DE83741C - - Google Patents

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DE83741C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/046Mutes; Mute holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11Ϊ November 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine chromatische Harfe, welche keine Tonerhöhungsoder -Erniedrigungspedale besitzt. Das bei dieser Harfe erstrebte Ziel besteht darin, dem Künstler zu ermöglichen, die Noten der verminderten Tonleiter beständig unter seinen Fingern zu haben, von den tiefsten Tönen des Klaviers, z. B. vom ersten C dieses Instrumentes an bis zu dem höchsten, z. B. dem siebenten Gis.
Die jetzt gewöhnlich benutzte Harfe hat nur eine Saitenfläche. Diese giebt nach einander die verschiedenen Octaven der Es-dur-Tonleiter an. Der Umfang des Instrumentes ist aber durch zwei Voraussetzungen beschränkt :
. i. dafs der Zwischenraum von zwei benachbarten Saiten weit genug ist, dafs diese beiden gleichzeitig erklingenden Saiten sich nicht berühren, wodurch ein Klirren erzeugt werden würde, und dafs aufserdem die Finger des Harfenspielers bequem eine Saite anschlagen können, ohne die andere zu berühren ;
2. dafs die Zwischenräume der äufsersten Saiten nicht die Grenze überschreiten, welche der in seiner ganzen Länge ausgestreckte Arm bequem erreichen kann.
Wenn die Harfe nur die Töne hören lassen könnte, welche ohne Vermittlung irgend, eines Mechanismus angeschlagen werden, so würde das Feld ihrer Ausführung aufserordentlich beschränkt sein. Andererseits beschränken die oben angegebenen Voraussetzungen nothgedrungen die Anzahl der Saiten auf die gewöhnliche Maximalziffer von 47.
Um dieser Unbequemlichkeit abzuhelfen und um auf dem Instrument Töne zu gewinnen , welche in der Scala der einfach aufgezogenen Saiten fehlen, so dafs sie die Octaven der Es - dur - Tonleiter angeben, hat man als Hilfsmittel auf einen Mechanismus von sieben Pedalen zurückgegriffen, welche, niedergedrückt oder aufgehoben, durch dazwischenliegende sehr complicirte mechanische Einrichtungen die verschiedenen Saiten verkürzen oder dehnen.
Es entstehen dadurch grofse Schwierigkeiten im Spiel, weil die Thä'tigkeit der Hände combinirt sein mufs mit derjenigen der auf die Pedale wirkenden Füfse; hauptsächlich ist der Kostenpunkt durch den complicirten Mechanismus, besonders bei Harfen mit doppeltem Register, ein sehr hoher.
Eine Harfe, welche nach der chromatischen Tonleiter abgestimmt ist, ist unzweifelhaft dasjenige Instrument, welches von allen Componisten und Ausübenden gewünscht wird.
Der Erfinder glaubt das Mittel gefunden zu haben, die Harfe ohne Pedale zu bauen und auf diese Art den Wunsch aller Künstler, welche sich für dieses Instrument interessiren, zu verwirklichen.
Zu diesem Zweck benutzt der Erfinder zwei verschiedene Flächen von Saiten, statt einer Fläche, und zwar zwei gekreuzte Saitenflächen. Nach einer ersten, leicht zur senkrechten Ebene geneigten Fläche und mit dem gewöhnlich angenommenen Zwischenraum werden die
Saiten den Tönen der natürlichen Tonleiter gemäfs sein.
In einer zweiten, zur ersteren symmetrischen oder fast symmetrischen Fläche gegen die Instrumentachse befinden sich die Q und \>.
Die in C-dur gestimmte Harfe, deren eine Saitenfläche derjenigen einer gewöhnlichen Harfe mit oder ohne Pedal und mit einfachem oder doppeltem Register sehr ähnlich ist, giebt von einer Saite die nach einander folgenden Noten der C-dur-Tonleiter an. Zwischen diesen Saiten und in einer Anordnung, welche den Kreuzen oder schwarzen Tasten der Klaviatur des Klaviers bezüglich der weifsen Tasten entspricht, ziehen sich, in umgekehrter Richtung zu den ersteren geneigt stehend und sie unter einem gewissen Winkel kreuzend, die neuen Saiten hin, übereinstimmend mit den schwarzen Tasten des Klaviers. Diese Zusammenstellung von 30 Saiten mit den correspondirenden as, dis, fis, gis, ais in jeder Octave macht augenscheinlich eine sich von links nach rechts neigende Oberfläche (von oben nach unten gedacht) für den Harfenisten aus, der das Instrument auf die alte Art und Weise spielt. Auf diese Weise hat die rechte Hand in dem oberen Theil die 47 Noten der C - dur - Tonleiter, die sie anschlägt wie auf der bestehenden Harfe, während die linke in dem unteren Theil auf der anderen Seite der symmetrischen Fläche dieselben Töne wiederfindet, wie sie auf der gewöhnlichen Harfe vorhanden sind.
