DE832376C - Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen Werkstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen WerkstoffenInfo
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- DE832376C DE832376C DESCH3659A DESC003659A DE832376C DE 832376 C DE832376 C DE 832376C DE SCH3659 A DESCH3659 A DE SCH3659A DE SC003659 A DESC003659 A DE SC003659A DE 832376 C DE832376 C DE 832376C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D79/00—Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
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Description
- Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen Werkstoffen In der spanabhebenden Arbeitstechnik sind, soweit es sich um handgeführte Kraftwerkzeuge handelt, neben den schon längst bekannten Umlaufwerkzeugen auch Geradlaufwerkzeuge im Gebrauch.
- Während sich bei Umlaufwerkzeugen die Bearl)eitung sehr einfach gestaltet, da die Werkzeugspindel lediglich für ein oder mehrere festgelegte Drehzahlen vorzusehen ist, liegen bei Geradlaufantrieben die Verhältnisse wesentlich schwieriger. Neben verschiedenartigen Hubzahlen sind Vorrichtungen zur Einstellung verschiedener Hublängen zu treffen, wobei die Hublänge konstant oder variabel zu arbeiten hat. Konstant arbeitende Antriebe sind bekanntgeworden für die kleinen Hübe, die durch Exzenter bewirkt werden. Übertragungen dieser Art von frei beweglichen Handstücken erfolgen mittels Bowdenzug. Für große und größere Hübe muß an Stelle des mit ungleichförmiger Geschwindigkeit arbeitenden Exzenterantriebes zweckmäßigerweise ein ,gleichmäßig arbeitender Antrieb treten, so wie dies bei zahnradübertragenen oder hydraulischen Arbeitsantrieben der Fall ist.
- Es wird vorgeschlagen, einen hydraulischen Antrieb für die mechanische Bewegung einer Schabeklinge heranzuziehen, da es gerade für diese Arbeiten besonders wichtig ist, die sonst bei der Handbearbeitung erforderliche große körperliche Anstrengung durch mechanischen Antrieb zu ersetzen. Es sind Antriebe ähnlicher Art bekanntgeworden: mit Zahnstangenbewegung und auch hydraulische, jedoch ist bei letztgenannten auch für die Erzeugung des Öldrucks eine Kolbenpumpe vorgesehen, welche inhaltlich kleiner ist als die Arbeitspumpe. Im vorliegenden Falle handelt es sich um einen beiderseitig 1>eaufschlagtem Öldruckkolben, wobei die Ölmenge durch eine Zahnradpumpe erzeugt wird und die Zuleitung des Öls auf die eine oder andere Seite des Kolbens durch einen entsprechenden Schiebermechanismus erfolgt, welcher erfindungsgemäß durch Bowdenzüge gesteuert wird. Durch die Betätigungsorgane der Bowdenzüge können beliebige Längen im Vor- und Rückwärtsgang eingestellt werden. Durch Anschläge und entsprechende Verbindung mittels Steuerstange zu dem Schieber kann auch der Hub auf eine bes;tinrmte Länge automatisch eingestellt werden. Dadurch ist es möglich, daß das Schabewerkzeug beliebige Längen oder auch eine bestimmt festgelegte Länge bearbeiten kann.
- Die Maschine ist bestimmt für das V orschahen, Nvolxi größere Hübe in Frage kommen. Aus diesem Grund ist Gier Arbeitszylinder ziemlich lang gehalten. Durch die Transportmöglichkeit des Geräts kann eine sehr große Arbeitsfläche bestrichen werden.
- Erfindungsgemäß besteht die 'Möglichkeit des direkten Antriebs mit gerader pendelnd aufgehängter Stange als auch die andere Möglichkeit des mit der Arbeitsfläche parallelen Antriebs. Für die Höheneinstellung ist ein an sich bekannter Fuß, dessen mittlerer Teil hydraulisch gesenkt und gehoben werden kann, vorgesehen. Es ist dafür gesorgt, (Maß die Anlage leicht auf dem Boden verfahren werden kann, dadurch, daß mit einem Ilebeldruck Lenkrollen aus der Grundplatte nach unten hervortreten und zur Erreichung eines festen Standfes des Gerätes wieder zurückgestellt werden können.
- Die vorstehend erwähnten Einzelheiten werden auf Grund der Abb. I und 1I verständlich gemacht. Abb. I stellt die Einrichtung zum Schaben dar, bei welcher die Vorschubstange schwenkbar angeordnet ist, entsprechend der Einstellung der Schabeklinge.
- Abt. 1I zeigt die Einriclitulig zum Schaben, mit einer parallel zur Arbeitsfläche stehenden Antriebsstaaige, wobei dann der Einstellwinkel der Schabeklinge ständig gleichbleibt.
- Aus Abb.1 sind die nachstehend beschriebenen Einzelheiten zu ersehen: Die Schabeklinge i, welche eine Breite von etwa 4o nim haben wird, ist am vorderen Ende der Stange 2 mittels Schraube 3 befestigt. Der Handgriff 4 mit Stange 2 wird beim Arbeiten von beiden lländen gehalten, wie lief einem HandschalreNverkzeug. 1)1e Bewegung der Stange 2 bzw. des Hand-('r, 4 erfolgt mittels Öldruck im Zylinder 5 und , Kolben 6.
