DE833545C - Verfahren zum Konservieren technischer Produkte - Google Patents
Verfahren zum Konservieren technischer ProdukteInfo
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- DE833545C DE833545C DEP13842D DEP0013842D DE833545C DE 833545 C DE833545 C DE 833545C DE P13842 D DEP13842 D DE P13842D DE P0013842 D DEP0013842 D DE P0013842D DE 833545 C DE833545 C DE 833545C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
- A01N35/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical
- A01N35/04—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical containing aldehyde or keto groups, or thio analogues thereof, directly attached to an aromatic ring system, e.g. acetophenone; Derivatives thereof, e.g. acetals
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D1/00—Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
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Description
- Verfahren zum Konservieren technischer Produkte Für technische Produkte, die leicht dem Sch:i.mmeln, Faulen oder Gären unterliegen, sind Konservierungszusätze in Gebrauch, die überwiegend 1>1lenol,ischer Natur sind. Zwar ist dsas gewöhnliche Phenol hierfür meist nicht in Anwendung, dafür aber Konsdensationsprodukte, wie Benizylphenol, Benzyl@kresol, ferner Sulistitutionsprodukte der Phenole wie i- bis 5fach chlorierte Phenole, Chlormetakresol, Chlorxylenol, Paraoxybenzoesäuree.ster u. dgl. Diese Produkte werden vielfach in der wasserlöslichen Alkalii,s,alzform zur Verfügung gestellt. Bekanint ist andererseits, daß Aldehyde, . z. B. Formal,de@hyd, Acetal@de.hyd, Paralde:hyd, Benzaldehyd sowie dsie enstsprechenden Säuren Ameisensäure, Essigsäure nud Benzoesäure, eine erhebliche Desinfektionskraft besitzen, vornehmlich allerdings in der freien, nacht durch Basen abgesättigten Form. Auch die S,al,izyl,säure mu.ß hier erwähnt werden. Keines dieser Produkte isst dabei ganz frei von unerwünschten Eigenschaften. So kann der starke Geruch d,ie Anwendung beschränken, der z. B. den niedrig chlorierten Phenolen anhaftet. Höher chlorierte Phenole, wie etwa das Perrtachlorphenol, sind zwar so gut wie geruchlos, doch greifen sie die Schleimhaut an, was das Hantieren mit Präparaten erschwert, die diese enthalten. Die carboxylgruppenhaltigen Produkte wirken im algenreinen nur in saurem Medium genügend, was zu bedenken ist, wenn man, wie es in der Industrie ja vorwiegend der Fall ist, neutral
bis alkalisch einsgestellte Präparate zu honser%-iereti hat. Die vorgenannten Aldeliycie scheiden wegen ihres aufdringlichen Geruches und ihrer hohen Flüchtigkeit ebenfalls für manche Anwendungs- zwecke aus. Es wurde nun gefunden, daß m-Oxybenzaldehyd hervorragend als Konservierungsmittel geeignet ist. Es hat hei genügend fungizider Wirkung be- sonders günstige Gebrauchseigenschaften, nämlich äußerst bneringen Geruch undkeinerlei ätzende Wir- kung innerhalb der Anwendungsgrenzen; es ist außerdem praktisch ungiftig. Es kann also vor allem für die Kon:siervierung solcher chemisch- technischen Produkte in Frage kommen, die in Wohnräumen angewendet werden bzw. durch Hand oder durch Verspritzung verarbeitet werden, also unter Bedingungen. unter denen Haut, Schleim- li;ittte und Atemwege besonders gefährdet sind. (je- dacht ist in erster Linüe an die Verwendung als Hauptbestandteil von Holzschuitzinitteln, als Zu- >atz 1>e1 Flaamins@chutzmittelti, pilzgefiihrd@eten Wandbekleidungen, Farbanstrichen. Leim, Kleister, hlelremitteln, .Appreturen u. dgl. Das Produk)t kann auch in schwach alkalischem Mittel, etwa in calciumliydroxydlialtigen Belagsmassen mit Gehalt an pilzgefährdeten organischen Bestandteilen, an- gewendet werden. Die Flüchtigkeit ist so gering, daß mit eitler jahrzehntelangen Wirksamkeit ge- rechnet