DE825609C - Elektrische Schaltvorrichtung zur Steuerung des Stroms fuer die Erregung von Schwingungen pendelnd gelagerter Koerper - Google Patents
Elektrische Schaltvorrichtung zur Steuerung des Stroms fuer die Erregung von Schwingungen pendelnd gelagerter KoerperInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K33/00—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
- H02K33/02—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
- H02K33/10—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the alternate energisation and de-energisation of the single coil system is effected or controlled by movement of the armatures
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Description
- Elektrische Schaltvorrichtung zur Steuerung des Stroms für die Erregung von Schwingungen pendelnd gelagerter Körper Die vorliegende Erfindung soll eine Schaltvorrichtung schützen, mit deren Hilfe pendelnd gelagerte Körper in Pendelbewegungen versetzt werden sollen bzw. gehalten werden sollen.
- Durch entsprechende Anbringung eines Elektromagnets wird sie ferneinschaltbar und erfüllt somit zwei Zwecke in einer Maschine: Ferneinschaltung und Steuerung der Schwingungsenergie.
- Diese Vorrichtung kann überall dort Verwendung finden, wo schwingende oder pendelnde Bewegungen benötigt werden: z. B. Maschinen zum Läuten von Turmglocken, Rüttelvorrichtungen, Rüttelsiele, Uhrenpendel, die ihre Bewegung auf das Zeigerwerk von Turmuhren übertragen. Schaltvorrichtungen, die zur Steuerung der Energie pendelnd gelagerter Körper benutzt werden, sind in der Technik bereits bekannt. Es handelt sich z. B. um Glockenläutemaschinen, bei denen Kontakte betätigende Kupplungsscheiben durch einen ständigen Federdruck zusammengedrückt werden. Derartige Vorrichtungen müssen entweder angestoßen werden, oder sie brauchen ein kompliziertes mechanisches System, das im Stillstand die Kontakte, die den Anfangsstromstoß geben, schließt. Abgesehen davon, daß ein derartiges mechanisches Räderwerk zu häufigen Störungen und Versagen Anlaß geben kann, bedeutet es außerdem eine wesentliche Verteuerung. Dazu kommt noch; daß die bekannten Vorrichtungen zur Ferneinschaltung einen eigenen Ferneinschalter (Schütz) benötigen.
- In der vorliegenden Erfindung wird nicht nur diesen Mängeln abgeholfen, sondern Ferneinschaltung und Schwingungssteuerungsmaschine werden zu einer äußerst im Aufbau einfachen und unkomplizierten Vorrichtung zusammengeschlossen, wodurch größte Verläßlichkeit erreicht wird.
- Die vorliegende Erfindung bedeutet somit eine grundlegende Neuerung und Vereinfachung gegenüber allen durch komplizierte Mechanismen gekennzeichneten ähnlichen Vorrichtungen. Beschreibung und Wirkungsweise Es ist: 1 Zugmagnet, 2 Stromspule des Zugmagnets, 3 Kupplungshebel, 4, 5 Kontakte, die durch den Kupplungshebel geöffnet bzw. geschlossen «-erden, 6 obere Kupplungsscheibe, 7 untere Kupplungsscheibe, 8 Umschalthebel, welcher bei -9 drehbar gelagert ist, und bei zo befindet sich die bewegliche Verbindung zwischen Kupplungsscheibe 6 und Umschalthebel 8, 11 durch den Umschalthebel 8 bewegter Kontakt, 12 Gegenkontakt zu 11, 13 anderer Gegenkontakt zu 11, 14 Verbindung bzw. Bewegungsübertragung zwischen pendelnden Körper und Scheibe 7, 15 Ausnehmung in der Scheibe 7, 16 Stift, welcher fest in dem Umschalthebel 8 sitzt und in die Ausnehmung 15 eingreift, 17 Druckfeder, die Kupplungshebel 3 hochdrückt, wenn der Magnet i losläßt, 18 Kupplungszw.ischenbelag, 19 Gegenbefestigungsschraube für Kupplungshebel 3, 2o Druckfeder, 21 Unterlagsscheibe, 22 Zentralführung der beiden Kupplungsscheiben.
- A, B skizzenhaft veranschaulichte Zugmagnete, die C, den Pendelkörper, welcher bei D drehbar gelagert ist, bewegen. L m. Pfeil Linksbewegung, R m. Pfeil Rechtsbewegung.
- Im Prinzip besteht die Schaltvorrichtung aus folgenden wenigen Hauptbestandteilen: 1, 2 elektrischer Zugmagnet, 6, 7 Druckrutschkupplung, 3 Kupplungshebel, 8 Umschalthebel, dazu die entsprechenden Kontakte.
