DE559482C - Naehmaschinenmoebel mit einem die Fusstrittplatte tragenden Rahmen - Google Patents

Naehmaschinenmoebel mit einem die Fusstrittplatte tragenden Rahmen

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DE559482C
DE559482C DE1930559482D DE559482DD DE559482C DE 559482 C DE559482 C DE 559482C DE 1930559482 D DE1930559482 D DE 1930559482D DE 559482D D DE559482D D DE 559482DD DE 559482 C DE559482 C DE 559482C
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sewing machine
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DE1930559482D
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Singer Co
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Singer Co
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nähmaschinenmöbel derjenigen Art, das mit einem die Fußtrittplatte tragenden Rahmen versehen ist, der von einer unteren Arbeitslage in eine obere, verborgene Stellung bewegbar ist. An der Tischplatte des Nähmaschinenmöbels ist hierbei eine Anhebeplatte schwingbar gelagert, die mit dem oberen Ende einer Stoßstange gelenkig verbunden ist, welche einen Hebel zum Anheben des Fußtrittplattenrahmens betätigt.
Bei einem bekannten Nähmaschinenmöbel bilden die Stoßstange und die Anhebeplatte eine Kniehebelanordnung, deren Drehpunkte annähernd in Ausrichtung liegen, wenn der Fußtritt sich in seiner unteren Lage befindet.
Demgegenüber ist gemäß der Erfindung die
Einrichtung so getroffen, daß die Stoßstange und die Anhebeplatte eine Kniehebelanordnung bilden, deren Drehpunkte in Ausrichtung liegen, wenn der Fußtritt sich in der angehobenen Lage befindet, wodurch erreicht wird, daß der Fußtritt in seiner angehobenen Stellung verriegelt wird. Ein schwacher, beispielsweise durch ein spielendes Kind ausgeführter abwärts gerichteter Stoß auf die Fußtrittplatte in deren angehobener Lage wird somit keine lüftende Wirkung auf die Anhebeplatte ausüben.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den die Fußtrittplatte tragenden Rahmen mit der Anhebeplatte durch ein biegsames Seil zu verbinden, das über eine Schnurscheibe hinweggeht. Diese Einrichtung ist aber mangelhaft und nachteilig, da die Seilverbindung sich verschlingen und das Seil auch von seiner Scheibe abspringen kann. Außerdem fasert sich ein solches Seil an seinen Enden aus. Eine solche Seilverbindung hat auch keine Verriegelung des Fußtrittrahmens in dessen angehobener Lage zur Folge, und durch einen auf den Rahmen ausgeübten Zug wird der Nähmaschinenoberteil angehoben.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Querschnitt durch ein Nähmaschinenmöbel gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Maschinenmöbel, und
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1, und
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1.
Die Erfindung ist an einem Nähmaschinenmöbel mit Versenkeinrichtung veranschaulicht, das die Seitenwandungen 1, 2, die hintere Wand'3, eine vordere Tür 4 und die Tischplatte 5 aufweist; diese Teile werden von den Beinen 6 getragen. Die Tischplatte 5 ist mit der üblichen Ausnehmung 5' versehen, durch die hindurch das Nähmaschinengestell 7 beim Nichtgebrauch versenkt wird.
Von der Tischplatte wird bei 8 die übliche Anhebeplatte 9 schwingbar getragen, die sich von ihrer durch die ausgezogenen Linien dargestellten Lage in Fig. 1 in die durch die gestrichelten Linien veranschaulichte Stellung bewegt, wenn das Nähmaschinengestell 7 in seine verborgene oder unwirksame Lage versenkt wird. Eine starke Feder 10, die auf die Anhebeplatte 9 aufwärts drückt, dient dazu, das Gewicht der Nähmaschine teilweise aufzunehmen und deren Anheben und Versenken für den Arbeiter leichter zu gestalten.
An der Seitenwand 1 ist eine Platte 11 (Fig. ι und 5) gelagert, auf der der Lagerzapfen 12 für das Antriebsrad 13 befestigt ist, dessen Kurbelzapfen 14 mittels der Lenkstange 15 mit der Fußtrittsplatte 16 verbunden ist. Letztere ist zur Ausführung ihrer Schwingbewegungen auf der waagerechten ao Stange 17 gelagert, die mit ihren gegenüberliegenden Enden in den Armen 18 befestigt ist und von diesen Armen getragen wird, welche auf der Stange 19 befestigt sind, die ihrerseits in den auf den Seitenwandungen 1 und 2 angebrachten Lagerböcken 20 gelagert ist. Die Stangen 17, 19 sowie die Arme 18 bilden einen die Fußtrittsplatte unterstützenden Rahmen, der von seiner unteren und durch die ausgezogenen Linien in Fig. 1 dargestellten Arbeitslage in seine, obere, verborgene Stellung bewegt werden kann, die in Fig. ι durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Die Arme 18 des die Fußtrittsplatte unterstüzenden Rahmens tragen Füße ■ 35 21, die in der gesenkten Lage des Rahmens auf dem Fußboden / aufruhen und den Rahmen sowie die Fußtrittsplatte gegen die darauf wirkenden Arbeitskräfte unterstützen. Auf dem Lagerzapfen 12 und gleichachsig zu dem Antriebsrade 13 ist ein Hebel 22 gelagert, der an seinem vorderen Ende durch einen Drehzapfen 23 mit dem oberen Ende eines Lenkers 24 verbunden ist, welcher bei 25 mit dem einen Arme 18 des die Fußtrittsplatte unterstützenden Rahmens verbunden ist. An dem Hebel 22 ist ferner durch den Drehzapfen 23 (Fig. 6) der Schaft 26 eines Lagerarmes 27 befestigt, der den Kleiderschutz 28 trägt, der mit dem Hebel 22 sich von der durch die ausgezogenen Linien in Fig. ι dargestellten Lage in die in dieser Figur durch die gestrichelten Linien angedeutete Stellung zusammen mit dem die Fußtrittsplatte unterstützenden Rahmen 17, 18,19 bewegt und demzufolge die Aufwärtsbewegung dieses Rahmens nicht behindert.