Die chromatische Tonleiter erreicht man durch ein Gleiten (glissando) an der Kreuzung entlang.
Auf diese Art werden . die Jj; und \> von der rechten Hand in dem unteren Theile und von der linken Hand in dem oberen Theile gegriffen, indem jede Hand einen Fingersatz hat, der in einen diatonischen und chromatischen Theil zerfällt, d. h. oberhalb und unterhalb der Kreuzung, und umgekehrt.
Die Vortheile des erreichten Zieles lassen sich leicht erkennen, ganz abgesehen davon, dafs man auf diese Weise die Unannehmlichkeit des fortwährenden Verstimmens vermeidet, welches durch das unaufhörliche Versetzen der Saiten vermittelst der Pedale in der bis jetzt benutzten diatonischen Harfe hervorgerufen wird. Die Schwierigkeiten des Gebrauchs der Pedale in der gewöhnlichen Harfe machen es unmöglich, daraus ein chromatisches Instrument zu bilden.
Es ist dies ein durch den unaufhörlichen Fortschritt der Kunst hinsichtlich der harmonischen Verbindungen immer dringender gewordener Wunsch, nach welchem die Coiüt ponisten und Harfenisten im Concert wie im Orchester täglich verlangen, und welchen vorliegende Erfindung nunmehr verwirklichen soll. In der neuen, chromatischen, pedallosen Harfe (d. h. ohne dafs der Fufs die Erhöhung oder Erniedrigung des Tones hervorzubringen braucht) hat der Künstler wie beim Klavier alle Töne der chromatischen Tonleiter (sagen wir der verminderten) unter seinen Händen und dieselbe Ausdehnung wie bei der gegenwärtig benutzten Harfe, ohne fühlbare Vergröfserung der Breite des Instruments.
Der Abstand einer Saite von der den halben Ton ober- oder unterhalb angebenden Saite (auf der Fläche für verschiedene Saiten) ist auf ungefähr die Hälfte der für gewöhnlich eingenommenen Zwischenräume beschränkt. Erfinder wählte aber diesen Punkt der Kreuzung an einer Stelle, wo ein Schwirren (frise- ment) der benachbarten gleichzeitig schwingenden Saiten nicht eintreten kann.
Hierzu genügt, dafs in der angrenzenden Stelle ihrer Kreuzung die Saiten nicht den höchsten Grad ihrer Schwingungsweite darbieten, z. B. dafs die Kreuzung ungefähr an dem oberen oder unteren Drittel der beiden benachbarten Saiten stattfindet, anstatt in der Mitte.
Dieselbe Hand kann, wie leicht ersichtlich, nach Belieben die natürlichen Noten, ob mit ^ oder \> bezeichnet, anschlagen, je nachdem die Saiten oberhalb oder unterhalb der Stelle ihrer Kreuzung gefafst sind.
Im Nothfall kann, um das Schwirren zu vermeiden, welches sich hauptsächlich auf die dicken Saiten mit verhältnifsmäfsig beträchtlicher Schwingungsweite erstreckt, das Intervall zweier sich folgender angehefteten Saiten so viel als nöthig vermehrt werden, damit zwei benachbarte Saiten in der gewöhnlichen gröfsten Schwingungsweite sich nicht berühren können. Die Entfernung von einem Anhängungspunkt zum nächsten würde vom Anfang bis zum Ende also nicht eine gleichartige sein, aber die kürzeste Entfernung zweier benachbarter Saiten, einerlei welcher, würde augenscheinlich beständig und gleichmäfsig in der Mitte der gewöhnlich angenommenen Zwischenräume der Saiten bei den bisher gebauten Harfen sein.
Die jetzt in Gebrauch befindliche Harfe bietet durch das glissando (Gleiten) einen bei den Künstlern sehr gebräuchlichen Effect, indem sämmtliche Töne des Instruments durch den Mechanismus der Pedale in einen Accord zusammengefafst sind; nehmen wir z. B. die verminderte Septime an:
d erhöht durch Kreuz (dis), . e erniedrigt durch b (es oder dis),
f erhöht durch Kreuz (fis),
g erniedrigt durch b (ges oder fis),
α unverändert (a),
h erhöht durch Kreuz (his oder c),
c unverändert (c).
Anstatt dieser complicirten Anordnung und Wirkungsweise der Pedale kommt zur Erzielung desselben Effects eine sehr einfache Einrichtung zur Verwendung, welche unter anderen Effecten des Instruments das glissando (Gleiten) auf eine ungleich leichtere Weise gestattet.
