DE832971C - Zentralschmiervorrichtung fuer Maschinen mit einer Mehrzahl von Schmierstellen, beispielsweise Strickmaschinen - Google Patents

Zentralschmiervorrichtung fuer Maschinen mit einer Mehrzahl von Schmierstellen, beispielsweise Strickmaschinen

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DE832971C
DE832971C DEP27324D DEP0027324D DE832971C DE 832971 C DE832971 C DE 832971C DE P27324 D DEP27324 D DE P27324D DE P0027324 D DEP0027324 D DE P0027324D DE 832971 C DE832971 C DE 832971C
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DE
Germany
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lubrication device
central
central lubrication
machines
lubricant
Prior art date
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Expired
Application number
DEP27324D
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English (en)
Inventor
Bert Smith
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G Stibbe and Co Ltd
Original Assignee
G Stibbe and Co Ltd
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Publication date
Application filed by G Stibbe and Co Ltd filed Critical G Stibbe and Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE832971C publication Critical patent/DE832971C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N19/00Lubricant containers for use in lubricators or lubrication systems
    • F16N19/006Maintaining oil level
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/20Rotary pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Zentralschmiervorrichtung für Maschinen mit einer Mehrzahl von Schmierstellen, beispielsweise Strickmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Schmiervorrichtungen für Maschinen und betrifft insbesondere eine neue oder verbesserte Schmiervorrichtung, die in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl selbsttätig arbeitet, um flüssiges Schmiermittel Maschinen während ihrer Arbeit zuzuleiten, wodurch die menschliche Bedienung ausgeschaltet ist, ausgenommen insoweit, als eine Ergänzung des Schmiermittels von Zeit zu Zeit erforderlich ist.
  • Während die selbsttätigen Sclunierv orrichtungen gemäß der Erfindung allgemein für Maschinen mit einer Mehrzahl von Schmierstellen verwendet werden können, beispielsweise Druckmaschinen und Gattersägemaschinen, eignen sie sich besonders und hauptsächlich für Strickmaschinen und in dieser Hinsicht in erster Linie für schnell laufende Rund-Strickmaschinen. Bei diesen ist eine ausreichende, aber nicht übermäßige Schmierung wesentlich, insbesondere innerhalb der Nockensysteme oder/und zwischen diesen Systemen und den Betten für Strickwerkzeuge, wie Nadeln, Platinen oder Zeughalter, Stößer, Schlitten u. dgl., die gewöhnlich in Nuten der Betten arbeiten.
  • Bisher ist die Schmierung von Strickmaschinen von Hand vorgenommen worden und beruhte ganz auf dem Verantwortlichkeitsgefühl von Maschinenbedienung. Arbeitern oder Mechanikern. Wenn infolge Nachlässigkeit die Maschinen nicht genügenid geschmiert werden oder trockenlaufen, so ist eine erhebliche Gefahr der Überhitzung und Beschädigung vorhanden. Wenn andererseits zu stark geschmiert wird, so erfolgt ein Überlaufen lies überflüssigen Öles und dieses verschmiert letztest Endes die Strickware. Die automatische Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung ist deshall) vorteilhaft verwendbar bei Strickmaschinell, besonders bei Rundstrickmaschinen, um Schmieröl verhältnismäßig großen Teilen oder Flächen zuzuführen, zwischen denen eine gegenseitige Bewegung bei Geschwindigkeiten stattfindet, die in :\nbetracht solcher Maschinen als hohe Geschwindigkeiten anzusehen sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß Schmiermittel <ins einem Vorratsbehälter geregelt einem Speisehehälter zufließt, aus dem es durch in Abhängigkeit von der Drehzahl der zu schmierenden :Maschine betätigte Schöpfeinrichtungen entnommen und einem oder mehreren Empfängern zugeführt wird, aus "welchen das Schmiermittel den Schmierstellen oder der Schmierstelle mit natürlichem Gefälle zufließt.
