DE68014C - Nutenhobelmaschine - Google Patents
NutenhobelmaschineInfo
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- DE68014C DE68014C DENDAT68014D DE68014DA DE68014C DE 68014 C DE68014 C DE 68014C DE NDAT68014 D DENDAT68014 D DE NDAT68014D DE 68014D A DE68014D A DE 68014DA DE 68014 C DE68014 C DE 68014C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D3/00—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
- B23D3/02—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line for cutting grooves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Das Einarbeiten von Nuten in die Naben von Zahnrädern, Riemscheiben etc. wurde bisher in
den gröfseren Maschinenfabriken stets mit Hülfe besonderer Nutenstofsmaschinen, in kleineren
Werkstätten jedoch meist von Hand ausgeführt.
Die erstere Art gewährt nicht nur ein sehr schnelles und daher billiges, sondern auch ein
aufserordentlich genaues Einarbeiten der Nuten, wie es von Hand nur unter Aufwendung
grofser Aufmerksamkeit und vieler Geschicklichkeit möglich ist. Den kleineren Werkstätten
eine Maschine zu geben, welche die Vortheile der erstgenannten Arbeitsmethode ebenfalls gewährt,
deren Anschaffung aber nicht mit jenen bedeutenden Kosten verknüpft ist und die aufserdem noch gestattet, dafs man den Apparat
ohne viele Mühe auf jeden Montageplatz mitnehmen kann, ist Aufgabe der vorliegenden
Erfindung.
Die Maschine ist in den Fig. 1 bis 9 zur Darstellung gebracht, und es bezeichnet
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 Grundrifs zu Fig. 1,
Fig. 3 einen kleinen Sondertheil, welcher weiter unten erklärt wird,
Fig. 4 und 5 zwei Stirnansichten,
Fig. 6 einen Querschnitt nach x-x der Fig. 1,
Fig. 7 und 8 Längsschnitt und Querschnitt eines Sondertheiles, der ebenfalls weiter unten
beschrieben wird,
Fig. 9 endlich einen theilweisen Längsschnitt nach .ΛΓ1, Fig. 1.
Der Apparat besteht zunächst der Hauptsache nach aus einer Platte M, mit Hülfe deren
derselbe auf der zu bearbeitenden Nabe befestigt wird, und einem hülsenförmigen Körper A, in
welchem sich die Führung und die Vorschubvorrichtung für den Schneidstahl \ befindet.
Um die letztere Vorrichtung zu erklären, werde Folgendes bemerkt.
Die Hülse A ist inwendig genau cylindrisch ausgebohrt, so dafs sich in dieser Bohrung ein
Stempel B auf- und niederführen läfst; · um den bei der Bewegung auftretenden Verschleifs
der arbeitenden Fläche unwirksam zu machen, ist ein Theil D der Hülse A wie ein Lagerdeckel
abzuheben, und es dienen die Schrauben d, Fig. 2, dazu, den Deckel mit dem
Haupttheil der Hülse zu verbinden. Der Stempel JB ist auf der einen Seite mit einem
prismatischen Führungsstück C versehen, das mittelst Schraube α auf ersterem befestigt wird;
dies Führungsstück C hat den Zweck, eine drehende Bewegung des Stempels B zu verhindern
und gleichzeitig einem Sattel k zur Auflage zu dienen, welcher aus Fig. 1 und 2
ersichtlich und in Fig. 6 nochmals im Querschnitt dargestellt ist. Dieser Sattel ist, wie
aus Fig. 6 deutlich hervorgeht, mittelst zweier entsprechend zugepafster Gleitschienen b
schwalbenschwanzförmig so in das Führungsstück C eingefügt, dafs er auf demselben der
Länge nach hin- und hergeschoben werden kann, aber durch Vermittelung des Handschräubchens
/ feststellbar ist. Die diesem Sattel k in den Fig. 1 und 2 gegebene, weit
nach rechts ausgezogene Stellung ist daher nur als ein specieller Fall zu betrachten. Der Antrieb
des Stempels, d. h. also die Hin- und Herführung in axialer Richtung, wird bewirkt
durch Vermittelung der Schraubenspindel H, welche durch das Handrädchen E in Um-
drehung versetzt werden kann. Auf dem entgegengesetzten Ende des Stempels ist der
Messerhalter F durch Vermittelung einer Keilverbindung in dauerhafter Weise eingefügt.
Diese an sich verständliche Verbindung besteht lediglich aus der bekannten Keilanordnung K,
welche den konisch eingepafsten Endtheil F1
des Messerhalters durchdringt und vermittelst der mit konischem Gewinde versehenen
Schraube m aus einander gedrängt wird, da er seiner Länge nach, d. h. quer zur Achsenrichtung des Stempels in zwei Theile gespalten
ist. An dem äufsersten Ende des Messerhalters F befindet sich der Schneidstahl ^, der
mittelst Schräubchens q eingestellt wird.
