DE83063C - - Google Patents

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DE83063C
DE83063C DENDAT83063D DE83063DA DE83063C DE 83063 C DE83063 C DE 83063C DE NDAT83063 D DENDAT83063 D DE NDAT83063D DE 83063D A DE83063D A DE 83063DA DE 83063 C DE83063 C DE 83063C
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Germany
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coupling
piece
horizontally
hooks
sliding pieces
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DENDAT83063D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Die Kupplung ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Grundrifs als an einem Eisenbahnwagen angebracht, in Fig. 2 in einer Seitenansicht, in Fig. 3 einem Grundrifs. zum Theil im Schnitt, und in Fig. 4 in einem Längsschnitt dargestellt.
Die Kupplung besteht, wie Fig. 1 zeigt, aus den beiden an der Stirnseite des Wagens zwischen den Buffern waagerecht befestigten Ständern H, die, mit ihren inneren Flächen parallel laufend, daselbst mit Längsnuthen versehen sind (s. Fig. 3). In diesen Nuthen, deren eine nach unten zeigende Fläche schräg läuft, ruhen die hufeisenförmig gestalteten Stücke B und C, die mit entsprechenden prismatischen Rippen d d1 in den Nuthen gleiten können.
In Fig. 2 sind diese Führungsleisten d1 d von der Seite, in Fig. 3 im Querschnitt zu sehen. Das hintere Gleitstück C ist durch den Bolzen G und das Auge F unmittelbar mit dem Wagen verbunden; mit dem Gleitstück B dagegen ist C durch die Schraubenspindel D gekuppelt, welche mit ihrem einen, kein Gewinde tragenden Ende an B unwandelbar (in der Zeichnung durch Keil) befestigt ist, während das andere, Gewinde tragende Ende von D sich nur lose in dem hinreichend weiten Loch von C führt und daselbst durch eine Mutter befestigt ist. Durch Verstellen dieser Mutter, welche durch Gegenanschlag an jeder weiteren Bewegung gehindert ist, läfst sich der Abstand der beiden Gleitstücke von einander verändern, wodurch das Spannen und Lockern der Kuppel ermöglicht wird. Die Schenkelenden von B verbreitern sich vorn, wie Fig. 2 zeigt, zu schleifenartigen, mit ihrer Längsrichtung senkrecht laufenden Oesen JV, in welchen das Stück A mit seinen Zapfen f ruht. Diese schleifenartigen Oesen haben den Zweck, die vorkommenden Höhenunterschiede der zu kuppelnden Wagen auszugleichen. Das Stück A bildet vorn eine kettengliedartige Oese, ist dagegen mit dem hinteren Theil F1 als prismatischer Klotz gestaltet, und es sind die Massen so vertheilt, dafs der Schwerpunkt möglichst in die Axe der seitlichen Zapfen ff fällt, also der Körper in jeder Lage sich im Gleichgewicht befindet. Der Körper^ ist mit seinen Zapfen ff in den Schlitzen L der Schenkelenden N gelagert.
Um die Kuppel zu bethätigen, stellt man an dem einen Wagen den Körper A senkrecht, wie Fig. 4 zeigt, am anderen Wagen A1 waagerecht. Alsdann wird im allgemeinen das Ende von A1 gegen den Theil F1 stofsen, hierdurch A nach vorwärts zum Falle bringen und der Schlitz der Oese A über die obere der Nasen α a\ die paarweise und symmetrisch etwas vor oder hinter der Drehaxe der Zapfen ff in der Symmetrieaxe von A F1 sich befinden, schlagen, ebenso a- in A[ eingreifen; Fig. 2 zeigt die Kuppel im Zustande der Verbindung.