  • Ein weiteres Merkmal besteht in der Verwendung der vorliegenden Schmiervorrichtung bei einer Rundstrickmaschine derart, daß sie selbsttätig während des Laufens der Maschine wirkt, um Schmieröl einer Stelle oder mehreren Stellen innerhalb des oder der Nockensysteme und des oder der Betten für Strickwerkzeuge zuzuführen. Auf diese Weise werden die Flächen der Nocken, die Bahnen, in denen die Füße der Strickwerkzeuge arbeiten, das Bett oder die Betten auf ihrer Oberfläche und die darin befindlichen Nuten geschmiert.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, die als solche ein weiteres Merkmal bildet, besitzt die Vorrichtung in Zusammenhang mit einem Speisebehälter und einem oder mehreren Empfängern der obengenannten Art einen Schöpfer, der so ausgebildet und betätigt wird, daß er zwischen dem Speisebehälter und dem oder den Empfängern abwechselnd in den Speisebehälter eintaucht, aus diesem ein bestimmtes Quantum 01 entnimmt und dieses Quantum in einen Empfänger bringt, aus welchem das 01 an einen zu schmierenden Punkt gelangt.
  • Gewiinschtenfalls kann der Schöpfer kontinuierlich betätigt werden, während die Maschine läuft. Vorzugsweise wird jedoch der Schöpfer periodisch betätigt, d. h. mit Pausen zwischen einem Eintauchen und Abgeben und dem nächsten, so daß die Zuleitung des Schmiermittels zu den Schmierstellen intermittierend erfolgt.
  • Die Antriebsvorrichtung kann ein intermittieretides Getriebe irgendeiner bekannten Bauart und Anordnung besitzen, um dem Schöpfer die periodische Bewegung zu erteilen. Beispielsweise besteht ein solches Getriebe aus teilweise gezahnten Rädern mit zusatntnenwirkenden Sperrflächüti. Das Getriebe kann auch zwei Räder umfassen, von denen das eine mit einem Stutzen oder einer Rolle und das andere mit radialen Schlitzen zur Aufnahme des Stutzens oder der Rolle versehen ist. Ferner kann auch ein Getriebe mit sogenannten Malteserrädern verwendet werden.
  • Vorzugsweise kann der Speisebehälter in Verbindung tnit einem Vorratsbehälter für das flüssige
    Schinierinittel verwendet werden, der eilt Ventil be-
    sitzt, vermittels dessen der Zufluß des Schmier-
    mittels aus dem Vorratsbehälter in den Speise-
    behälter geöffnet oder geschlossen wird. Zweck-
    inäßigerweise ist der \'orratsl)eliä lter mit eilleid
    Deckel versehen, und dieser wird. wenn er auf-
    gesetzt ist, verwendet, um ein federbelastetes Ventil
    eittgegeli der @ed@:rwirkun@ ottenzulialten. In
    ser Beziehung bestellt ein weiteres Merkmal der
    Erfindung darin, (1a13 der Deckel so ausgebildet ist,
    claß er den Spiegel der I# hissigkeit in dein Speise-
    behälter durch seilte llölielilzigceinstellung ver-
    mittels einer geeigneten 1?iltstellvt>rrichtung be-
    stimmt.
    Die Zentralschmiervorrichtung kann als einheit-
    liches Ganzes so ausgebildet sein, daß sie an eitler
    -\1as(--lhine befestigt und von ihr entfernt werden
    kann, wobei sie zweckmäßig derart beweglich an-
    geordnet ist, (laß sie in die :\rl)eitsstelluiig gebracht
    und zwecks
    oder 1?instellun- aus der
    _\rl)eitsstelluilg heraus 1>«vegt werden kann.
    Die Vorrichtung kann von einem geeigneten, :ich
    bewegenden oder unilaufencleii Teil der Maschine
    betätigt werden, an welchem sie angebracht ist, so
    z. B. bei einer Rundstrickmaschine von einem oder
    mehreren Nocken des Nadelzylinder-, Scheiben-
    oder anderen Bettes oder von einem anderen um-
    laufenden Nockensvsteni, und zwar durch eine ge-
    eignete C?bertragungsvorrichtung.
    Zur weiteren Veranschaulichung der Erfindung
    ist ein besonderes Ausführungsbeispiel in der Zeich-
    nung veranschaulicht, und zwar bei einer Rund-
    strickmascbine mit Nadelzylinder und Übertra-
    gungsscheibe für Interlockarbeit mit einer Vielzahl
    von Garnzuführung -' finit einer Umlauf-
    geschwindigkeit von beispielsweise Co Umdrehun-
    gen in der Minute.