Diese Einrichtung besteht in einer kleinen eingesetzten Klaviatur, welche der Harfenspieler mit der Hand erreichen kann und aus 12 Griffen besteht, entsprechend dem:
^ eis (des
dis es
Φ]
lges)
as
ais, be
Indem man auf den entsprechenden Griff drückt, z. B. f, läfst man vermittelst eines kleinen Mechanismus, z. B. ähnlich demjenigen bei Flöten, . eine Anzahl Dämpfer wirken, welche sich gleichzeitig auf alle diejenigen Saiten legen, die in den verschiedenen Octaven das f erklingen lassen. Desgleichen bei allen mit J6 oder b versehenen Tönen. Wenn der Harfenspieler das glissando in dem vorausgehenden Accord anwenden will, genügt es, auf der kleinen Hülfsklaviatur die Griffe d, e,f, gis, ais und h niederzudrücken. Auf diese Art können die dem Accord vorausgehenden fremden Noten, um die es sich handelt, nicht in Schwingung gerathen, und man wird, indem man mit den Fingern über alle Saiten des Instruments hinfährt, nichts als die Töne des gesuchten Accords: dis, fis, a, c hören.
Die kleine Hülfsklaviatur mit 12 Tönen, von welchen der Mechanismus und die Anwendung angegeben wird, kann mit einer zweiten Klaviatur verbunden werden, welche aus mehr oder weniger zahlreichen Griffen hergestellt ist, welche auf die Dämpfer der entsprechenden Töne der am häufigsten benutzten Accorde wirken sollen.
Indem man z. B. einen Griff dieser zweiten Klaviatur niederdrückt, würde man nach einander auf den entsprechenden Saiten die Dämpfer der Noten d, e,f, g, gis, ais und h hervorbringen. Durch den Effect dieses heruntergelassenen Griffes würden die nicht zu dem Accord gehörenden Töne unterdrückt werden; das Instrument würde bei einem glissando nur den vorhergehenden Accord: dis, fis, a, c hören lassen.
Es kann also dem Instrument ein lautlos alle Töne der Harfe dämpfender Dämpfer beigefügt und mit der Hand oder, wenn gewünscht, durch ein Pedal in Thätigkeit gesetzt werden. Dieser Dämpfer, dessen Mechanismus sehr verschieden sein kann, soll die Töne vollständig aufheben, wenn man von einer Tonart zur anderen übergehen will.
Die ideale Linie, die durch die Kreuzungspunkte der Saiten in der beschriebenen Harfe hindurchgeht, wird augenscheinlich an einer Stelle liegen, die für beide Hände leicht erreichbar ist.
Wenn man diese gerade oder gebogene Kreuzungslinie bis zum Wirbelstock fortführt, erhält man ein Instrument nach vorliegendem System mit zwei Saitenflächen, die sich am Wirbelstock schneiden. Aber diese Einrichtung würde den Nachtheil haben, dafs die linke Saitenfläche ausschliefslich nur von der linken Hand, die andere Fläche nur von der rechten Hand berührt werden könnte.
Eine weitere Aenderung vorliegenden Systems mit zwei Saitenflächen kann in der Verwendung zweier gleichlaufender oder ziemlich gleichlaufender Saitenflächen bestehen, deren Saiten auf beiden Flächen nach der chromatischen Tonleiter so abgestimmt sind, dafs man für die linke Hand und zur linken Seite
c, eis, d, dis, e, f, fis, g, gis, α, ais, h, c
nach einander und für die rechte Hand zur rechten Seite dieselbe Reihenfolge von Tönen in höheren Octaven erhält. Um die Ausführung der Züge zu erleichtern, wo der Harfenspieler die zur rechten und linken Seite gehörigen Noten entbehren müfste, würden sie eine gewisse Anzahl von gemeinsamen Noten gestatten.
Für Harfenspieler, denen die Ausübung der alten Harfe unbrauchbar scheint, würde diese letzte Abart es ermöglichen, so zu sagen die Gesangsstellen mit der rechten und die Begleitung mit der linken Hand auszuführen. Auf diese Art würde jeder, der etwas Klavier spielen kann, sehr leicht das Studium vorliegender neuen Harfen vornehmen können und einen schnellen und glücklichen Erfolg damit erzielen. Der Mechanismus des vorher angegebenen Dämpfers läfst sich zweifellos bei dieser letzten Abart des neuen Harfensystems anbringen.