Die Art und Weise, wie die Maschine an die zu bearbeitende Nabe angelegt wird, geht
aus Folgendem hervor. .
Es wird entweder der ganze Apparat mit Hülfe des an der Hülse A . angegossenen
Lappens X (s. Fig. 2 und 9) in einem Schraubstock eingespannt und alsdann das betreffende
Rad, dessen Nabe zu bearbeiten ist, an der Aufspannplatte M in bekannter Weise derart
befestigt, dafs man Schrauben mit vierkantigen Köpfen in die Befestigungsnuten f, Fig. 4 und 2,
einführt und mit Hülfe von übergelegten Spanneisen festzieht; oder aber es wird die ganze
Maschine, da sie selbst keinen grofsen Raum beansprucht und kein bedeutendes Gewicht
besitzt, 1 an dem Rad in derselben wie eben beschriebenen Weise befestigt. Die erstere Art
wird man stets vorziehen, wenn das Gewicht des zu bearbeitenden Rades kleiner ist als das
Gewicht der Maschine, die andere Art im. entgegengesetzten Falle.
Da bekanntlich der Anzug des Keiles nicht auf die Wellennut, sondern auf die Nut der
Nabe verlegt wird, so ist für eine Vorrichtung gesorgt, welche dieses Schiefstöfsen der Nut
ermöglicht. Zu diesem Zwecke besteht die Spannplatte M aus zwei Theilen M und M\
welche durch das Scharnier u so vereinigt werden,, dafs ihre Ebenen einen beliebigen
Winkel mit einander bilden können. Da in Ansehung des gedachten Zweckes dieser Winkel
immer nur ein sehr geringer ist, so genügt es, die Feststellung desselben dadurch zu bewirken,
dafs man die Schraube y, Fig. 1 und 4, löst
und die Einlage V, Fig. 3, zwischen die beiden Platten bringt und darauf die Schraube y
wieder festzieht. Man hat zu jeder Maschine Einlagen V von verschiedener Dicke vorräthig
zu halten- und kann auf diese Weise den Anzug gröfser oder geringer wählen. Der Messerhalter
F durchdringt einen konischen Theil W,
Fig. ι und 4; derselbe dient dem Zweck, das . sorgfältige Aufspannen der Nabe zu erleichtern,
indem sich der Konus in die Bohrung der Nabe theilweise oder ganz hineinbegiebt. Sowohl
dieser Konus W als auch die beiden Platten M und M\ ebenso die Hülse A sind,
auf der dem Messer ^ entsprechenden Seite aufgeschlitzt, so dafs derselbe frei hindurchgezogen
werden kann.
Der Lä'ngsschlitz ρ der Hülse A hat den
bereits erklärten Zweck, dem prismatischen Führungsstück C Bahn zu gewähren.
Es erübrigt noch, die Vorrichtung zu erklären, welche das Tiefereindringen des Messers
in die Nabe, und zwar in radialer Richtung ermöglicht." Zu diesem Zwecke ist die den
Messerhalter führende Hülse A nicht unwandelbar auf der Platte M1 befestigt, sondern auf
derselben mittelst Schlittenführung G L hin- und herbeweglich, Die Art und Weise dieser
Führung braucht kaum näher erklärt zu werden; sie besteht wie in zählreichen ähnlichen Fällen,
z.B. bei dem Support von Drehbänken, aus einer Gleitplatte, welche, wie Fig. 9 zeigt, bei
G1 G1 schwalbenschwanzförmig gestaltet ist
und zwischen den entsprechend zugepafsten Schienen L, Fig. 1 und 2, geführt wird. Der
Antrieb dieses Vorschubes geschieht durch folgenden Mechanismus selbstthätig.
Fig. 5 zeigt einen Theil der Platte G.
N ist eine Schraubenspindel, welche in ihrem einen Ende bei s so in der Platte G gelagert
ist, dafs sie sich nur drehen, nicht aber in axialer Richtung verschieben läfst; an ihrem
anderen Ende dagegen ist die Schraubenspindel N (s. Fig. 2) in einem nicht an der
Platte G, sondern an der Platte M1 befestigten Lappen S so gelagert, dafs sie sich in diesem
Lager sowohl drehen als auch axial verschieben läfst. Auf der Schraubenspindel ist eine aufsen
und innen mit Gewinde versehene Nabe beweglich, die auf ihrem Ende ein Sperrrädchen %
(s. Fig. 5 und 2) trägt; dieselbe ist von aufsen her so gehalten, dafs sie axial zur Spindel N
verschiebbar, aber nicht verschiebbar in Bezug auf die Platte M1 bleibt. Concentrisch zur
Schraube N ist hin- und herschwingend beweglich die kleine Kurbel e angeordnet, die mit
dem Sperrkegel c versehen ist und daher bei einer entsprechenden Schwingung das Sperrrädchen
\ um je einen Zahn weiterschiebt.
