DE82299C - - Google Patents

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DE82299C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/04Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried upon levers or radial arms, e.g. manually operated

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Typen-Schreibmaschine vorliegender Erfindung sind zu beiden Seiten der quer zu den Tastenreihen angeordneten Papierwalze zwei Sätze Typenhebel mit Typenblöcken in solcher Weise vorgesehen, dafs jeder Typenblock 28 an dem unteren Ende eines Federpaares 29 befestigt ist, welches Federpaar mit dem Typenhebel verbunden ist.
Das Eigenartige vorliegender Schreibmaschine ist darin zu erkennen, dafs als Centrirvorrichtung für den angeschlagenen und dadurch gegen die Papierwalze bewegten Typenblock ein spitz zulaufendes Mundstück 31 dient, welches den Typenblock mit seinem zugehörigen Federpaar nach der Mitte der Papierwalze führt. Jeder Typenblock 28 ist mit drei Typen versehen, wie in Fig. 10 durch die Buchstaben VWXausgedrückt ist. Aufserdem besitzt jeder Typenblock noch zwei Endansätze YZ, vermittelst deren der Block auf vorstehenden Rippen ■ im Mundstück 31 läuft. Beim Anschlagen eines Typenhebels 26 wird der Typenblock 28 mit seinem Blattfederpaar 29 nach dem Längsschlitz des ' Mundstückes geführt, und hierbei schiebt dieses Blattfederpaar die anderen Blattfederpaare mit den Typenblöcken etwas seitlich, wie in Fig. 11 dargestellt ist. -
Die Typentasten 39, 40 (Fig. 1 bis 5) sind klavierartig in drei verschieden hochliegenden Reihen angeordnet. Durch Niederdrücken derselben werden zunächst die Tastenhebel 33 gedreht, und diese drehen unter Vermittelung der Zugstangen 32 die Typenhebel 26. Hierbei sind die Drehachsen 27 der Typenhebel 26 derart gelegt, dafs die Typen horizontal oder nahezu horizontal auf die Papierwalze aufschlagen.
Das Zurückgehen der Typenhebel und wieder in die Höhe gehen der Tasten, nach erfolgtem Anschlagen wird durch Blattfedern 37 bewirkt, deren freies Ende sich gegen einen Ansatz 36 des Typenhebels 26 legt und beim Anschlagen der Taste gespannt wurde (Fig. 1 und 4). Der Bogen 30 bildet eine Führung für jeden Typenhebel.
Die Papierwalze 9 liegt derart frei unterhalb der überragenden Seitenwä'nde 2, 3 der Schreibmaschine, dafs die über die Papierwalze gezogenen Bogen ungestört durch die Maschine gezogen werden können und in ihrer Länge nicht beeinträchtigt sind.
Da jeder Typenblock drei verschiedene Typen aufweist, so mufs zum Drücken der richtigen Type beim Anschlagen der Taste der Papierwalze 9 eine der in Fig. 4 dargestellten drei Stellungen gegeben werden. Hierfür dienen die Tasten 16 und 17 (Fig. 1 und 3). Die Papierwalze 9 ruht drehbar in einem in Richtung der Achse der Papierwalze verschiebbaren Schlitten 8. Letzterer wird mittelst des Schlittens 7 von einem senkrecht zur Achse der Papierwalze beweglichen Schlitten 6 aufgenommen. Dieser steht unter dem Einflüsse der Tasten 16, 17 und der Federn 25 (Fig. i, 4 und 6). Der Schlitten 6 ist durch die beiden Stangen 10 mit den durch die Welle. 13 gekuppelten Hebeln 11,12 verbun-
den, Hebel ii bildet einen Doppelhebel; an seinem oberen Ende schliefst die Stange 14 an, welche durch Winkelhebel 15 hin- und herbewegt wird. Das freie Ende dieses Winkelhebels führt mittelst Stiftes die Schleife der Taste 17 (Fig. 1), so dafs beim Niederdrücken der letzteren die Papierwalze 9 in die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien gekennzeichnete äufserste Linksstellung gebracht wird und dadurch die links liegenden Typen beim Schreiben zum Abdruck kommen.
