DE83263C - - Google Patents

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DE83263C
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Germany
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floor
coupling
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screw spindle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
CARL FLOHR in BERLIN.
für Fahrstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1895 ab.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung hat den Zweck, bei Aufzugsanlagen das selbstthätige Anhalten des Fahrkorbes in den einzelnen Stockwerken zu bewirken, nachdem vorher in einem beliebigen Stockwerk ein Knaggenregister entsprechend eingestellt worden ist; es soll die Weiterfahrt nach einem anderen Stockwerk erst dann wieder möglich sein, nachdem die Einstellvorrichtung für dieses wieder eingestellt wurde.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Schraubenspindel a trägt einen Mitnehmer b, welcher auf der Rundstange c gerade geführt ist. Die Schraubenspindel α ist in dem Mitnehmer lose drehbar. Die Mutter d der Schraubenspindel α wird durch die Getriebe e und f von der Aufzugsmaschine aus in Bewegung gesetzt. Diese Mutter d ist an der einen Seite mit einer gezahnten Kuppelung versehen. Die Schraubenspindel α geht, wie aus Fig. 3 ersichtlich, durch das im Bock g gelagerte und drehbare Zahnrad h, welches auf seiner verlängerten Nabe die darauf verschiebbare und mit Keil befestigte Kuppelungshälfte i trägt, frei hindurch. Das Zahnrad h steht ferner durch die Räder k I und m mit der Steuerung der Aufzugsmaschine in Verbindung.
Das mit Keilnuth w versehene, sonst aber glatte Ende der Schraubenspindel α, geht, wie aus Fig. 5 ersichtlich, durch die im Bocke g1 gelagerte und drehbare Hülse χ hindurch. Die Hülse χ enthält eine Feder ν, welche in die Keilnuth w der Schraubenspindel α eingreift. Damit die Hülse χ nicht leicht verdreht werden kann, wird dieselbe durch den angeprefsten Ringdeckel \ gebremst.
Das aus Fig. 2 ersichtliche Gewicht 0 hält mittels Welle ρ und Ausrückhebel η die Kuppelungshälfte i von der zugehörigen zweiten Kuppelungshälfte der Schraubenmutter d abgezogen, so dafs sich die Schraubenmutter d beim Gang der Aufzugsmaschine frei verdrehen kann. In den Ausrückhebel η greift die Rundstange c und die die einzelnen ■ Stockwerksknaggen q tragende Rundstange r an; beide Rundstangen sind durch den doppelarmigen Hebel s verbunden. Auf der Knaggenstange r sitzt ferner das Rädchen t, welches mit Kette und Seil mit dem in den Stockwerken angebrachten Einstellapparat in Verbindung steht. Die Knaggen q sind auf der Rundstange r derart befestigt, dafs bei Einstellung des Stockwerkzeigers auf ein bestimmtes Stockwerk hur der dem eingestellten entsprechende Knaggen q zum Anschlag mit dem Mitnehmer b gelangen kann.
Diese Vorrichtung wirkt folgendermafsen:
Nachdem mittels des in den Stockwerken vorhandenen Einstellapparates das zu befahrende Stockwerk eingestellt ist, wird die Aufzugsmaschine durch die Steuerung in der üblichen Weise in Gang gebracht. Die Aufzugsmaschine versetzt während ihres Ganges mittels der Getriebe^und e dieMutterrf der Schraubenspindel a in Drehung. Die Feder ν, welche in der Nuth n> der Schraubenspindel α eingreift, verhindert, dafs die Schraubenspindel α an der Drehung der Schraubenmutter d theilnimmt, und es er-
hält demnach die Schraubenspindel α nur eine geradlinig fortschreitende Bewegung, welche so lange stattfindet, bis der Mitnehmer b zum Anschlag mit dem eingestellten Knaggen q kömmt, wodurch die Rundstange r mitgenommen und mittels Hebels η die Kuppelung i so weit vorgezogen wird, bis sie zum Eingriff mit der auf der Schraubenmutter d befindlichen Kuppelungshälfte gelangt. Sobald die Kuppelung zwischen i und der Schraubenmutter d stattgefunden hat, hört die geradlinige, fortschreitende Bewegung der Spindel α auf, da die weitere Verschiebung der Spindel α durch die.zusammenliegenden Kuppelungen verhindert wird. Die Spindel α nimmt daher an der Drehung ihrer Mutter Theil und dreht hierbei die Hülse χ im Bock gh Das Rad h wird durch die Kuppelung i mitgenommen; ferner wird durch die Getriebe k I und' m die Steuerung wieder auf Stillstand gestellt und der Aufzug zur Ruhe gebracht. Vor der Weiterfahrt mufs zunächst mittels der Einstellvorrichtung das entsprechende Stockwerk eingestellt werden. Bei der hierdurch stattfindenden Verdrehung der Rundstange r wird die Berührung zwischen Mitnehmer b und Ausrückknaggen aufgehoben, wodurch das Gewicht ο die Kuppelung zwischen i und Mutter d durch Verschiebung der Kuppelung i aufhebt, so dafs die Steuerung wieder vollständig freigegeben ist. Wird die Aufzugsmaschine nunmehr mittels der Steuerung nach der entgegengesetzten Seite in Gang gebracht, so erhält die Schraubenspindel die entgegengesetzte, fortschreitende Bewegung. Die Rundstange r wird nach erfolgtem Anschlag des Mitnehmers an den eingestellten Knaggen nach der entgegengesetzten Seite, z. B. nach links mitgenommen. Nunmehr wird durch Vermittelung des doppelarmigen Hebels s der Rundstange c und des Hebels η die Kuppelung zwischen ζ und Schraubenmutter d wieder bewirkt, wodurch abermals die Abstellung der Steuerung, erzielt wird. Die Knaggen q sind den einzelnen Stockwerken entsprechend auf der Rundstange r befestigt. Für jedes Stockwerk sind zwei Knaggen, einer für die Auffahrt, der zweite für die Abfahrt, vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine nach vorheriger Einstellung eines Etagenregisters selbstthätig wirkende Abstellvorrichtung für Fahrstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Mitnehmer tragende Schraubenspindel während des normalen Ganges der Aufzugsmaschine nur eine geradlinig fortschreitende Bewegung besitzt, welch letztere nach der durch die Etagenknaggen bewirkten Kuppelung der Steuerungsgetriebe mit dem Getriebe der Aufzügsmaschine in eine, rotirende Bewegung übergeht. ,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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