DE463605C - Schaltvorrichtung fuer Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen

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DE463605C
DE463605C DEST41664D DEST041664D DE463605C DE 463605 C DE463605 C DE 463605C DE ST41664 D DEST41664 D DE ST41664D DE ST041664 D DEST041664 D DE ST041664D DE 463605 C DE463605 C DE 463605C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/06Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of change-speed gearing
    • B60K17/08Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of change-speed gearing of mechanical type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/02Motor vehicles characterised by the driver not being seated the driver standing in the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltvorrichtung für das Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen, bei denen zum Anziehen der Bremse ein unter Federwirkung stehender Fußhebel vorgesehen ist.
  • Um ein derartiges als Transportkarren zu verwendendes Fahrzeug noch leistungsfähiger zu machen und die Bedienung des Schalthebelwerkes der des Elektrokarrens noch mehr anzupassen, wird gemäß vorliegender Erfindung das Schaltgestänge für das Wendegetriebe mit einer Sperrvorrichtung verbunden, die durch den Fußtritthebel für die Bremse bedient wird, und zwar wird der genannte Fußhebel mit einem verschiebbaren Sperrglied derart verbunden, daß das verschiebbare Glied des Wendegetriebes bei niedergedrücktem Fußhebel verschoben werden kann, dagegen bei entlastetem Fußhebel gesperrt ist. Infolge dieser Anordnung der Schaltvorrichtung wird der Vorteil erreicht, (laß erst nach Niederdrücken des Fußhebels (las Wendegetriebe eingerückt werden kann, während bei Entlastung des Fußhebels das Wendegetriebe sofort selbsttätig ausgerückt und sein Schaltgestänge verriegelt wird. Hierdurch wird eine Bedienung des vorliegenden Transportkarrens ermöglicht, die der eines Elektrokarrens gleichkommt, da auch bei den bekannten Elektrokarren der Kontroller nur eingeschaltet werden kann, wenn der Fußtritthebel niedergedrückt ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht des Fahrzeuges mit dem Getriebe, und Abb. 2 ist ein Grundriß des Getriebes. -Abb. 3 und 4 zeigen das bei dem Fahrzeug verwendete Wendegetriebe in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ansichten.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist in dem Fahrgestell i ein Wendegetriebe 17 eingebaut, und zwar in dem Hauptantriebe hinter dem Motor und dem Getriebekasten zwischen der Vorder- und Hinterachse des Karrens. Von dem Motor wird durch eine Kette das auf der Welle 56 des Wendegetriebes sitzende Kettenrad 8 angetrieben. Das Wendegetriebe besteht aus zwei Antriebskegelrädern 27 und 28 und einem Zwischenrad 26 sowie aus der Klauenkupplung 25. Das Kegelrad 27 besteht aus einem Stück mit der Antriebswelle 56, während die getriebene Welle 46 mittels Zapfens in dem Rade 27 gelagert ist. Auf der Welle 46 läuft-das Kegelrad 28 lose, während die Kupplungsmuffe 25 mit der Welle 46 umläuft, aber axial darauf verschiebbar ist. Auf der Welle 46 sitzt ferner ein Kettenrad 18, von welchem der Antrieb durch eine Kette auf ein Kettenrad der Hinterachse erfolgt. Die Bewegung der Klauenkupplüngsmuffe 25 geschieht durch einen Hebel24 mit Bügel2g (Abb.4). Ein an der Lehne i5 des Karrens gelagerter Hebel 23 wirkt durch das Gestänge 22 auf den Hebe121, der mit dem vorgenannten Hebel 24 verbunden ist. Wird die Kupplungsmuffe 25 in die Klauen des Kegelrades 27 eingerückt, so überträgt sich die Drehbewegung von dem Kettenrad 8 in gleichgerichtetem Sinne auf das Kettenrad 18, und die Kegelräder 26 und 28 laufen leer mit. Soll die Fahrtrichtung geändert werden, so wird die Kupplungsmuffe 25 in die Klauen des Kegelrades 28 eingerückt, und die Drehbewegung erfolgt von dem Kegelrad 27 über das Rad 26 nach dem Kegelrad 28, so daß das Kettenrad 18 sich im umgekehrten Sinne dreht.
  • Durch das vorliegende Wendegetriebe kann der Karren mit sämtlichen Geschwindigkeiten des Wechselgetriebes sowohl in der einen wie in der anderen Fahrtrichtung angetrieben werden.
