DE833560C - Vorrichtung zur Erzeugung von Holzspaenen fuer die Verarbeitung auf Holzspanplatten und sonstige Holzspanwerkstoffe - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Holzspaenen fuer die Verarbeitung auf Holzspanplatten und sonstige HolzspanwerkstoffeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung von Holzspänen für die Verarbeitung auf Holzspanplatten und sonstige Holzspanwerkstoffe Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Holzspänen für die Verarbeitung auf Holzspanplatten und sonstige HolzspanNverkstoffe, und zwar aus langen und (»-eitee Hobelspänen, wie sie an den Putzmessern von H()lzlioI)elinascliliien anfallen.
- Beim Arbeiten mit den bekannten Holzhobelniascliiiien bzw. beim Hobeln von Brettern u. dgl. auf solchen Maschinen zwecks Herstellung von llol)eltiielen. Fußleisten, Stabbrettern, Fasebrettern tisw. fallen die durch die Putzmesser (Abzielimesser) von den Brettern u. dgl. abgetrennten, nach unten zu fallenden -Späne in der Breite und im allgemeinen auch in der Länge der jeweils gehobelten Bretter u. dgl. an und "verden einer Spänezerreißvorrichtung zugeführt, die diese langen und breiten Späne in kleine, ganz kurze und bis 'höchstens fingernagelbreite Späne zerreißen, um sie in dieser Form absaugen zu können.
- Diese bei der bekannten und allgemein: üblichen Arbeitsweise im Endergebnis anfallenden abgesaugten Späne stellen ein fast wertloses Abfallmaterial dar, welches bei vielen Hobelwerken mangels besserer Verwendungsmöglichkeit bisher durch die Absaugungsanlagen den Feuerungen im Kesselhaus zugeleitet wird., um dort zur Krafterzeugung verbrannt zu werden. Andererseits hat man auch schon versucht, diese Späne, soweit sie nicht für solche Zwecke verbrannt werden, einer sonstigen, wenigstens einigermaßen nutzbringenden Verwendung zuzuführen. So werden -sie z. B. wohl hier und da an Holzverzuckerungswerke verkauft, wobei das leichte und sperrige Gut jedoch nur sehr schlecht und unrationell zu transportieren ist. Als Streu in landwirtschaftlichen Betrieben werden derartige Späne auch nur ungern genommen, weil sie nicht verrotten. Neuerdings hat man auch vereinzelt versucht, sie zu Bauplatten in Verbindung mit Zement oder anderen Bindemitteln zu verarbeiten, wozu sie sich aber wegen des hohen Holzanteiles und ihrer Brüchigkeit ebenfalls nur schlecht eignen. Eine im volkswirtschaftlichen Sinne wirklich günstige Verwertung dieser Späne hat sich danach bisher nicht gefunden, was um so bedauerlicher ist, als es sich dabei um recht erliebliche Holzmengen handelt.
- Demgegenüber bietet nun die Erfindung den außerordentlichen Vorteil und wesentlichen technischen Fortschritt, daß sie die Möglichkeit schafft, die bei einem maschinellen Hobeln von Holz an den Putzmessern anfallenden langen und breiten Holzspäne auf sehr einfache und wdhlfeile Weise, welche die Kosten der vorerwähnten, bisher üblichen Spänezerreißung keineswegs übersteigt, in Holzspäne aufzuteilen, welche sieh im Gegensatz zu diesen bisher erzeugten kleinen und ganz kurzen Reißspänen ganz ausgezeichnet für die Verarbeitung auf Holzspanplatten, und sonstige Holzspanwerkstoffe eignen bzw. solche von hohen Güteeigenschaften erzeugen lassen, zumal sie im Gegensatz zu den normalen brüchigen Hobelspänen, wie sie sonst bei Hobelmaschinen anfallen, auch eine ungleich bessere und glattere Verleimungsftäche aufweisen.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die an den Putzmessern von Holzhobelmaschinen anfallenden langen und, breiten Hobelspäne zwischen zwei waagerechte, nebeneinander angeordnete und ineinander kämmende, sich in ihrer Umlaufbahn etwas überschneidende Messerscheibenwellen eingeführt werden, welche in zwangsläufiger Kupplung gegenläufig zueinander in Richtung auf die Späneeinführungsstelle zu- umlaufen und deren einzelnen Messerscheiben in einer um ein geringes von der Senkrechten abweichenden, derjenigen der Messerscheiben der anderen Welle entgegengesetzter Schrägstellung zu der sie tragenden Welle angeordnet sind.