    Fig. r ist eine schaubildliche Ansicht, die so viel
    von dem Schloßgehäuse des Zylinders und von dem
    Nockendeckel der Scheibe der Maschine zeigt, wie
    zur Veratischaulichun<g der ,elbstt:itigen Schmier-
    vorrichtung in ihrer :\rlieitsstellutig nötig ist;
    Fig. 2 ist eine ähnliche schaubildliche _'lnsicht
    und zeigt die Vorrichtung in ausgeschwenktem
    Zustand;
    3 ist elll' 1 )I'ant@'1Cht Mlf d('11 111 .\1T1). 1 il<tr'
    gestellten Teil;
    f 1g. .:.1 ist eilte Seitenansicht, teilweise ini Schnitt,
    in der Richtung des Pfeiles .-1 in l# ig. 3 gesehen, und
    veranschaulicht die Nockenvorrichtung und die
    Zwischenverbindung, vermittels deren die Sclimier-
    vorrichtung selbsttätig betätigt wird;
    Fig.5 ist eine Aufsicht auf die eigentliche
    Schmiervorrichtung finit abgenommenem Deckel
    Fig. G ist ein senkrechter Schnitt nach Linie
    VI-VI von Fig. 5, aber mit auf"gesetztein Deckel
    und ohne Antriebsteile;
    Fig. 7 ist ein SC11Illtt tiac11 Linie VII-VII der
    Fig. 5 und
    Fig. S ein Querschnitt nach Linie VIII-VIII von
    Fig. 5;
    Fig.9 ist ein weiterer Querschnitt durch eine
    Einzelheit;
    Fig. io \eranschattliclit in drei schematischen Darstellungen, in welcher Weise der Schöpfer arbeitet, um ein Quantum Schmieröl aus dem Speisebehälter zu entnehmen und in einen Empfänger abzugeben, aus (lern das Schmiermittel zti der Soliniierstelle gelangt; Fig. i i und 12 zeigen den Schaltklinkenanschlag der Schmiervorrichtung.
  • In F ig. i bis 4 sind die Teile des ortsfesten, zum Steuern der Stricknadeln dienenden Zylindernockenkastens der Strickmaschine mit i und die Segmente des ortsfesten, zur Steuerung der Strickwerkzeuge der Übertragungsscheibe dienenden Scheihennockendeckels mit 2 bezeichnet. Mit 3 ist der innere Teil des Scheibennockendeckels bezeichnet, und iss Fig.4 ist in strichpunktierten Linien bei 4 ein "feil der umlaufenden Nabe angedeutet, an welcher die in üblicher Weise mit Führungsnuten für die lrl)ertragungs@\-erkzeuge versehene Scheibe befestigt ist. Es sind im ganzen vier Nadelnockenbahnen %-orlianden, und zwar zwei in dem Zylindernockenkasten i .und zwei in (lern Scheibennockendeckel 2. Es sind (lies die Bahnen, die mit der Vorrichtung der Erfindung selbsttätig während des Arbeitens der Maschine geschmiert werden. 01 zu den beiden Bahnen in (lern Zylindernockenkasten wird durch Röhrchen 3 und 6 zugeführt, die unmittelbar finit den genannten Bahnen durch Löcher in den benachbarten Schloßteilen in Verbindung stehen, während C)1 zu den Bahnen in dem Scheibennockendeckel ähnlich durch die beiden Löcher 7 und 8 der angrenzenden Deckelteile zugeführt wird (vgl. Fig. 2).