An dem äufseren vorderen Ende des Hebels 15 greift mittelst Schlitzmuffe 20 und Stift die Taste 16 an. Da letztere in niedergedrückter Lage den Winkelhebel 1 5 in geringem Mafse gedreht hat, so wird dadurch die Papierwalze 9 auch nur in die mittlere Lage gebracht werden, so dafs die mittleren Typen des Typenblockes auf dem über der Papierwalze liegenden Papier zum Abdruck kommen. Damit die Taste 16 auch die gröfste Linksbewegung der Papierwalze zuläfst, ist die Schlitzmuffe 20 vorgesehen, welche die freie Bewegung des Muffenstiftes in der Muffe gestattet , ohne dafs beim Anschlagen der Taste 17 die Taste 16 selbst noch mehr nach abwärts bewegt wird.
Die Federn 25 ziehen regelmäfsig nach Freilassen der Tasten 16 und 17 die Papierwalze in die äufserste Rechtslage, so dafs bei ruhenden Tasten 16 und 17 stets die rechts liegenden Typen in die Drucklage kommen.
Die Stangen der Tasten 16 und 17 tragen Ansätze 21 und 22, mittelst deren die Tasten gegen einen Ansatz 24 des Seitenrahmens bewegt und dadurch festgehalten werden können, falls nur mittlere oder links liegende Typen gedruckt werden sollen.
Die Färbung der Typen erfolgt entweder durch ein fortschreitendes, unterhalb des Mundstückes 31 vorbeigeführtes Farbband 83 (Fig. 14) oder mittelst eines besonderen mechanisch bewegten Färbkissens.
Die fortschreitende Bewegung der Papierwalze um eine Buchstabenbreite wird in bekannter Weise von einer an dem Schlitten 8 sitzenden Zahnstange 61 abgeleitet, in welche die Sperrklinke 60 eingreift. Letztere ist durch die Hebel bezw. Stangen 62, 63 mit dem Rahmen 64, 66 verbunden, welcher eine gemeinschaftliche, sich hinter die rechten Typenhebel 26 legende Stange 68 hat; auch ist der Rahmen 64, 66 durch Zwischenglied 67 mit einem zweiten Rahmen 53, 70 verbunden, der ebenfalls eine gemeinschaftliche, sich vor die linken Typenhebel 26 zur linken Seite legende Stange 69 besitzt (Fig. 4 und 6). Wird eine Type angeschlagen, so wird demgemäfs eine der Stangen 68 oder 69 zurückgedrängt und durch den Rahmen 64, ηζ> oder diejenigen 53, 70 und 64, 66 und die Sperrklinke 69 hinter den nächsten Zahn der Zahnstange zurückgezogen. Beim Nachlassen des Druckes auf die angeschlagene Taste wird der Rahmen 53 der Wirkung der Feder 71 ausgesetzt, dadurch werden die Stangen 68, 69 in die Höhe bewegt und durch die Hebelverbindung 64,63,62 gleichzeitig die Sperrklinke um einen Zahn, d. i. eine Buchstabenbreite, wieder vorwärts geschoben.
Die Spatientaste (Fig. 1 bis 3) bildet ein Brett 76, dessen beide Stangen jy auf die abgebogenen Enden 82 der Rahmen 53,70 bezw. 64, 66 wirken (Fig. 6) und so in gleicher Weise das Linksmarschiren der Papierwalze veranlassen.

Claims (2)

PatEnt-Ansprüche:
1. Typen-Schreibmaschine, bei welcher die an Blattfederpaaren 29 befestigten Typenblöcke 28 durch ein sich zuschrägendes Mundstück 31 derart centrisch geführt werden, dafs die Typen unter Durchbiegung der übrigen Blattfederpaare durch einen centrischen Schlitz dieses Mundstückes nach der Mitte des Papiercylinders schlagen.
2. Eine Schreibmaschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die mit drei Typen versehenen Typenblöcke 28 dadurch in richtige Lage unter die Papierwalze gebracht werden, dafs letztere aufser durch die Federn 25 von zwei Tasten 16 und 17 beeinflufst wird, deren Stangen an verschieden langen Hebelenden des Winkelhebels 15 eingreifen und deshalb auch die Papierwalze in verschiedenem Mafse verschieben, wobei die Taste 16 infolge Anordnung der Schlitzmuffe 20 nicht weiter herabgezogen wird, wenn die Taste 17 zur vollständigen Verschiebung der Papierwalze angeschlagen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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