werden darf. Als ='#nwendiiiiigsl:on@zentra- tion für technische Produkte ,ist ein o,5- bis i o/oiger Zusatz im allgemeinen voll ausreich-end'@. Zur Fest- stellung ,der fungiziden Wirkung wurden folgende Prüfungen vorgenommen: Als Prüfsubstanz wurde die dünnflüssige (i i °/oige Lösung verwendet, die man erhält, wenn inan ein 11o1 m-Oxybenzal.deliy(1 (i22 g) mit einem halben #1o1 Ätz,natron (2o g) -in 58 g Wasser durch Erwärmen löst. Wurde dieses Prüfsuibstan.z in 7'raubenzuckerbouililoni gelöst und Verdünnungs- reihen mit Penicill,ium @glaucum beimpft, so war eine Konzentration von, i : tooo in der Lage, das Wachstum des eingebrachten Schimmelstammes bis zum Ende der 18tägigen Beobachtungszeit voll- ständig zu unterdrücken. 1)a sich Wirkungsunterschiede ergeben haben, je nach dem, cal> der zti beeinflussende Schimmelpilz in der Bouillon wuchs oder auf eitlen festen Nähr- bod2n mit S.ubsitanzzusatz aufgeinipft wurde, wurde das Präparat auch in verflüssigtem Agar gelöst, der nach dem Erstarren mit 1>:niicil.liu@m glaucum beimpft wurde. Bei diesem Vorgehen war die Ver- dünnung- t : 5oo die Grenzkonzentration, die d ias Schüm@melwacli.stttni 1>1s zum Ende der Beobach- tungszeit von 18 Tagen völlig aufhiclt. Die praktische Anwendung kann sowohl in Form des freien Phenols als auch in F orni suiner Salze erfolgen. Zu einem solchen konunit lnan gegebenen- falls auch dadurch, daß man (las Produkt z. B. nik Ätznatron zusammen unter Veuchtigkeitsausscliluß mahlt. Auch Lösungen in organischen Lösungs- mitteln sowie das 13isulfit-:\c1(litionsprodukt oder C-nisetzungsprodukte mit Ammoniak oder organi- schen Basen können gwlegentlicli in Frage lcoinmen. Die vorteilhafte «'irkttn.- \-on ni-Oxvl>enza,Id11iv(1 war nicht ohne weiteres zu @: rwartin, d<1 die ihni isonieren Produkte, niimlich o-Oxylienzaldeliy,d und p-Oxybenizal-deliv(1, Eigenscliaft,en haben, die d;ie Anwendung für die :°i-wähnten Zwecke inelir oder weniger aus,sclil@ießen. So ist r. 13. o-Oxvbenz- al.dehyd eisenempfindlich: damit konservierte Pro- dukte, z. B. Stärkekleister. färben ,.ich iti tin- angenehmer Weise dunkler, namentlich bei län- gerem .@uf1>ew-alircn als der Luft. 1)-Oxyl>emzal;dehyd hat einen störenden (ierticli, und damit be.handeltc Unterlagen verarmen an dein Konservierungsmittel durch Sublimlation, was zu vorzeitigen Wir- kungsendie führt. Es isst schon \-ersucht worden (Cheln. Zentralblatt. 1930- 11. S. 176o), m-Oxy- benzäldeliyd für Saatl>eizzw-ecke zu verwenden. Die Bedingungen, die an Saatbeizmittel gestellt werden, unterscheiden sich derart N-on denen, die an die Konservierung technischer 1,>1-odilkte gestellt werden müssen, d@aß .1nal(>gieschlüsse nicht ge- zogen werden können.
Claims (1)
-
PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Konservierung technischer Produkte, gAennzeichnet durch Verwerulun, von m-Ox_vl>enzaldeli_N (1 i; (ler dessen Ver- bindungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP13842D DE833545C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verfahren zum Konservieren technischer Produkte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP13842D DE833545C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verfahren zum Konservieren technischer Produkte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE833545C true DE833545C (de) | 1952-03-10 |
Family
ID=7364827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP13842D Expired DE833545C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verfahren zum Konservieren technischer Produkte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE833545C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP13842D patent/DE833545C/de not_active Expired
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