DE749688C - Vorrichtung zum Kerben von Stiften - Google Patents

Vorrichtung zum Kerben von Stiften

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Publication number
DE749688C
DE749688C DEK162892D DEK0162892D DE749688C DE 749688 C DE749688 C DE 749688C DE K162892 D DEK162892 D DE K162892D DE K0162892 D DEK0162892 D DE K0162892D DE 749688 C DE749688 C DE 749688C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
counter
sleeve
holder
aligner
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Expired
Application number
DEK162892D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIBES KERB KONUS GmbH
Original Assignee
EIBES KERB KONUS GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by EIBES KERB KONUS GmbH filed Critical EIBES KERB KONUS GmbH
Priority to DEK162892D priority Critical patent/DE749688C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE749688C publication Critical patent/DE749688C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/44Making machine elements bolts, studs, or the like
    • B21K1/54Making machine elements bolts, studs, or the like with grooves or notches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kerben von Stiften Kerbstifte werden bekanntlich so hergestellt, daß die Kerben durch radial vorgeschobene Meißel in den aus Draht, einem Bolzen o. dgl. bestehenden Stift eingepreßt oder durch Abrollen an Kerbrollen eingewalzt werden.
  • Handelt es sich dabei um mit Kopf versehene Niete o. dgl., dann können diese Werkstücke in einer geschlitzten Gleitrinne hängend nach der Bearbeitungsstelle geleitet werden. Handelt es sich um kopflose Stifte, dann können diese Stifte einzeln in Bohrungen eines Fördermittels, z. B. einer Drehscheibe, eingeführt undnach der Bearbeitungsstelle gebracht werden, wo ein Stempel sie zwischen den sternförmig angeordneten Kerbrollen hindurchtreibt.
  • Sobald es sich um kleine Werkstücke handelt, die beispielsweise eine Länge von nur einem oder wenigen Millimetern mit entsprechendem Durchmesser aufweisen, wird nicht nur die Zuleitung zu der Arbeitsstelle schwierig, sondern auch das Ausrichten und Festhalten der Werkstücke an der Arbeitsstelle, um die richtige Anbringung der Kerben zu gewährleisten.
  • Die Erfindung' beschäftigt sich mit der Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, selbst die kleinsten vorkommenden Werkstücke mit Sicherheit so der Arbeitsstelle zuzuführen und dort zu erfassen und auszurichten, daß eine Präzisionsarbeit gewährleistet ist.
  • Um das Ziel zu erreichen, ist erfindungsgemäß unter der Mündung eines die Werkstücke zuleitenden Rohres ein ortsfester Gegenhalter im Abstand der - Werkstücklänge vorgesehen; gegen ihn ist in Richtung auf die Zuleitungsmündung verschiebbar ein mit ZentrierspitzLon o. dgl. ausgerüsteter Ausrichter vorgesehen. Der Ausrichter ragt bei seiner Hochstellung über den Gegenhalter vor und richtet so das auf dem Gegenhalter ruhende Werkstück während der Bearbeitung durch die bekannten, zwischen den Zentrierspitzen o. dgl. radial hirndurchtretenden Kerbmeißel aus und hält es gleichzeitig fest; nach dem Rückgang der Meißel wird durch Senkung des Ausrichters das nunmehr frei nvischen der Zuleitungsmündung und dein Gegenhalter stellende fertig bearbeitete Werkstück durch einen von der Seite her gegen ihn wirkenden Auswerfer entfernt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung der neuen Vorrichtung dargestellt.
  • Die Abb. i ist eine Seitenansicht. Hierzu ist Abb. 2 eine Vorderansicht. Abb. 3 ist eine Ansicht von oben. Abb.-I ist ein senkrechter Querschnitt. Die Abb. 5 bis 9 sind Sonderdarstellungen im vergrößerten Maßstabe.