  • Die Sc'hniiervorrichtung dieses Ausführungsbeispieles besteht aus einem einheitlichen Ganzen, (las einen Vorratsbehälter 9 für das Schmieröl mit einem federbelasteten Ventil io (Fig.6), einen Speisebehälter i i, i i° mit dem durch das Ventil zugeflossenen C)1, Empfänger 12 in dem Speisebehälter, einen Schöpfer 13 (Feg. 8 und io) zum Schöpfeis von abgemessenen Mengen 01 aus dem Speisebebälter und Entleeren in die Empfänger 12 und ferner ein intermittierendes Getriebe umfaßt, das aus Schaltklinke- und Schaltradmechanismus und einem Sternrad, z. B. Malteserrad, besteht, um den Schöpfer periodisch zu betätigen. Der Speisebehälter ist gemäß Fig. 7 mit waagerechten Ansätzen oder Ohren 14 versehen, die zentral durchbohrt sind zum Einschrauben eines senkrechten Drehzapfens 15, durch den das Ganze an dem Außenende eines Armes 16 schwenkbar gelagert ist (vgl. Fig. 3). Das Innenende dieses Armes ist in dem Ansatz 17 eines Kragens 18 befestigt, der auf einem zentralen Stumpf 19 des Scheibendeekelteils 3 angeordnet ist und um den Stumpf i9 erforderlichenfalls gedreht werden kann. Der Arm 16 ist in dem Ansatz 17 eingeschraubt und durch eine Stellschraube 2o und eine Stellmutter 21 gesichert. Ein seitlicher Ansatz 22 des Teils 17 ist radial durchbohrt zur Aufnahme eines Sperrstiftes 23, der in seiner Innenstellung durch den Kragen 18 in ein Loch des zentralen Stumpfes i9 hineinragt und dadurch das (,ante in seiner -Arbeitsstellung gemäß Fig. i und 3 festhält. Der Sperrstift 23 ist mit einem Handgriff 24 versehen, der bei seiner Aufwärtsdrehung in eine senkrechte Stellung in einem Schlitz 25 des Ansatzes 22 läuft (vgl. Fig. 1 bis ¢). Nachdem der Sperrstift 23 ganz eingesteckt worden ist, wird der Handgriff 24 nach unten in einen Ausschnitt 26 gedreht, der ein Herausziehen des Stiftes verhindert. Wenn andererseits der Sperrstift herausgezogen bleiben soll, so wird der Handgriff 24 zuerst nadh oben gedreht, dann in dem Schlitz 25 nach außen gezogen und vor dem Ansatz 17 des Kragens i8 .gemäß Fig. 2 nach unten gedreht. Die Böden der vier 01 aufnehmenden Empfänger i2 des Speisebehälters i i sind durchbohrt und mit Gewinde versehen, um die Auslaßrohre 27, 28, 29 und 30 einschrauben zu können (Feg. 6), die mit ihren unteren Enden in Eingriff mit den Rohren 5 und 6 und den Löchern 7 und 8 gebracht werden können (Feg. 2). Die so weit beschriebene Bauart ist derart, claß, falls die unmittelbar unter der Schmiervorrichtung befindlichen Teile des Scheibennockendeckels 2, 3 entfernt werden müssen, die Schmiervorrichtung mach außen geschwenkt werden kann. Zu diesem Zweck wird zuerst der Sperrstift 23 herausgezogen und dann der Kragen 18 mit der Vorrichtung so weit angehoben, daß die vier Auslaßrohre 27, 28. 29 und 3o außer Eingriff mit den oberen Enden der Rohre 5 und 6 und der Löcher 7 und 8 gelangen. Gemäß Fig. 2 kann das Ganze nun störungsfrei in jeder Richtung durch eine freie Drehbewegung des Kragens 18 um den Stumpf i9 geschwenkt werden, und zusätzlich kann des- Vorratsbehälter 9 mit dem Speisebehälter i i um den Zapfen 15 nach außen geschwenkt werden, so daß die betreffenden Nockenabteilungen frei liegen. In dieser Stellung kann überdies die Schmiervorrichtung bequem gereinigt oder sonst in erforderlicher Weise gewartet werden. Um die Vorrichtung wieder in ihre wirksame Stellung zu bringen, werden Vorratsbehälter 9 und Speisebehälter i i soweit nach innen geschwenkt wie es geht, und der Arm 16 wird noch in angehobener Lage gedreht, bis die Abflußrohre 27, 28, 29 und 30 unmittelbar über den zugehörigen Olspeiserohren und Löchern stehen. Hierauf wird das Ganze dadurch gesenkt, daß der Kragen 18 fallengelassen wird, bis er in Berührung mit dem Scheibendeckelteil 3 gelangt, wodurch die Auslaßrohre wieder in Eingriff mit den -Ülspeiseleitungen und Löchern gelangen. Zur Sicherung des Ganzen in der wirksamen Stellung wird der Sperrstift 23 nach innen gestoßen, so daß er in das Loch des Stumpfes i9 eingreift und der Handgriff 24 in die Stellung nach Fig. 1, 3 und 4 gedreht.
  • Zur Unterstützung des Speisebehälters i i, i i11 bzw. Aufrechterhaltung von dessen Höhenlage ist ein einstellbarer Tragstift 31 vorgesehen (Feg. i und 2).