  • Auf der Plattform 3 des Führerstandes des Karrens ist mittels Lagers 47 ein Fußhebel 35 drehbar angebracht. Der Fußhebel 35 wirkt mittels eines nach oben gehenden Hebels 48 auf eine Sperrstange 34, die unter der Karrenplattform angeordnet und über der Hinterachse mit einer Lasche 36 versehen ist. An dieser greift eine am Karrengestell befestigte Feder 37 an, durch die die Stange 34 zurück- und der Fußtritt 35 hochgeklappt wird, sobald letzterer entlastet ist. An der Sperrstange 34 befindet sich ein weiterer Ansatz 33, der in einen sich nach dem einen Ende zu erweiternden Ausschnitt eines Gleitstückes oder Schiebers 32 eingreift, der mit dem Schaltgestänge des Wendegetriebes verbunden ist. Zu diesem Zweck ist der Schieber 32 in den Lagern 38 quer zur Längsachse des Karrens verschiebbar und durch einen Hebel 31 mit einer 'Welle 30 verbunden, ; auf welcher der Einrückhebel 24 mit Bügel 29 für die Klauenkupplung des Wendegetriebes 17 sitzt.
  • Sobald man auf den Fußtritt 35 tritt, wird der Ansatz 33 aus der in dem Schieber 32 befindlichen Rast herausgezogen, so daß der Schieber 32 sich frei verschieben kann. Jetzt ist man in der Lage, durch den vorderen Handhebel 23 und vermittels des Gestänges 22 und des Hebels 2i den Hebel 24 der Klauenkupplung einzurücken, da die Welle 30 an ihrer Drehung durch den Schieber 32 nicht mehr gehindert ist. Der Motor kann also in beliebiger Richtung eingeschaltet werden. An der Rücklehne 15 des Karrens ist ein Segment 44 mit Rasten 45 angebracht, und durch einen federnden Schnapper wird der Hebel 23 in der betreffenden Rast festgehalten.
  • Sobald man den Fußtritt 35 losläßt, zieht die Feder 37 durch das Gestänge 34 und vermittels des in den Ausschnitt des Schiebers ;2 eingreifenden Ansatzes 33 den Schieber 32 zurück, welcher durch den Hebel.-3i die Welle 3o dreht und damit durch den Hebel 2,4 die Klauenkupplung des Wendegetriebes außer Tätigkeit setzt. Der Handhebel 23 stellt sich in die Mittelstellung und wird hier durch die Mittelrast festgehalten. Der Motor läuft sonach leer weiter.
  • Neben der vorgenannten Feder 37 ist eine weitere Feder 43 am Fahrgestell befestigt. Die Feder 43 ist durch eine Lasche 42 und einen Hebel 39 mit einer auf die Bremsscheibe 41 wirkenden Bremse 40 verbunden. Ein am Hebel 39 sitzender Stift greift ferner in einen Schlitz 49 der Lasche 36, welche durch die Feder 37 zurückgezogen ist. In diesem Falle kann die Feder 43 die Bremse anziehen, wodurch der Karren in bekannter Weise gebremst wird und stehenbleibt, während der Motor noch weiterlaufen kann. Soll der Karren in der einen oder anderen Fahrtrichtung weiterlaufen, so muß erst durch Niedertreten des Fußtritts 35 der Ansatz 33 zurückgezogen werden. Durch die Zurückziehung der Stange 34 wird gleichzeitig die Bremse gelöst und andererseits der Schieber 32 freigegeben. Durch Einrücken des Handhebels 23 kann die gewünschte Fahrtrichtung eingeschaltet werden.
  • Durch die oben beschriebene Einrichtung wird erreicht, daß, sobald der Führer des Karrens die Plattform verläßt, die Motorkupplung sofort ausgeschaltet und der Karren durch die Bremse festgehalten wird. Es kann auch beim Weiterlaufen- des Motors ein selbsttätiges Einkuppeln des Getriebes nicht erfolgen.. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltvorrichtung für Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen, bei denen zum Anziehen der Bremse ein unter Federwirkung stehender Fußhebel dient, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Fußhebel (35) ein verschiebbares Sperrglied (34) derart verbunden ist, daß das verschiebbare Glied des Wendegetriebes bei niedergedrücktem Fußhebel verschoben werden kann, dagegen bei entlastetem Fußhebel gesperrt ist.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Sperrglied (34) einen Ansatz (33) trägt, der in einen nach dem einen Ende zu sich erweiternden Ausschnitt eines mit dem Schaltgestänge des Wendegetriebes verbundenen Schiebers (32) eingreift.
DEST41664D 1926-10-13 1926-10-13 Schaltvorrichtung fuer Wendegetriebe von nach Art eines Elektrokarrens gebauten Fahrzeugen Expired DE463605C (de)

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