DE26117C - Pedalzither - Google Patents
PedalzitherInfo
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- DE26117C DE26117C DENDAT26117D DE26117DA DE26117C DE 26117 C DE26117 C DE 26117C DE NDAT26117 D DENDAT26117 D DE NDAT26117D DE 26117D A DE26117D A DE 26117DA DE 26117 C DE26117 C DE 26117C
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- DE
- Germany
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- sharp
- zither
- strings
- ice
- levers
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- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 2
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
CARL WEIGEL in HANNOVER. Pedalzither.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. August 1883 ab.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Zither bezweckt eine Verringerung des in den
Begleitungssaiten einer Normalzither vorhandenen Materials, durch welches die drei Quintenzirkel
(in der Reihenfolge es, b, f, c, g, d, a, e, h, fis, eis, gis) gebildet werden, von 36 auf
27 Saiten, sowie die Herbeiführung einer bedeutend bequemeren Lage der Accorde und
hierdurch bedingte leichtere Spielbarkeit des Instruments. Dieser Zweck wird erreicht durch
Ausscheidung der drei letzten Töne fis, eis, gis jedes Quintenzirkels und Verlegung derselben
auf die Saiten f, c, g, welche durch einen mittelst Pedale bewegbaren Mechanismus in fis,
eis, gis umgestimmt werden. Hierdurch lassen sich im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Zither
alle harmonischen Ausweichungen bequem ausführen. Einen ganz besonderen Gewinn bietet
der Mechanismus durch die Möglichkeit des gleichzeitigen vierstimmigen Anschlages des gewöhnlichen
und des verminderten Septimenaecords.
Für jeden der drei Töne f, c und g ist ein Pedal A vorhanden. Durch einen Fufstritt wird
dasselbe aus der obersten (punktirten) Lage, bei welcher die betreffenden Saiten ihren Grundton
behalten, nach unten gedrückt und durch eine kurze Seitenbewegung unter eine Rast R
des Pedalbalkens P geschoben. Hierdurch erfolgt eine Drehung der Welle E nach rechts
infolge der Verbindung derselben mit dem Pedal durch Zugdraht und Hebel C. Die in den
Lagern L drehbare Welle E ■■ ist ihrerseits wieder durch den Zugdraht Z und den Hebel G
mit der durch den Resonanzkörper der Zither führenden Spindel H verbunden, welche an
ihrem oberen Ende die mit zwei Stiften versehene Stimmscheibe J trägt. Durch die
Drehung der Spindel wird die Saite derart gefafst, dafs der dem Schallloch der Zither zugekehrte
Stift den neuen Stützpunkt der Saite bildet, welcher so gewählt ist, dafs die betreffende
Saite, angeschlagen, den um eine halbe Stufe höher liegenden Ton, also fis bezw.
eis oder gis, erklingen läfst. Die Stimmscheibe ist mit Gewinde auf die Spindel geschraubt;
zur richtigen Einstellung dient eine darunter befindliche Gegenmutter K. Das Herabstimmen
der auf oben beschriebene Weise umgestimmten Saite in den Grundton erfolgt in umgekehrtem
Sinne, indem der Fufs des Spielers das Pedal von der Rast R in die obere Lage zurückführt.
Das Pedal verharrt in dieser Lage, weil eine auf der Welle E befestigte Spiralfeder D, die
sich gegen die Tischplatte stützt, eine Linksdrehung der Welle E bewirkt.
In der Zeichnung ist der Mechanismus der Deutlichkeit wegen nur für die Saiten G dargestellt.
Die vier Füfse M der Zither sind durch Schrauben N unwandelbar fest mit der aufzuklappenden
Decke des Resonanztisches verbunden.
Zum Zweck des bequemen Transports wird die Zither von der Tischplatte und von den
Hebeln F gelöst und in einem besonderen Kasten verpackt, während die vier eingeschraubten
Tischbeine sowie das Pedal nach Lösung der Zugdrähte in dem Resonanzkasten des Tisches Platz finden.
Claims (1)
- P ATENT-AN SPRÜCHE:Ausscheidung der Begleitungssaiten fis, eis, gis (in allen Octaven) einer Normalzither im Tonumfange von drei Quintenzirkeln in der Reihenfolge es, b, f, c, g, d, a, e, h, fis, eis, gis und Umstimmung der Saiten f, c, g in fis, eis, gis mittelst des aus den Pedalen A, Wellen E E1 E2 mit den Hebeln F und C und den Federn D, Zugdrähten Z, Hebeln G, Spindeln H und Stiftenscheiben J bestehenden Mechanismus in Anwendung auf fertige, sowie auf neu zu bauende Zithern.Verbindung der eigentlichen Zither mit dem Resonanztisch durch die in der Zeichnung dargestellten Schraubenfüfse MN.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26117C true DE26117C (de) |
Family
ID=302518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26117D Active DE26117C (de) | Pedalzither |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26117C (de) |
-
0
- DE DENDAT26117D patent/DE26117C/de active Active
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