Die oben erwähnte Dämpfervorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1, 2 und 4 in Grundrifs, Kopfansicht und meilweiser Längsansicht ersichtlich. Der Dämpfer besteht aus 12 Leisten t, von denen sich . sieben auf der Seite der weifsen Saiten, fünf auf der Seite der schwarzen Saiten befinden, und welche, über einander liegend, an den auf dem Resonanzboden H angeordneten Holzleisten C zur Befestigung der Saiten entlang laufen. Diese aus Metall bestehenden Dämpferleisten können auf einander gleiten und werden durch Schrauben festgehalten, die durch Langlöcher hindurchgeführt sind. An jeder Leiste t sitzen Finger d mit Lederbelag, von denen ein jeder für eine Saite jeder Octave entspricht; jede Leiste t kann durch ihr
Gleiten ζ. B. sämmtliche c dämpfen. Das einfache Anlegen des Dämpfers d genügt, um zu vermeiden, dafs die zugehörige Saite in einem glissando in Schwingung geräth.
Jede Leiste wird durch die zugehörige Taste B verschoben. Letztere sitzt auf einer Spindel K, die mit einer mit Hebel oder Arm D besetzten Welle xy in loser Verbindung steht und durch Drehung der letzteren den Hebel A verdreht. Das obere Ende dieses Hebels ist durch einen entsprechend breiten Schlitz in der zugehörigen Leiste t hindurchgeführt und kann sich in den längeren Schlitzen der übrigen Leisten frei bewegen.
Spindel K ruht mit ihrem unteren Ende auf der Blattfeder R auf, welche die Spindel Bis zum Antreffen des Bundringes b an den Boden H anhebt. Bei dieser Stellung stehen die Finger an den Leisten t von den Saiten entfernt; sie berühren die letzteren nur beim Niederdrücken des Knopfes oder der Taste B bis zum Uebergreifen der Nase an der Feder r über den Bundring b; dadurch wird die Leiste in ihrer zum Dämpfen geeigneten Stellung gehalten. Sämmtliche 12 Blattfedern r sitzen an einer Schiene T, die mit Hülfe einer dreizehnten Taste in Längsrichtung verschoben werden kann, wobei sämmtliche Spindeln K frei und die Leisten t durch die Federn -R in ihre Ruhestellung zurückgeführt werden.
Um beim Uebergang von der einen Tonart auf eine andere sämmtliche Töne zu dämpfen, ist zwischen die schräg gegen einander oder parallel zu einander laufenden Seitenflächen c c1 ein entlang derselben angeordneter Dämpfer angebracht, der bei seiner Ingangsetzung sämmtliche Saiten berührt und dadurch sämmtliche Töne dämpft. Dieser allen Saiten gemeinsame Dämpfer besteht, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, aus einer Leiste a, die mittelst Drehzapfen e e1 an dem Resonanzboden .und an dem säulenartigen Träger der Harfe drehbar gelagert ist. . Die Kanten dieser Leiste α sind zu Dämpfern h mit Filzbelag ausgebildet, welche beim Ausschwingen der Leiste α sich gegen sämmtliche Saiten anlegen. Dieses Ausschwingen kann mittelst einer kleinen Kettenrolle r und einer um dieselbe gelegten Kette r1 hervorgerufen werden. Diese Kette ist andererseits um eine zweite Kettenrolle in oder unterhalb des Resonanzbodens gelegt und wird beim Niederdrücken eines zu diesem Zwecke angeordneten Pedals ρ gedreht, so dafs die Dämpfer an der Leiste α sich gegen sämmtliche Harfensaiten anlegen und diese dämpfen.

Claims (3)

Pa tent-Ansprüche:
1. Eine chromatische Harfe ohne Tonerhöhungs- oder -Erniedrigungspedale, bei welcher die Saiten in zwei entweder sich kreuzenden oder gleichlaufenden Ebenen angeordnet sind.
2. Eine Harfe nach Anspruch 1, bei welcher zwei je an einer Saitenfläche liegende, aus einer Anzahl von auf einander gleitenden Leisten (t t. . .) mit seitlichen Armen (d) bestehende Dämpfervorrichtungen (B t d) angeordnet sind, mit denen man. nach Belieben jeden gewünschten mit ^ oder \> versehenen Ton gleichzeitig in allen Octaven dämpfen kann, wobei die Arme d beim Niederdrücken einer Taste (BJ, sowie bei dem hiermit verbundenen Verschieben der zugehörigen Leiste an die betreffende Saite gedrückt werden.
3. Eine Harfe nach Anspruch 1, bei welcher zwischen den Saitenflächen ein Dämpfer in Form einer Schiene α angeordnet ist, weiche beim Niederdrücken mit der Hand oder beim Drehen durch ein Pedal mit ihren Enden (L) sich gegen die Saiteninnenflächen anlegt und dadurch beim Uebergang von der einen Tonart nach einer anderen sämmtliche Töne gleichzeitig dämpft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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