DE150412C - - Google Patents

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DE150412C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 150412 KLASSE
in DRESDEN.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine abgeänderte Schaltung für das durch Patent 143508 geschützte elektrisch betriebene Weichen- und Signalstellwerk mit Fernsteuerung.
Bei dieser neuen Schaltung sind an der Umstellvorrichtung statt vier nur zwei Schalter erforderlich, von denen der eine, vom Steuerelektromagneten gestellte, im Betriebsstromkreise, der andere, von den Weichen- bezw. Signalantriebsteilen abhängige, im Steuer- und Überwachungsstromkreise liegt.
Der Anker des Steuerelektromagneten S E ist nicht polarisiert und wird durch eine Feder/ in der Mittellage gehalten, wie Fig. 1 zeigt. Die Umstellung nach der einen oder anderen Seite wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß jedesmal nur die eine Spule vom Strom durchflossen wird, deren Kern den Anker dann anzieht und die Einstellung des Motorumschalters M U nach links oder rechts bewirkt, während die Hebel des Schalters in der Mittelstellung keinen der Kontakte berühren.
Die Zuleitung des Steuerstromes erfolgt in der Stellerei über den Schalter D je nach der Stellung des Gebers durch die Leitung L1 oder L2 über den Schalter S U in der Stellvorrichtung nach dem Steuerelektromagneten SE; die Rückleitung dagegen geschieht in beiden Fällen durch die Leitung Lt nach dem Schalter T des Gebers. Letzterer weist die durch die veränderte Schaltung veranlaßte Änderung bezw. Vereinfachung auf, die keine Besonderheiten bietet und aus den Zeichnungen ohne weiteres ersichtlich ist.
In der Umstellvorrichtung fehlt außer den schon oben genannten Schaltern auch der im Haupt-Patent mit E2 bezeichnete, den Schalter B U bedienende Elektromagnet. Derselbe kann deshalb in Fortfall kommen, weil der Steuerelektromagnet jetzt eine Mittelstellung hat und, solange er stromlos ist, auch den Betriebsstrom unterbricht.
Die Zeichnungen lassen die Einrichtung des mit der Stellstange Z in Abhängigkeit stehenden Schalters 5 U erkennen, und zwar ersieht man daraus, daß in der einen Ruhestellung der Hebel α an Kontakt 6, der Hebel b an Kontakt 7, in der anderen Endstellung Hebei α an Kontakt 5 und Hebel b an Kontakt 6 liegt; während der Umstellung ist Hebel α mit Kontakt 5 und Hebel b mit Kontakt 7 in Berührung, der Kontakt 6 dagegen unterbrochen. Da an letzteren die Uberwachungsleitung L3 anschließt, so geht daraus hervor, daß ein Überwachungsstrom während der Umstellung niemals zustande kommen kann, sondern nur in den beiden Endlagen der Stellstange Z.
(2. Auflage, ausgegeben am 23. Januar igo6.)
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι die Teile in Ruhe, Weiche in Grundstellung I,
Fig. 2 die Stellung unmittelbar nach dem Umstellen des Hebels H auf die Stellung A1, der Steuerstromkreis und durch diesen auch der Betriebsstromkreis sind'geschlossen, die Weiche hat sich aber noch nicht bewegt,
Fig. 3 die Teile während der Umstellung ίο der Weiche von I nach II,
Fig. 4 die Lage der Teile nach erfolgter Umstellung der Weiche in die Lage II, der Hebel H wird noch in der Lage .A1 gehalten, doch ist der Steuerstrom bei S U1 unterbrochen, der Überwachungsstrom dagegen geschlossen,
Fig. 5 die Weiche in der Lage II, Hebel H befindet sich in der Stellung ft1,
Fig. 6 die Lage der Teile während der Rückstellung der Weiche von II nach I, entsprechend der Fig. 3 bei der Umstellung nach II.
Die Stromläufe sind hiernach ohne weitere Erläuterung zu verfolgen, und es erübrigt nur noch zu bemerken, daß der in der Motorstromleitung liegende Elektromagnet KE eine elektromagnetische Kupplung zwischen Treibmaschine und Stellstange andeuten soll, die aber auch durch eine mechanische Reibungskupplung ersetzt werden kann und bekanntlich den doppelten Zweck hat, einerseits nach Einstellung der Antriebvorrichtung" in die Endlage ein Auslaufen der Treibmaschine zu ermöglichen und andererseits beim Aufschneiden der Weiche zu verhüten, daß sich der Anker der Treibmaschine mitdrehen muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektrisch betriebenes Weichen- und Signalstellwerk mit Fernsteuerung nach Patent 143508, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die Umstellvorrichtung in die gewünschte Endlage gekommen ist, der Steuerstromkreis selbsttätig mittels eines Schalters (S U) unterbrochen wird, so daß durch den von dem Steuerelektromagneten gestellten Umschalter (M U) auch die Stillsetzung der Treibmaschine erfolgt, wobei der den Steuerstromkreis unterbrechende Schalter (S U) gleichzeitig auch zum Schließen des Stromkreises der Überwachungsvorrichtung benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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