- Einem solchen Messerscheibenwellenpaar werden die an den Putzmessern von Holzhobelmaschinen anfallenden langen und breiten Hobelspäne zweckmäßig durch geeignete Rinnen oder sonstige Leitorgane zugeführt, um dann von dem Sog der beiden in Richtung auf sie zu umlaufenden Messerscheibenwellen erfaßt und durch deren Arbeitszone hindurchgeführt zu werden. Hierbei werden sie zunächst in Abhängigkeit von dem Abstand, in welchem die einzelnen Messerscheiben auf der sie tragenden Welle angeordnet sind, in eine entsprechende Mehrzahl schmälerer Spanstreifen aufgeteilt, die dann ihrerseits beim anschließenden Passieren durch die Überschneidungszone der beiden ineinander kämmenden, schräg gestellten :@fesserscheibenreihen in gewissen Abständen schräg abgeschnitten werden und so die angestrebten Holzspäne ergeben. Durch entsprechende Abstimmung der Umlaufgeschwindigkeit und Kämmtiefe der Messerscheibenwellen, der Schrägstellung der Messerscheiben und deren Abstand voneinander sowie der Zuführungsgeschwindigkeit der Hobelspäne aufeinander hat man es dabei in, der Hand, Holzspäne jeweils gewünschter Länge und Breite zu erhalten und läßt sich so ein Spanmaterial gewinnen, welches den an ein solches für die Verarbeitung auf hochwertige Holzspanverkstoffe, sei es mit oder ohne Bindemittel, jeweils zu stellenden Anforderungen entspricht, und dessen weitgehend erhalten gebliebene natürliche Faserstruktur sich in den Güteeigenschaften der daraus erzeugten Holzspan,verkstoffe auf das Günstigste auswirkt.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch in vorteilhafter Weise mit Messerscheiben ausgestattet sein, «-elche an ihrer Peripherie Sägezähne, vorzugsweise in Abständen einzelne Sägezahngruppen, tragen.
- Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung dahingehend geändert sein, daß die Messerscheiben senkrecht zu der sie tragenden Welle angeordnet sind. In solchem Falle lassen sich dann längere Späne entsprechend anderer Verwendbarkeit erzielen.
- In der beigefügten Zeichnung ist eine solche Vorrichtung der @ erfindungsgemäßen Art in der Draufsicht (Fig. i) und- Seitenansicht (Fig. 2) in beispielsweiser Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Dabei bezeichnet i und 2 die beiden nebeneinander angeordneten und ineinander kämmenden, sich in ihrer Umlaufbahn etwas überschneidenden Messerscheibenwellen, welche in zwangsläufiger Kupplung gegenläufig zueinander in Richtung auf die (durch den Pfeil 3 angedeutet) Späneeinführungsstelle zu umlaufen. Die einzelnen Messerscheiben 4 auf Welle i bzw. 5 auf M'elle 2 sind dabei in einer um ein geringes von der Senkrechten abweichenden, derjenigen der Messerscheiben, der anderen Welle entgegengesetzter Schrägstellung zii der sie tragenden Welle angeordnet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung von Holzspänen für die Verarbeitung auf Holzspanplatten und sonstige Holzspanwerkstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus zwei waagerechten, nebeneinander angeordneten und ineinander 'kämmenden, sich in ihrer Umlaufbahn etwas überschneidenden Messerwellenscheibeti besteht, welche in zwangsläufiger Kupplung gegenläufig zueinander umlaufen, und deren einzelnen Messerscheiben, vorzugsweise in einer uni ein geringes von der Senkrechten abweichenden, derjenigen der Messerscheiben der anderen Welle entgegengesetzten Schrägstellung zu der sie tragenden Welle att-,geordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerscheiben an ihrer Peripherie Sägezähne, vorzugsweise in -Abständen einzelne Sägezähngrupp n, tragen.
- 3. Vorrichtung gemäß Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerscheiden nicht schräg gestellt, sondern senkrecht zu der sie tragenden Welle angeordnet sind.
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Family Applications (1)
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