- Sobald der Kupplungshebel 3 niedergedrückt wird, werden die Kontakte 4, 5 geschlossen, gleichzeitig werden die .beiden Kupplungsscheiben 6, 7 zusammengedrückt. Von 5 wird der Strom weitergeleitet zu dem Wechselkontakt 11, der zum Zeitpunkt des Ruhestandes den Kontakt 12 berührt. Dadurch erhält der Antriebsmagnet A, welcher den skizzenhaft dargestellten Pendelkörper in einer Richtung in Bewegung bringt, einen Stromstoß und zieht an. Der Pendelkörper schwingt daher nach rechts aus und überträgt seine Schwingungsbewegung mit Hilfe der Verbindung 14 auf die Scheibe 7. .
- Die Scheibe 7 nimmt dabei die Scheibe 6 mit, da ja die beiden Scheiben .durch den Druck des Hebels 3 zusammengepreßt sind. Die Scheibe 6 überträgt ihre Bewegung bei zo mittels eines Zapfens zo auf den Umpolungshebel B. Der Umpolungshebe18 ist bei -9 drehbar gelagert. Durch den soeben beschriebenen Vorgang wird 'der Kontaktschluß bei 11, 12 fester zusammengedrückt, da ja die Drehrichtung nach rechts geht.
- Die Scheibe 7 hat eine Ausnehmung 15, in welche ein Stift 16, der mit dem Umpolungshebel 8 verbunden ist, hineinragt. Die Ausnehmung 15 ist so beschaffen, daß sie in der Mitte dem Stift 16 ein größeres Spiel läßt, während sie bei Verdrehung der Scheibe 7 nach links oder rechts sich verengt und dabei den Stift 16 und damit den Umpolungshebel 8 in eine derartige Lage zwingt, daß der Kontakt 11 keinen der beiden Kontakte 12 und 13 berührt. Sobald also die Scheibe 7 um einen entsprechenden Winkel verdreht worden ist, wird, wie schon gesagt, der Kontakt zwischen 11 und 12 geöffnet. Der Pendelkörper C schwingt in einer Richtung frei aus und beginnt in der anderen Richtung durch das Eigengewicht zurückzuschwingen. Dadurch wird die Scheibe 7 nach links gedreht. Sobald die Ausnehmung 15 der Scheibe 7 dem Stift 16- Bewegungsfreiheit gewährt, bewegt sich der Umpolungshebel 8 infolge des Druckes, den die Scheibe 6 vermittels des Stiftes zo auf ihn ausübt, in der Richtung, daß die Kontakte rz, 13 geschlossen werden, wodurch der zweite Zugmagnet B einen Stromstoß erhält und sich seine Kraft auf den schwingenden Körper in entgegengesetzter Richtung auswirkt. Der Stromstoß wird gleichfalls bei bestimmter Drehung der Scheibe 7 infolge der Verengung der Ausnehrnung 15 unterbrochen, so daß der schwingende Körper auch in der anderen Richtung frei ausschwingen kann. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, als der Kupplungshebel 3 niedergedrückt wird. Sobald der Druck auf den Kupplungshebel 3 aufhört, wird dieser mit Hilfe einer Feder 17 oder auch durch sein eigenes Gewicht in die Öffnungsstellung gebracht, so daß die Kontakte 4, 5 geöffnet sind und der Kupplungsdruck zwischen 6 und 7 aufhört. Sobald der schwingende Körper in die Ruhelage kommt, ist somit die ganze Vorrichtung gleichfalls in der Anfangsstellung, d.lz. Kontakt bei 11 und 12 ist geschlossen, da der Hebel 8 bei geöffnetem Kupplungsdruck in die Ausgangsstellung ungehindert durch das Eigengewicht zurückfällt oder auch durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte. Feder zurückgezogen werden kann.
- Das Niederdrücken des Kupplungshebels 3 kann erfindungsgemäß auch mit Hilfe eines Elektromagnets 1, 2 erfolgen, wodurch die ganze Vorrichtung ferneinsclzaltbar wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: 1. Elektrische Schaltvorrichtung zur Steuerung der Stromenergie zur Erzeugung von Schwingungen pendelnd gelagerter Körper, bei der eine aus zwei drehbar gelagerten Scheiben gebildete Druckrutschkupplung vorhanden ist, deren eine Scheibe mit dem pendelnden Körper verbunden ist und deren andere Scheibe eine Einschaltung oder Umpolung elektrischer Kontakte bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung bei der Inbetriebsetzung sowie während des Betriebes zusammengedrückt wird, zum Abstellen und im Ruhestand geöffnet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung mittels eines beweglichen Hebels 3 zusammengedrückt oder gelockert wird, wobei der Hebel gleichzeitig Kontakte .I, 5 betätigt, die die Gesamtstromzuleitung zur obengenannten Vorrichtung schließen oder öffnen.
- 3. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel 3 mittels eines Elektromagnets i, 2 angezogen bzw. freigelassen werden kann.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE825609C true DE825609C (de) | 1951-12-20 |
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Family Applications (1)
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1949
- 1949-10-20 DE DEF69A patent/DE825609C/de not_active Expired
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