwärtigen Teils des Klemmhaltens 7 an und hält die Platte in der vorgeschriebenen Lage zum Festklemmen des Schienenfußes. Solange das Befestigungsmittel ii mit seiner Keilflächeio noch außer Eingriff mit der Unterlegplatte bleibt, kann, wie in Abb. 4 und 6 angedeutet, die Platte 2 um ein mehr oder weniger großes Stück zurückgezogen werden, z. B. um das Stück x nach Abb. q. und y nach AM. 6. Hierbei kann der Schienenfuß 13 bequem in. das Lager eingekippt oder eingelassen werden. Beim Niederschrauben des Befestigungsmittels ii legt sich die Keilfläche io gegen die Backenkeilflächen 12. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 5, 6 und 7 sind, hauptsächlich aus Gründen der Herstellung als Preßstück, eine mittlere Auflagerzunge 6' und zwei seitliche Klemmhaken 7' vorgesehen und der rückwärtige Ansatzkörper 'der Klemmhaken als Backen 14 bis zu dem Langloch 9 herangezogen und hierbei die rückwärtigen Ecken als Keilflächen 15 ausgebildet. Das Langloch g kann sich bei dieser Ausführungsform sehr weit nach vorn in dieZunge6' erstrecken, wodurch ein sehr weites Zurückziehen der Befestigungspfatte und demzufolge ein bequemes Einlassen der Schienen ohne jedes Ankippen ermöglicht wird. Um die Unterlegplatte bei Unterschieden der Schienenfußbreiten oder bei abgerosteten Schienenfüßen genau nachziehen zu können, setzt man zweckmäßig den Schraubenschaft gegen die Keilfläche io des Befestigungsmittels ab, wie in Abb. 6 und 7 angedeutet, oder erweitert das hintere Ende 9 des Langlochs nahezu bis auf größten Kegelstumpfdurchmesser, wie in Abb. 5 gezeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitailige, mit Hakenansätzen zum Übergreifen des Schienenfußes versehene Unterlegplatte, bei der der bewegliche Teil ein quer zum Schienenstrang gerichtetes Langloch hat, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Langloch (9) der beweglichen Platte (2) in die Schwelle eingreifende, an seinem oberen Ende mit Keilflächen (io) versehene Befestigungsmittel mit seinen Keilflächen (io) gegen entsprechende Keilflächen (i2, 15) der beweglichen. Platte sich abstützt, wobei nach Eintreiben des Befestigungsmittels die Klemmhaken beiderseits gegen den Schienenfuß (13) anliegen. z. Befestigungsplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (9.) in dein beweglichen Teile der Befestigungsplatte (2) sich zwischen die Klemmhaken (7) erstreckt. 3. Befestigungsplatte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (9) sich weit in eine Schienenauflagerzunge (6') des beweglichen Plattenteiles (2) erstreckt und die Klemmhaken (T) seitlich von der Auflagerzunge sich befinden, deren rückwärtige Teile (14) sich bis zum Langloch zur Bildung von 1teiligen Stützflächen (15) erstrecken.
DEP51515D 1925-10-15 1925-10-15 Zweiteilige, mit Hakenansaetzen zum UEbergreifen des Schienenfusses versehene Unterlegplatte Expired DE467416C (de)

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