DE187669C - - Google Patents

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DE187669C
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Germany
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rods
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casting
pistons
movement
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/16Apparatus for casting fondant in bulk
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

diaiteedcfjc11 clafen i'avni'A.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 187669 KLASSE 53/. GRUPPE
CARSTEN PEDERSEN und HEINRICH FRINGS
in KOPENHAGEN.
Maschine zum Gießen von Konfekt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1904 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Gießen von Konfekt, bei welcher die Gießmenge während des Arbeitens der Maschine verändert und genau geregelt werden kann. Dies war bei den bisher bekannten Maschinen gleichen Zweckes nicht möglich oder konnte da, wo eine solche. Einrichtung getroffen war, in der Praxis, der unzweckmäßigen, komplizierten Anordnung
ίο wegen, nur von geübten Arbeitern und auch von diesen nur unter Aufwand einer großen Gewandtheit vorgenommen werden. Hierin bestand an sich schon ein erheblicher Nachteil, der noch dadurch vermehrt wurde, daß für derartige Maschinen wirklich eingelernte Arbeiter nicht verwendet werden und die Maschinen somit unverwendbar sind. Gemäß vorliegender Erfindung kann nun die Verstellung der Gußmenge außerordentlich leicht und bequem und hierbei trotzdem genau vorgenommen werden, so daß nie die Gefahr des Erkaltens der Gußmasse vorliegt, ein Übelstand, welcher für die Brauchbarkeit derartiger Maschinen, die von der Leichtflüssigkeit der Gußmasse abhängen, großenteils ausschlaggebend ist, indem nicht nur das Gelingen des Gusses durch die Leichtflüssigkeit ■ der Masse bedingt ist, sondern auch beim etwaigen Eintrocknen derselben, was namentlieh infolge der meist engen Durchgänge sehr rasch erfolgt, ein umständliches, zeitraubendes Reinigen und Wiederingangsetzen der Maschine nebst Materialverlust die Folge ist. Ein schlechter Guß infolge dieser Ursachen kann somit bei der Maschine gemäß vorliegender Erfindung überhaupt nicht eintreten.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine gemäß der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert, und zwar zeigt Fig. ι die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 dieselbe von der arideren Seite,
Fig. 3 einen Teil der Maschine in Draufsicht, wobei der Gußbehälter oben fortgelassen ist, und
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine vergrößert dargestellte Pumpe.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht eines Antrieborganes.
Die Maschine wird mittels der Riemenscheibe α (Fig. 1 und 3) angetrieben, die auf der Welle b angeordnet ist, von welcher aus sämtliche bewegten Teile der Maschine ihre Bewegung erhalten.
Hinter der Riemenscheibe α ist auf der Welle b ein Exzenter C1 (Fig. 1 und 2) angebracht, während am anderen Ende der Welle b ein ähnliches Exzenter C2 (Fig. 2 und 3) befestigt ist. Diese beiden Exzenter C1 und C2 gleiten zwischen einarmigen Hebeln d1 und d.2, die durch ein Gelenk d3 miteinander verbunden sind. Die Hebel d1 und d2 führen demnach miteinander eine pendelnde Bewegung aus, die mittels eines Hebels e, der um einen Bolzen drehbar am einen Hebel cf2 festgehalten ist, auf eine WeIIe1/ übertragen wird. Zu diesem Zweck ist an deren einem Ende eine Stange g angebracht, an welcher der Hebel e z. B. mittels einer Klemmschraube festgehalten wird und der jeweils gewünschten Bewegung entsprechend eingestellt werden kann. Diese Stange g trägt oben eine Schaltklinke h, die in ein auf der Welle f ' sitzendes Schaltrad i eingreift. Auf der
Welle f ist ferner noch an jedem Ende eine Riemenscheibe J1 bezw. j.2 angeordnet, und es sitzen vorn an der Maschine Scheiben Ar1 und k.2 auf einer Welle /. Über diese Scheibenjx und k1 einerseits und J2 und k.2 andererseits sind Bänder gelegt, auf welche die Gießform m gestellt ist, so daß sie hierdurch nach jedem Guß um ein beliebiges regelbares Stück vorwärts geführt wird.
ίο Da zwischen der Austrittstelle der Masse aus dem Trichter und der Gießform beim Gießen nur ein geringer Abstand vorhanden sein darf, weil die Masse sonst abgekühlt und daher zu dickflüssig würde, so wird die Gießform bei jedem Guß emporgehoben. Dies geschieht mittels einer um einen Bolzen η (Fig. 1) drehbaren Platte 0, die in der Mitte nach unten mit einem Ansatz ρ verversehen ist, welcher auf einem in der Mitte der Welle b angebrachten Exzenter q (Fig. 1 und 2) gleitet, wodurch- die Platte 0 und dadurch die Gießform m bei jeder Umdrehung der Welle b einmal angehoben wird.
