DE827C - Freifall-Seilbohrer mit selbstthätiger Drehung des Meifsels - Google Patents
Freifall-Seilbohrer mit selbstthätiger Drehung des MeifselsInfo
- Publication number
- DE827C DE827C DE827DA DE827DA DE827C DE 827 C DE827 C DE 827C DE 827D A DE827D A DE 827DA DE 827D A DE827D A DE 827DA DE 827 C DE827 C DE 827C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chisel
- free fall
- automatic rotation
- fall rope
- rope drill
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B6/00—Drives for drilling with combined rotary and percussive action
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
Der Apparat besteht aus einer cylindrischen Hülse a, mit welcher ein Bügel e fest verbunden
ist, der in eine runde Stange übergeht und im oberen Ende eine Führung f für den Wirbel g
trägt. Der Wirbel endigt in ein mit zwei Flügeln versehenes Stück h, welches die Drehung
des Wirbels im Wasser verhindern soll. Das Freifallstück d wird mit dem cylindrischen Theilei
fest verbunden und stützt sich mit dem Knaggen i auf die Hülse a. Der Theil b ist ebenfalls ein
hohler Cylinder .mit Bügel, welcher in einen cylindrischen Stift η übergeht. Nach unten
setzt sich die Cylinderwand in eine Gabel fort, welche in entsprechende Aussparungen des
Stückes c pafst. Es bleibt noch zu erwähnen, dafs der Theil b in der Schwebe gehalten wird
durch eine Sperrklinke m, welche ausgelöst wird, wenn sich die Holzscheibe ο und mit ihr
die Ausrückung p hebt.
Der Apparat ist mit einem auf- und abwärts bewegten Drahtseile verbunden und geht unter
Wasser. Derselbe ist in der Stellung gezeichnet, wo die Bewegung nach unten beginnt.
Durch den Widerstand im Wasser wird die Holzscheibe ο an der Mitbewegung gehindert,
bewegt' die Ausrückhülse / relativ nach oben, die Sperrklinke pi löst sich aus und der Theil b
fällt, geführt durch den Stift k, in dem oberen Schlitz herunter, zunächst vertical, dann an der
unteren Curve χ χ des Schlitzes vorüber. Da unterdessen schon die Gabeltheile gefafst haben,
so wird durch das fallende Stück b das Stück c von rechts nach links gedreht, der Knaggen i
rutscht auf der schrägen Ebene iy zum unteren
Schlitze hin und der freie Fall des Freifallstückes beginnt.
Hat der Meifsel den Boden des Bohrloches erreicht, so senkt sich der Apparat weiter,
während ihm der Meifsel als Stützpunkt dient, und es tritt jetzt folgender Vorgang ein: Der
Stift i bewegt sich zunächst in dem unteren Schlitze vertical aufwärts, die Gabel von b tritt
in den Einschnitt s, die in dem Theil c angebracht sind; der Stift k bewegt sich an der
linken Seite χ χ' des Schlitzes vertical, bis er die Oberkante x' erreicht, welche in eine schiefe
Ebene x1 x" übergeht. Die schiefe Ebene x' x"
ist so eingerichtet, dafs sie zwar ein Gleiten des Stiftes k wohl noch gestattet, jedoch einen
grofsen Theil des Gewichtes der Hülse α auf den Meifsel überträgt; dadurch wird der Wirbel
entlastet und mufs, da der aufstehende Meifsel eine Drehung nicht machen kann, die Hülse a
sich drehen, und zwar um die horizontale Länge der schiefen Ebene x' x". Da der Wirbel g
entlastet und aufserdem die Flügel h eine Drehung erschweren, so wird das Seil an der Drehung
des Apparates nicht theilnehmen.
Bei dem nun folgenden weiteren Senken des Apparates kommt der Stift k in die gezeichnete
Lage und fällt die Sperrklinke ein.
