DE855193C - Vorrichtung zum Abteilen des vordersten der in einer Gleitrinne an-kommenden Werkstuecke bei Maschinen zur Erzeugung von Kerbstiften - Google Patents

Vorrichtung zum Abteilen des vordersten der in einer Gleitrinne an-kommenden Werkstuecke bei Maschinen zur Erzeugung von Kerbstiften

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DE855193C
DE855193C DEK530D DEK0000530D DE855193C DE 855193 C DE855193 C DE 855193C DE K530 D DEK530 D DE K530D DE K0000530 D DEK0000530 D DE K0000530D DE 855193 C DE855193 C DE 855193C
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DE
Germany
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workpiece
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compartment
slide channel
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Expired
Application number
DEK530D
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English (en)
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EIBES KERB KONUS GmbH
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EIBES KERB KONUS GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/44Making machine elements bolts, studs, or the like
    • B21K1/54Making machine elements bolts, studs, or the like with grooves or notches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abteilen des vordersten der in einer Gleitrinne ankommenden Werkstücke bei Maschinen zur Erzeugung von Kerbstiften Bei Maschinen, die in Stiften durch radial auf die Stiftachse zugetriebene Kerbmeißel am Umfange längs-, quer-, schräg- und ringförmig verlaufende Kerben erzeugen, kommt es darauf an, daß das in einer Gleitrinne zugeführte, mit einem Kopf versehene Werkstück in der Arbeitsstellung genau fixiert wird, d. h. daß in dieser Stellung die Längsmitte des Werkzeugschaftes senkrecht stehend genau durch den Punkt hindurch verläuft, auf den die Kerbmeißel radial zugetrieben «erden. Vor dem Anlangen an der Bearbeitungsstelle muß das einzelne für die Bearbeitung bestimmte Werkstück von der Reihe der sich in der Gleitrinne unmittelbar aneinanderreihenden Werkstücke abgetrennt werden.
  • Die Aufgabe besteht nun darin, insbesondere bei Spezialkerbstiften mit Ansatz, d. h. solchen, bei denen der Stift leichter gehalten ist als der Kopf, dieses Abteilen so zu bewerkstelligen, daß am Schluß des Arbeitsvorganges das abgeteilte Werkstück sich in der richtigen Stellung befindet und während der Bearbeitung in ihr festgehalten wird. Dabei ist zu bedenken, daß das pendelnd aufgehängte Werkstück nur dann in diese Lage versetzt werden kann, wenn es zwangsläufig in sie übergeführt wird. Das wird erfindungsgemäß mit Hilfe des bekannten, aus zwei einander gegenüberstehenden und quer zur Förderrichtung hin und her bewegten Abteilfingern bestehenden Abteilers dadurch erreicht, daß das Ende der Gleitrinne durch eine halbkreisförmige Aussparung eines Anschlages gebildet wird, durch den das in die Aussparung gelangte Werkstück in der Bearbeitungsstellung fixiert wird, und der eine Abteilfinger mit seiner Schräge das abgeteilte Werkstück in den Bereich einer am zweiten Abteilfinger vorgesehenen Schräge verschiebt, die so bemessen ist, daß das Werkstück genau zur Anlage in die Aussparung des Anschlages gedrückt und durch eine quer zur Förderrichtung verlaufende, sich an die Schräge anschließende Verriegelungsfläche in dieser Lage gesichert wird, bis ein sich auf das Werkstück aufsetzender Drücker 'das Werkstück weiterhin festhält.
  • Die Schräge des zweiten, das vom ersten abgeteilte Werkstück übernehmenden Abteilfingers läßt sich in ihrer Länge ohne weiteres so bemessen, daß das Werkstück durch diese Schräge zwangsläufig zur richtigen Anlage an den das Ende der Gleitrinne bildenden Anschlag gelangt. Dabei kann man durch Auswechseln der Abteilfinger und des Anschlages die Vorrichtung in der Abmessung verschiedenen Werkstücken anpassen.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung unter Hinweis auf weitere erfinderische Einzelheiten näher erläutert.
  • Die Abb. 1 ist eine Seitenansicht; die Abb. 2 ist hierzu eine Ansicht von oben; die Abb. 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen die verschiedenen Arbeitsstellungen der Abteilvorrichtung; die Abb. 8 und 9 sind Sonderdarstellungen.
  • Am Maschinengestell 1 ist mittels einer mehrfach gewinkelten Schiene 2 der schalenförmige Behälter 3 durch Verschraubung 4 befestigt. Auf dem waagerechten Boden dieses Behälters liegt der Vorrat an Werkstücken, die aus einem Schaft 5 mit Kopf 6 bestehen, wobei der Schaft im Gewicht leichter gehalten ist als der Kopf.
  • Durch die Bedienungsperson werden die Werkstücke in eine Gleitrinne 7 eingehängt, die im Boden 3 des Behälters beginnt und anschließend aus dem Behälter schräg nach unten geneigt verläuft. Diese Gleitrinne besteht aus einer geschlitzten Schiene, wobei die Schlitzbreite der Stärke des Schaftes 5 entsprechend gehalten ist. Das untere Ende der Schiene wird durch ein angeschraubtes Blech 8 gebildet, dessen Ende waagerecht abgebogen ist und sich auf eine Blechplatte 9 auflegt, in der die Fortsetzung des Rinnenschlitzes verläuft.
