DE224869C - - Google Patents

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DE224869C
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catcher
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lever
side gate
falls
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224869 KLASSE 20^. GRUPPE
Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Straßenbahnwagen mit einem an mehreren Hängegliedern pendelnd aufgehängten, durch einen Taster auslösbaren Fänger und mit bewegbarem Seitengatter. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an dem einen der Hängeglieder ein einstellbarer Zapfen vorgesehen ist, der beim Fallen des Fängers auf einen schwingbaren Rahmen des Seitengatters drückt und so das Gatter hebt. Ferner ist an einem anderen der Hängeglieder ein Schlitz angeordnet, in den ein mit dem Trittbrett durch Zähne in Eingriff stehender Hebel derart eingreift, daß beim Fallen des Fängers der Hebel nach oben gezogen und das Tritt-, brett gehoben wird.
Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht von links gesehen, bei der das Trittbrett abgenommen ist. Fig. 3 ist eine Seitenansicht von rechts gesehen und stellt das Seitengatter dar. Fig. 4 ist eine Aufsicht auf die Sicherheitsvorrichtung. Fig. 5 stellt eine vordere Schnittansicht dar, wobei das Vordergatter entfernt ist. Fig. 6 veranschaulicht eine Einzelheit.
Die Fangvorrichtung wird mittels zweier Gelenkgliederpaare α an dem Winkeleisen ζ1 des Wagenkörpers pendelnd aufgehängt und besteht aus Stangen b, die sich nach unten erstrecken und an denen die Querstangen c befestigt sind. In gehobener Lage wird der Fänger b durch eine an ihn angelenkte Stange f gehalten, die an dem kürzeren Arm e des als Doppelhebel ausgebildeten Tasters d drehbar befestigt ist. Der Taster wird dabei in einer senkrechten Stellung gesichert, indem ein an seiner Achse d1 sitzendes und mit ihm verbundenes Zahnsegment h (Fig. 6) in den Zähnen h1 von einer federnden Klinke i gesperrt wird. Stößt ein Hindernis gegen den Taster d, dann hebt ein auf der Achse d1 sitzender viereckiger Anschlag e1 die Klinke i der Feder / entgegen an, und der Taster kann nach hinten schwingen. Dabei bewegt sich die Stange f nach oben, und die Feder k zieht den Fänger b nach vorn und nach unten. Der Taster wird durch entsprechende Zähne A2 in der wagerechten Stellung wieder von der Klinke festgehalten. Ein Arm I, der an dem Taster befestigt ist, und eine lose durch den s° Wagenboden gehende Stange m dienen dazu, die Fangvorrichtung wieder in die frühere Stellung zu bringen.
Auf der einen Seite des Wagens ist das aus den Stangen η und 0 zusammengesetzte Seitengatter angeordnet, das durch einen ö-förmigen Rahmen φ (Fig. 4) und einen Bügel q gehalten wird. Es ist drehbar mit den Enden des Rahmens verbunden und ebenso mit dem einen Ende des Gelenkgliedes r, dessen anderes Ende mit einem der Bügel q in Verbindung steht (Fig. 5). Durch diese Anordnung wird bei den Bewegungen des Rahmens um seine Drehachse eine senkrechte Bewegung des Seitengatters erzielt. Zum Anheben des Gatters wird die Bewegung der Fangvorrichtung benutzt, indem eines der Gelenkglieder a mit einem Zapfen a1 (Fig. 5) versehen ist, der über die Stange p des Rahmens greift und beim Fallen der Fangvorrichtung die Stange
dreht und somit das Gatter hebt. Um die Höhenlage des Seitengatters verändern zu können, wird der Zapfen a1 an einer Scheibe s angebracht, die nachstellbar an eine andere an dem Gelenkglied α befestigte Scheibe s1 angeklemmt ist.
Auf der anderen Seite des Wagens, an der sich kein Seitengatter befindet, ist an der in den Lagerböcken u gelagerten Welle t1 das
ίο Fußbrett t angebracht, das sich mit seinem Anschlag ν gegen einen Winkel w legt. Auf der Welle t1 sitzen ein Zahnsegment χ und auf einem Zapfen y ein Hebel z, dessen eines Ende gezahnt ist, wobei die Zahnung mit der des Zahnsegmentes χ in Eingriff steht. Das andere Ende des Hebels ist spitz ausgebildet und geht durch einen Schlitz, der an einer Verlängerung eines der Gelenkglieder a angeordnet ist (Fig. 2).
ao Fällt die Fangvorrichtung, so wird der Hebel ζ durch Einwirkung des Gelenkgliedes nach oben geschwungen, wobei durch die Zahnradübertragung das Fußbrett so weit gedreht wird, daß sein wagerechter Teil höher als die Spindel t1 liegt und einen auf der Fahrbahn liegenden Körper nicht berührt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen mit einem an mehreren Hängegliedern pendelnd aufgehängten, durch leinen Taster auslösbaren Fänger und bewegbarem Seitengatter, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Hängeglied (a) ein einstellbarer Zapfen (a1) vorgesehen ist, der beim Fallen des Fängers auf einen schwingbaren Rahmen (p) des Seitengatters (n) drückt und so das Gatter hebt. ,
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein bewegbares Trittbrett vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem anderen Hängeglied (a) ein Schlitz angeordnet ist, in den ein mit dem Trittbrett (t) durch Zähne in Eingriff stehender Hebel (z) derart eingreift, daß beim. Fallen des Fängers der Hebel nach oben gezogen und das Trittbrett gehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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