Im Verlauf des Aufganges des Apparates bekommt der Stift i ebenfalls die in der Figur
gezeichnete Lage, und das Spiel des Apparates beginnt mit der Abwärtsbewegung, wie zu Anfang
der Beschreibung, von neuem.
Anstatt der Ausrückung durch den Teller 0, welcher, wie beschrieben, vermittelst zweier Zugstangen
auf die Auslösung der Klinke hinwirkt, kann bei raschem Hubwechsel des Apparates
auch die in Fig. 3 der Zeichnung skizzirte Einrichtung zur Anwendung kommen, wodurch
beiläufig erreicht wird, dafs der ganze Bewegungsmechanismus sich innerhalb des Rohres
befindet und von äufserem Einflüsse frei bleibt. Diese Einrichtung besteht aus einem hölzernen
Cylinder (Frosch),, welcher mit Metall ausgebuchst ist und auf der Stange η seine Leitung
hat. Durch den Umstand, dafs der Frosch ,nahezu dem verdrängten Wasser gleich an Gewicht
ist, ist derselbe bei dem Aufgange des Apparates weniger der Schwerkraft unterworfen,
wie die übrigen Theile des Apparates und wird infolge dessen, der Trägheit folgend und
sich weiter nach oben bewegend, die Sperrklinke auslösen und das Auslösungsstück b frei machen.
Zugleich soll die schiefe Ebene, in welcher der Schlitz des Frosches nach oben endigt, ein
sicheres Fangen der Klinke unterstützen.
Paten τ-Ansprüche:
1. Die Benutzung eines Holzcylinders (Frosch) innerhalb der Abfallbüchse zum Auslösen
des Freifallstückes.
2. Die Zusammensetzung des Freifallstückes aus zwei Theilen, welche innerhalb der Abfallbüchse
sich übereinander befinden, in der Längsaxe gegeneinander verschiebbar sind
und eine gemeinschaftliche Drehung erleiden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 5.
J. von SPARRE in DORTMUND. Freifall-Seilbohrer mit selbstthätiger Drehung des Meifsels.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 9. Juli 1887.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE827T | 1877-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827C true DE827C (de) |
Family
ID=70976613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE827DA Expired - Lifetime DE827C (de) | 1877-07-09 | 1877-07-09 | Freifall-Seilbohrer mit selbstthätiger Drehung des Meifsels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827C (de) |
-
1877
- 1877-07-09 DE DE827DA patent/DE827C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE827C (de) | Freifall-Seilbohrer mit selbstthätiger Drehung des Meifsels | |
| DE2151090A1 (de) | Vorrichtung zum Fuellen von Petrischalen | |
| DE536590C (de) | Ausloesevorrichtung fuer Tierfallen | |
| DE254933C (de) | ||
| DE559482C (de) | Naehmaschinenmoebel mit einem die Fusstrittplatte tragenden Rahmen | |
| DE899914C (de) | Rechts und links zu oeffnende Stallbuchtentuer | |
| DE150745C (de) | ||
| DE389966C (de) | Speisaeule | |
| DE181415C (de) | ||
| AT119074B (de) | Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit im Kreislauf auf Drähten geführten Matrizen. | |
| DE202368C (de) | ||
| DE126232C (de) | ||
| DE88010C (de) | ||
| DE713608C (de) | Rammspaten | |
| DE516795C (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer Einseilgreifer | |
| DE1653145C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Dübeln bei Dübeleintreibautomaten | |
| AT291169B (de) | Teppichklopfgerüst | |
| DE665348C (de) | Selbsttaetig wirkender Torverschluss | |
| DE681258C (de) | Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens von Dieselrammbaeren | |
| DE139130C (de) | ||
| DE281940C (de) | ||
| DE106180C (de) | ||
| DE2462291C3 (de) | ||
| DE477398C (de) | Rauchfangtrichter fuer Lokomotivschuppen | |
| DE401132C (de) | Aufsatzvorrichtung fuer Foerderkoerbe und Fahrstuehle |