Um diese Drehung von A um seine Axe ff durch die Oese A1 zu erreichen, müfste nun die waagerechte Mittelebene von A1 tiefer wie jene von A liegen; in der Stellung von Fig. 4 fallen diese Ebenen zusammen, und würde alsdann A1 keine Drehung hervorbringen, sondern womöglich an der Nase α'2 hochsteigen. Um die Drehbewegung nun für alle Fälle einzuleiten, wenn auch durch die verschiedenartige Belastung der Wagen die Kuppelmittelebenen
irgend welche Höhenlage zu einander haben, sind an den Enden der Oesen A und A1 hornartige Ansätze pp1 angebracht, die, seitlich nach unten gehend, stets das Stück F1 unterhalb der Drehaxe der Zapfen//berühren, bevor das Ende des Oesenstückes A1 den Körper F1 berührt, A umwerfen und, wenn der Höhenunterschied dies erfordert, F1 durch Unterfassen unter die Stirnfläche hochheben, was der Schlitz L in N gestattet. Auf diese Weise kommt dann A stets über A1 zu liegen. Diese Hörner pp1 sind an A drehbar befestigt, deren Bewegung nach unten durch eine Nase und einen Anschlag begrenzt ist, während ihrer Bewegung nach aufwärts keine Grenze gegeben ist, um dem Einfallen kein Hindernifs entgegenzusetzen und sich in die Ebene des unteren Kuppelstückes legen zu können. Um das Umschlagen von A F1 nach hinten zu verhindern und nur eine senkrechte Lage dieses Körpers zuzulassen, dienen die Anschläge g am Schlitten B und die entsprechenden Fänger gl an F1.
Die Rippen dd1, welche B und C in H führen (s. Fig. 3), sind von trapezförmigem Querschnitt und haben hinreichendes Spiel in den entsprechend profilirten Nuthen von H; hierdurch wird eine mäfsige seitliche Verschiebung und eine winklige Stellung der beiden Kuppelaxen zu einander möglich, was beim Befahren von Bahnkrümmungen erforderlich ist. Dadurch, dafs die unteren Flächen von d schräg sind, haben die Theile von C B immer das Bestreben, sich stets von selbst wieder in die mittlere axiale Stellung zu begeben.
Die Längenabmessungen der Kupplung müssen so bemessen sein, dafs die vorderen Enden der Gleitstücke B C keinesfalls vor den zusammengedrückten Buffern hervorragen.
Die Aufstellung von A kann man, ohne zwischen die Buffer treten zu müssen, mit Hülfe eines Stockes von aufsen her leicht bewirken; die Auskupplung erfolgt durch eine von aufsen her auf einen Buffer aufgelegte Kuppelstange, die, etwa 1,5 m lang, aus zähem Holz gefertigt ist, an einem Ende einen eisernen Schuh, wie bei den sogen. Beifsern, trägt und am anderen Ende den zum Verstellen der Mutter der Schraubenspindel D nöthigen Schraubenschlüssel besitzt; da die Stücke A ausbalancirt sind, ist nur eine geringe Kraft hierzu erforderlich.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbstthätige Eisenbahnwagen - Kupplung, bestehend aus zwei zwischen den Buffern waagerecht befestigten Gleitstücken (H), in deren Nuthen sich die durch Schraubenspindel verbundenen U-förmigen Gleitstücke -(B C) führen, von denen das eine (C) mit dem Wagen verbunden ist, während das andere, in seinen mit schleifenartigen Schlitzen (L) versehenen Enden (N) die seitlichen Zapfen (fj des vorn . ösenartig geschlitzten, in der Nähe seiner Drehaxe Haken (a al . . .) tragenden Kuppelstückes (A) aufnimmt, wobei die Kupplung in der Weise erzielt wird, dafs das eine Stück (A) an dem einen Wagen senkrecht, das andere waagerecht gestellt wird, so dafs beim Gegeneinanderschieben beider Wagen die Spitze des waagerecht liegenden Stückes das hintere Ende des senkrecht stehenden Gegenstückes trifft, so dafs die Hakenösen wechselweise über die Haken (a axj fallen.
  2. 2. Eine Eisenbahnwagen-Kupplung der durch Anspruch 1 geschützten. Art, gekennzeichnet durch hornförmige Ansätze (pp1) arn Kuppelstück (AA1), von denen derjenige des waagerecht stehenden Kuppeltheiles (A1J gegen das untere Ende (F1J des senkrecht stehenden Kuppelstückes (A) stöfst, dasselbe hebt und das Umstürzen desselben nach vorn veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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