  • Das Ventil io besteht gemäß Fig. 5 und 6 aus einem federbelasteten Schaft mit kegelförmigem Kopf 1o° und ist in einem Halter 32 verschiebebar, der durch Schraube 33 auf dem Boden des Vorratsbehälters 9 befestigt ist. In der Nähe des Bodens ist der Vorratsbehälter mit einem Abfluß 34 versehen, der den Sitz für den kegelförmigen Kopf bildet. Der Vorratsbehälter g ist mit einem rohrförmigen DeckeI36 von solcher Länge versehen, daß sein unterer Rand 37 das Ventil erreicht, wenn der Deckel aufgesetzt ist, so daß durch Wirkung auf den Kegel ioa das Ventil io offengehalten wird und 01 in den Speisebehälter i i fließen kann. Wenn andererseits der Deckel 36 angehoben wird und der Rand 37 das Ventil freigibt oder wenn er zum Füllen des Vorratsbehälters 9 entfernt wird, so schließt sich das Ventil, und es kann kein 01 aus dem Vorratsbehälter austreten. Der Vorratsbehälter 9 ist in einem entsprechend gestalteten Teil i i° des Speisebehälters angeordnet, so daß bei aufgesetztem Deckel dessen offenes Ende in den Speisebehälter greift. Durch Einstellung des Deckels in bezug auf sein Eingreifen in den Speisebehälter i i kann der Ölstand in letzterem in der weiter unten beschriebenen Weise geregelt werden. Zur Bewirkung derartiger Einstellungen sind Schrauben 38 in Gewindeknaggen des Teils 1ja senkrecht eingeschraubt, und der Deckel 36 ruht mit einem Flansch 39 auf den Köpfen der Schrauben, so daß durch Einstellung dieser Schrauben das untere Ende des Deckels in bezug auf den Ölspiegel entsprechend geändert werden kann. Durch Änderung des Ölspiegels in dem Speisebehälter kann die jeweilig durch den Schöpfer 13 entnommene Menge 01 je nach den Erfordernissen geändert werden. So wird ein Senken des Deckels den Ölspiegel im Speisebehälter senken, und es wird weniger 01 durch den Schöpfer herausgenommen werden, und umgekehrt. Vorratsbehälter 9 und Deckel 36 können vorteilhafterweise durchsichtig gemacht werden, so daß der Ölspiegel ohne weiteres überwacht werden kann. Das Fassungsvermögen des Vorratsbehälters ist derart, daß dieser genügend Öl für eine etwa 48stündige Laufzeit enthält. Der Teil i ia und der angrenzende Teil des. Speisebehälters, in welchem die vier Empfänger 12 angeordnet sind, können als kommunizierende Ölkammern angesehen werden, in denen der Ölspiegel gleich hoch ist. Da der untere Rand des Deckels 36 in das 0I taucht, so schließt er für gewöhnlich .den Vorratsbehälter 9 ab, so daß kein 0I abfließen kann, wenn nicht Luft zutritt. Wenn das Öl verbraucht ist, fällt der Spiegel in den kommunizierenden Kammern des Speisebehälters und gibt das untere Ende des Deckels frei, so daß Luft in den Vorratsbehälter eintreten kann. Infolgedessen fließt Öl durch den Abfluß 34 in den Speisebehälter, bis der Spiegel wieder genügend hoch gestiegen ist, um den Deckel abzuschließen, worauf der Zufluß aufhört.