  • In einer Werkstückschale i befindet sich ein Vorrat von stiftförmigen Werkstücken, die gegebenenfalls noch viel kleinere Abmessungen aufweisen können als dargestellt. Die Schale wird von einem senkrechten Zuleitungsrohr 2 getragen, indem ein an der Unterseite der Schale befindlicher Kloben 3 durch Verschraubung .I mit dein Rohr verbunden ist. Das Rohr mündet in eine Bodenöffnung der Schalei ein, wobei der lichte Durchmesser des Rohres dein Werkstückdurchinesser angepaßt ist. Das Rohr :2 ist mit dein Arm 5 durch Verschraubung 6 auswechselbar verbunden. Der Arm 5 wird von einer Gestellschiene 7 getragen.
  • In das Rohr «erden nun die aus kurzen Stiften bestehenden Werkstücke b eingeführt, so daß sie in dein Rohre eine bis an die Rohrmündung 9 reichende Säule bilden.
  • L"nterlialb der Rohrmündung g, und zwar im Abstand eines Werkstückes 8, ist ein Gegenhalter vorgesehen, und zwar in Form eines Rundstabes io. Der Durchmesser dieses Rundstabes ist dein NVerkstückdurchinesser angepaßt. Bei dieser Anordnung setzt sich das aus dein Rohr 2 austretende unterste Werkstück auf die obere Stirnfläche des Rundstabes io auf. Der Rundstab bildet das Ende eines Tragstückes i i, welches in der Gestellschiene i-2 durch Verschraubung 13, 14 befestigt ist.
  • An dein Rundstab längs verschiebbar ist nun eine Hülse 15, die eine zentrale Aussparung 16 aufweist, vorgesehen. Im Bereiche dieser Aussparung ist um den Rundstab io eine Feder 17 gewunden, die das Bestreben hat, die Hülse 1,5 ständig nach oben ztt drücken. Die Verschiebung der Hülse nach oben wird durch einen Anschlagstift 18 begrenzt, der den Träger i i des Rundstabes io durchdringt und mit seinen beiden Enden in schlitze i9 der Hülse 15 hineinragt.
  • Die obere Endfläche 2o der Hülse 15 liegt bei der obersten Stellung der Hülse 15, wie sie in Abb..I und Abb.6 gezeigt ist, bündig mit der oberen Stirnfläche 2i des Rundstabes io. Auf dieser Fläche 2o sind nun drei keilförmige Zentrierspitzen 22 derart angeordnet, daß ihre Spitzen das auf die Stirnfläche 21. des Rundstabes io abgestützte Werkstück genau ausrichten und auch in der ausgerichteten Lage festhalten.
  • Diese Zentrierung entspricht auch der üblichen Anordnung von drei Kerbmeißeln 23, die durch gestrichelte Linien in der Abb. 5 angedeutet sind, die einen Querschnitt nach den Linien V-V der Abb. d. und 6 darstellt. Diese Kerbmeißel werden mit bekannten Mitteln nach Einführung eines Werkstückes gegen dasselbe vorgetrieben, um an seinem Umfange die längs laufenden Einkerbungen zu erzeugen. Bei entsprechender Ausbildung der Werkzeugc können auch schräg, quer oder ringförmig verlaufende Einkerbungen erzeugt werden.
  • Man könnte auch mehr Zentrierstücke auf die Fläche 2o aufsetzen, und diese Zentriertücke brauchen nicht als Zentrierspitzen auss s gebildet zu sein. Bei der in Abb.8 dargestellten Ausführung beispielsweise sind vier Zentrierkörper 22 vorgesehen, die in konzentrisch zum Werkstück 8 gekrümmten Flächen enden, an die sich das Werkstück anlegt. Dabei sind vier Kerbmeißel 23 vorgesehen, die in den Zwischenräumen zwischen den vier Zentrierkörpern arbeiten.
