DE83373C - - Google Patents

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DE83373C
DE83373C DENDAT83373D DE83373DA DE83373C DE 83373 C DE83373 C DE 83373C DE NDAT83373 D DENDAT83373 D DE NDAT83373D DE 83373D A DE83373D A DE 83373DA DE 83373 C DE83373 C DE 83373C
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/34Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving about their own axes

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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1895 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung runder Büchsen aus Papier o. dgl. in der Weise, dafs von einem endlosen, durch einen Klebstoffbehälter geführten Materialstreifen ein Stück auf Länge, abgeschnitten und über einem Dorn zu einer runden Büchse geformt wird.
Fig. ι zeigt den Grundrifs und Fig. 2 den Aufrifs der Maschine, während Fig. 3 und 4 fertige Büchsen, Fig. 5 einen Theil einer Büchse, wie solcher einzeln von der Maschine selbstthätig fertig gestellt wird, und Fig. 6 und 7 die Aufwickelvorrichtung in gröfserem Mafsstabe darstellen.
Zu jeder fertigen Büchse gehören zwei solcher Theile, wie Fig. 5 zeigt, von ungleicher Weite, von welchen der eine über den anderen geschoben werden kann (Fig. 3) oder zwei Theile von gleicher Weite, von welchen der eine zur Aufnahme des anderen als Deckel mit einem Einsatz a (Fig. 4) versehen wird.
Die Einrichtung und Wirkungsweise der Maschine finden in Nachstehendem ihre Erklärung.
Der auf die Rolle b aufgewickelte und durch den in einem Behälter c enthaltenen Klebstoff geführte Papierstreifen d, welcher eine der Länge des herzustellenden Büchsentheils . entsprechende Breite besitzt, wird mittels in Intervallen bewegter Transportwalzen η und n1 dem mit Welle 0 verbundenen, mit dieser sich drehenden Formbolzen ρ (Fig. 1, 2, 6 und 7) zugeführt. Die Bewegung der Walzen η und n1 erfolgt mittels eines durch das auf der Achse e sitzende Excenter f in Thätigkeit gesetzte Gesperre g h und der die Vorwärtsbewegung des Sperrrades h übertragenden Stirnräder ikl und m. Durch die in dem Hebel u gelagerten Leitrollen q und q1 wird der Papierstreifen gegen den Bolzen ρ angedrückt, auf denselben aufgewickelt und mittels des an dem durch die Curvenscheibe s in geeignetem Augenblick bewegten Hebel s1 befindlichen Messers s2 auf die erforderliche Länge abgeschnitten.
Nachdem das abgeschnittene Papierstreifenstück vollständig auf den Bolzen ρ aufgewickelt ist, wo dasselbe durch den ihm anhaftenden Klebstoff zusammenhaftet, wird das die Führungsrollen q und ql und den Theil des Führungsbleches von der Schneide des Messers s'2 bis zu dem Formbolzen ρ tragende Ende des Hebels u mittels der Curvenscheibe w1 nach unten gedrückt, so dafs der Bolzen ρ mit dem darauf sitzenden Büchsentheil freigegeben wird. Hierauf wird die Büchse an dem runden Ende des Bolzens ρ dadurch geschlossen, dafs der hier überstehende Rand des aufgewickelten Papierstreifenstückes durch den Matrizenstempel t, welcher mittels des den aufrecht stehenden Zapfen t1 desselben gabelförmig umfassenden Hebels i2, der Curvenscheibe i3 und der Kegelräder i4 und i5 bewegt wird, gegen das runde Bolzenende zusammengedrückt wird und, durch den Klebstoff zusammenhaftend, einen der Form der Matrize t entsprechend gestalteten Boden des Nadelbüchsentheiles bildet. Der Stempel t
wird dann durch die Federn D und Z)1 wieder in seine frühere Stellung zurückgebracht.
Hiernach wird der fertige Büchsentheil durch den in dem Hebel ν mittels des Zapfens vB drehbar und verschiebbar gelagerten, durch die Einwirkung der Curvenscheibe v2 auf den Hebel ν über den Bolzen ρ nach dem freien Ende desselben zu vorwärts geschobene Schieber v1 abgestofsen.
Um das Abstofsen von dem Formbolzen zu erleichtern, besitzt der letztere einen Längsspalt w, so dafs der Schieber v1, dessen lichte Weite etwas kleiner ist als der Durchmesser des Bolzens p, bei dem Abschieben der Nadelbüchse die beiden federnden Theile desselben zusammendrückt und seinen Durchmesser verringert.
Damit sich der Papierstreifen, sobald er die Transportwalzen η und n1 verläfst, an den Kanten nicht aufrollt bezw. aufwirft, ist das Führungsblech χ an seinen Längskanten ^ und ^1 derart umgebörtelt, dafs es die Papierkanten überdeckt.
Die Drehung der den Formbolzen ρ tragenden Welle O wird von der Welle e aus mittels der Stirnräder B B1 B2 und S3 bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Maschine zur Herstellung von runden Büchsen aus einem Papier- oder anderen Storfstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der betreffende Material streifen (d) von in Intervallen bewegten Tränsportwalzen (n n1) durch einen Klebstoff gezogen und einem rotirenden Formbolzen (p) zugeführt wird, auf welchen sich ein mittels eines Messers (s2) abgeschnittenes Stück des Streifens zu einer Hülse aufwickelt, die an einem Ende durch einen Matritzenstempel (t) geschlossen wird. Eine Ausführungsform der unter ι. bezeichneten Maschine, gekennzeichnet durch einen den Formbolzen (p) umgebenden, in einem Hebel (v) drehbar gelagerten Schieber '(v1), welcher über den durch einen Längsspalt aus zwei federnden Theil en gebildeten Bolzen (p) geschoben wird und hierbei -den letzteren zwecks Lösung des Büchsentheils zusammendrückt, nachdem zuvor die in einem Hebel (u) gelagerten Führungsröllchen- (q und qlj sich von dem Formbolzen (p) entfernt und diesen freigegeben haben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT83373D Expired DE83373C (de)

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DE83373C true DE83373C (de) 1900-01-01

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