DE835103C - Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende von mit Kopf versehenen, langschaeftigen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende von mit Kopf versehenen, langschaeftigen Werkstuecken

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Publication number
DE835103C
DE835103C DEK526A DEK0000526A DE835103C DE 835103 C DE835103 C DE 835103C DE K526 A DEK526 A DE K526A DE K0000526 A DEK0000526 A DE K0000526A DE 835103 C DE835103 C DE 835103C
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DE
Germany
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workpiece
fork
shaft
chisel
head
Prior art date
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Expired
Application number
DEK526A
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English (en)
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EIBES KERB KONUS GmbH
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EIBES KERB KONUS GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/44Making machine elements bolts, studs, or the like
    • B21K1/54Making machine elements bolts, studs, or the like with grooves or notches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende von mit Kopf versehenen, langschäftigen Werkstücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende von rnit einem Kepf versehenen, langscliäftigen \@'erkstücken.
  • Die Werkstücke werden in einer Gleitrinne hängend der Arbeitsstelle zugeführt. Dabei kommt es darauf an, daß die Schäfte der \Verkstücke an der Arbeitsstelle genau ausgerichtet sind und bleiben, wenn die Kerbmeißel an das untere Ende der Schäfte herantreten und Nire Kerbarbeit durchführe». jede ungenaue Lage der Werkstücke in der Arbeitsstellung oder jede \'crlagerung der Werkstücke beim Eingriff der Werkzeuge führt zur Erzeugung von Ausschußware.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch einen sich an den Schaft des in einer Gleitrinne hängenden Merkstückes anlegenden Stößel-das Werkstück bis an das als Anschlag für den W'erkstückkopf ausgebildete Ende der Gleitrinne geschoben wird. Dort angelangt, wird der Werkstückkopf durch eine mit einem Kerbmeißel erbunderie, den Schaft des Merkstückes bis auf das zu bearbeitende Ende zwischen sieh nehmende Gabel untergriffen. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Auf das eine Ausführungsbeispiel beziehen sich die .-.bb. i bis 6 und auf das weitere Ausführungsbeispiel die Abb. 7 bis io.
  • Die Abb. i und 2 bzw. 3 und ,4 zeigen die zusam.menwirkend'en Teile der Vorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen, jedesmal in einer Ansicht von oben und in einer Seitenansicht bzw. einem senkrechten Längsschnitt.
  • Die Abb.5 und 6 sind senkrechte Querschnitte nach den Linien V-V bzw. VI-VI der Abb. i. Die mit Kopf i und einem langen Schaft 2 versehenen Werkstücke hängen in einer Gleitrinne 3. Dabei wird der Kopf von den Leisten 4 der Gleitrinne 3 uniergriffen. Die Gleitrinne endet in einem halbkreisförmaigen Anschlag 5, der dem Werkstückkopf i entsprechend gestaltet ist. Die Leisten enden mit einem derartigen Abstand vor dem Halbkreisanschlag 5, daß der Werkstückkopf i nach unten durchfallen kann. Dies wird durch eine Gabel verhindert, deren beide Schenkel 6 und 7 sich zur gegebenen Zeit unter die Gleitrinne 3 legen und den Kopf i des Werkstückes untergreifen (Abb.4). Gleichzeitig wird durch die Schenkel 6 und 7 der Schaft 2 des Werkstückes bis auf den unteren Teil 8 umfaßt, welcher mit den Kerben versehen werden soll.
  • Das Werkstück wird durch einen Stößel 9 in der Gleitrinne 3 vorgeschoben. Dieser Stößel legt sich all den Schaft 2 des Werkstückes an und schiebt das Werkstück so weit vor, bis der Kopf i des `Verkstückes sich gegen den Anschlag 5 anlegt. Rechtzeitig treten die Gabelschenkel 6 und 7 unter den Werkstiickkopf und verhindern das Durchfallen des Werkstückes nach unten. Die Gabelschenkel 6 und 7 sind an einem gesteuerten Träger t o befestigt, dessen unterhalb der Gabelschenkel 6, 7 liegender Teil i i als Kerbmeißel ausgebildet ist. Eine im Bereich der Gabel vorgesehene halbkreisförmige Auswölbung 12 dient beim Vorschieben des Gabelträgers als ein Anschlag, der sich gegen die entsprechende Wölbung des Anschlagteiles 5 anlegt, sobald die Kerbmeißelarbeit beendet ist.