  • Sobald nun das auszentrierte und in der zentrierten Lage festgehaltene Werkstück durch die Kerbmeißel 23 bearbeitet ist und die Meißel zurückgegangen sind, wird die Hülse 15 nach unten bewegt. Das geschieht mit Hilfe eines Steuerhebels 24, der mit seinem gegabelten Ende an einem Stift 25 angreift, der an der Hülse 15 seitlich vorragt. Dieser Steuerhebel bewegt in diesem Augenblicke die Hülse 15 nach unten, und zwar unter Zusammendrückung der Feder 17 so weit, daß die oberen Begrenzungen 26 der Zentrierspitzen 22, wie aus Abb. 7 ersichtlich ist, bis unter die Stirnfläche 21 des Rundstabes io zurücktreten. Nun steht das Werkstück frei zwischen der 1lündung g des Zuleitungsrohres 2 und dein Rundstab io da. Jetzt kann es mittels des Auswerfers 27 (siehe die Abb. 2 und 7) entfernt werden. Dieser entsprechend gesteuerte Pluswerfer dringt von der Seite her in den Raum z%vischen Gegenhalter und Zuleitungsrohr ein und stößt mit seiner Vorderkante 28 das Werkstück beiseite. Dabei legt sich die Fläche 29 des an seinem Vorderende abgekröpften Auswerfers verriegelnd unter die 'Mündung des Zuleitungsrohres 2, so daß das neue Werkstück, das sich im Bereich der Mündung 9 dieses Rohres befindet, erst austreten kann, wenn der Auswerfer wieder zurückgeht, wobei dann gleichzeitig die Hülse 15 in ihre Hochlage zurückkehrt und so das niedergleitende Werkstück die richtige Führung erhält. Infolge der Abschrägung 30 des Auswerfers kann die Hülse 15 schon wieder in ihre Wirkungsstellung nach oben zurückkehren, noch während der Auswerfer zurückgezogen wird.
  • Wie aus Abb. 9 ersichtlich, kann man mit der Vorrichtung auch mit einem Kopf 31 versehene Werkstücke bearbeiten. In diesem Falle werden die Zentrierkörper 22 so kurz gehalten, daß sie den Kopf 31- bei der angehobenem Stellung der Hülse 15 noch frei lassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Kerben von Stiften, insbesondere solchen 'von kurzer Länge mittels radial bewegter Kerbmeißel, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Mündung (9) des Werkstückzuführungsrohres (2) im Abstand der Werkstücklänge ein ortsfester Gegenhalter (io) und auf diesem in Richtung auf die Rohrmündung verschiebbar ein mit radialen Zentrierspitzen (2a) o. dgl. ausgerüsteter Ausrichter (i5) vorgesehen ist, der bei seiner Hochstellung über den Gegenhalter (io) vorragt und so das auf dem Gegenhalter ruhende Werkstück zentriert und während der Bearbeitung durch zwischen den Zentrierspitzen o. dgl. radial hindurchtretende Kerbmeißel (23) festhält, während nach dein Rückgang der Meißel durch Senkung des Ausrichters (i5) das nunmehr frei zwischen der Rohrmündung und dein Gegenhalter stehende fertig bearbeitete Werkstück durch einen von der Seite her gegen ihn wirkenden Auswerfer (27, 28, 29) entfernt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenhalter ein Rundstab (io) von -dem Werkstück gleicher Stärke vorgesehen ist, auf dem längs verschiebbar und durch eine Feder (i7) in die durch einen Anschlag (i8) begrenzte Arbeitsstellung drückbar ein ' hülsenförmiger Ausrichter (i5) angeordnet ist, auf dessen in der Hochstellung mit der Gegenhalterstirnfläche (2i) bündig liegenden Endfläche (2o) sich keilförmige Zentrierspitzen (22) erheben, wobei an der Hülse ein Steuerhebel (2q.) angreift, der jedesmal nach Bearbeitung eines Werkstückes die Hülse (i5) so weit nach unten zieht, daß die Zentrierkeile (a2) unter die Stirnfläche (2i) des Gegenhalters zurückgehen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Ertei@ungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEK162892D 1941-11-28 1941-11-28 Vorrichtung zum Kerben von Stiften Expired DE749688C (de)

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