  • Anstatt den Rand 37 des Deckels 36 unmittelbar auf den Kegel des Ventils wirken zu lassen, um dieses für gewöhnlich offenzuhaiten, kann auch der Vorratsbehälter 9 an der Außenseite mit einer Feder 4o aus einem Stahlstreifen (Fig. 1, 2 und 6) versehen sein, die nach außen federt und, wenn der Deckel 36 aufgesetzt wird, durch den Rand 37 nach innen auf das Ventil gedrückt wird, welches demgemäß entgegen seiner Feder 35 offengehalten wird. Gemäß Fig. 5 und 8 ist der Schöpfer 13 an dem freien Ende eines Armes 4 1 gelagert, der mit seinem anderen Ende radial an einem vierarmigen Sternrad 42 ä'hnlic'h dem getriebenen Rad eines Maltesergetriebes befestigt ist, wobei der Drehzapfen 43 des Schöpfers parallel zu der radialen Mittellinie des Armes 41 angeordnet ist und der Schöpfer nach untenhängt. Der Schöpferkann somit eine Schwenkbewegung ausführen. Das Sternrad ist frei drehbar auf einer senkrechten Achse :44 in Gestalt des glatten Teils einer Schraube 45, die in einem mit Gewinde versehenen Vorsprung 46 des Speisebehälters befestigt ist. Der Antrieb des Sternrades erfolgt durch eine Scheibe 47, die mit einem radialen Zahn oder Vorsprung 48 versehen und konzentrisch an der Unterseite eines Schaltrades 49 ihrerseits drehbar auf einer Achse So gelagert ist, die in einem Vorsprung 51 des Speisebehälters ii befestigt ist. Die Achse 5o wird gleichfalls durch den glatten Teil einer Schraube 52 gebildet (vgl. Fig. 8). Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat das Schaltrad 49 sechzig Zähne. Auf der Achse 50. des Schaltrades ist ein Kurbelhebel 53 mit einer federbelasteten Schaltklinke 54 gelagert.
  • Die Empfänger 12 sind in dem Speisebehälter ii befestigt oder in einem Stück mit diesem hergestellt. jeder Empfänger ist finit seiner Mittelachse in der Kreisbahn P des Schöpfers 13 angeordnet (vgl. Fig. 5), der in seiner Ruhestellung frei von dem Ende des radialen Armes.4i in einen der Empfänger 'herabhängt. Durch den Eingriff des Zahnes 48 der Scheibe 47 mit einem der Arme des Sternrades 42 infolge der Schaltbewegung wird das Sternrad um einen geeigneten lVinkel gedreht, beispielsweise um eine Vierteldrehung. Infolgedessen wird der Schöpfer 13 zuerst von dem Empfänger 12 angehoben, dessen Rand hierbei als fester Nocken wirkt, darin fällt der Schöpfer in (las 01 des Speisebehälters i i (vgl. a in Fig. io), und schließlich wird der Schöpfer durch den Rand des nächsten Empfängers aus dem 01 hochgehoben (vgl. b in Fig. io) und über den Rand gezogen, so daß er in diesen Empfängerberabfällt (vgl. e in Fig. io). Hierdurch gibt der Schöpfer die aufgenommene Ölmenge in diesen Empfänger ab. Hier macht der Schöpfer eine Pause, bis dem Sternrad 42 die nächste Drehbewegung erteilt wird. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Empfänger in einem Abstand von go° sowie ein Getriebe mit einem vierarmigen Sternrad und einer Soheibe mit einem Zahn vorgesehen, wobei jeweils eine Drehbewegung genügt, um den Schöpfer von Empfänger zu Empfänger zu bewegen.
  • Die Schaltvorrichtung kann von einem geeigneten Teil der ?Maschine aus betätigt werden. Gemäß Fig. i bis 5 wird der Kurbelhebel 53 bewegt von einem Nocken 55 (Fig. .4), der an der umlaufenden Scheibennabe 4 befestigt ist, und zwar durch eine Zwischenverbindung, die einen senkrecht wirkenden Stößel 56 in dem ortsfesten Scheibennoekendeckel 2, einen Kurbelhebel 57 und eine Stange 58 umfaßt. Der in der senkrechten Ebene angeordnete Kurbelhebel 57 ist bei 5o auf (lern Ansatz 17 des Kragens 18 gelagert und steht unter der Wirkung einer Verdrehungsfeder 6o. Die Stange 58 erstreckt sich zwischen dem nach außen ragenden Arm 61 des Schalthebels 53 und dem aufwärts stehenden Arm 62 des Kurbelhebels 57. Wenn der Sperrstift 23 zurückgezogen wird, wirkt er auf den Arm 62 und hält den Kurbelhebel 57 frei von dem Stößel 56. Es ist also wichtig, daß der Sperrstift vollständig eingeschoben wird, wenn die Schmiervorrichtung sich in ihrer Arbeitsstellung befindet.