Der Hebel 22 wird durch die Bewegung
der Anhebeplatte 9 betätigt, an der bei 29 das obere Ende einer Stoßstange 30 schwingbar angebracht ist, die durch eine einen toten Gang zulassende Gleitverbindung mit dem Drehkopf 31 (Fig. 4) verbunden ist, der bei 32 an dem Hebel 22 angelenkt ist. Die Stange 30 trägt ein Anschlagglied 33, das während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung der Anhebeplatte 9 mit dem Kopf 31 in Eingriff kommt und hierdurch den Hebel 22 ausschwingt. Die Anhebeplatte und die Stange 30 bilden eine Kniehebelvorrichtung, deren Gelenkzapfen 29 die geradlinige Verbindung zwischen den Zapfen 8 und 32 bei der Bewegung von der durch die ausgezogenen Linien in Fig. 1 dargestellten Lage in die durch die gestrichelten Linien angedeutete Stellung kreuzt.
Auf dem dem Antriebsrade 13 abgekehrten Arme 18 ist vorzugsweise eine Unterstützung 34 befestigt, die mit der Fußtrittsplatte 16 (Fig. 3) in deren verborgenen Stellung in Eingriff tritt und die Fußtrittsplatte anhebt, wodurch die Lenkstange 15 in die angehobene Lage (Fig. 1) bewegt wird. ■
Auf der Seitenwand 1 ist unterhalb des freien Endes des nach vorn ragenden Armes des Hebels 22 ein Winkel 35 (Fig. 6) angebracht, der als Unterstützung oder Anschlag für den Hebel 22 dient, im Falle das Nähmaschinenmöbel angehoben werden sollte, während der Fußtrittsrahmen sich in seiner unteren Lage befindet. Der Winkel 35 ver- go hindert somit, daß der Fußtritts'rahmen über diejenige Stellung, in der er mit dem Fußboden in Eingriff steht, nach unten hinausfällt.
Die Stoßstange 30 ist an ihrem unteren Ende mit einer Anhalteschraube 36 versehen, deren Kopf durchmesser größer als der Durchmesser der Stange 30 ist und somit verhindert, daß der Drehkopf 31 sich von der Stange 30 abstreifen kann, im Falle der Arbeiter durch Versehen den Fußtrittsplattenrahmen unmittelbar, anstatt durch Versenken des Nähmaschinengestells in das Nähmaschinenmöbel, anhebt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Nähmaschinenmöbel mit einem die Fußtrittplatte tragenden Rahmen, der von einer unteren Arbeitslage in eine obere, verborgene Stellung bewegbar ist;, und mit einer Anhebeplatte, die an der Tischplatte des Nähmaschinenmöbels schwingbar gelagert und mit dem oberen Ende einer Stoßstange gelenkig verbunden ist, die einen Hebel zum Anheben des Fußtrittplattenrahmens betätigt, wobei die Stoßstange und die Anhebeplatte eine Kniehebelanordnung bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte (29, 8, 32) der Kniehebelanordnung in Ausrichtung liegen, wenn der Fußtrittrahmen sich in
    der angehobenen Lage befindet, so daß der Fußtritt in der angehobenen Lage verriegelt wird.
  2. 2. Nähmaschinenmöbel nach Anspruch ι mit einem Kleiderschutz für das Antriebsrad, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleiderschutz mit dem die Fußtrittplatte tragenden Rahmen (18, 19, 20) verschoben wird.
  3. 3. Nähmaschinenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
    (22) gleitbar mit einer Stoßstange (30) verbunden ist, die gelenkig an der Anhebeplatte (9) angreift, und daß die Stoßstange (30) einen Anschlag (33) aufweist, der bei der Abwärtsbewegung der Anhebeplatte (9) mit dem Hebel (22) in Eingriff kommt und hierdurch den Hebel (22) ausschwingt, wodurch der die Fußtrittplatte tragende Rahmen (18, 19, 20) in die \^erborgene Stellung emporgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRÜCKEREl
DE1930559482D 1929-12-31 1930-01-23 Naehmaschinenmoebel mit einem die Fusstrittplatte tragenden Rahmen Expired DE559482C (de)

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GB3984529A GB338048A (en) 1929-12-31 1929-12-31 Sewing machine cabinet

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GB (1) GB338048A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740871C (de) * 1941-09-07 1943-10-29 Friedolf Friesen Naehmaschinentisch mit versenkbarem Naehmaschinenoberteil und angebautem Beitisch

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US2819779A (en) * 1955-01-28 1958-01-14 Singer Mfg Co Power tables and controls
US3437300A (en) * 1966-08-25 1969-04-08 Singer Co Pivoted bracket

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