  • Die Gleitrinne 7 ist im Bereich des Schlitzes durch eine Schiene to abgedeckt, die von Trägern 11 in einem solchen Abstand von der Gleitrinne 7 gehalten wird, daß die Köpfe 6 der Werkstücke beim Gleiten in der Rinne eine Führung erhalten.
  • Die Beschickung der Gleitrinne geschieht in der Weise, daß sich die Werkstücke in ihr unmittelbar aneinanderreihen, also ihre Köpfe sich berühren.
  • Das eine Ende des schienenförmigen Bleches 9 ist an dem auf dem Maschinengestell durch Verschraubung befestigten Halter 12 bei 13 durch Verschraubung befestigt, während das andere Ende des Bleches eine Platte 14 trägt, welche im Verein mit dem Tragblech 9 eine dem Werkstückkopf angepaßte Stärke besitzt.
  • Diese Platte 14 weist an der dem Ende der Rinne 7 zugekehrten Seite eine halbkreisförmige, abgerundete Aussparung 15 auf, in der der Kopf 6 des Werkstückes Platz findet. Dabei ist die halbkreisförmige Rundung so angeordnet, daß der Krümmungsmittelpunkt 16 des Halbkreises genau senkrecht über dem Punkt liegt, auf den die bekannten Kerbmeißel radial zugelenkt werden, wie aus Abb. 8 ersichtlich ist. Die bekannten Kerbmeißel 17, 18 und 19, die unterhalb der Platte 14 arbeiten, bewegen sich auf den Punkt 16 zu. Geht also die senkrechte Längsmitte des Werkstückschaftes 5 durch den Punkt 16, dann befindet sich das Werkstück in der richtigen Lage gegenüber den Kerbmeißeln, die in Abb.8 durch gestrichelte Linien in der Stellung angedeutet sind, wo sie sich gerade an den Schaft 5 anlegen.
  • Damit nun das Werkstück, welches in die Aussparung 15 gelangt ist, nicht vorzeitig nach unten durchfällt, ist mit dem einen Meißel 17, der sich in der Richtung auf die Rinne 7 zu bewegt; eine Gabel verbunden, deren beide Zinken 20 und 21 (s. Abb. 8) einen Schlitz 22 zwischen sich frei lassen, dessen Breite der Stärke des Bolzens 5 des Werkstückes angepaßt ist. Diese Gabel führt sich an der Unterseite des Bleches 9 und verhindert das Durchfallen des Werkstückes, weil sie mit ihren Zinken 2o und 21 den Werkstückkopf untergreift.
  • Erst wenn nach erfolgter Bearbeitung der Kerbmeißel 17 entsprechend weit zurückgegangen ist, geben die Gabelzinken den Kopf frei, so daß das fertig bearbeitete Werkstück nach unten durchfallen und in geeigneter Weise abbefördert werden kann.
  • Ein senkrechter Halter 23 trägt einen im Teil 12 unterhalb der Gleitrinne waagerecht und quer zur Rinne hin und her beweglichen Schieber 24. Dieser Schieber wird in der noch zu erläuternden Weise'mit bekannten Mitteln gesteuert. Der Schieber trägt auswechselbar zwei Abteilfinger 25 und 26. Der Abteilfinger 25 weist an seinem winkelförmig abgebogenen freien Ende eine senkrecht zur Führungsrinne gestellte Fläche 27 und eine Schräge 28 auf. Der in der Längsrichtung der Führungsrinne gegen den Finger 25 versetzte Abteilfinger 26 weist ebenfalls eine quer zur Führungsrinne verlaufende innere Fläche 29 auf und eine Schräge 31. Die Länge dieser Schräge ist genau bemessen, und am Ende der Schräge befindet sich eine zweite quer zur Führungsrinne 7 verlaufende Fläche 30. Der Finger 26 ist in bezug auf die Aussparung 15 der Platte 14 genau eingestellt.
  • Die Arbeit der Abteilfinger wird nun an Hand der Abb..3 bis 9 erläutert.
  • In der Stellung nach Abb. 3, wo der Schieber 24, der die Abteilfinger 25 und 26 trägt, am Ende seines einen Hubes angelangt ist, legt sich die Fläche 27 des Abteilfingers 25 verriegelnd vor den Kopf des ersten in der Gleitrinne ankommenden Werkstückes.
  • Bei der nun folgenden Bewegung des Schiebers 24 geht der Finger 25 zurück, und es gelangt der Finger 26 in den Bereich der Gleitrinne 7. Dabei legt sich die Fläche 29 dieses Fingers verriegelnd vor den Kopf des entsprechend vorgerückten ersten ankommenden Werkstückes, wie das in Abb. 4 gezeigt ist.