  • Der Hub des Nockens 55 ist stets gleich. Es ist aber ein Anschlag 63. vorgesehen (vgl. Fig. 2, 5, 1I und 12), der in eine der vier durch die Marken a, b, c, d bezeichneten Stellungen eingestellt werden kann. Zur Ermöglichung :dieser Einstellung besitzt der Anschlag63 einen Längsschlitz 63b und eine Zeigerspitze 63a. Zu seiner Befestigung in der gewünschten Stellung dienen Schrauben 70. Ist der Anschlag 63 mit seiner Zeigerspitze 63a beispielsweise auf die Mauke d gemäß Fig. 12 eingestellt, so führt der Schaltarm 61 seinen größten Schaltweg aus, und es erfährt demgemäß das Schaltrad49durch dieSchaltklinke 54 auch den größten Schaltweg. Ist der Anschlag 63 mit seiner Zeigerspitze 63" dagegen gemäß Fig. i i auf die Marke a eingestellt, so führt der Anschlagarm 61 und damit auch das Schaltrad 49 seinen kleinsten Schaltweg aus. Der Anschlag 63 dient also zu einer verschiedenen Einstellung der hinteren (unwirksamen) Stellung des Schaltarmes 61, was möglich ist, da der Kurbelhebel 57 unter der Wirkung einer Verdrehungsfeder 6o steht. Im vorliegenden Fall ist die Anordnung so getroffen, daß bei Einstellung des Schaltklirnkenanschlages auf a das Schaltrad 49 eine vollständige Umdrehung bei 6o Umdrehungen der Maschine macht, wobei jede Nockenbahn das 01 aus dem betreffenden Ölbecher nur bei jeder 24o. Umdrehung der Maschine erhält. Beim Einstellen des Anschlages 63 auf b erfolgt dies bei jeder i2o. Umdrehung, bei Einstellung auf c bei jeder 8o. Umdrehung und bei Einstellung auf d bei jeder 6o. Umdrehung. Die vier Einstellungsmöglichkeiten sind getroffen, um die Erfordernisse von Maschinen aller vorkommenden Durchmesser zu decken. Ferner kann die Steigung der Schaltradzä.hne in Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse geändert werden.
  • Eine Rückwärtsdrehung des Schaltrades 49 wird durch eine Sperrklinke 64 verhindert (vgl. Fig. 5 und 9). Das intermittierende Getriebe ist in einer Ebene über den Empfängern 12 angeordnet, und der Speisebehälter i i ist mit einer Deckelplatte 65 versehen. Das Sternrad 42 wird gegen Drehung gesichert, wenn der Treibzahn 48 nicht im Eingriff ist, so daß der Schöpfer 13 sicher in Ruhestellung zwischen seinen Bewegungen gehalten wird. Zu diesem Zweck ist die konzentrische Umfläche der Scheibe 47 @so ausgebildet, @daB sie reit den konkaven Flächen an den Enden der Armee des Sternrades in Eingriff kommt. Infolge der Bauart, Anordnung und Arbeitsweise der vorliegenden Schmiervorrichtung können Ölmengen intermittierend ausgewählten Schmierstellen der Maschine während einer langen Laufperiode, die von dem Fassungsvermögen des Vorratsbehälters 9 abhängt, ohne Nachfüllen des Vorratsbehälters zugeführt werden, und durch eine entsprechende Einstellung des Deckels 36 kann der Ölstand in dem Speisebehälter i i genau entsprechend der Geschwindigkeit reguliert werden, mit welcher 01 durch den Schöpfer 13 aus dem Speisebehälter entnommen wird. Das jeweils von dem Schöpfer geschöpfte und abgelieferte Ölquantum beträgt nicht mehr als etwa jedesmal ein oder zwei Tropfen, so daß ein Überfließen der Empfänger verhindert wird. Auf diese Weise ist, abgesehen von einem Nachfüllen des Vorratsbehälters 9 in verhältnismäßig langen Zwischenräumen, die Maschinenbedienung oder der Mechaniker der Notwendigkeit und Verantwortlichkeit für eine regelmäßige und richtige Schmierung der Maschine enthoben. Überdies wird das Öl gleichmäßig über gewünschte Flächen verteilt, und beim Anhalten der Masdhlrie hört die Schmierung auf.