  • Das vordere Ende 13 des Stößels 9 ist keilförmig zugespitzt, um genügend Raum für die beiden außer dein Kerbmeißel t i noch wirksam werdenden Kerbmeißel 14 und 15 zu bieten, wenn sie von den. Seiten her an den Werkstückschaft herantreten.
  • Bei der Bearbeitung wird zunächst durch den Stößel 9 (Abb. i und 2) das Werkstück narb dem Anschlag 5 zu geschoben, während die Gabel 6, 7 in entgegengesetzter Richtung auf die Rinne 3 zu geschoben wird.
  • Schließlich treten die Teile zusammen, wobei das zwischen den Gabelschenkeln 6 und 7 geführte und durch den Stößel 9 ausgerichtete Werkstück sich in der Arbeitsstellung genau ausgerichtet befindet, so daß die nunmehr auf das Ende 8 des Werkstückes wirksam werdenden Kerbmeißel 11, 14, 15 genaue Arbeit leisten können.
  • Den Stößel 9 kann man entweder während der Durchführung der Kerbarbeit in der Andrück-Stellung belassen, oder man kann ihn schon in dein Augenblick zurückziehen, wenn die lierlmicißel am Werkstücksende angreifen.
  • Sobald die Kerbmeißel ihre Arbvit getan ;haben, gehen die Teile in ilirc =Anfangsstellung zurück. Dabei wird der Werkstückkopf t von den Gabelschenkeln 6 und 7 freigegeben, so daß das fertig bearbeitete Werkstück nach unten in einen Auffangbehälter oder in den Bereich einer A1)-führungsrutsche od. dgl. durchfallen kann.
  • Die Abb. 7 bis io zeigen die Teile der Vorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels in zwei verschiedenen Stellungen', und zwar jedesmal in einer Ansicht von oben und in einem senkrechten Längsschnitt. Die Gleitrinne 3 für die Werkstücke 1, 2 endet wiederum in einem halbkreisförmigen Allschlag'bogen 5. Auch hier wird das Werkstuck durch einen Stößel 9 mit V-förmig zugeschärftem Ende 13 der Arbeitsstelle zugeführt. Die Gabel mit ihren beiden Schenkeln 6 und 7 sitzt an einem Träger 16, an dessen Unterseite hier der Kerbmeißel 17 längsverschiebbar geführt ist.
  • Durch den Stößel 9 wird das Werkstück mit seinem Kopf geben den Anschlag 5 getrieben. Gleichzeitig verhindern die Schenkel 6 und 7 durch entsprechende Bewegung des Gabelträgers 16 das Durchfallen des Werkstückes an der Arbeitsstelle. Der von der eitlen Seite durch den Stößel 9 gehaltene Schaft 2 legt sich in die Auswölbung iS zwischen den Gabelschenkeln 6 und 7 ein und wird somit vollkommen in seiner Lage während der Bearbeitung gesichert. Wenn der Stößel 9 und der Gabelträger 16 ihre vorderste Stellung erreicht haben, tritt der Kerbmeißel 17 zusammen mit ,den beiden weiteren Kerbmeißeln 14 und 15 an den Werkstückschaft heran, um dessen unteres frei aus der Gabel hervorragendes Ende S zu bearbeiten.
  • Auch hier wieder findet eitle vollkommen sichere Ausrichtung und Festhaltung des \Verkstückes während der Bearbeitung durch die Kerbmeißel statt. Die Höhe der Gabelenden 6, 7 und die Höhe der Kerbwerkzeuge 1', 14, 15 ist beliebig. Sie richten sich nach der Länge der am Werksdick vorgesehenen Schäfte 2 und der gewütiscliten Länge der Kerben bzw. Nuten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende voll mit Kopf versehenen, langschäftigen Werkstücken, gekennzeichnet durch einen sich an den Schaft (2) des in einer Gleitrinne (3) 'hängenden Werkstückes anlegenden Stößel (9), der das Werkstück längs der Gleitrinne bis an ihr als Anschlag für den Werkstückkopf ausgebildetes Ende (5) schiebt, in dessen Bereich der Werkstückkopf durch eine mit einem Kerbmeißel verbundene, den Schaft des Werkstückes bis auf das zu bearbeitende Ende (8) zwischen sieh nehmende Gabel, (6, 7) uniergriffen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach .\nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß <die Kerbmeißel (i 1, 17) nach Anlangen der Gabel (6, 7) in der Endstellung ihren Kerbvorschub beginnen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (9) an seinem, dem Werkstückschaft zugekehrten Ende (13) derart V-förmig profiliert ist, daß er den außer dem finit der Gabel verbundenen Kerbmeißel (i i hzw. 17) weiteren Meißeln (14, 15) Raum zum Herantreten an den Werkstiickschaft bietet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschäfte (6, 7) von einer Einwölbung (18) ausgehen, die dem Werkstückschaft angepaßt ist.
DEK526A 1942-01-17 1942-01-17 Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben am freien Ende von mit Kopf versehenen, langschaeftigen Werkstuecken Expired DE835103C (de)

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DE835103C true DE835103C (de) 1952-03-27

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