DE82065C - - Google Patents
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- DE
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- thread
- bobbin
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- brake lever
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H59/00—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
- B65H59/02—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
- B65H59/04—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Grundrifs einer auf einer rotirenden Scheibe
gelagerten Spule, in Fig. 2 eine Seitenansicht derselben und in Fig. 3 eine Seitenansicht einer
an einem feststehenden Körper gelagerten Spule dargestellt.
Die Spule a, welche mit Faden bewickelt ist, steckt auf der hohlen Achse einer Spinnscheibe
k (Fig. ι und 2), welche beliebig angetrieben wird. Der Ablauf des Fadens I von
der Spule geht, wie die Pfeilrichtung zeigt, über den Fadenführer d, durch die Oese e
nach der Leitrolle g, von hier aus nach dem Punkt h, um nun verarbeitet zu werden. Auf
der Spinnscheibe k neben der Spule α ist ein Bremshebel b drehbar auf dem Stift i gelagert
und steckt letzterer fest in der Spinnscheibe k. Unter dem Bremshebel b ist ebenfalls auf Stift i
eine Feder c angebracht, welche den Zweck hat, den Bremshebel b stets mit einem gewissen
Druck gegen die Spule α zu pressen, um ein freiwilliges Verdrehen der Spule α auf
der Achse zu verhindern. Der Druck kann je nach Bedarf durch Anspannen der Feder c regulirt
werden.
Wird nun der ablaufende Faden / bei dem Punkt h gezogen, so entsteht in dem Faden /,
weil die Spule α gebremst wird, eine Spannung. Diese Spannung wird nach Bedarf durch
gröfseres oder geringeres Anspannen der Feder c bestimmt. Um nun die Spannung im Faden / bei
gefüllter wie auch fast leerer Spule gleichmäfsig zu erhalten, ist der Fadenführer d mit dem
Bremshebel b in Verbindung angeordnet und tritt derselbe in Wirkung, sobald die Spannung
im Faden eine gröfsere wird, dadurch, dafs durch die Spannung im Faden der Fadenführer
d gegen die Spule α bewegt wird, mit diesem aber zugleich der Bremshebel b von
der Spule α abgehoben wird, wodurch die Spule α leichter auf der Achse rollt, letztere
aber bei zu leichter Spannung sofort durch den Bremshebel gebremst wird.
Bei diesem Vorgang wird erzielt, dafs der Fadenführer d in Verbindung mit dem Bremshebel
b stets in Bewegung bleibt und somit eine die Fadenspannung regulirende Wirkung
hat.
Diese Vorrichtung lä'fst sich je nach der Lage der Spule anwenden, wie dies in Fig. 3 bei
einer an festliegenden Körpern gelagerten Spule gezeigt ist. Auch kann hierbei statt der Feder,
welche den Bremshebel b gegen die Spule preist, ein Gewicht und ebenso statt Bremshebel
b ein Bremsband f angewendet werden, welches mit dem Fadenführer d in Verbindung
gebracht ist.
In Fig. 3 ist die Spule α zwischen zwei Armen m und η gelagert, an dem Arm η ist
auch der Fadenführer d drehbar auf dem Stift 0, welcher in dem Arm η festsitzt, gelagert. Die
Fadenführeröse e an dem Fadenführer d ist durch eine Rolle χ ersetzt. Ebenso ist ein
zweiter Stift ρ für die Befestigung des Bremsbandes f angebracht. Das zweite Ende des
Bremsbandes f steht mit dem Fadenführer d
in Verbindung. Durch das angehängte Gewicht g wird der Fadenführer α nach abwärts
gezogen und die Spule gebremst. Wird nun der fadenförmige Körper von der Spule α unter der
Rolle χ in Pfeilrichtung abgezogen, so entsteht in dem Fadenkörper eine gewisse Spannung.
Wird diese Spannung durch Kleinerwerden des Spulenkörpers gröfser, so bewegt
sich der Fadenführer d nach aufwärts und das Bremsband f wird lose, wodurch die Spule a
in ihren Achsen leichter rollen kann und die Spannung im Faden gleichmäfsig regulirt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zur selbstthätigen Regulirung der Fadenspannung an Ablaufspulen durch den ablaufenden Faden, draht- oder bandförmigen Körper, bei welcher der Bremshebel (b) oder das Bremsband (f) direct mit dem Fadenführer (d) derart verbunden sind, dafs bei zu starker Spannung im ablaufenden Faden der Bremshebel oder das Bremsband durch den Fadenführer von der Spule abgehoben und dadurch ein gleichmäfsiger Ablauf des Fadens von der Spule bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82065C true DE82065C (de) |
Family
ID=354497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82065D Active DE82065C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82065C (de) |
-
0
- DE DENDAT82065D patent/DE82065C/de active Active
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