  • Gewünschtenfalls können mehr oder weniger als vier Empfänger mit einer geeigneten Abänderung der Ausbildung des intermittierernden Getriebes, falls notwendig, vorgesehen werden. ' Die Erfindung kann bei geeigneten Maßnahmen nicht nur bei Strickmaschinen, insbesondere bei Rundstrickmaschinen mit einem einfachen oder einem doppelten Zylinder jeder Art verwendet werden, sondern auch bei Geradstangen- oder Flachstrickmaschinen, bei denen Nockenwagen über Nadelbetten hin und her gehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zentralschmiervorrichtung für Maschinen mit einer Mehrzahl von Schmierstellen; beispielsweise Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel aus einem Vorratsbehälter (9) geregelt einem Speisebehälter (i i) zufließt, aus dem es durch in Abhängigkeit von der Drehzahl der zu schmierenden Maschine betätigte Schöpfeinrichtungen entnommen und Empfängern (12) zugeführt wird, von denen aus es mit natürlichem Gefälle den Schmierstellen der Maschine zufließt.
  2. 2. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein über einen oder mehrere hintereinander angeordnete Empfänger (12) hinweggeführter Schöpfer (13) abwechselnd# aus dem Speisebehälter (ii) Schmiermittel entnimmt und es :beim Hinweggehen über den Empfänger (12) an diesen abgibt.
  3. 3. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schöpfer (13) intermittierend derart betätigt wird, daß er beim Entleeren in den Empfänger (12) stillsteht.
  4. 4. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Betätigungsvorrichtung und den Schöpfer ein intermittierendes Getriebe, vorzugsweise ein Maltesergetriebe, geschaltet ist.
  5. 5. Zentralschmiervorrichtung nach einem der vor'herge'henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der geregelte Abfluß des Schmiermittels aus dem Vorrats- in den Speisebehälter durch ein federbelastetes Ventil (io, ioa) erfolgt, das beim Aufsetzen eines Vorratsbehälterdeckels (36) geöffnet und bei geschlossenem Vorratsbe'hälterdeckel in geöffneter Stellung gehalten wird und durch das Schmiermittel nur durchtreten kann, wenn der Druck der Luft Über dem Schmiermittelvorrat gleich dem Atmosphärendruck ist.
  6. 6. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurdh gekennzeichnet, daß die Höhenlage des 1'orratsbehälterdeakels (36) zwecks Einstellung des Flüssigkeitsspiegels im Speisebehälter (ii) verstellbar ist.
  7. 7. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsl)eliälterdeckel (36) rohrförmig ausgebildet ist und eine solche Länge besitzt, daß der Rand an dem unteren offenen Ende bis zu dem Ventil (io, iol') reicht, wenn der Deckel aufgesetzt ist, und entweder durch unmittelbare Wirkung auf (las Ventil oder über einen zwischengeordneten Teil das Ventil offenhält. e.Zentralsrhmiervorrichtungnach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schöpfer (13) an einem an einem Sternrad (42) des Getriebes befestigten Arm (41) drehbar angeordnet ist, so daß er eine kreisförmige Bewegung um die Achse des Sternrades und eine Tangentialschwingbewegung zu der kreisförmigen Bewegungsbahn (P) ausführen kann, und daß der Antrieb des Sternrades durch eine Scheibe (47) erfolgt, die mit einem vorspringenden Zahn oder Ansatz (48) zum Eingriff mit den Armen des Sternrades versehen und an einem Schaltrad befestigt ist, das seinerseits auf einer in dem Speisebehälter (i i) befestigten :1chse (5o) drehbar ist. g. Zentralschmiervorrichtung für Strickinaschinen nach einem der vorhergehenden Alisprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch eine Zwischenverbindung durch eine zum Nadelzylinder-, Scheiben- oder anderen Bett oder zu einem umlaufenden Lockensystem gehörige \ockenvorrichtung betätigt wird. io. Zentralschmiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als ein einheitliches Aggregat ausgebildet ist, das als Ganzes an der Maschine angebracht und von der Maschine abgenommen werden kann. i i. Zentralschmicrvorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung beweglich angeordnet ist. so daß sie in die erforderliche Arbeitsstellung gebracht und aus dieser herausbewegt werden kann, wenn es beispielsweise für Wartung und Einstellung erforderlich ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229346B (de) * 1964-04-07 1966-11-24 Horst Paepke Vorrichtung zum Zufuehren von Schmieroel zu den Schmierstellen von Maschinen
FR2546230A1 (fr) * 1983-05-20 1984-11-23 Peugeot Dispositif de maintien du niveau d'huile dans le carter d'un moteur a combustion interne

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