Die Vorrichtung zum Gießen selbst besteht aus einem doppelwandigen Behälter r, dessen Zwischenraum mit Wasser gefüllt ist, welches mittels eines Dampfrohres s (Fig. 4) erwärmt wird. Im Boden des Behälters r ist eine Anzahl Löcher tlt I2 . . . (Fig. 3 und .4) vorgesehen, unter welchen sich eine obere Schieberplatte M1 befindet, die mit Durchgängen versehen ist, welche den Löchern i1; t2 . . . im Boden des Behälters r entsprechen. . Die Schieberplatte M1 wird während der Bewegung in seitlichen Führungen V1 und V2 des Pumpenkörpers χ liegend gesteuert, der mit einer entsprechenden Anzahl Querbohrungen X1,
■ X2 ... und Durchgängenyl,y.2 . . . oben, sowie Durchgängen ^1, ^2 ... unten versehen ist.
Unten im Pumpenkörper χ befindet sich eine untere Schieberplatte M2, die gleichfalls entsprechende Löcher besitzt und in Führungen V3 und V4 liegend gesteuert wird. Endlich ist noch eine Platte 1 vorgesehen, die ebenfalls mit einer entsprechenden Anzahl Löcher versehen und mit den Führungen V3, V4 des Pumpenkörpers χ verbunden ist, wobei sich unter jedem der Löcher ein Gießrohr 2 befindet. In jeder der Querbohrungen X1, x2 ...
befinden sich Kolben x\, x\2 . . . die alle auf einer gemeinsamen Verbindungsstange 3 angebracht sind. Diese ist beiderseits mit einer Führungsstange 4 bezw. 5 (Fig. 3) versehen, wobei diese Stangen in den Führungen 6 und 7 gleiten. Neben den Stangen 4 und 5 und unabhängig von deren Bewegung befinden sich Stangen 8 und 9 (Fig. 1 bis 3), die an den Hebeln ^1 drehbar befestigt sind und durch diese hin- und herbewegt werden. Die Stangen 8 und 9 sind gemäß vorliegender Erfindung je mit einem Daumen 8' und 9' (Fig. 3) versehen, die sich dicht hinter den Stangen 4 und S befinden. Wenn die Stangen 8 und 9 vorwärts gehen, nehmen sie die Stangen 4 und 5 samt Verbindungsstange 3 mit und drücken sämtliche Kolben x\, x'.2 . . . vorwärts. Hierbei ist diese Bewegung so bemessen, daß die Kolben in den Bohrungen X1, X2 ... jedesmal bis zum Boden der Preßzylinder eingeführt werden. Das Ausziehen der Kolben wird durch zwei Daumen 10 und 11 hervorgebracht, die mittels eines Handgriffes 13 gedreht werden können und auf einer Achse 12 sitzen, welche in den Stangen 8 und 9 gelagert ist. Wenn sich die Stangen 8 und 9 zurückbewegen, so stoßen die Daumen 10 und 11 gegen das vordere Ende der Stangen 4 und 5 und führen dadurch die Verbindungstange 3 samt den Kolben zurück. Es ist leicht ersichtlich, daß die Größe dieser Bewegung von der Stellung der Daumen 10 und 11 abhängt, so daß also durch eine Drehung derselben die Menge der von den Kolben aus dem Behälter r angesaugten Masse und dadurch die Gießmenge geändert wird.
Während sich die Kolben vorwärts, bewegen, muß die obere Schieberplatte U1 die oberen Durchgänge y1, y^ ... im Pumpenkörper schließen, während die unteren Durchgänge ^1, ^2 ... von der unteren Schieberplatte M2 freigegeben werden, und umgekehrt. Zu diesem Zweck sind die einen Enden der Schieberplatten M1 und M2 an Stangen 14 und 15 (Fig. 2 und 3) befestigt, welche um BoI-zen 17 und 18 drehbar und mit Zapfen versehen sind, die in eine Kurvenscheibe 16 eingreifen. Diese Scheibe 16 (Fig. 5) besitzt eine Kurve, welche den Stangen 14 und 15 eine seitwärtsgehende Bewegung erteilt, derart, daß sich die eine Schieberplatte nach außen bewegt, wenn die andere nach innen gleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Gießen von Konfekt mit auf ' gemeinsamer Verbindungsstange angeordneten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstange beider-., seits Stangen (4 und 5) angebracht sind, welche einerseits mittels der Daumen (8' und 9') der hin- und hergehenden Stangen (8 und 9) die Kolben bis auf den Boden der Preßzylinder hinabdrücken, andererseits aber behufs Veränderung des Saughubes der Kolben mittels der auf der Welle (12) angebrachten Daumen (10 und 11) in ihrer Bewegung beeinflußt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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