DE89802C - - Google Patents

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DE89802C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezweckt selbstthä'tige Fortbewegung von Motor- oder Ankerwagen nach jeder Richtung hin unter Einwirkung des am Ackergeräth befestigten Zugmittels, ohne dafs eine besondere Bedienung irgend welcher Art erforderlich wird, und Sicherung der jedesmaligen Lage dieser Wagen gegenüber den auf Verschiebung hinwirkenden Kräften des Pflugseiles.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 näher erläutert: Es stellt c die Seilrolle eines Ankerwagens dar, deren Bewegung durch ein Kegelräderpaar d d auf eine Welle e übertragen wird. Diese ist auf einer gewissen Länge, welche von der maximalen Umdrehungszahl der Seilrolle in einem Sinne, also der Länge des Pflugseiles, abhängt, mit Gewinde versehen. Bei Bewegung dieser Spindel wird in einer Führung eine. Schraubenmutter f hin- und herbewegt, welche mittelst eines Mitnehmers 0 im Laufe ihrer Bewegung ein Hebelwerk bewegt und dadurch die Kuppelung g ein- oder ausrückt. Die Kuppelung überträgt die Bewegung der Seiltrommel vermittelst des Kegelrädefpaares h h auf die Welle i und das mit dieser fest verbundene Kettenrad k. Sobald die Kuppelung eingerückt ist, zieht daher das Kettenrad k den Wagen an der Kette / entlang, welche längs des Ackers ausgelegt und zu beiden Seiten desselben verankert ist, bis wieder das Ausrücken der Kuppelung selbstthätig erfolgt. In der Zeichnung ist diejenige Hebellage dargestellt, welche der eingerückten Kuppelung entspricht.
Der Mitnehmer 0, -welcher als nach dem Kegelrädergetriebe zu sich bewegend anzunehmen ist, hat den Hebel p, der vorher der Furchenrichtung parallel stand, in eine geneigte Lage zu derselben gebracht, während umgekehrt der Hebel q, der vorher nach der Seilrollenachse zu geneigt war, parallel zur Furchenrichtung gestellt worden ist. Hierdurch wurde unter Vermittelung der Verbindungsstange r und des Hebels s die Kuppelung eingerückt und bleibt eingerückt, bis der Mitnehmer 0 in seinem weiteren Fortgang den Hebel q wieder seitlich in seine frühere Lage und damit den Hebel s in der der früheren entgegengesetzten Richtung verschiebt. Die Stellungen der Hebel ρ q t sind bei ein- bezw. ausgerückter Kuppelung einander symmetrisch.
Bei dem Rückgang der Mutter nach Umkehr der Pflugrichtung wird keine Veränderung des Hebelwerkes, also kein Ein- und Ausrücken bewirkt, indem, der Mitnehmer ο der Mutter um ein Scharnier beweglich ist und in dieser Richtung nachgiebt.
Den Mitnehmer 0 kann man in einer Hülse oder Führung verschiebbar anordnen und so den Zeitpunkt der Fortbewegung des Wagens im Verhältnifs zu der Entfernung des Ackergeräthes von demselben verändern. Die Dauer der Seitwärtsbewegung läfst sich durch Veränderung des seitlichen Abstandes der Hebel ρ und q einstellen. Nach der Zeichnung kann dies durch Verschiebung des den Hebel ρ η tragenden Ständers m in einer auf der Plattform angebrachten Führung u bewirkt werden,
wobei gleichzeitig der Bolzen η in einem Schlitz des Hebels t verschoben werden mufs.
Statt durch Schraubenspindel und Mutter kann die Entfernung des Ackergeräthes vom Wagen auch in beliebig anderer Weise, z. B. durch Schnecke und Schneckenrad oder Stirnräder gemessen und bei bestimmten ■ Entfernungen, welche veränderlich gemacht werden können, das Einrücken der Kuppelung und damit die Bewegung des Wagens bewirkt werden, und umgekehrt.
Die Verwendung von Kettenrad und Kette zur Fortbewegung von Ankerwagen hat den Vorzug, dafs derselbe durch die Kette selbst in seiner Richtung zu erhalten gesucht wird.
Es kann jedoch statt dessen auch ein durch Anker befestigtes Seil in Verbindung mit einer Seiltrommel auf den Wagen Verwendung finden und endlich die Fortbewegung wie bei Strafsenlokomotiven erfolgen, indem die Drehung nicht auf das Kettenrad, sondern direct auf eine Achse des Wagens übertragen wird.
In allen diesen Fällen ist es wesentlich, dafs eine Bedienung zur Erreichung der Fortbewegung nicht erforderlich und die Richtung derselben unabhängig von derjenigen des Pflugseiles ist.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    Ein Anker- oder Motorwagen für Maschinenpflüge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Seiltrommel oder Seilscheibe eine zählwerkähnliche Vorrichtung treibt, welche nach einer gewissen einstellbaren Zahl von Umdrehungen, also bei einer bestimmten Furchenlänge, eine die Seilscheibe mit der Antriebsvorrichtung (Windetrommel, Kettenscheibe, Fahrradantrieb) des Ankerwagens verbindende Kuppelung ein- und nach Versetzen des Ankerwagens um eine bestimmte Strecke wieder ausrückt.
    Eine besondere Ausführungsform des unter ι. angegebenen Anker- oder Motorwagens, bei welcher die Seiltrommel oder Seilrolle eine Schraubenspindel (e) antreibt, deren Mutter (f) ihre Lage auf der Spindel entsprechend der zurückgelegten Furchenlänge ändert und dadurch bei einer bestimmten einstellbaren Stellung des Pfluges durch Änstofsen an ein auf eine Kuppelung (g) wirkendes Hebelwerk diese Kuppelung einbezw. ausrückt, so dafs unter Vermittelung dieser Kuppelung die Seitwärtsbewegung des Wagens selbstthätig auf die gewünschte Strecke bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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