  • Dann kehrt der Schieber 24 seine Bewegung um, und nun teilt der Finger 25 mit seiner Spitze das erste Werkstück von der Reihe ab. Dieses erste Werkstück wird durch die Schräge 28 des Fingers 25 ein Stück weiter befördert, und zwar in den Bereich der Schräge 31 des Fingers 26. Im übrigen aber legt sich der Finger 25 mit seiner Fläche 27 nunmehr verriegelnd vor das bisher zweite Werkstück der Reihe, wie das in Abb. 6 dargestellt ist. Danach findet erneut eine Bewegungsumkehr des Schiebers 24 statt, und jetzt drückt die Fläche 31 des Fingers 26 das abgeteilte Werkstück in die Aussparung 15 der Platte 14, die als Anschlag dient, und zwar derart, daß sich der Kopf des Werkstückes genau an die halbkreisförmige Rundung der Aussparung anlegt. Das wird durch eine entsprechende Längenbemessung der Schräge 31 erreicht. Die Fläche 30 legt sich dann verriegelnd gegen das Werkstück, so daß es in der ihm gegebenen Stellung bis zur Rückführung des Fingers 26 bei der erneuten Bewegungsumkehr des Schiebers 24 festgehalten wird.
  • Dieses Spiel wiederholt sich nun immer wieder von neuem.
  • Wenn bei der Schilderung des Arbeitsvorganges zunächst angenommen ist, daß eine Beschickung der Aussparung vorher noch nicht stattgefunden hatte, also die Arbeit gerade beginnt, so werden im weiteren Verlauf der Arbeit natürlich immer zwei aufeinanderfolgende Werkstücke gleichzeitig behandelt, indem das eine Werkstück abgeteilt und das vorhergehende Werkstück in Aussparung zwangsläufig überführt wird.
  • In dem Augenblick, wo der Werkstückkopf in die Aussparung 15 eingeführt und durch die Fläche 30 verriegelt ist, beginnt die Kerbmeißelarbeit. In diesem Augenblick setzt sich auch auf den Werkstückkopf ein entsprechend gesteuerter Drücker 32 auf, der das Werkstück während der Bearbeitung in der ihm nun einmal gegebenen Lage sicher festhält, obgleich der Finger 26 sich mit seiner Verriegelungsfläche 30 bei der entsprechenden Verschiebung des Schiebers 24 vom Werkstück löst. Es ist noch zu sagen, daß die Gabel 20, 21 auf dem Meißel 17 aufliegt und durch das Befestigungsstück 33, das den :Meißel an seinem Halter festlegt, mit festgehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abteilen des vordersten der in einer Gleitrinne stehend aneinandergereihten, vornehmlich mit einem Kopf versehenen Werkstücke und Zuführen des abgeteilten Werkstückes zu der Kerbmeißelbearbeitungsstelle bei Maschinen zur Erzeugung von Kerbstiften unter Verwendung eines aus zwei einander gegenüberstehenden und quer zur Förderrichtung hin und her bewegten Abteilfingern bestehenden Abteilers, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Gleitrinne (7) durch eine halbkreisförmige Aussparung (i5) eines Anschlages (i4) gebildet wird, durch den das in die Aussparung gelangte Werkstück in der Bearbeitungsstellung fixiert wird, und daß der eine Abteilfinger (25) mit einer Schräge (28) das abgeteilte Werkstück in den Bereich einer am zweiten Abteilfinger (26) vorgesehenen Schräge (3i) verschiebt, die so bemessen ist, daß das Werkstück genau zur Anlage in die Aussparung (i5) des Anschlages (i4) gedrückt und durch eine quer zur Förderrichtung verlaufende, sich an die Schräge anschließende Verriegelungsfläche (30) in dieser Lage gesichert wird, bis ein sich auf das Werkstück aufsetzender Drücker (32) das Werkstück weiterhin festhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (9) der Gleitrinne (7) im Bereich des Abteilers waagerecht verläuft und unter dem aus einer der Kopfstärke des Werkstückes entsprechenden Platte gebildeten Anschlag (i4) eine mit dem einen der Kerbmeißel (i7) verbundene Gabel (2o, 21) gleitet, deren Schlitzbreite (22) der Schaftstärke des Werkstückes entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (i4) auswechselbar am Maschinengestell (i2, i) und die Abteilfinger (25, 26) auswechselbar an einem quer zur Förderrichtung verschieblichen Träger (24) angeordnet sind.
DEK530D 1941-12-06 1941-12-06 Vorrichtung zum Abteilen des vordersten der in einer Gleitrinne an-kommenden Werkstuecke bei Maschinen zur Erzeugung von Kerbstiften Expired DE855193C (de)

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DE (1) DE855193C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160276B (de) * 1954-04-30 1963-12-27 Kerb Konus Ges Dr Carl Eibes & Abteilvorrichtung fuer Zufuehrungsvorrichtungen fuer stiftartige Werkstuecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1160276B (de) * 1954-04-30 1963-12-27 Kerb Konus Ges Dr Carl Eibes & Abteilvorrichtung fuer Zufuehrungsvorrichtungen fuer stiftartige Werkstuecke

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