- Die Antriebseinrichtung ist am Punkt 7 aal der Säule !3 schwenkbar angeordnet. Der an sich bekannte Antrieb für die Erzeugung des Öldrucks ist in (lein Gehäuse 9 untergebracht, und die übrige Hinrichtung ruht in ihrer Achse drehbar auf dem Fuß io, dessen Säule i i mittels des Fußhebels 12 t 11 13 wieder gesenkt \\ur(leii kami. Die 1,enk-' rollen 14 des ganzen .-Aggregates werden durch Vbertragung mittels Hebel i gehobelt oder gesenkt, daß sie vollständig unter der (;rundplatte 16 verschwinden (Betriebsstellung).
- Durch die Vor- und @ückwärtslrew-eguiig (l,es Handgriffes 4 wird das Ventil 17 durch Bowdenzug 18 mit Ring ig, welcher durch die Stange 20 mit dem Hangriff 4 fest verbunden ist, in die erforderliche Stellung gebracht, so daß sich die Stange 2 mit der Schabeklilige t finit <lern jeweils gewünschten Hub vor- und i-iickw-ärts bewegt.
- Sehr wichtig ist murr. daß die Geschwindigkeit des Hubes variiert werden kann. Zu diesem Zweck ist am Handgriff 4 der 11 ebet 21 vorgesehen, welcher ebenfalls mittels 13ow-d'enznig 22 (las Ventil 23 betätigt, welches die Ölzuflußmecige und dadurch die Geschwindigkeit der Bewegung der Stange 2 nach Wunsch regelt. Aii der Stange 2 ist noch eiri Gelenk 24 vorgesehen, um die Stange, soweit erforderlich, bei der Arbeit abzuwinkeln, d. h. um eventuell mit möglichst gleichmäßigem Anstellwinkel zu arbeiten.
- Die vorstehend erwähnten Einzelheiten sind in gleicher Weise für Abb. 1I zu verstehen. Nur wird hier erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Zylinder 51 parallel. zur Arbeitsfläche des Schabers zu legen. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß die Schabeklinge stets finit gleichem Anstellwinkel arbeitet, d. 1i. stets gleichen Materialabhub leistet. 13e1 der letztbeschriebenen Ausführung ist ebenfalls ein Gelenk 24 vorzusehen. Erfindungsgemäß soll sich die Anwendung der beschriebenen Einrichtung nicht nur auf die Arbeit des mechanischen Schabens erstrecken, es ist möglich, daß jede Art spartabhebender Werkzeuge mit der Einrichtung noch betrieben werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schaben von Metall oder anderen Werkstoffen mit einem durch Kraftantrieb 'hin und her bewegten, in einer lotrechten Ebene pendelnd angeordneten und in Querrichtung zu dieser Ebene ausschwenkbaren, von Hand geführten Stöliel, der an seinem einen Ende (fas Werkzeug trägt und an seinem anderen Ende angetrieben wird, wobei der Schwenkpunkt des Stößels höhenverstellbar ist und Mittel zur Ortsveränderung der Vorrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Stößels hydraulisch erfolgt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel an dem dem Schabewerkzeug entgegengesetzten Ende als Kolben (6) in einem in bekannter Weise ausgebildeten Druckzylinder (,5) geführt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer Einrichtung zum Unisteuern der Kolbenbewegung, gekennzeichnet durch die Anordnung eines auf die Hublänge des Kolbens einstellbaren, die Hinundherbew°egung steuernden, mit dem Handgriff (4) verbundenen Bowdenzuges (i8). Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen die Durchflußinenge des Druckmittels über einen Bom-denzug (22) steuernden, am Handgrill drehbar befestigten liebe( (2i). 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .4, dadurch gcl:ennzeichnet, claß die Mittelachse des Druckzylinders unter einem spitzen Winkel geneigt oder parallel zur Werkstückoberfläche verlaufend angeordnet ist. .'angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften ISTr. Sod 195, 712 399#
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH3659A DE832376C (de) | 1950-08-17 | 1950-08-17 | Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen Werkstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH3659A DE832376C (de) | 1950-08-17 | 1950-08-17 | Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen Werkstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE832376C true DE832376C (de) | 1952-02-25 |
Family
ID=7423859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH3659A Expired DE832376C (de) | 1950-08-17 | 1950-08-17 | Vorrichtung zum Schaben von Metall und anderen Werkstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE832376C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE504195C (de) * | 1927-05-10 | 1930-08-05 | Swan Friteof Anderson | Schaber mit Kraftbetrieb |
| DE712399C (de) * | 1936-10-27 | 1941-10-17 | Koyemann Nachf Puchstein & Co | Zum Hinundherbewegen eines Werkzeugs einer Arbeitsmaschine dienender Fluessigkeitsantrieb |
-
1950
- 1950-08-17 DE DESCH3659A patent/DE832376C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE504195C (de) * | 1927-05-10 | 1930-08-05 | Swan Friteof Anderson | Schaber mit Kraftbetrieb |
| DE712399C (de) * | 1936-10-27 | 1941-10-17 | Koyemann Nachf Puchstein & Co | Zum Hinundherbewegen eines Werkzeugs einer Arbeitsmaschine dienender Fluessigkeitsantrieb |
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