Es ist zunächst hiernach klar, dafs durch ein fortgesetztes Hin- und Herschwingen der
Kurbel e ein ' successives Weiterrücken der Platte G innerhalb ihrer Schlittenführung L
und daher auch ein weiteres Vorrücken des Messers \ in Richtung des bei Fig. 1 eingezeichneten
Pfeiles %l stattfinden..
Um aufser diesem langsamen Vorschub auch ein schnelles Einstellen zu ermöglichen, ist das
Ende der Schraubenspindel N (s. Fig. 2) mit einem vierkantigen Ansatz versehen, aufweichen
eine kleine Handkurbel pafst, durch deren schnelle Drehung die Platte G leicht einstelle
bar ist.
Der selbstthätige Vorschub der soeben beschriebenen Vorrichtung geschieht in der Weise,
dafs die Kurbel c durch Vermittelung des Kurbelzapfens ο und der Stange O mit dem
um den Zapfen r hin- und herschwingenden Hebel t verbunden ist. Dieser Hebel t seinerseits
wird dadurch zu einer hin- und herschwingenden Bewegung genöthigt, dafs der schon früher erwähnte Sattel k geradlinig hin-
und hergeführt wird und hierbei wegen der aus Fig. 2 ersichtlichen eigentümlichen Gestalt
mit der schiefen Ebene kl gegen die an' dem
Hebel t befestigte Frictionsrolle r1 drückt und diese hebt, wodurch offenbar eine Drehung
des Hebels t im Sinne des Pfeiles tl die Folge
ist, während andererseits die selbstthätige Rückwärtsbewegung des Hebels t durch eine spiralförmig
um den Zapfen r gewundene Feder bewirkt wird, deren geradlinig verlaufendes Ende noch in Fig. 2 bei r" zu sehen ist.
Die Wirkungsweise der ganzen Maschine ist zum grofsen Theil schon in den vorstehend
gegebenen Erklärungen enthalten und besteht, kurz zusammengefafst, in folgendem:
Nachdem die Maschine mit der zu bearbeitenden Nabe durch Zusammenspannen der Theile
in der eben geschilderten Weise vereinigt ist, und nachdem auch der richtige Anzug durch
Einfügen einer entsprechenden Einlage V, Fig. 3, bewirkt und das Messer \ in die richtige
Lage gebracht worden ist, wird das Handrad E einige Male hingedreht, so lange, bis die
Schneidkante des Messerstahles \ die ganze Nabenlänge durchlaufen hat, und dann denselben
Weg zurückgedreht, um dem Messer einen, neuen Antrieb zu geben. Während
dieser Zeit hat die zwischen N und r liegende Vorrichtung selbstthätig dafür _ "gesorgt, dafs
die Schneidkante des Messers um eine Spandicke tiefer in Richtung des Pfeiles ^1 eingedrungen
ist.
Nur für besonders lange Naben und besonders schwere Räder erübrigt noch, die Anwendungsweise
des Sonderstückes Q, Fig. 7 und 8, zu erklären. Dasselbe dient lediglich
dazu, um bei solchen langen Naben den Apparat mit grofser Sicherheit einspannen zii können,
indem alsdann die Nabe zwischen die beiden Konus J und J1 mit Hülfe der Schraube T
eingespannt wird. Da dieser Theil mit einer durchgehenden Nut m versehen ist, welche
genau die Breite des Messerhalters F besitzt, so findet der letztere in dieser Nut eine sorgfältige
Führung, demzufolge ein seitliches Ausweichen des Messers unmöglich wird, also eine
durchaus geradlinige Führung der Nut gewährleistet ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Nutenhobelmaschine, gekennzeichnet dadurch, dafs eine die Messerführung enthaltende Hülse A in einer Schlittenführung G L verschiebbar ist und dafs behufs selbsttätiger Vorschiebung derselben ein mittelst Stange O verbundenes Hebelpaar e t durch das Eindringen eines entsprechend gestalteten und auf den den Messerhalter tragenden Stempel B aufgesattelten Daumens k1 in Bewegung gesetzt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68014C true DE68014C (de) |
Family
ID=341589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68014D Expired - Lifetime DE68014C (de) | Nutenhobelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68014C (de) |
-
0
- DE DENDAT68014D patent/DE68014C/de not_active Expired - Lifetime
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